3d-Modelle mit dem Kopter erstellt

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    • 3d-Modelle mit dem Kopter erstellt

      Viele machen inzwischen Videos mit ihren Koptern.

      Das war mir zu wenig und ich habe mal versucht aus über 200 Fotos ein 3d-Modell zu erstellen.
      Leider waren die Überflüge und Umrundungen des Turms etwas unkoordiniert, da ich erstmalig mit Litchi geflogen bin, aber man kann erkennen, wo die Sache hinführen soll. Ich habe hauptsächlich von Vorne und leicht seitlich fotografiert. Deshalb kann man noch nicht ganz drumrum um das Modell, aber schaut die Demonstration im Video an:

    • Interessanter Versuch. Ist das 3D-Geometrie mit einer projektierten Textur?

      Was ist das Ziel? Soll man virtuell um den Turm herum fliegen können oder soll der Turm als selbständiges 3D-Modell in anderen Szenen bzw. virtuellen Landschaften eingesetzt werden?
      Greetings,
      ro_max

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    • Bei mir im Vermessungswesen ist das befliegen von Gebäuden und Gelländeformationen mit Koptern und die nachstehende 3D Simulation und ev. diverser Berechnungen schon eine Zeitlang möglich. Aber Hut ab wenn du sowas von alleine in Angriff nimmst. :yes:
    • Hmm, in den showroom gehört auch dieses Video nicht, da es hier eher um das Testen eines Effekts geht.

      Ich schiebe es in den Kopterbereich.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Ziel war/ist ein 3d-Modell des Turms, welches dann über einen 3d-Drucker als Figur ausdruckbar sein soll. (Eiffelturm wäre das non plus ultra, aber da darf man weder fliegen noch Modelle von machen.)

      Gleichzeitig soll der Turm für mein Raytracing als Modell stehen. Die Landschaft drumrum ist erstmal nur Abfallprodukt, kann aber noch für VR dienen.

      In der Landschaftsvermessung werden sogar noch Marker ausgelegt, um maßstabsgetreu vermessen zu können. Volumenberechnungen, wieviel Berg abzutragen ist usw. Das geht mir aber etwas zu weit.

      Ich möchte das für Raytracing/Virtual Reality nutzen und wollte erstmal die Qualität einschätzen.

      Das ist erst einmal eine Punktewolke, die zu einem Flächenmodell zusammengefasst wird und dann mit einer aus den Bildern gewonnenen Textur überzogen wird.

      Das benutzte Programm ist von der Firma Agisoft und nennt sich Photoscan.

      Vielleicht werde ich noch ein anderes von (irgendwas von 4d, was mir gerade nicht einfällt) ausprobieren, um zu sehen, was besser funktioniert.

      Leider ist die Software nicht ganz billig, aber es gibt Testversionen.
    • Danke Wolfgang.
      Ich war auch erst am Überlegen, ob in den 3D-Video-Bereich oder Präsentation mit Meinungen.
      Aber Kopter passt auch, weil es damit gemacht ist.
    • homer1 schrieb:

      Vielleicht werde ich noch ein anderes von (irgendwas von 4d, was mir gerade nicht einfällt) ausprobieren, um zu sehen, was besser funktioniert.
      Vermutlich meinst du cinema 4D - kostet je nach paket zwischen 600€ und 3000€. Alternativ könntest du auch blender nehmen, daß kann das selbe und kostet nix und kann *.stl - dateien für den 3d-druck schreiben. Aber wenn du denkst, daß weder das eine noch das andere "schnell mal" zum gewünschten ergebnis führt, dann wirst du wohl sehr schnell feststellen, daß diese Software sehr komplex ist und eine ganze Menge Einarbeitungszeit benötigt.
      old_det auf https://www.turbosquid.com/Search/Artists/old_det
    • Nein, ich meinte Pix4d, um Fotos in 3d-Modelle umzusetzen.

