Rendern mit Premiere: Cuda vs CPU

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    • Wow, danke für dieses Echo!!!!

      Meinerseits rechnet Premier ProCC 2017 mit einem i4770 im Duet mit einer gtx1080 und mit 32GB Ram.
      Hab natürlich vieles gelesen, wo eigentlich die CPU immer bessere Werte lieferte. Nur sollte ich erwähnen, dass es sich dabei um ältere Tests handelte wo man auf sehr hohem Niveau des Anspruchs auf Qualität bewegte.
      Persönlich sah ich eigentlich auch keine Unterschiede, bis auf die etwas kleineren Dateien. Ich schätze, dass Adobe sich auf Nix einlässt und wenn es probleme geben würde, es auch erwähnen würde und zur CPU raten würde.
    • der Schurl schrieb:

      Hab natürlich vieles gelesen, wo eigentlich die CPU immer bessere Werte lieferte.
      Das hängt davon ab, welche CPU verwendet wird und wie gut Premiere bei mehr Cores skaliert. Z.B. ist (war?) es so, dass man bei Vegas Pro bessere Ergebnisse mit wenigen Core und dann höher getaktet hat als mit mehr Cores. Andere Programme skalieren sehr gut mit zusätzlichen Cores. Wie es bei Premiere ist, weiß ich nicht.

      Mit der i4770 hast Du z.B. "nur" eine 4-Core CPU aber eine recht potente Grafikkarte. Wie willst Du das vergleichen mit jemandem, der ein 10 oder 12-Core System mit einer schwachen Graka hat? Im letzteren Fall ist vielleicht das Rendern mit CPU schneller (sofern Premiere gut skalieren kann).

      Daher ist es bei Vergleichstest von Dritten immer etwas schwierig zu sagen, ob etwas grundsätzlich besser ist. Es kommt jeweils auf die vorhandene Hardware an und wie Premiere diese nutzt. Deshalb hatte ich in Post #4 ja auch vorgeschlagen, es selbst auf der eigenen Hardware zu probieren, denn am Ende zählt das Ergebnis, was man selbst erreichen kann.
      Greetings,
      ro_max

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    • Hallo,

      Premiere CC 2015.4 ist bei mir im Einsatz. Ich schalte die CUDA Beschleunigung einmal ein und das war es.

      Was dann während der Arbeit und beim Rendering von der CPU und was von der GPU gemacht wird variiert stark und lässt sich per Monitoring zwar beobachten aber nicht beeinflussen.

      Mal ist die GPU zu 99% ausgelastet während die CPU-Last bei 30% liegt und im nächsten Moment liegt die CPU-Last bei 80% während die GPU untätig ist.

      Ich habe auch mal testweise die CUDA-Beschleunigung abgeschaltet. Auf die Qualität der Ergebnisse hatte das keinen Einfluss, auf die Geschwindigkeit des Renderings allerdings auch nicht. Lediglich die Filter die "live" eingesetzt werden, etwa Lumetri-Farbe, profitieren stark von der GPU. Bei laufendem Film mal eben den Weißabgleich nachziehen oder den Bildausschnitt/Zoomfaktor ändern geht flüssig in Echtzeit selbst bei 4K-Material.

      Insofern stellt sich mir die Frage "CUDA vs CPU" gar nicht mehr. Früher war das freilich anders.

      Allerdings: Meine Hardware die ich seit etwa 3 Jahren nutze ist ein Dual Xeon X5-2670V2 ( mit HT insgesamt 40 Kerne) und eine NVidia Quadro K5000 .
      100% CPU-Last habe ich mit Premiere noch nicht geschafft.

      Meine Footage ist mittlerweile fast nur noch 4K/UHD Material von DJI Mavic Pro, Yuneec Breeze, IPhone 7plus und Sony AX100. Gelegentlich noch FullHD Material von Eos 5d Mk III.

      Hoffentlich gibt es den Videotreffpunkt noch weiterhin. :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von EiGuscheMa ()

    • Ich arbeite auch Mit Xeon E5 CPU's mit 3,10 GHz und habe soeben einmal ein 4K Projekt mit XAVC-I Codec von der FS7 gerendert. Alles Originalmaterial, keine PPro Farbkorrekturen, aber alle Clips mit Filmconvert bearbeitet. Grafikkarte ist eine GTX1080 I, Prozessorauslastung 65 %, GTX Auslastung 70%. So soll es auch sein. Lade dir doch einmal die aktuelle 2017 PPro Version herunter, vielleicht geht es damit besser. Deine Version ist ja schon 2 Jahre alt, für Software eine Ewigkeit. :D :D

      Viele Grüße

      Lothar
    • Hans-Jürgen schrieb:


      ...Übrigens hat diese Version einen völlig neuen, aber genialen Titler bekommen.
      ... an den ich mich persönlich noch gewöhnen muss. Aber wenn man den erst mal verstanden hat, ist der schon ziemlich gut mit all seien Möglichkeiten (auch in Verbindung mit After Effects). Alternativ kann man ja immer noch den alten Titler im Menü aufrufen.

      Zum Thema: Ich lasse die Cuda Engine immer eingeschaltet und habe bei der Ausgabe noch keine Qualität vermisst. Zur Schnelligkeit: Ich meine auch, das CC2017.1 flüssiger läuft. Ich muss aber dazu sagen, dass ich immer noch mit FHD Material arbeite. Mal sehen, habe noch UHD Aufnahmen als Rohmaterial. Werde das mal in die Nachbearbeitung übernehmen und dann die Bearbeitungsgeschwindigkeit testen. Hatte das schon mal mit CC2015 gemacht und da war ich von der Performance (mit meiner Hardeware) nicht zufrieden.