Rode Stereo Videomic Pro & Sony Camcorder

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    • gurlt schrieb:

      Lokutus1964 schrieb:

      Woran liegt es, daß die Tonqualität via XLR-Phantomspeisung besser ist als via Batterie im Mikro und XLR-Klinke-Adapter?

      Lokutus1964 schrieb:

      Das ist klar. Wenn ein XLR-Mikrofon weiter weg von der Kamera ohne XLR-Eingang eingesetzt wird, ist es sinnvoll erst kurz vor dem Klinke-Eingang zu "adaptieren".
      Hi,abgesehen davon, dass jede zusätzliche (Steck-)Verbindung auch im günstigsten Fall etwas Verlust bedeutet, haben die Klinkeneingänge oft auch noch eine Pegelabsenkung.


      Gruß
      Peter
      Das auch noch... :/ wusste ich bisher nicht.
    • @Lokutus1964
      Wie hoch sind denn Deine Ansprüche an die Audioqualität? Ich würde Deine Wunschkombination (falls Du eine hast) möglichst einfach mal ausprobieren und schauen (oder besser hören), ob Dir die Qualität reicht. Und wenn die Qualität dann für Dich passt, würde ich mir nicht so viele Gedanken über vielleicht messtechnisch nachweisbare "Einbußen" machen, die sich in der Praxis aber als kaum wahrnehmbar erweisen. Dass man nicht unbedingt ein 5-Meter-Mikrokabel durch 10 aneinander gestöpselte Kabel mit je 0,5 Meter Länge ersetzen sollte, dürfte wohl klar sein, aber ansonsten wird man in der Praxis kaum um "Steckverbindungen" herum kommen. Und selbst bei eingebauten Mikros weiß man in der Regel nichts über die Qualität der internen (Löt?)Verbindungen.
      Greetings,
      ro_max

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    • Die Klangverschlechterung durch zusätzliche Steckverbinder sollte bei den Mikrofonen welche die meisten Leute hier einsetzen nicht auffallen....

      Das was hier als Mikrofon verwendet wird - im professionellen Studiobereich ist das alles nur Kinderkram wenn es wirklich hoch- und höchstwertige Aufnahmen sein sollen ;)

      Allerdings sollte man auch keine "Adapterorgien" aufbauen, denn jeder Steckverbinder ist eine potentielle Fehlerquelle. Mechanische Wackelkontakte schon bei kleinen Bewegungen können durch Knacks- und Störgeräusche den Ton unbrauchbar machen. Daher sollte i.d.R. bei wichtigen Tonaufnahmen eine andauernde Kontrolle mittels Kopfhörer erfolgen....

      Besonders anfällig für Störungen sind die weit verbreiteten Mini-Klinkenstecker. Ich mag die Dinger einfach nicht. Aber da sie weit verbreitet sind kommt man nicht drum herum sich mit den Dingern rumärgern zu müssen.
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    • Hi ihr beiden.

      Steckverbindung war hier eigentlich auch nebensächlich (und nur der Vollständigkeit halber) aufgeführt.
      Mir ging es eher um die evtl. Pegelabsenkung am (Klinken-)Eingang. Und ich denke, @Lokutus1964 hatte es auch so verstanden.

      Die Absenkung kann man aber ggf. mit einer Verstärkung ausgleichen kann. Doch da kommt es eben auf die Gegebenheiten und Möglichkeiten des/der Geräte an.



      Natürlich ist es immer besser eine durchgehende XLR Verbindung zu nutzen und den Phantomstrom nicht von einer Batterie zu ziehen, soweit es möglich ist. Nur dort, wo es aus irgendwelchen Gründen nicht machbar ist, muss man dann halt Alternativen nutzen. Und da hat @MacMedia ja durchaus recht, dass die Mini-Klinke nicht die beste Wahl ist. Nur haben die Cams ja meist diesen Eingang und man ist darauf angewiesen.

