Optimaler Renderoutput bzw. Codec (inkl. Settings) für BD?

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    • Optimaler Renderoutput bzw. Codec (inkl. Settings) für BD?

      Nach mehrjähriger Pause bin ich nun seit kurzer Zeit wieder dabei, BDs mit selbstgedrehtem Material zu basteln. Früher (also zu HDV-Zeiten) habe ich das Material als 1440x1080i25 per Smartrendering aus Vegas für den DVDA exportiert.

      Jetzt ist das Ausgangsmaterial UHD mit 100 Mbps und 23,976p von Sony Cams und das Zielformat FHD mit 23,976p, welches vom DVDA bzw. Encore ohne erneutes Rendern akzeptiert werden sollte.

      Versuchsweise habe ich das Preset Sony AVC (BD-compliant) mit 22 Mbps benutzt. Mein Standalone BD-Player zeigt mir aber Datenraten von deutlich weniger als 22 Mbps an (z.B. 15-17) und ich habe Bedenken, dass - angesichts des Ausgangsmaterials - zu viele Details unter den Tisch fallen.

      Da Weihnachten naht und die Renderzeiten (5-20x Echtzeit) erheblich sind, habe ich aktuell leider nicht die zeitliche Möglichkeit, rechtzeitig selbst entsprechende Vergleichstest durchzuführen.

      Daher meine Fragen:

      1) Ist es richtig, dass der Sony AVC-Codec (im BD-konformen Modus) bei maximal knapp unter 22 Mbps dichtmacht?

      2) Wäre der Mainconcept Codec eine (höherwertige) Alternative? Speichermäßig wären Bitraten von 30 oder mehr Mbps kein Problem, da das Material vergleichsweise kurz ist.

      3) Die BD-Spezifikation sieht neben MPEG2 und AVC noch VC-1 vor. Kann Vegas in VC-1 ausgeben? Falls ja, lohnt sich das qualitätsmäßig?
    • Das Qualitätslimit in diesem Szenario sind nicht unbedingt die Encoder für die Ausgabe, sondern die Güte des Umskalierenes in Vegas. Zumindest bis Vegas Pro 13 ist das so. Bei Vegas Pro 14 wurde das Hochskalieren von HD auf UHD hinzu gefügt, aber in die umgekehrte Richtung ist es für mich noch ein wenig ein Fragezeichen das ich mir final noch nicht beurteilen traue. Aber zu Tools wie Handbrake oder TMPGenc zu greifen ist sicher keine schlechte Wahl wenn das Umskalieren gut werden soll (Stichwort Lanczos 3).

      Zu den Fragen:
      a) richtig, aber die Güte ist eigentlich trotzdem gar nicht schlecht.
      b) ist eine Alternative, höhere Datenraten sind möglich
      c) VC1 - also mit den Vegas eigenen Mitteln kenne ich da keine Ausgabe
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Wolfgang,

      danke für die Antworten.

      wolfgang schrieb:

      Aber zu Tools wie Handbrake oder TMPGenc zu greifen ist sicher keine schlechte Wahl wenn das Umskalieren gut werden soll (Stichwort Lanczos 3).


      Da ich beide Tools nicht kenne und die Zeit ohnehin knapp ist, müsste ich entsprechende Tests auf später verschieben.
      Greetings,
      ro_max

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    • Nur ist das Umskalieren in dem Setting dein Hauptproblem! Wenn du das derzeit nicht lösen kannst, ist die Frage nach den Encodern dann auch deutich weniger relevant.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • wolfgang schrieb:

      Nur ist das Umskalieren in dem Setting dein Hauptproblem!

      Ich bin jetzt einfach mal davon ausgegangen, dass Vegas vertikal und horizontal jedes zweite Pixel benutzt. FHD ist doch exact 1/4 von UHD.

      Mein subjektiver Eindruck ist nur, dass das Bild auf dem Vorschau-Monitor (1920x1080) in Vegas "schärfer" wirkt, als das gerenderte Endergebnis.
      Greetings,
      ro_max

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    • MultiAVCHD ist ein Tool, was alles ohne Umwandeln oder Rendern auf eine BluRay bringen kann.
      Also z.B. DVD und BluRay Streams in PAL und NTSC auf eine Scheibe.
    • Ich habe MultiAVCHD mal mit Google gesucht. Das Tool ist leider für meine Zwecke nicht geeignet. Mein Punkt ist die Ausgabe von bearbeitetem Videomaterial direkt aus Vegas in ein BD-konformes Format, welches dann direkt im DVDA bzw. in Encore "geauthored" werden kann.

