Neuling steht vor Zuviel Auswahl bei der Kamerawahl...

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    • Auto-ISO würde ich niemals als best practice ansehen. Denn wer weiß dass ISO nur eine elektronische Verstärkung ist, und dass eine Veränderung der ISO Zahl natürlich das Rauschverhalten beeinflusst, wird mit so etwas aus technisch-sachlichen Gründen vorsichtig umgehen oder gar nicht einsetzen.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Wenzi schrieb:

      wiggum schrieb:

      Dazu noch die Verarbeitung die absolut Gleichwertig mit der einer viel teureren G81 ist.


      Vielleicht geht es mal in den Kopf, dass es sich bei der G81 um eine Kamera mit MFT-Sensor handelt, der ein Vielfaches der Fläche des Minisensors der FZ300 aufweist. Daher auch die völlig andere Tiefenschärfe-Situation in Verbindung mit einer weitaus besseren Low-Light-Fähigkeit. Und auch wenn der eine oder andere die neue, revolutionäre Sensorstabitechnik nicht verstehen und/oder deren Vorteile einfach nicht sehen will - die FZ300 mit der G81 auf gleicher Augenhöhe zu betrachten, ist schlichtweg Nonsens. Das wäre das Gleiche, als würde ich ständig die G81 mit der GH5 vergleichen wollen. Das sind zwei völlig verschiedene Welten und Preisklassen. Ich hoffe, dass (auch hier) wieder mehr die Fakten eine Rolle spielen als ständig diese lauwarmen Gebete über die Fähigkeiten der FZ300. Das ist eine sehr gute Kamera in ihrer Klasse, aber technisch nicht mehr auf dem Stand dessen, was Panasonic gegenwärtig auf den Markt wirft.


      Also bitte, ich spreche doch ganz eindeutig von DER VERARBEITUNG der Kamera. Das die G81 einen größeren Sensor und noch ander Vorteile hat wissen wir doch alle...

      Als einer der beide Kameras in der Hand hatte kann ich sagen das die Verarbeitung absolut Gleichwertig ist. Keine Ahnung ob das Standard ist bei Digicams ist das ein Mittelklasse Bridge genauso gut verarbeitet ist wie das MFT Flaggschiff.

      Wer hat denn was von "auf gleicher Augenhöhe" geschrieben, das hast du irgendwie in meinen Text rein-interpretiert. Ich sage das die Verarbeitung auf Augenhöhe ist, mehr nicht.

      Mir kommt es so vor als wenn du glaubst ich will dir deine G81 madig machen. Das ist nicht der Fall. Ich vergleiche lediglich und ich habe in dem von dir zitierten Beitrag nur geschrieben das die FZ300 so einige Features hat die sonst fast keine Kamera in diesem Preisbereich bietet...unter anderem eben eine Top Verarbeitung auf G81 Niveau.

      @CF0581

      Die Panasonic Cams sind, vor allem bei Video nicht wirklich Automatik Cams. Die haben so ihre Tücken, dafür aber auch sehr viele Einstell-Möglichkeiten und mit den richtigen Einstellungen bekommt man sehr gute Ergebnisse hin.

      Ich war vor kurzem zb. total enttäuscht von den Low-Light Videos der FZ300. Dann hat mich @Achilles auf die richtigen Einstellungen gestoßen, seitdem bin ich sehr zufrieden damit.
      Bei den Panasonic Cams liegt zwischen igitt und Super manchmal nur eine Einstellung (von denen es dutzende gibt). Die wollen erforscht und erobert werden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von wiggum ()

    • Wolfgang schrieb:

      Auto-ISO würde ich niemals als best practice ansehen.
      Bei der Auto-ISO Funktion von Sony geht es keineswegs nur um die Anpassung der Empfindlichkeit sondern auch um die automatische Wahl der Belichtungszeiten in Relation zu Brennweite und anderem.

