3d-Modelle mit dem Kopter erstellt

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    • Genau so ist das auch in Lightwave mit friktion, Masse, Dämpfung. Wenn ich das richtig gesehen habe soll das Modell 50mm groß sein. Schon ein wenig klein.
      Bei den Berechnungen, wie die Teilchen fliegen und Brechen ist man leider auf einen Rechenkern limitiert. Das ist echt nervig bei mehreren Stunden Rechenzeit, wenn 2000 Bruchstücke mit 100.000 Polygonen da rumsausen. Dagegen werden die Bilder in unter 20 Sekunden errechnet. Das demotiviert, wenn man dann nur einen Parameter ändert und dann wieder für 200 Bilder minutenlang Stein für Stein die Flugbahnen berechnen muss.

      Das mit der Steindicke scheint nicht so einfach zu sein, denn dann werden die Polygone anders und die Textur passt nicht mehr richtig. Das sieht dann aufgequollen und unscharf aus. Ich hatte das jetzt mit der "Thicken" Funktion probiert. Das ist schon eine ganz schöne Frickelei, wenn dann noch die Ansätze bei den Fragmenten, wenn noch alles zusammen ist, erkennbar sind.
      Eigentlich müsste ich dann vom intakten Turm auf den bröselnden Turm überblenden, aber normal ist da nicht von einem Bild auf das nächste das komplette Bruchnetzwerk zu erkennen, sondern es müssten sich Risse bildern, die sich dann weiter ausbreiten. Da wäre es dann passend von einem Bild in mehrere Trickbilder überzublenden, in denen man dann die Komplettrisse teilweise retuschiert und maskenmäßig freisetzt als würden die Risse immer weiter reißen. Das wird mir aber jetzt für ein unbezahltes Hobby dann doch zu aufwändig.

      Dennoch kann man an solchen Tests eine Menge lernen, wie man verfahren müsste.
    • homer1 schrieb:

      Wenn ich das richtig gesehen habe soll das Modell 50mm groß sein. Schon ein wenig klein.
      Das ist schon extrem klein. Wie hoch ist der Turm den in Wirklichkeit? Ich versuche möglichst immer "echte" Abmessungen zu verwenden. Denn auch die Kameraaufnahmen sind von der Größe abhängig. Im Video wirkt es auch durch den Kamerawinkel eher wie eine Miniatur.

      homer1 schrieb:

      Bei den Berechnungen, wie die Teilchen fliegen und Brechen ist man leider auf einen Rechenkern limitiert.
      Ist bei mir auch so.

      homer1 schrieb:

      wenn 2000 Bruchstücke mit 100.000 Polygonen da rumsausen
      Wahrscheinlich zu viele Bruchstücke und immer noch zu viele Polygone. Für sehr kleine Teile würde ich lieber über ein Partikelsystem nachdenken.

      homer1 schrieb:

      Das wird mir aber jetzt für ein unbezahltes Hobby dann doch zu aufwändig.
      Das habe ich auch schon so verschiedene Male gedacht. ;)
      Greetings,
      ro_max

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    • Normal ist der Turm ca. 35m hoch. Ich habe eine 80mm Linse in Lightwave benutzt. Hätte gerne noch weiter weg mit einer 300mm Linse gearbeitet und die DOF (Depth Of Field) eingeschaltet, um vorne scharf und hinten unscharf zu haben, aber das wäre noch mehr Probierarbeit, um da den gewünschten Effekt zu erreichen.
    • Vor allem müsste erst das Modell vergrößert werden. Bei 50 mm Modellgröße ist IMO auch mit einer 300 mm Brennweite hinsichtlich DOF nicht viel zu machen. Und dann müssten vielleicht auch noch (Landschafts)details im Hintergrund sein, um die Unschärfe erkennbarer zu machen.

      Selbst habe ich in 3D bisher kaum mit DOF gearbeitet; bei meinen Testclips ging es immer um andere Dinge. ;)
      Greetings,
      ro_max

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    • Hier habe ich mal ein 3D Scan von einem Haus.

      Einmal für eine 3D-Brille anaglyph (rot/cyan) und einmal für einen 3D-Fernseher mit Side by Side-Darstellung

      Rot/Cyan:


      Side by Side:


      Leider nicht ganz perfekt gescannt, weil an der einen Seite eine Straße verläuft und ich nicht darüber fliegen wollte. Die andere Seite ist offen geblieben, weil es ein Reihenhaus ist. Das Gerätehaus ist leicht gelöchert, weil ich nicht weit genug zurück geflogen bin, um es mit aufzunehmen. Ich wollte ja eigentlich nur das Wohnhaus mit etwas Umgebung einfangen.

      Natürlich wieder mit selbst komponierter Mukke unterlegt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von homer1 ()