      Es geht mir also nicht darum, bereits vorhandenes Material in allen möglichen Formaten auf eine Disc zu bringen, was, wenn ich es richtig verstanden habe, die Funktion von MultiAVCHD ist.
      Greetings,
      ro_max

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    • Zum Umwandeln 4K/UHD (aus Sony AX53, DJI Osmo oder NX500) nehme ich das schon von Wolfgang empfohlene TMPEnc Mastering Works 6, ist einfach in der Anwendung
      und qualitätsmäßig ohne Tadel. Schneiden kann man da übrigens auch schon.
      tmpgenc.pegasys-inc.com/de/product/index_video.html

      Danach kann man jede NLE nehmen. Bei mir meist TMPEnc Authoring Works 5.
    • Prinzipiell sieht TMPGEnc Video Mastering Works 6 nicht schlecht aus. Derzeit möchte ich aber bei Vegas bleiben insbesondere, da ich meine Videos oft mit Neat Video entrauschen muss. Obwohl dieses Plugin schon für eine ganze Reihe von NLEs verfügbar ist, gehört TMPGEnc anscheinend noch nicht dazu.
      Greetings,
      ro_max

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    • Entrauscher haben sie selber drin. Bei der Spezifikation ganz runterscrollen:

      tmpgenc.pegasys-inc.com/de/product/tvmw6_spec.html

      Aber so ist es eben, man nimmt gern das, was man kennt, geht mir genauso.

      P.S. Gerade mal in Nero2017 geschaut, Recode 2017 kann auch 4K/UHD nach FHD wandeln.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von bs3095 ()

    • ro_max schrieb:

      Nach mehrjähriger Pause bin ich nun seit kurzer Zeit wieder dabei, BDs mit selbstgedrehtem Material zu basteln. Früher (also zu HDV-Zeiten) habe ich das Material als 1440x1080i25 per Smartrendering aus Vegas für den DVDA exportiert.

      Jetzt ist das Ausgangsmaterial UHD mit 100 Mbps und 23,976p von Sony Cams und das Zielformat FHD mit 23,976p, welches vom DVDA bzw. Encore ohne erneutes Rendern akzeptiert werden sollte.

      Versuchsweise habe ich das Preset Sony AVC (BD-compliant) mit 22 Mbps benutzt. Mein Standalone BD-Player zeigt mir aber Datenraten von deutlich weniger als 22 Mbps an (z.B. 15-17) und ich habe Bedenken, dass - angesichts des Ausgangsmaterials - zu viele Details unter den Tisch fallen.

      Da Weihnachten naht und die Renderzeiten (5-20x Echtzeit) erheblich sind, habe ich aktuell leider nicht die zeitliche Möglichkeit, rechtzeitig selbst entsprechende Vergleichstest durchzuführen.

      Daher meine Fragen:

      1) Ist es richtig, dass der Sony AVC-Codec (im BD-konformen Modus) bei maximal knapp unter 22 Mbps dichtmacht?

      2) Wäre der Mainconcept Codec eine (höherwertige) Alternative? Speichermäßig wären Bitraten von 30 oder mehr Mbps kein Problem, da das Material vergleichsweise kurz ist.

      3) Die BD-Spezifikation sieht neben MPEG2 und AVC noch VC-1 vor. Kann Vegas in VC-1 ausgeben? Falls ja, lohnt sich das qualitätsmäßig?
      1) Nein, Du kannst bis auf 25,999 gehen.
      2) Meiner Meinung nach nicht, da der Sony AVC ausreichend gute Qualität liefert (von UHD zu FHD, nicht von FHD zu SD -> dort über DVDA)
    • SYHT schrieb:

      1) Nein, Du kannst bis auf 25,999 gehen.
      In meiner Erfahrung eben nicht. Gerade noch einmal getestet: wenn ich die Sony AVC Blu-ray 24p Vorlage auswähle und bei der Bitrate versuche, einen höheren Wert einzustellen, springt der immer wieder auf diesen 21,999... Wert zurück. Deshalb ich ja geschrieben "im BD-konformen Modus". Wolfgang hat das bestätigt und ich denke, wenn das nicht korrekt gewesen wäre, hätte Marco sich vermutlich schon gemeldet. ;)

      Bei anderen, also nicht BD-konformen, Sony AVC-Vorlagen (z.B. zu MP4) kann ich die Datenrate bis auf knapp unter 26 Mbps erhöhen (und das mache ich auch).

