Akkustrom für Kamera fast unbegrenzt

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    • Akkustrom für Kamera fast unbegrenzt

      Bin auf ein Video dazu gestossen, will mir auch etwas ähnliches basteln...



      Vielleicht können hier Hobbyfilmer von dieser Idee profitieren, wobei ich eine Power Bank mit 8,4 Volt
      dafür verwenden möchte.
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    • Prinzipiell finde ich die Idee nicht schlecht, insbesondere wenn man ohnehin F-Akkus hat. Nur wundert mich die Aussage hinsichtlich der Laufzeit ein wenig. Da die im Video verwendeten F950/970 Akkus bei ca. der 6-fachen Kapazität eines FW50 Akkus (z.B. der a6500 und vermutlich auch der a6000) liegen, müssten sich mit 2 Akkus eigentlich ca. 24h Betriebszeit realisieren lassen, wenn mit einem kleinen Originalakku schon 2h möglich sind. :gruebel:

      Das andere Problem, was ich zumindest bei den spiegellosen Sonys sehe ist, dass bei einer kontinuierlichen Videoaufnahme die Temperaturschaltung vermutlich wesentlich eher anschlägt, als die Akkukapazität erschöpft ist.

      Achilles schrieb:

      wobei ich eine Power Bank mit 8,4 Volt
      dafür verwenden möchte.
      Braucht die FZ300 8,4V? Die FW50 Akkus haben die gleichen 7,2V wie die "großen" Dinger.
      Greetings,
      ro_max

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    • Das ist eine Bastellösung und kann nur mit bestimmten Akkus betrieben werden.

      Inzwischen gibt es moderne Adapter. Am Eingang ein Standard USB 5V, am Ausgang ein NP-FW50 Dummy mit ca. 8V.
      Schaut mal hier .
      Damit kann man jede beliebige Powerbank anschliessen.

      @ro_max
      Für Deine A6500 brauchst Du sowas nicht. Die kannst direkt über USB an eine Powerbank anschliessen und laufen lassen (kann im Menü irgendwo eingestellt werden).
      Grüße
      ben-71
    • ben-71 schrieb:

      Für Deine A6500 brauchst Du sowas nicht. Die kannst direkt über USB an eine Powerbank anschliessen
      Ja, ich weiß. Aber eine Powerbank müsste ich erst anschaffen. NP-F970 Akkus habe ich da. ;)

      Die Versorgung über USB setzt aber trotzdem anscheinend einen eingesetzten Akku voraus. Ohne Akku in der Kamera tut sich trotz USB-Power gar nichts.

      Davon abgesehen: ich habe den Originalakku und 2 Nachbauten. Das langt mir derzeit locker. Für Daueraufzeichnungen ist die a6500 aus anderen Gründe ohnehin nicht ideal.
      Greetings,
      ro_max

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    • @ro_max

      Bei mir ist das eher umgekehrt, dh ich habe eine kleine 3300mAh und eine große 15600mAh Powerbank zur Wahl (die je nach Bedarf mit dabei sind). Mit der großen Powerbank habe ich eine über 10-fache Kapazität und ist weit günstiger.

      Dass ein NP-FW50 Akku bei Betrieb über USB eingesetzt sein muss, ist richtig. Wenn ich unterwegs bin, habe ich eine kleine USB Ladeschale für die NP-FW50 im Rucksack, welche geladen wird, während die anderen beiden leergezogen werden. Klappt bestens.
      Nebenbei bemerkt ... wenn Du Akku sparen möchtest, stell die Kamera auf Flugmodus ;)

      Mit dem Dauerbetrieb der A6500 habe ich keine Probleme. Wobei ich sie nur mal zu Testzwecken mal über eine Stunden laufen habe lassen. Mein Aufzeichnungsverhalten ist ein anderes.
      Grüße
      ben-71
    • ben-71 schrieb:

      wenn Du Akku sparen möchtest, stell die Kamera auf Flugmodus
      Das mache ich ohnehin, da ich WLAN aus Prinzip nicht verwende. ;)

      ben-71 schrieb:

      Mit dem Dauerbetrieb der A6500 habe ich keine Probleme. Wobei ich sie nur mal zu Testzwecken mal über eine Stunden laufen habe lassen. Mein Aufzeichnungsverhalten ist ein anderes.
      Da ich die a6500 im Normalfall während der Aufnahme bedienen muss (manueller Fokus, Wahl des Bildausschnitts, etc.) komme ich auch nicht auf so lange Aufnahmezeiten, dass die Temperatur ein Thema würde. Mit dem ganzen Drumherum würde ich wohl noch schneller "ausfallen", als die Kamera: Je nach verwendetem Objektiv und Zubehör, wird mir die Sache aus der Hand eh nach ein paar Minuten zu schwer. Eine dicke Powerbank würde da auch nicht gerade helfen. :pfeifen:

      Aber in dem Eingangspost verlinkten Video ging es ja um eine Timelapse-Aufnahme während der ganzen Nacht, und so lange hatte ich noch nie irgendeine Kamera ununterbrochen in Betrieb (außer einer mit Netzstrom betriebenen Überwachungskamera).
      Greetings,
      ro_max

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    • Wenn schon die Aufgabe der Dauerbefeuerung per Akku besteht ...

      Warum holt Ihr Euch nicht einfache eine V-Mount Platte?


      V-Mount Platte reingesteckt, 5V, 7,4V, 8,6V und 12V abgreifen ... fertig.
      Alles aus dem Industriestandardregal verfügbar und ... als Doppelplatte mit passender Entkoppelung der beiden Akkus gegeneinander.

      Keine Gedanken wegen Ladungsaustauschströmen bei parallelgeschalteten Akkus und Strom, der die kleinen Kameras über Tage hinweg zuverlässig versorgt.

      230Wh x 2 sollte den kleinen Kameras für einen ganzen Urlaub dauerangeschaltet reichen ...

      Viele Grüße
      Peter
    • Die Frage welche sich mir stellt ist bei solchen Bastellösungen - wann benötige ich wirklich so viel Akkupower im ununterbrochenen Betrieb wenn ich eine Kamera wie eine A6x00 oer GH4/GH5 oder FZ300 oder oder oder quasi "standalone" ohne Rig und/oder vielen Zusatzgeräten verwende....?

      Sinn macht diese Akku-Bastelei in meinen Augen nur dann wenn ich mir ein komplexes System meinetwegen in einem Gimbal mit externem Monitor bzw. Recorder usw. zusammengestellt habe so das ich mehrere Geräte jeweils einzeln mit unterschiedlichen Akkusystemen betreiben muss. Dann "rechnet" es sich wenn ich EINEN zentralen Akku habe der alles versorgen kann und ich erstens nicht gefühlt hunderte Ersatzakkus und dazu Ladegeräte mitschleppen und ebenfalls gefühlt alle paar Minuten einen anderen Akku meines Aufbau's wechseln muss weil natürlich alle Geräte eine unterschiedliche Akkulaufzeit haben....

      Ein Argument wäre eine relativ lange ununterbrochene Laufzeit - wenn aber limitierte Speicherkarten und/oder technische Begrenzungen (Überhitzung!) o.ä. Dinge sowieso die Aufzeichnungsdauer auf 30min o.ä. begrenzen - also i.d.R. die Laufzeit eines Akkus länger der maximal möglichen Kameralaufzeit ist - dann ist das ebenfalls kein Argument für mich.

      Ein weiteres Argument ist die Vereinheitlichung der Akkusysteme - aber mit einem getrennten Akkupack geht auch ein Stück Flexibilität verloren, muss man sich eben im klaren sein...
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    • Also für mich macht es für bestimmte Anwendungen schon Sinn, darüber muß man aber nicht diskutieren.
      Der Tipp oben ist nur für Leute gedacht, die genau das benötigen.
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    • Achilles schrieb:

      Also für mich macht es für bestimmte Anwendungen schon Sinn, darüber muß man aber nicht diskutieren.
      Der Tipp oben ist nur für Leute gedacht, die genau das benötigen.

      Was sind das für Anwendungen...?

      Eine Anwendung welche mir relativ spontan einfällt wären Timelapse-Sachen wo man eine Kamera irgendwo ggf. auch nicht sofort leicht erreichbar fix aufbaut und die dann stundenlang (Tagelang?) unbeaufsichtigt Fotos machen muss.

      Eine weitere Anwendung wäre wenn der Akkuschacht der Kamera durch Stativplatten o.ä. zugebaut ist und man von vorne herein weiss das man mehr Power benötigt.

      Oder das man eben mehrere Geräte über einen Akku versorgen will.