      Modellieren und ausgeben als Druck kann ich mit zBrush 4.7R und Lightwave3d 2015.

      Hab mir gestern nun die Vollversion von Agisoft Photoscan Standard zugelegt. Die Pro mit um die 3000 Euro Kosten ist mir definitiv zu teuer und das monatliche oder jährliche Lizensierungsmodell von Pix4d finde ich genau so abartig, wie das CC Lizensierungsmodell von Adobe.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von homer1 ()

    • Hier habe ich mal eine "Spieluhr" daraus modelliert und mit eigener Musik unterlegt.
      Total klischeehaft, aber dann ändert sich der Musikstil.

    • Für meinen Geschmack fehlt der Animation etwas "Bodenhaftung"; ich hätte den Turm vielleicht auf einen Tisch oder so gestellt und die Rotation nur in dem Bereich gemacht, wo Daten vorliegen (sonst ist die Illusion hin, da die "Rückseite" fehlt).

      Den Wechsel des Musikstils fand ich interessant. ;)
      Greetings,
      ro_max

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    • Ja, ist etwas geschummelt mit dem "angefressenen" Modell, aber ich wollte nicht einfach nur eine perfekte Oberfläche zeigen, sondern zeigen, dass es sich um ein echtes Datenmodell handelt.

      Deshalb auch die unnatürliche seitliche Beleuchtung, die die Oberflächenstruktur offenlegt.

      Das soll verdeutlichen, dass es kein Video des Turms mit Rotopinsel ausmaskiert ist.

      Vielleicht gelingt mir noch ein Zerbröseln des Turms zu animieren. Dann sieht man erst das "Gesicht des Turms, dann das es nur Fassade ist, die später noch einstürzt.

      Immerhin ein 2 Mio. Polygonmodell. Mal sehen, ob ich mit den Polygonen für das Zerbröseln noch in ein Lowpolygonmodell wechseln muss.

      FX in working progress.

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    • homer1 schrieb:

      Immerhin ein 2 Mio. Polygonmodell.
      Kommt mir für ein solches Modell sehr viel vor. Aber vermutlich liegt es daran, dass die Software aus den Fotos eben ein hochauflösendes Mesh macht und nicht z.B. Details der Oberflächtentexturen in Bump-Maps oder Normal-Maps umsetzen kann. Ich denke für einen "Shatter"-Effekt, möglicherweise noch mit dynamischen Effekten (Bullet-Engine o.ä.) sind 2 Mio Polys ein wenig viel. Da die einzelnen Bruchstücke wieder 3D sein (also Tiefe besitzen) müssten, würde die Zahl der Polys dann noch erheblich steigen.

      Meine Vermutung ist, dass man die Poly-Zahl um 80-90% reduzieren müsste. Welche Werkzeuge LightWave dafür bietet weiß ich nicht. Wenn man nämlich aus dem mit Hilfe der Kopter-Fotos entstanden Mesh ein neue Low-Poly-Mesh von Hand modellieren muss, dann hat man eigentlich nichts durch diese 3D-Scan-Vorgang gespart; die Modellierung von Hand hätte wohl ähnlich lange gedauert. ;)


      homer1 schrieb:

      Deshalb auch die unnatürliche seitliche Beleuchtung, die die Oberflächenstruktur offenlegt.
      Das war mir schon klar und auch erkennbar. Nur hätte ich dann den Turm auch noch einen Schatten auf eine Umgebung werfen lassen, um den Eindruck eines Roto-Effekts noch weiter zu reduzieren.
      Greetings,
      ro_max

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    • Die Polyzahl hatte ich vorgegeben nachdem mir 200.000 zu wnig erschienen. Das kann ich bei der Meshgenerierung vorgeben oder ich kann es im Lightwave Modeler runterrechnen lassen.

      Gegebenenfalls kann das auch zBrush als Modellierungs- und Texturierungssoftware.