      Über die Panasonic Automatik liest man bei dpreview leider seit Jahren so etwas, wie z.B. hier zur G80:

      Auto ISO


      Panasonic's Auto ISO functionality continues to be downright prehistoric by modern camera standards. Users can not specify a minimum shutter speed, range or relationship to focal length at which the camera will increase the ISO setting. Auto ISO also can not be used in Manual mode during video capture. And when using Auto ISO in Manual mode during still capture, Exposure Compensation can not be used. The only option users can control when using Auto ISO is setting an upper threshold.
      The G85 also has an Intelligent ISO mode, it also doesn't allow any user input beyond setting the upper limit, instead trying to detect movement in the scene and increasing the ISO to ensure a suitable shutter speed is used.



      Gerade für den geplanten Einsatz wird man häufig nicht auf eine gute Automatik verzichten wollen und können.
      LG
      Peter
    • Wie viel Rauschen jemand in seinen Bildern noch Akzeptiert, ist sicherlich eine recht individuelle Betrachtungsweise, wer aber Generell auf Rauschen steht, ja der kauft dann sicher auch eine FZ300.
      Das Teil ist ein Schönwetter Apparat, dessen Stärke sicherlich nicht Innenraum bzw. Low-Light Situationen sind.

      Leider Fehlen auf der Seite im Link so einige Kameras, aber wie man dort schön sehen kann, welche Kamera bei Welchen ISO´s was abliefert. Für MICH sind die Bilder der 300 schon bei ISO 400 für´n Eimer, und was ist ISO 400 bei aufnahmen wo das Licht schwindet.
      Bei Stimmungsvollen Lichtsituation im Wohnzimmer Arbeitet man mit dem Gerät sicherlich immer mit ISO am Anschlag, und ISO 3200...6400 sind sicherlich eher eine Katastrophe als noch ein Bild.

      dpreview.com/reviews/nikon-d5-pro-dslr-review/6


      Klein Kompakt und kein Wechselobjektiv, Die Pana LX 100 ist sicher nicht mehr ganz State of the Art, und das Bedienkonzept muss man auch mögen. Dennoch finde ich diese Kamera immer noch Recht Interessant.
      Für Innenaufnahmen hat die Kamera sicherlich immer auch noch genug Brennweite.
      Für mich kommt man mit dem Gerät so langsam in die Richtung, wo man bei schwindenden Licht auch noch recht brauchbare Bilder machen kann. Sicherlich ist auch diese Kamera kann richtiger Low-Light Künstler, aber lieber Four Thirt als noch winzigere Bildwandler.

      Auf der Seite im Link kann man man die FZ300 und die L100 Vergleichen, dafür aber bitte dann das RAW Format benutzen.
    • elCutty schrieb:

      Bei der Auto-ISO Funktion von Sony geht es keineswegs nur um die Anpassung der Empfindlichkeit sondern auch um die automatische Wahl der Belichtungszeiten in Relation zu Brennweite und anderem.

      Über die Panasonic Automatik liest man bei dpreview leider seit Jahren so etwas, wie z.B. hier zur G80:


      Also ich verstehe diesen Satz nicht. Was soll das heißen "keine Anpassung der Emfpindlichkeit"? Die ISO ist eine elektronische Verstärkung des Signals. Man kann zwar die Empfindlichkeit des Sensors nicht anpassen, aber um das geht es hier ja nicht. Aber ich verstärke das Signal elektronisch.

      Und jeder weiß dass es bei einer Signalverstärkung so ist, dass auch das Rauschen verstärkt wird. Diejenigen, die sich besser auskennen, wissen sogar dass es bei jedem Geräte eine sogennante "native ISO" gibt, bei der der Rausch-Signalabstand minimal ist. Eine Abweichung in der ISO in unseren modernen Kameras nach oben aber wie nach unten führt daher irgendwann zu mehr Rauschen.

      Und jeder Prozessor rauscht unweigerlich. Das ist einfach so. Es gibt keine Rauschfreien Sensoren - und damit gilt das für jedes Gerät.

      Wenn also irgendeine Automatik die ISO verändert, dann verändert sie auch das Rauschverhalten der Aufnahmen. Also ich will es nicht dass sich das Rauschverhalten meiner Aufnahmen verändert - sowas stelle ich selbst sehr bewußt ein ein. Was da nämlich auch noch schamhaft verschwiegen wird ist dass der Sensor typischerweise im nativen ISO den größten Dynamikumfang hat - den man beim Verändern gegenüber der nativen ISO dann auch noch beschneidet.