      Aber es da kommt eben darauf an welche Aufnahmesituation besteht, was zur Verfügung steht (ggf. auch an "Helfern"), bzw. was man in Kauf nehmen will/kann.
      Es ist ja schließlich nicht ganz ohne Grund, dass im professionellen Bereich Bild und Ton getrennt sind. Nur wer kann das i.d.R. leisten?

      Gruß
      Peter
    • gurlt schrieb:


      Es ist ja schließlich nicht ganz ohne Grund, dass im professionellen Bereich Bild und Ton getrennt sind. Nur wer kann das i.d.R. leisten?

      Wobei diese Arbeitsteilung in mind. zwei Gewerke auch nicht mehr immer angewendet wird, Stichwort "Kostendruck" - oft werden Bild und Ton auch von einer Person erledigt weil Aufwand und Kosten für einen Tonmann bzw. Kameraassistenten der sich primär um den Ton kümmert eingespart werden....
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    • Mein Punkt war eher, die Kirche im Dorf zu lassen und sich nicht um eine geringe Anzahl von Steckverbindungen oder der Art des Steckers zu viele Gedanken zu machen. Klar, wenn es geht, nehme ich auch XLR. Aber das ist eher eine Marotte von mir und nicht einem für mich wirklich hörbar besseren Klang geschuldet (der geht dann doch eher auf die Mikros zurück, die eben XLR bieten und nicht auf die Anschlussmöglichkeit an sich).
      Und dass man ein vernünftiges Mikrofon nicht am 15 Euro-Wühltisch bekommt, dürfte wohl auch einleuchtend sein.

      IMO geht man als Hobbyeinzelkämpfer immer gewisse Kompromisse ein, wenn man sich gleichzeitig um Bild- und Ton kümmern muss. Und wenn selbst im professionelleren Bereich der separate Tonspezialist gern mal aus Kostengründen eingespart wird, dann scheint das m.E. auch nur möglich zu sein, weil der aufgenommene Ton trotzdem noch ausreichend gut ist.
      Greetings,
      ro_max

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    • Auch klar und richtig.

      Warum ich die Steckverbindungen überhaupt erwähnt habe war auch, dass dort zumindest eine potenzielle Gefahrenquelle lauern kann. Ich habe es eben schon öfter erlebt, dass irgendein Stecker, bzw. Lötung "nicht wollte".
      Deshalb sehe ich es auch nicht unbedingt als "Marotte" an die bestmögliche Verbindung zu wählen. Du würdest ja an Deiner Cam sicherlich auch nicht (ohne weiteren Grund) einen "schlechteren" Aufnahmecodec wählen, nur weil der halt auch möglich ist und ein immer noch akzeptables Bild liefert.


      ro_max schrieb:

      Und dass man ein vernünftiges Mikrofon nicht am 15 Euro-Wühltisch bekommt, dürfte wohl auch einleuchtend sein.
      Ja, aber leider gibt es da viele die glauben "das reicht schon" und sich dann hinterher wundern.
      Der Audiobereich wird halt leider doch von vielen stark vernachlässigt. Da werden dann schnell eine noch bessere GraKa, die 3. Cam, oder andere Dinge angeschafft, aber an ein vernünftiges Mic, Lautsprecher/Kopfhörer, oder gar ein Audio-Interface wird nicht gedacht.
      Und man bemerkt bei den Filmen leider auch häufig, dass sich beim Schnitt sehr viel Mühe beim Bild gemacht wurde, aber dem offenbar Ton keinerlei Beachtung geschenkt wurde. Das finde ich eben sehr schade.

