Rode Stereo Videomic Pro & Sony Camcorder

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    • Rode Stereo Videomic Pro & Sony Camcorder

      Hi,

      ich hab ein Rode Stereo Videomic Pro geschenkt bekommen. An meinen alten Panasonic-Kameras gibts damit keine Probleme, aber meine Sony TD20 macht Probleme.

      ich schau grade das Handbuch an, was das eigentlich für Anschlüsse sind (siehe hier: helpguide.sony.net/gbmig/44189…contents/02/02/01/01.html ).

      Die TD20 (und TD10, TD30) hat einen "Active Interface Shoe". Keinen "Multi-Interface-Schuh". Die Maße sind scheinbar gleich, weiß nicht, was das für einen Unterschied machen soll.

      Bei der Mikrofon-Buchse steht: Buchse (Mikrofon) (PLUG IN POWER), das bedeutet, dass der Strom fürs Mikro VOM CAMCODER KOMMT.

      2 Fragen:

      1. Passen "Multi-Interface-Schuh"-Adapter auch bei "Active Interface Shoe"-Anschlüssen?
      2. Kann man Mikrofone von Fremdherstellern, wie z.B. Rhode, die nen Akku drin haben, überhaupt an so einer "PLUG-IN-POWER-Buchse" anschließen?

      Viele Grüße,

      hubse
    • hubse schrieb:

      2. Kann man Mikrofone von Fremdherstellern, wie z.B. Rhode, die nen Akku drin haben, überhaupt an so einer "PLUG-IN-POWER-Buchse" anschließen?

      Ja, das funktioniert. Du musst natürlich trotzdem mit der im Mikro eingebauten Batterie/Akku arbeiten, denn dieses Mikro holt sich seine Power nicht aus der Kamera.
    • Es gibt bei externen Fremdmikros (im Gegensatz zu Herstellermikros, die über den Zubehörschuh mit Strom versorgt werden) im Prinzip drei Möglichkeiten:

      - Versorgung über Plug-In-Power des Kamera-Mikro-Klinkenanschluss: kommt eigentlich nur bei sehr einfachen bzw. kleinen Mikros zum Tragen. Möglicherweise könnte man auf diese Art direkt ein Laveliermikro anschließen, was eigentich eine Zwischenbox zur Spannungsversorgung braucht. Es gab (gibt?) solche Modelle z.B. von Sony.

      - Versorgung über im Mikro eingebaute Batterie/Akku (oft 1,5V oder 9V). Dies ist bei den meisten, preiswerten externen Mikros (auch z.B. bei Rode) der Fall. Plug-In-Power der Kamera wird in diesem Fall vom Mikro quasi "ignoriert".

      - Versorgung mit Phantomspeisung (z.B. 48 V) beim Anschluss über XLR. Solche Anschlüsse bzw. Mikros, die darauf angewiesen sind, sind eher im etwas höheren Preisniveau und/oder "Profi"-Bereich zu finden. Das gilt normalerweise auch für die Kameras, die XLR-Anschlüsse serienmäßig zur Verfügung stellen. Nach meinem Kenntnisstand ist dies die qualitativ beste Form (bei einigen Mikros hat man die Wahl zwischen XLR-Phantomspeisung und eingebauter Batterie. Die Werte mit Phantomspeisung scheinen bei diesen Mikros besser zu sein, als wenn eine Batterie verwendet wird.
      Greetings,
      ro_max

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    • Ich habe erst bei seiner zweiten sinnfreien Antwort in einem anderen Beitrag gemerkt, dass ich da einen Troll gefüttert habe.... :sorry:
    • Hans-Jürgen schrieb:

      Der bereitet doch nur das Spammen vor.

      walter.mittwoch schrieb:

      Ich habe erst bei seiner zweiten sinnfreien Antwort in einem anderen Beitrag gemerkt, dass ich da einen Troll gefüttert habe..
      Kein Problem, die Verwarnung wurde ausgesprochen. Hält sich der User nicht daran, war es das für ihn.