      Und eine Veränderung in der Belichtungszeit verändert die Bewegungsunschärfe. Es haben sich aber sicher nicht alles geirrt die die 180 Grad Regel erfunden haben.

      Für den Amateur sind Automatiken natürlich hilfreich - aber sie haben immer Grenzen. Und man sollte dies Grenzen kennen.

      Nur bitte uns nicht diese Automatiken als "best practice" zu verkaufen. Ich bin etwa sehr froh dass Panasonic-Geräte bewußt keine "Auto-ISO haben". Best practive wäre zu wissen wo sein eigenes Gerät die native ISO hat, und zu verstehen was passiert wenn man von der abweicht - und wo man manuell einstellen muss und wo man sich noch einer Automatik anvertrauen will.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • wolfgang schrieb:

      Best practive wäre zu wissen wo sein eigenes Gerät die native ISO hat
      Ja, aber wie findet man das heraus? In den technischen Daten der Kamerahersteller habe ich (zumindest bei Consumer-Geräten) so etwas noch nicht gefunden und in Testberichten auch nicht. Oder gibt es Tester, die das für eine Vielzahl von Kameras ermittelt haben?
      Greetings,
      ro_max

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    • wolfgang schrieb:

      Also ich verstehe diesen Satz nicht. Was soll das heißen "keine Anpassung der Emfpindlichkeit"?
      Die Licht-Empfindlichkeit wird bei Fotoapparaten durch den ISO-Wert eingestellt, wie damals durch Auswahl der Filmempfindlichkeit vor dem Einlegen. Es wird hier wohl kaum jemanden geben, der nicht weiß, daß es sich bei der Erhöhung dieser Empfindlichkeit um eine elektronische Verstärkung handelt, die mehr oder weniger Rauschen mit sich bringt. Aber das ist bei der etwas intelligenteren Automatik auch gar nicht der Punkt, denn die kann man gerade besonders gut in ihren Grenzen, zusammen mit anderen Parametern programmieren und auf die eigenen Bedürfnisse anpassen.

      Es gibt durchaus Gründe, sich auf die von den Herstellern nicht ohne Grund entwickelten und implementierten Automatiken zu verlassen. Sie werden ja auch mit gekauft und teilweise teuer mitbezahlt. Wichtig ist, daß diese dann auch funktionieren und nicht wie für die Panasonic Geräte hier immer wieder empfohlen wird, abgeschaltet werden sollte, um gute Resultate zu erhalten.

      Genauso wichtig ist es für mich, auch gezielt manuell eingreifen zu können, wenn die Zeit dafür da ist.
      LG
      Peter
    • elCutty schrieb:

      und nicht wie für die Panasonic Geräte hier immer wieder empfohlen wird
      Wird nicht immer empfohlen, lediglich dann wenn die Abschaltung einem bestimmten Zweck dienen soll, z.B. im Falle der voll manuellen Belichtungssteuerung.
      Die Vollautomatik, Halbautomatik, Szenenautomatik etc. haben alle irgendwo ihren tieferen Sinn wenn man sich damit genauer beschäftigt
      +++++++++ Das ist meine Privatmeinung! +++++++++
      +++ FZ300 - RX100 - EDIUS 9.x - DaVinci Res.14 +++
    • Die Praxisprobleme sind natürlich, dass oft die Hersteller gar keine Angaben machen - oder fallweise sogar auch falsche. Sogar für Kameras wie die FS7 findet sich in zahlreichen Quellen dass ISO 2000 die native ISO sein soll - und trotzdem dürfte die native ISO einer FS7 eher bei 1000-1250 liegen. Und da niemand außer den Herstellern weiß WIE genau die Geräte das implementiert haben, wie das Zusammenspielen mit Aspekten in der Signalaufbereitung wie etwa einer Rauschunterdrückung aussieht, ist das in der Praxis tatsächlich nicht ganz einfach.

      Allerdings gibt es auch für Consumer-Geräte immer wieder Tests, für die gern diskutierte G81 etwa findet man hier einen passenden Test:
      traumflieger.de/reports/Kamera…ix-G81-im-Test::1227.html

      Und dort sind auch vergleichende Testaufnahmen bis wohin das Rauschen akzeptabel erscheint. Für die native ISO der G81 wird dort etwa 200 angegeben. In diesem Fall behaupten die Tester etwa, dass man bis etwa ISO 3200 (jpeg) bzw. ISO 6400 (raw) problemlos arbeiten kann. Ob das jetzt nur für die Fotographie oder auch für Video gilt geht aus dem Test nicht hervor.