      Gruß
      Peter
    • gurlt schrieb:

      Deshalb sehe ich es auch nicht unbedingt als "Marotte" an die bestmögliche Verbindung zu wählen.
      Ich sehe es bei mir, also bei vernünftiger Betrachtung von finanziellem Aufwand für Audio-Kram und der tatsächlichen Nutzung (im Durchschnitt wenige Minuten im Jahr wenn überhaupt), doch schon eher als "Marotte" oder Spleen an, da völlig unwirtschaftlich und kaum rational begründbar. ;)
      Damit soll keineswegs ausgedrückt werden, dass nicht grundsätzlich die Verwendung der besten zu Verfügung stehenden Technik zu bevorzugen ist.
      Wenn ich ganz ehrlich zu mir bin, dann habe ich im Audio-Bereich für meinen tatsächlichen Einsatz ziemlichen Overkill betrieben und ich möchte daher eher davor warnen, das auch zu machen, nur weil (teilweise auf dem Papier) manches Equipment für brauchbaren Ton notwendig erscheint.
      Greetings,
      ro_max

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    • ro_max schrieb:

      @Lokutus1964
      Wie hoch sind denn Deine Ansprüche an die Audioqualität? Ich würde Deine Wunschkombination (falls Du eine hast) möglichst einfach mal ausprobieren und schauen (oder besser hören), ob Dir die Qualität reicht. Und wenn die Qualität dann für Dich passt, würde ich mir nicht so viele Gedanken über vielleicht messtechnisch nachweisbare "Einbußen" machen, die sich in der Praxis aber als kaum wahrnehmbar erweisen. Dass man nicht unbedingt ein 5-Meter-Mikrokabel durch 10 aneinander gestöpselte Kabel mit je 0,5 Meter Länge ersetzen sollte, dürfte wohl klar sein, aber ansonsten wird man in der Praxis kaum um "Steckverbindungen" herum kommen. Und selbst bei eingebauten Mikros weiß man in der Regel nichts über die Qualität der internen (Löt?)Verbindungen.
      Ich sag mal so: Sie sind dann doch nicht hoch genug, um den finanziellen Mehraufwand für einen Camcorder mit XLR-Eingang zu rechtfertigen. Als externes Mikro habe ich ein Beyerdynamic Richtrohr MCE 86 mit Batterie und Phantomoption nebst Batterieversorgung (~ 200,- €-Klasse). Und nach meiner Vermutung wirkt sich effektiver Windschutz deutlich mehr auf die Tonqualität aus als der elektrische Eingang am aufnehmenden Gerät.
    • Lokutus1964 schrieb:

      Als externes Mikro habe ich ein Beyerdynamic Richtrohr MCE 86 mit Batterie und Phantomoption nebst Batterieversorgung (~ 200,- €-Klasse)
      Hatte ich auch mal und dann vor ca. 10 Jahren gegen dasRode NTG3 "getauscht" (letzteres hat aber keine Batterieoption); es gibt inzwischen aber auch eine verwandte Version mit Batterieoption, das NTG4+ (habe ich mir auch mal zugelegt, aber noch nicht wirklich benutzt).

      Im Vergleich mit dem NTG3 rauschte mir das MCE86 bei meinen Tests doch mehr (allerdings war das NTG3 auch eine Preisklasse drüber). Verwendet habe ich die Mikros seinerzeit an HDV-Henkelmännern mit XLR-Eingängen (da kann man sich ungefähr ausrechnen, wie lange das her ist).

      Heute bin ich bei Mikros komplett bei Rode, eine Reihe von Mikros anderer Hersteller (auch Beyerdynamic) habe ich vor etwa 7 Jahren wieder verkauft.
      Greetings,
      ro_max

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    • Lokutus1964 schrieb:

      Und nach meiner Vermutung wirkt sich effektiver Windschutz deutlich mehr auf die Tonqualität aus als der elektrische Eingang am aufnehmenden Gerät.
      Auch klar, ein Windschutz ist eigentlich unumgänglich (gibt es auch für eingebaute Mic.). Da kann meine Ausrüstung noch so gut sein, wenn irgendwelcher "Müll" drauf ist, ist das hinterher nicht, oder nur sehr schwer zu korrigieren.