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    • Lokutus1964 schrieb:

      Ich würde die Frage gerne fachlich aufgreifen:

      Woran liegt es, daß die Tonqualität via XLR-Phantomspeisung besser ist als via Batterie im Mikro und XLR-Klinke-Adapter?
      Weil Phantomspeisung 48V sind und Batterie eben nur (meist) 1,5V.
      DIe Mikrofonkapsel und die Vorverstärker können bei höherer Betriebsspannung "mehr leisten".
      Bzw. sind meist auch rauschfreier.
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    • nein.
      meines Wissens nicht.
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    • Ich würde vermuten, dass hängt bei dem Stromverbrauch für eine Wandelung von 1,5V auf 48V zusammen. Es gibt z.B. kleine Field-Recorder, die recht zügig die Batterien/Akkus leersaugen, wenn sie den Batteriestrom auf 48V konvertieren müssen.
      Greetings,
      ro_max

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    • Wikipedia erklärt das "schlechter klingen" bei Batteriebetrieb so:


      www.wikipedia.de schrieb:


      Im nicht- oder semiprofessionellen Bereich, etwa bei Verwendung unsymmetrischer Eingänge eines mobilen Recorders, muss zur Spannungsversorgung ein meistens batteriebetriebenes Speiseteil in die Mikrofonleitung geschaltet werden, sofern das Kondensatormikrofon nicht selbst ein solches Speiseteil im Griffstück integriert hat. Dabei wird die Vorspannung mit einem Spannungswandler aus den 1,5 Volt einer handelsüblichen Batterie gewonnen. Die Qualität der so gewonnenen Gleichspannung wirkt sich direkt auf die Mikrofonsignalqualität aus. Da der Leistungsbedarf eines Kondensatormikrofons sehr gering ist, hält eine Batterie viele Stunden vor.

      Phantomspeisung muss nicht unbedingt 48V bedeuten, es gibt auch Geräte die mit 12V oder 24V (meist ältere geräte) arbeiten oder auch gerade bei einfachen Recordern o.ä. mit 15V Phantomspeisung. Wobei 48V jetzt eigentlich schon eine Art "Standard" sind.

      Es gibt übrigens neben der Phantomspeisung noch die sogenannte "Tonaderspeisung" - dabei wird meistens 12V direkt auf die beiden Ton-Signaladern gegeben während bei der Phantomspeisung diese beiden Adern quasi spannungsfrei bleiben. Das hat man bewusst so gemacht da dynamische Mikrofone bei einer Tonaderspeisung durchbrennen und kaputt gehen würden, die Phantomspeisung ist somit deutlich idiotensicherer....

      Nebenbei ist eine Mikrofonleitung mittels XLR gerade durch den symmetrischen Aufbau und die dadurch geringere Empfindlichkeit gegen Störeinstrahlungen vor allem bei längeren Leitungslängen immer empfehlenswert. Das aber nur am Rande, i.d.R. werden die Mikrofone ja direkt auf die Kamera gesetzt.
      Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar
    • MacMedia schrieb:

      Nebenbei ist eine Mikrofonleitung mittels XLR gerade durch den symmetrischen Aufbau und die dadurch geringere Empfindlichkeit gegen Störeinstrahlungen vor allem bei längeren Leitungslängen immer empfehlenswert. Das aber nur am Rande, i.d.R. werden die Mikrofone ja direkt auf die Kamera gesetzt.
      Das ist klar. Wenn ein XLR-Mikrofon weiter weg von der Kamera ohne XLR-Eingang eingesetzt wird, ist es sinnvoll erst kurz vor dem Klinke-Eingang zu "adaptieren".
    • Lokutus1964 schrieb:

      Woran liegt es, daß die Tonqualität via XLR-Phantomspeisung besser ist als via Batterie im Mikro und XLR-Klinke-Adapter?

      Lokutus1964 schrieb:

      Das ist klar. Wenn ein XLR-Mikrofon weiter weg von der Kamera ohne XLR-Eingang eingesetzt wird, ist es sinnvoll erst kurz vor dem Klinke-Eingang zu "adaptieren".
      Hi,
      abgesehen davon, dass jede zusätzliche (Steck-)Verbindung auch im günstigsten Fall etwas Verlust bedeutet, haben die Klinkeneingänge oft auch noch eine Pegelabsenkung.


      Gruß
      Peter