      Für die GH4 findet man etwa hier
      mkeproductionrental.com/gh4-video-tips-tricks/
      die Aussage, dass die native ISO der GH4 bei 800 liegen soll - und für v log l wird gleich mal empfohlen eher bei 400-600 zu filmen. Was bei x-log ein klassischer Trick ist um etwas über zu belichten.

      Für die neue GH5 etwa findet man hier
      suggestionofmotion.com/blog/nab-2015-panasonic-gh5/

      die Aussage dass laut Panasonic auch bei der GH5 die native ISO bei 800 liegen soll - und man bis 12.500 gehen könne (was wohl auch durch die interne Rauschunterdrückung ermöglicht wird).

      Muss kann sich halt anschauen was sich dazu in Form von Testberichten im Netz so findet. Ich würde hier aber auch immer selbst eigene Tests machen wollen wie sich das Gerät verhält. Ich halte es zwar weniger für eine Geschmacksfrage sondern für eine Frage der Beurteilung von Aufnahmen, Tester machen es nicht anders. Aber wo man dann für sich das Limit einzieht muss schließlich jeder selbst entscheiden. Gedankenlos würde ich mich hier aber keiner Automatik anvertrauen wollen.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Achilles schrieb:

      Wird nicht immer empfohlen, lediglich dann wenn die Abschaltung einem bestimmten Zweck dienen soll, z.B. im Falle der voll manuellen Belichtungssteuerung.
      Benutze mal, die nun verbesserte Suchfunktion der Foren SW und du wirst massig Einträge finden, bei denen z.B. für die FZ1000 und andere empfohlen wird, den AF auszuschalten, damit der Fokus nicht pumpt. Auch für die TZ101 hatte ich diese Ratschläge hier bekommen. ;)
      LG
      Peter
    • wolfgang schrieb:

      Ich würde hier aber auch immer selbst eigene Tests machen wollen wie sich das Gerät verhält. Ich halte es zwar weniger für eine Geschmacksfrage sondern für eine Frage der Beurteilung von Aufnahmen, Tester machen es nicht anders. Aber wo man dann für sich das Limit einzieht muss schließlich jeder selbst entscheiden.
      Du meinst Testreihen mit verschiedenen ISO-Werten und dann mal "schauen", was für einen selbst noch akzeptabel ist?

      Ich habe gestern ein paar Fotos mit der a6500 bei ISO 800 gemacht und fand das vom Rauschen schon auffällig.
      Greetings,
      ro_max

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    • wolfgang schrieb:

      Auto-ISO würde ich niemals als best practice ansehen. Denn wer weiß dass ISO nur eine elektronische Verstärkung ist, und dass eine Veränderung der ISO Zahl natürlich das Rauschverhalten beeinflusst, wird mit so etwas aus technisch-sachlichen Gründen vorsichtig umgehen oder gar nicht einsetzen.

      Früher - als man noch mit einer Videokamera filmte und mit einem Fotoapparat fotografierte - da wurde bei den Videokameras keine ISO angegeben, sondern ein Gain-Wert in dB. Man konnte die Verstärkung auf +3dB, +6dB,+9dB, +12dB, +18dB, +24dB usw. schalten. Und im Handbuch stand genau drin dass das Signal verstärkt wird. Je höher der dB-Wert um so mehr wird verstärkt....

      ISO oder auch frühre ASA waren Empfindlichkeitsangaben die aus der Chemiefilmwelt kommen. Und die man irgendwann einfach auf die Digitalkameras "übernommen" hat. Weil eben im Fotobereich die ISO-Werte eine bekannte Größe waren und manche Fotografen mit einem Gain als Dezibel-Wert wohl schwerer zurecht gekommen wären.

