HD-Ausgabe vom PC auf einen HDTV

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • HD-Ausgabe vom PC auf einen HDTV

      Neben meinem Schnittmonitor habe ich einen 24" HDTV hingestellt und diesen mit per HDMI-Kabel mit
      der PC-Grafikkarte NVidia GTX 960 testweise verbunden. Den Bildmodus am TV habe ich zunächst mal auf
      "Natürlich"eingestellt. Möglich Einstellungen wären noch Kino, Dynamisch und Spiele. Erweiternd könnte man
      noch HDMI True Black aktivieren, Farbtemperatur, Film-Modus, auch per Einzelregler in die Bildwiedergabe
      eingreifen.

      Es wird oft in Berichten beschworen eine spezielle Monitorkarte - z.B. von Blackmagic - für "farbechte"
      Wiedergabe der Videos vom PC aus einzubauen.

      Ich bin an und für sich ganz zufrieden mit dem Bild auf dem kleinen HDTV...

      Wie bewertet das Forum die Wiedergabe hinsichtlich der Farbgebung vom PC aus auf den HDTV über
      die Grafikkarte?
    • Das ist eine Frage des Anspruches: du gibst mit einer nicht geeichten Karte auf einen nicht geeichten HDTV ein Signal aus. Was für den Coloristen eine Katastrophe ist, kann für den Amateur aber durchaus reichen. Warum nicht mit tools wie Spyder wenigstens halbwegs kalibrieren?
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

      Grüne Kommentare sind aus der Admin-Funktion geschrieben
      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Danke für die Einschätzung:

      Ich "ticke" so:
      Die Grundeinstellung "Natürlich" am HDTV gefällt mir sehr gut bei dem Empfang des öffentlich rechlichen HD-Fernsehens.
      So sollen auch meine Videos aussehen. Die erweiterten Einstellungen sind deaktiviert.
      Da ich meine eigenen Video auch so sehen möchte, führe ich die Farbkorrektur so aus, daß der Wiedergabeeindruck
      ähnlich wie bei TV-Empfang ausfällt. Um die Justierung der Farbgebung genau entsprechend der TV-Darstellung
      hinzubekommen, müßte ich auf dem HDTV eine Farbtestchart-Messung machen - mit einem geeigneten Gerät -
      und die Kalibrierung des PC-Monitors demensprechend ebenfalls auf dem Testchart durchführen.
      Dann aber ist ja immer noch nicht sichergestellt, daß mein gerade zu farbkorrigierendes Video genauso aussehen
      wird. Den Zusammenhang herstellen kann man eigentlich nur mit dem Meßwerkzeug des Videoschnittprogrammes,
      d.h. man muß vor Beginn der Farbkorrektur das Kalibrierungstestchart auf dem PC-Monitor ausmessen und die
      Werte festhalten und darf dann die Werte in der Reglerstellung der Video-Farbkorrektur nicht überschreiten,
      wenn möglich eben genau einhalten. Dürfte recht schwierig sein das Vorhaben!

      Ich werde mir mal den Markt ansehen um ein geeignetes Farbtestchart zu finden und mal nach dem Bildschirmmeß-
      Gerät ausschau zu halten.

      Habe natürlich nicht vor die Angelegenheit zu übertreiben aber es etwas besser als bisher zu machen!
      +++++++++ Das ist meine Privatmeinung! +++++++++
      +++ FZ300 - RX100 - EDIUS 9.x - DaVinci Res.14 +++
    • Wenn das Bild Deinen Ansprüchen genügt: so lassen. Der Vorteil einer extra karte dürfte für Dich vermutlich vernachlässigbar sein. Wichtig sind solche Karten vor allem dann wenn man mit Interlaced arbeiten (muss) und zwingend auf ein mehr oder weniger normgerechtes Signal angewiesen ist.

      Eine Option wäre ggf. das Bild mit einem Spyder oder Xrite zu „kalibrieren“ – nützt auch ggf. zur Fotobearbeitung (…und dort ggf. mehr wie bei der Videobearbeitung wenn man den Drucker bzw. die Ausgabekette mit einbezieht bis das Bild ausgedruckt/ausbelichtet ist).

      Um wirklich ein Referenzbild zu bekommen müsste man einen Class1-Monitor für FHD bzw. UHD an den Schnittplatz stellen und den aus einer entsprechend kalibrierten Karte speisen.

      Problem dabei das man für so einen Monitor fast mindestens den Ferrari gegen einen schnöden Passat eintauschen müsste….sprich die Dinger sind quasi unbezahlbar. Selbst Profis haben tlw. an ihren Schnittplätzen normale Flachbildmonitore hängen die eben nicht in der referenzklasse liegen ;)
      Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar
    • Nein, übertreiben will ich bestimmt nicht.
      Auch wenn ich die beiden Sichtgeräte - PC-Monitor/HDTV - mit Spyder oder Xrite kalibriere
      ist dann ja immer noch nicht - auch nicht mit Referenzmonitor - sichergestellt, daß mein Video am
      Ende der kalibrierten Referenz enspricht. Es entspricht eigentlich nur dem Augenschein den man
      mit den Farbkorrekturreglern tatsächlich einstellt. Man korrigiert ja keine Testcharts, sondern
      Bewegbilder...

      Wichtig ist mir eigentlich der Online-Eindruck auf dem HDTV, z.B. bezüglich Schärfe, Rauschen und
      Farbstimmung insgesamt, also nicht zu blaß auch aber nicht übertriebene Farben oder Farbstiche.
      +++++++++ Das ist meine Privatmeinung! +++++++++
      +++ FZ300 - RX100 - EDIUS 9.x - DaVinci Res.14 +++