      ro_max schrieb:

      Ich sehe es bei mir, also bei vernünftiger Betrachtung von finanziellem Aufwand für Audio-Kram und der tatsächlichen Nutzung (im Durchschnitt wenige Minuten im Jahr wenn überhaupt), doch schon eher als "Marotte" oder Spleen an, da völlig unwirtschaftlich und kaum rational begründbar.
      Ich sage ja auch nicht, dass sich nun jeder High-End-Profigeräte kaufen und ein eigenes Tonstudio betreiben sollen. Klar ist hier (meist) doch alles nur Hobby. Aber ein paar € fürs Audio sollte man doch schon in Betracht ziehen.
      Außerdem kann man im Gegenteil zum Video die "Hardware" fürs Audio i.d.R. viele Jahre nutzen. Die Kosten sind deshalb auf die Nutzdauer gesehen nicht so hoch.

      Und eine Kosten/Nutzenrechnung möchte ich lieber auch bei meiner Ausstattung lieber nicht machen... ;( ;)


      Bin übrigens auch ein Fan von Rode Mics. (Beyerdynamic hat sehr gute Kopfhörer).
    • Das Beyerdynamic MCE86 ist ein vernünftiges Allround-Richtmikrofon. Nicht auffällig "gut" aber vom Preis-Leistungsverhältnis her absolut vernünftig.

      Ich sehe es qualitativ neben den einfachen RODE-Mikrofonen wie dem NTG-1 oder NTG-2. Für Interviews oder normalen Atmo-Ton kommt man mit dem MCE86 problemlos zurecht.

      Mikrofone verwende ich hier für Interviews o.ä. mehrere Sennheiser ME66 die klanglich besser sind wie das MCE86 oder NTG-1/NTG-2 und für Musikaufnahmen mehrere hochpreisige Beyerdynamic die sich über die Jahre hier angesammelt haben, teilweise mit Neupreisen von 1000€/Stck beim Stereopäärchen - nicht alle sind neu gekauft, viele auch ältere Modelle die ich gebraucht erworben habe ;)

      Für OFF-Texte verwende ich aktuell ein Großmembranmikrofon von SE-Elektronik und ein relativ einfaches Behringer-Interface für USB oder gehe über die Audioeigänge meiner Blackmagic-Karte direkt in den Rechner (natürlich via Mischpult). Das Mikrofon steht in einem selbstgebauten Absorber aus Aluminium-Lochblech und Akustik-Schaumstoff, das hat sich gut bewährt und ergibt in einem normalen Wohnraum mit Teppichboden einen vertretbaren Klang.

      Ich habe hier Mikrofone liegen welche schon 30 Jahre alt sind und die immer noch sehr gut sind, einzig die Windschutz-Schaumstoffe zerbröseln irgendwann und müssen ausgetauscht werden. Insofern kann ich all diejenigen unterstützen die sich lieber ein hochwertiges Mikrofon kaufen weil dieses i.d.R. etliche Kameragenerationen "übersteht" so das sich über die Jahre auch ein Anschaffungspreis von 350€ und mehr trotzdem rechnet.

      Rode ist bei vielen Mikrofonen absolut erste Klasse im Preis-Leistungsverhältnis, gerade wenn man in den Sektor der Kameramikrofone schaut. Deutlich besser wie das was man tlw. von anderen gerade Zubehörherstellern an Mikrofonen bekommt, vor allem wenn es um auf die Kamera aufsteckbare Mikros für den Blitzschuh geht....

      Wichtig ist natürlich auch ein ordentlicher Kopfhörer zur Tonkontrolle, vor allem sollte dieser die Außengeräusche effektiv dämpfen so das eine wirkliche Qualitätskontrolle des Tones stattfinden kann - die einfachen Ohrstecker vom (alten) Walkman oder MP3-Player sind da m.E. nach überhaupt nicht geeignet.
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