      Also hat man einfach die ISO übernommen. Und zwar auch in die Filmerei. Einmal durch die Kombination aus Fotoapparat und Videokamera, dazu kam dann noch das es ja auf einmal völlig "In" war wenn man cineastische Bilder machte mit den filmenden DSLRs - und auf einmal war ISO als Empfindlichkeitsangabe besser wie ein Gain-Wert in Dezibel, da ISo ja viel mehr nach Film klang - und man ja nur dann cineastisch war wenn man den Film möglichst gut imitierte. Igitt, Gain und Dezibel, das ergab in den Köpfen vieler eine Zeitlang sterile Videobilder.... ;)

      Somit gerät das was die ISO-Einstellung macht in Vergessenheit - und man dreht halt nen Wert rein der "passt" ohne Wissen was man da tut. Das man nämlich nur, ausgehend vom nativen ISO des Sensors, das Signal das aus dem Sensor kommt elektronisch verstärkt oder eben abschwächt (wenn man eine kleinere ISO wählt wie die native ISO des Sensors).

      Und jegliche elektronische Verstärkung verstärkt neben dem Nutzsignal auch das Hintergrundrauschen. Und das ist immer vorhanden, bei jedem Sensor. Der absolut rauschfreie oder rauscharme Sensor ist technisch (physikalisch) nicht möglich. Somit wird eine höhere Verstärkung, also ein höherer ISO-Wert immer auch das Rauschen verstärken. Das ist technisch nicht anders möglich.

      Jetzt greifen manche Firmen zu dem Trick einer Entrauschung bei der Bildverarbeitung. Darum rauscht das Bild dann nicht mehr so kräftig wie es das eigentlich tun müsste, dafür gehen tlw. auch Bilddetails verloren.

      Somit sollte eigentlich klar sein warum Wolfgang den Einsatz von Auto-ISO als "Best Practise" zu Recht ablehnt wenn es um hochwertige Filmaufnahmen (oder auch Fotos) geht.

      Wenn ich Auto-Iso einsetzen will, dann geht das nur unter der Eingrenzung das ich den maximalen ISO-Wert manuell als Regelgrenze einstellen kann - und ich mich vorher intensiv mit dem Rauschverhalten der Kamera und dem maximalen ISO-Wert der rauschfrei für mein Motiv möglich ist auseinandergesetzt habe. Dann kann ich aber auch gleich den ISO-Wert bzw. Gain manuell einstellen ;)

      wolfgang schrieb:



      Und eine Veränderung in der Belichtungszeit verändert die Bewegungsunschärfe. Es haben sich aber sicher nicht alles geirrt die die 180 Grad Regel erfunden haben.
      Wenn man vielen Fotofilmern glauben möchte dann ist die 180Grad-Regel ein genauso "alter Zopf" wie 24p oder 25p der endlich abgeschnitten gehört.... :D

      Auch hier gilt das Prinzip das man Regeln ruhig brechen kann, aber eben nur dann wenn manw eiss warum diese Regel aufgestellt wurde, was sie bewirkt und was passiert wenn ich mich nicht an diese Regel halte.....


      wolfgang schrieb:




      . Best practive wäre zu wissen wo sein eigenes Gerät die native ISO hat, und zu verstehen was passiert wenn man von der abweicht - und wo man manuell einstellen muss und wo man sich noch einer Automatik anvertrauen will.

      Dazu gehört aber auch das man sich auch als Amateur intensiv mit viel Theorie beschäftigt und ein umfassendes Grundwissen hat bzw. bereit ist sich dieses Grundwissen anzueignen.

      Mache ich das nicht - oder beziehe mein Wissen aus den falschen Quellen - dann werde ich nie reproduzierbar hochwertige Aufnahmen zustande bringen.
      Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar
    • elCutty schrieb:

      Die Licht-Empfindlichkeit wird bei Fotoapparaten durch den ISO-Wert eingestellt,
      Na die Empfindlichkeit des Sensors ist fix und gar nicht einstellbar. Das ist eigentlich noch das uralte Bild in den Hinterköpfen dass man durch die Wahl eines chemischen Films die Empfindlchkeit auswählt. Heute ist das aber nur noch elektronische Verstärkung.

      Genau genommen ist diese Sichtweise in der Praxis sogar problematisch: da wählt ein Anwender eine höhere ISO im guten Glauben, er könne damit die Lichtempfindlichkeit anheben - egal ob manuell oder über eine Automatik. Er tut sich somit in seinen Augen etwas Gutes - die Kamera wird ja Licht-empfindlicher. Super, oder?