      Mangels 3ds-Max habe ich ein OBJ ausgeben lassen.
    • homer1 schrieb:

      Die Polyzahl hatte ich vorgegeben nachdem mir 200.000 zu wnig erschienen.
      Ja, wenn man feine Oberflächenstrukturen mit Polys nachbilden will, dann sind 200.000 wohl wenig. Nur würde man das normalerweise nicht über ein entsprechend hochauflösendes Mesh, sondern eben über Texturen (mit Bump, und wenn es wirklich um Details geht, dann eben mit Sub-Poly-Displacement) machen. Dann klappt es auch besser mit dem "Zerbröseln"... ;)

      Welche Mesh-Formate (außer OBJ) kann Photoscan denn exportieren?
      Greetings,
      ro_max

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    • Export mesh
      Wavefront OBJ (*.obj)
      3DS models (*.3ds)COLLADA (*.dae)
      Stanford PLY (*.ply)
      STL models (*.stl)
      Autodesk DXF (*.dxf)Autodesk FBX (*.fbx)Universal 3D models (*.u3d)VRML models (*.wrl)Google Earth KMZ (*.kmz)Adobe 3D PDF (*.pdf)

      Zusätzlich können auch Pointclouds exportiert werden.
      Mit Lightwave nutze ich obj und fbx.

      Ich habe mir mal ein pdf in 3d angeschaut. Echt genial, dass das schon mit dem Acrobat les- und darstellbar ist.
    • homer1 schrieb:

      Mit Lightwave nutze ich obj und fbx.
      Wenn ich nichts natives bekomme, nehme ich auch meistens fbx; obj geht zur Not zwar auch, aber fbx funktioniert besser, weil neben Mesh und Materialien auch noch andere Dinge mit importiert werden können.
      Greetings,
      ro_max

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    • So, jetzt habe ich mal eine Testanimation des crashenden Turms mit einem 100.000 Polygonmodell gemacht. Das wirkt aber noch nicht so toll, weil die Wände sozusagen nur papierdünn sind. Wahrscheinlich sollte ich die erstmal in Richtung Mitte extrudieren, damit wenigstens etwas den Eindruck von "Steinwänden" hat.

      So sieht es aus bei einem auf den Boden knallenden Turm.

    • homer1 schrieb:

      Wahrscheinlich sollte ich die erstmal in Richtung Mitte extrudieren, damit wenigstens etwas den Eindruck von "Steinwänden" hat.
      Ja, das wäre wohl nicht schlecht, sofern es nicht alternative Methoden gibt, den Bruchstücken eine gewisse "Dicke" zu verleihen.

      Warum sind die Teile auf dem Boden so unruhig/bzw. warum zittern die? Hat die Simulation keine "Dämpfung"?
      Greetings,
      ro_max

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ro_max ()

    • Ja, die Dämpfung ist auf 0.1 also so gut, wie keine Dämpfung. Ist die Dämpfung zu groß, dann bewegt sich nichts mehr. Wenn es professionell aussehen soll, kann man noch die Bewegungspfade der Bruchstücke in einer Datei aufzeichnen und dann von Hand bestimmte Bruchstücke bremsen (das geht mit Chronosculpt). Da kann man auch die Bahn einzelner Teile woanders hin lenken.
    • Ich kenne LW ja nicht, aber bei mir benutze ich verschiedene Einstellungen von Masse, Friktion von Boden und Bruchstücken und bedarfsweise noch ein paar andere Parameter. Die nachträgliche, manuelle Animation der Flugbahn von Bruchstücken wäre mir jetzt im Hobbybereich zu aufwändig.

      In diesem speziellen Beispiel wirkt zwar der Bruchvorgang selbst recht gut, aber die Unruhe der Bruchstücke zerstört die Illusion, es könnte sich um Stein handeln (von der Dicke mal abgesehen).

      Wie groß ist das Modell in der virtuellen Welt? Auch so etwas beeinflusst schließlich das Ergebnis der Simulation.
      Greetings,
      ro_max

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