      DVDs brauche ich glücklicherweise nicht mehr zu "produzieren".
      Greetings,
      ro_max

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    • Ich war bisher der Meinung, wenn DVDA nicht neu berechnet, dann erzeuge ich gleichfalls eine BD im BD-konformen Modus. Liege ich damit falsch?
    • Mit "BD-konform" meinte ich die Rendervorlagen, die explizit "Blu-ray" im Namen der Vorlage haben.

      Wenn Du es aber geschafft hast, eine Rendervorlage mit dem Sony AVC in FHD und 24p und mit einer Bitrate von knapp unter 26 Mbps zu erstellen, die vom DVDA ohne neues Rendern akzeptiert wird, würden mich die Einstellungen der Vorlage wirklich interessieren.

      BTW: Den DVDA benutze ich inzwischen nicht mehr, um BDs zu erstellen (der wollte auf meinen System keine beschreibbaren BD-Rohlinge erkennen); dafür nehme ich inzwischen Encore CS6.
      Greetings,
      ro_max

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    • OK ("Blu-ray" im Namen), verstanden.

      Einstellungen: Kann ich Dir gerade nicht sagen, da ich nicht davor sitze, aber ich gebe Dir diese, sobald ich vorm Rechner sitze. (erinnere mich bitte nochmals falls ich es vergessen sollte -> man wird ja nicht jünger ;O) )

      DVDA: hat DVDA die Rohlinge selbst nicht erkannt/akzeptiert oder den Brenner nicht?
    • SYHT schrieb:

      DVDA: hat DVDA die Rohlinge selbst nicht erkannt/akzeptiert oder den Brenner nicht?
      Der DVDA nicht (es gab immer nur eine Meldung so ähnlich wie "Legen Sie ein beschreibbares Medium ein" obwohl natürlich eins im Brenner war). Mit dem gleichen Brenner (und Medien) geht es ja unter Encore CS6 einwandfrei. Und da ich die Scheiben drei Tage später benötigte, habe ich nicht lange erst eine Ursachenforschung angestellt (so mit Brenner-FW-Update etc.).

      Zum Hintergrund: Mein Problem zu dem Zeitpunkt (Dezember 2016) war, dass ich seit 4 oder 5 Jahren keine Scheibe (weder BD noch DVD) mehr gebrannt hatte, da ich das Thema Video und Videobearbeitung für einige Jahre zu den Akten gelegt hatte (daher gibt es auch nur sehr wenige Posts hier von mir aus der Zeit).
      Die letzten Scheiben waren somit alle auf einem System erstellt worden, das ich inzwischen nicht mehr habe. Beim Einsatz von Vegas Pro 14 (upgedated von 11) und DVDA auf einem anderen System habe ich dann gedacht, kann ja nicht so schwer sein, denn es hat ja "früher" auch geklappt. Tja und da bin dann doch ein wenig aus allen Wolken gefallen, als der DVDA anfing herum zu zicken. ;)
      Greetings,
      ro_max

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    • Allerdings hättest Du alternativ das File als iso ausgeben lassen können und anschließend mit einem Brennprogramm deiner Wahl auf eine Scheibe schreiben lassen können. Damit wärst Du allen Ärger umgangen.
      Vorteil dabei: Du hättest das File vor dem eigentlichen Brennen nochmals mounten und testen können.
    • SYHT schrieb:

      Allerdings hättest Du alternativ das File als iso ausgeben lassen können und anschließend mit einem Brennprogramm deiner Wahl auf eine Scheibe schreiben lassen können. Damit wärst Du allen Ärger umgangen.
      Das ist richtig, aber wie gesagt, ich war etwas unter Zeitdruck, und da ich solche extra Brennprogramme mangels Nutzung nicht herumliegen bzw. installiert habe, wäre mir das ad hoc zu aufwändig gewesen. Ich hatte ohnehin vor, mich in Encore einzuarbeiten, da ich das Programm in einigen Bereichen besser als den DVDA finde und es mich ja nichts extra kostet. Der einzige Nachteil ist, dass Adobe das Programm leider nicht mehr weiterentwickelt, aber das sieht beim DVDA ja auch nicht besser aus.

      Nochmal bezüglich des Einsatzes weiterer Tools: es nervt mich jetzt schon ein wenig, wie viele unterschiedliche Programme ich brauche, um so eine Scheibe zu "basteln": Vegas für Schnitt, Bearbeitung und Rendern (Video) sowie Zwischenrendern (Audio), Audition für die Tonnachbearbeitung und DD-Umwandlung, Photoshop für BD-Menü und Boxcover, Encore für Authoring und Brennen, Epson CD-Print zum Bedrucken der Scheibe. Aber was tut man nicht alles für sein Publikum... ;)
      Greetings,
      ro_max

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