      In Wirklichkeit belichtet er dann sein Motiv auf den optischen Eindruck des Bildes im Sucher oder Display (denn Graukarten oder Meßgeräten hat er nicht dabei, und ob die Kamera da vielleicht sogar sowas wie +/- Angaben macht ist halt irgendwie unklar). Unterstellt man jetzt dass er das über den optischen Eindruck sogar in etwa richtig einstellt, so hat er sich damit trotzdem nichts Gutes getan. Denn tatsächlch hat sein Gerät die erhöhte ISO durch Schließen der Blende oder Verkürzung der Belichtungszeit kompensiert. Er hat damit weniger Licht auf den Sensor gebracht als mit der Wahl der meist tiefer liegenden nativen ISO. Bei der tieferen ISO hätte er ja die Blende weiter aufmachen müssen.
      Es kommt also weniger Licht auf den Sensor - aber macht das was? Nun, das Signal-Rauschverhalten ist schlechter geworden, abe das weiß er nicht unbedingt. Denn aufgefallen ist ihm das nicht, das Bild wurde ja scheinbar gut. Denn die Signalbearbeitung hat durchaus eine Entrauschung drüber gebügelt, was in einem bestimmten Bereich zunächst ansehbare Ergebnisse liefert. Dass dabei ein wenig Abfall in der Aufösung passiert fällt kaum auf - schließlich gibt es im Alltag keine vergleichende Aufnahmen.

      Bei Automatiken könnten man jetzt noch "hoffen" dass die bei genug Licht so intelligent sind die ISO bis auf die native ISO zurück zu fahren. Nur das weiß man eben nicht unbedingt was die da einstellen. DAS ist ja das Problem.

      elCutty schrieb:

      Aber das ist bei der etwas intelligenteren Automatik auch gar nicht der Punkt, denn die kann man gerade besonders gut in ihren Grenzen, zusammen mit anderen Parametern programmieren und auf die eigenen Bedürfnisse anpassen.ich weiß nicht ob die Mehheit der Anwender, die mit solchen Automatiken arbeite, sich überhaupt dessen bewußt ist was da so genau passiert.
      Ich weiß nicht ob die Mehrheit der User, die mal gelegentlich filmen, sich immer bewußt sind was da so abgeht. Ich hätte meine Zweifel daran.

      Für mich ist es dann geradezu alamierende wenn uns das dann noch von irgendwelche Internetseiten als "best practice" Verkauft wird. Oder gilt hier der alte Ausspruch aus dem Film Matrix : "Unwissenheit ist sein Segen"?

      Vielleicht sollte man mal "Die größten 10 Sünden" der heutigen Filmerei zusammen schreiben.
      :teufel:
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Blen schrieb:

      Wie viel Rauschen jemand in seinen Bildern noch Akzeptiert, ist sicherlich eine recht individuelle Betrachtungsweise, wer aber Generell auf Rauschen steht, ja der kauft dann sicher auch eine FZ300.
      Das Teil ist ein Schönwetter Apparat, dessen Stärke sicherlich nicht Innenraum bzw. Low-Light Situationen sind.

      Leider Fehlen auf der Seite im Link so einige Kameras, aber wie man dort schön sehen kann, welche Kamera bei Welchen ISO´s was abliefert. Für MICH sind die Bilder der 300 schon bei ISO 400 für´n Eimer, und was ist ISO 400 bei aufnahmen wo das Licht schwindet.
      Bei Stimmungsvollen Lichtsituation im Wohnzimmer Arbeitet man mit dem Gerät sicherlich immer mit ISO am Anschlag, und ISO 3200...6400 sind sicherlich eher eine Katastrophe als noch ein Bild.

      dpreview.com/reviews/nikon-d5-pro-dslr-review/6


      Klein Kompakt und kein Wechselobjektiv, Die Pana LX 100 ist sicher nicht mehr ganz State of the Art, und das Bedienkonzept muss man auch mögen. Dennoch finde ich diese Kamera immer noch Recht Interessant.
      Für Innenaufnahmen hat die Kamera sicherlich immer auch noch genug Brennweite.
      Für mich kommt man mit dem Gerät so langsam in die Richtung, wo man bei schwindenden Licht auch noch recht brauchbare Bilder machen kann. Sicherlich ist auch diese Kamera kann richtiger Low-Light Künstler, aber lieber Four Thirt als noch winzigere Bildwandler.