      Das wären so ziemlich alle Anwendungen die mir gerade spontan einfallen. Und für diese "Spezialfälle" macht eine wie auch immer geartete Versorgung durchaus Sinn. Ob über NP-F-Akkus oder über V-Mount-Akkus oder andere Systeme sei mal dahin gestellt.

      Eine andere Sache ist die einheitliche Versorgung von Zubehör. Ich bin gerade dabei mir Akkuplatten für das BP-U - System von Sony zu organisieren um damit meine Litepanels Caliber - LED-Leuchten zu versorgen. Die "fressen" ansonsten nämlich Mignonbatterien bzw. Mignon-Akkus (....bei 6 Stück pro Leuchte und drei Leuchten ist das ein erheblicher Aufwand, vor allem beim Laden von NiMh-Akkus) und Akkus nach dem BP-U - Standard liegen hier sowieso rum. Und ganz nebenbei sind die Leuchten noch deutlich heller wenn sie mit 12V versorgt werden (BP-U liefert 12 bzw. 14,4V).

      Das Problem ist tlw. nur der Bezug von passenden und mechanisch stabilen Akkuplatten für BP-U oder auch NP-F-Akkus. Entweder sind die mschanisch sehr "windig" aufgebaut oder schweineteuer oder nur direkt in China zu beziehen....
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    • Vmount ist eine praktische Lösung, bei der FS7 hängt Kamera und auch der Shogun bei mir dran. Die zwei zusammen schaffen durchaus auch den stärksten Akku. ;)
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Achilles schrieb:

      Überall dort wo ich in 6 Jahren Canon DSLR einen "MeiKeBattery Grip mit zwei Akkus incl. Infrarotfernbedienung - RC 5" schon eingesetzt habe. :thumbsup:
      Klick!
      Ja gut, Akkugriff habe ich auch unter fast jeder Kamera. Aber nicht primär wegen Akkuproblemen sondern wegen der meist besseren Handhabbarkeit beim fotografieren. Gerade bei Kameras wie der Sony A7 ist ein Batteriegriff für mich ein großer Vorteil. Aber auch die Canon 70D liegt mit BG besser in der Hand ;)

      Wobei das wiederum eine rein persönliche Sache ist....


      Bei externen Akkus stört mich halt die Kabelei zum Akku, zudem braucht es Akku-Cases welche einen jederzeit sicheren Kontakt gewährleisten. Was ich schon öfters gemacht habe ist die Kamera in der Fototasche über eine USB Powerbank nachzuladen. Das geht ja inwzischen bei vielen Kameras welche sich über USB laden lassen.

      Für eine universelle 12V-Versorgung habe ich einen "Akkucase" mit V-Mount-Platten über den ich entsprechend Energie entnehmen kann, z.b. für eine LED-Leuchte o.ä. - wobei ich ehrlicherweise gestehen muss das ich diese Konstruktion meist nicht zum filmen verwende, sondern um andere 12V-Verbraucher zu versorgen. Problematisch bei V-Mount ist halt das man bei den allermeisten Akkuplatten "nur" um die 8 bis 10A Strombelastbarkeit hat, bei mehr rauchen die Kontakte ab. Muss man halt beachten, das Ding ist für wirkliche Hochstromverbraucher nix.

      Aber das schweift jetzt ab.... ;)

      Was vielleicht mal interessant wäre - eine Art "vergleichsliste" wie lange welche Kamera mit welchem Akku in etwa halten sollte. Es gibt ja Leute die eine Kaufentscheidung für eine Kamera nicht nur an den üblichen Parametern festmachen, sondern auch wie viel Zubehör und daher auch Akkus sie mitschleppen wollen. Und manchmal hat man ja wirklich keine Möglichkeit zum Akkus laden (mehrtägige Bergtouren o.ä.) und ist eben froh wenn ein Akkusatz möglichst lange durchhält.

      Für Fotografie gibt es ja inzwischen oftmals standaraisierte Messverfahren und genügend Hersteller geben die max. Anzahl Bilder an (oder diverse zeitschriften o.ä. prüft das bei Testberichten), aber im Filmbetrieb sieht das eher mau aus, da gibts sowas nicht so häufig....
      Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar
    • Der Anschluß an meine Powerbank ist gestern hier angekommen, funktioniert einwandfrei.
      Die Chinesen haben einen Wert von 4,5 USD deklariert, ein Aufkleber war drauf "Von zollamtlicher Behandlung befreit, Flughafen Frankfurt...".
      Muß nichts selbst löten... :]
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