      Auf der Seite im Link kann man man die FZ300 und die L100 Vergleichen, dafür aber bitte dann das RAW Format benutzen.


      Naja, filmen möchte ich mit einer LX100 nicht. Da geht es auch ums Handling und da ist ein frei schwenkbarer Touch-Screen Gold Wert, nicht umsonst ist er bei Camcordern Standard.
      Dazu kann man auch kein externes Mikro Anschließen, muss sich also auf das interne verlassen oder mit externen Recordern aufnehmen.

      Für Fotos sicherlich besser geeignet aber bei Videos geht es meiner Meinung nach auch um Handling und Ton (manche sagen ja guter Ton macht 50% eines guten Videos aus).
    • wolfgang schrieb:

      Na die Empfindlichkeit des Sensors ist fix und gar nicht einstellbar. Das ist eigentlich noch das uralte Bild in den Hinterköpfen dass man durch die Wahl eines chemischen Films die Empfindlchkeit auswählt. Heute ist das aber nur noch elektronische Verstärkung.
      Nur wirst du die Kombination Sensor und nachfolgende Bearbeitung und Verstärkung nicht auftrennen können, sondern dich mit dem begnügen müssen, was am Ende aufgezeichnet wird, wie eben früher bei einem analogen Filmmaterial.

      Bestimmte Situationen erlauben keinen Eingriff in die Lichtverhältnisse und da, wie du richtig schreibst, die Empfindlichkeit des Sensors fix ist, muß man da zur Erhöhung der Verstärkung (wird in den Daten der RX10 M2 Files und anderer Sonys übrigens noch in dB angegeben) greifen, um brauchbare Resultate zu bekommen. Die intelligente Auto-Funktion liefert dazu neben der Begrenzung der Maximalen Verstärkung auch die Möglichkeit, festzulegen ab wann überhaupt mit einer Erhöhung begonnen werden soll.

      Im P-Mode z.B. der Panasonic TZ101 (ist bei der G81 genau so) wird erbarmungslos zunächst die Empfindlichkeit, also der ISO-Wert, zu Gunsten einer möglichst kurzen Verschlußzeit erhöht und die Blende maximal möglich geöffnet. Immerhin kann man hier den maximalen ISO-Wert noch festlegen. Aber dieser P-Mode ist für meine Belange nicht nutzbar und zwingt zur manuellen Einstellung, für die ich bei meinen Aufnahmen nicht immer die Zeit habe.

      Es steht außer Frage, daß eine gute manuelle Einstellung ein Optimum der Bildqualität möglich macht, aber diese benötigt Zeit, die manchmal eben nicht vorhanden ist und da ist es eben wichtig eine möglichst gute Automatik zu haben, damit man überhaupt eine brauchbare Aufnahme bekommt.
      LG
      Peter
    • CF0581 schrieb:


      Ich dachte mir als Budget würde ich gerne mal bis 600-800€ gehen inklu. Objektiv oder Bridge, den ob man als Hobbyist gerne Objektive mit rum schleppt? ich glaube das ist eher nix für mich und ich würde ein All in One Gerät bevorzugen.

      Was möchte ich damit tun:

      1. Videos in Full HD , 4K evtl. "obwohl noch keine Geräte dafür vorhanden" und Slow Motion´s

      2. Fotos in guter Qualität für jeden Bereich

      Allerdings glaube ich, dass ich die Fotos nicht nachbearbeiten werde am Rechner, da mir da auch noch das wissen fehlt. Kann sich aber auch ändern. Programme sowie Rechner, NAS, usw. wäre alles vorhanden.

      Jetzt sollte ich vorab erwähnen das mit meinen 1,97m Größe mir auch zwei Klodeckel Große Hände gegeben wurden. :)

      Meine Recherchen die letzten Tage führten mich vermehrt zu einer FZ1000.......ALLERDINGS habe ich mittlerweile durch das viele Lesen und ansehen diverser Videos zum Thema Geräusche der Cam die Euphorie verloren....ist das berechtigt? Auch hier im Forum habe ich dazu schon gelesen. Wären die FZ300 oder Sony RX10 alternativen?

      Darf ich hier an dieser Stelle mal daran erinnern worum es in diesem Thread geht?

      :yes:
      LG
      Michael
    • ro_max schrieb:

      Ich habe gestern ein paar Fotos mit der a6500 bei ISO 800 gemacht und fand das vom Rauschen schon auffällig.
      Die native ISO ist eigentlich die ISO, bei der keine elektronische Signalvestärkung erfolgt. Aber ätsch, genau das sagen dir die Hersteller eben meist nicht.

      Leider wird der Begriff"native ISO" auch als Marktingbegriff verwendet, leicht erkennbar dadurch dass dann ein ISO-Bereich angegeben wird - was wohl völlig etwas Anderes ist. Die meinen oft nur einen ISO-Bereich.

      Für die a6500 findet man erstaunlich verwirrende Angabren im Netz. Einige meinen die native ISO sei bei 800, andere geben nur Bereiche an. Hier wird etwa von 800 gesprochen:
      cinema5d.com/sony-a6300-vs-son…ii-how-good-is-it-really/

      Ob das jetzt schon optimal ist weiß ich nicht.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • k-m-w schrieb:

      Darf ich hier an dieser Stelle mal daran erinnern worum es in diesem Thread geht?
      Natürlich.

      Aber gerade das hier

      CF0581 schrieb:

      Meine Recherchen die letzten Tage führten mich vermehrt zu einer FZ1000.......ALLERDINGS habe ich mittlerweile durch das viele Lesen und ansehen diverser Videos zum Thema Geräusche der Cam die Euphorie verloren....ist das berechtigt? Auch hier im Forum habe ich dazu schon gelesen. Wären die FZ300 oder Sony RX10 alternativen?

      benötigt einen gewissen analytischen Ansatz - und da geht es genau um die Aufnahmequalität im Verhältnis zu so Dingen wie der ISO

      Für die FZ1000 findet man etwa einen recht guten Testbericht hier:
      cameralabs.com/panasonic_lumix_fz1000/
      cameralabs.com/panasonic_lumix_fz1000/7/

      cameralabs.com/Sony_Cyber-shot_RX10



      Cameralabs schrieb:

      On its release, the FZ1000 enjoyed a significantly lower price than the RX10, a situation that has rapidly altered, with RX10 prices dropping to the point the point where the two are now more or less the same price – as always it pays to shop around to get the best deal. For the money, the FZ1000 is certainly better-featured, although some videographers may still prefer the constant f2.8 focal ratio, stepless aperture control, headphone jack, built-in ND filter and optional XLR inputs on the RX10.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • elCutty schrieb:

      Es steht außer Frage, daß eine gute manuelle Einstellung ein Optimum der Bildqualität möglich macht, aber diese benötigt Zeit, die manchmal eben nicht vorhanden ist und da ist es eben wichtig eine möglichst gute Automatik zu haben, damit man überhaupt eine brauchbare Aufnahme bekommt..,.
      So sehe ich das auch. Ich benutze ja überwiegend die (P usw)-Automatik und habe dabei mit unseren Sony Kameras (und mit der Nikon B700) sehr gute Erfahrungen gemacht. (RX10, RX100.., HX90, A5100, A6000) Ich kann alle diese Kameras wie ein Camcorder benutzen. :thumbsup:

      Die Panasonic Kameras, die wir bisher hatten sind dazu kaum zu gebrauchen und nachdem ich hier alles gehört habe, werde ich auch keine G80/81 GH4/5 usw. mehr ins Auge fassen...
    • shuttlebahn schrieb:

      Ich kann alle diese Kameras wie ein Camcorder benutzen
      Verglichen z.B. mit welchen Camcordern?

      @hubse
      Bei Camcordern würde ich die AX53 (hat den besseren Stabi, den besser zu bedienenden Touchscreen und den größeren Zoombereich) oder die AX100 (hat einen schaltbaren ND, die bessere Zoomwippe und mehr "Knöpfe") empfehlen.
      Greetings,
      ro_max

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