Kamerastabilisierung ohne Akku,,,

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    • Kamerastabilisierung ohne Akku,,,

      Darauf haben bestimmt viele hier gewartet: Glidecam Ultra-Shot



      Kann man selbst zum Nordpol mitnehmen, arbeitet ohne Akku. .. 8o

      Das geht sogar mit meinem Einbeinstativ!
      +++++++++ Das ist meine Privatmeinung! +++++++++
      +++ FZ300 - RX100 - EDIUS 9.x - DaVinci Res.14 +++

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Achilles ()

    • Eigentlich kann das jedes Schulterstativ. Nur die Ausziehbarkeit zum Monopod macht das Teil ein wenig besonders.

      Aber seit Jahren legen sich Filmer eingeschobene Monopode auf die Schulter, einige beschweren sogar den hinteren Teil mit Bleigürteln. Gerade Hochzeitsfilmer machen sowas gerne.

      Sowas ist extrem leicht aus einem herkömmlichen Schulterstativ und einem Monopod auch selbst machbar - wenn das Schulterstativ unten eine Schnellspannvorrichtung hat und man das Schulterstativ vor Ort an das Monopod mit einem Handgriff fixieren kann. Nutze ich so seit geraumer Zeit.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Im Jahre 2004 habe ich damit an meiner Pana NV-GS400 angefangen:



      Habe dann das Teil noch mit einem Kameraschlitten für bessere Justierung ergänzt .
      Dort wo die Hand ist habe ich jetzt eine kleine Traverse mit zwei Griffen um die kamera beidhändig halten zu können.
      Das Teil ist praktisch, da man neben kleinen Schwebeaufnahmen - die sich im NLE nachstabilisieren lassen -
      eben auch noch das Einbeinstativ einsetzen kann.
      +++++++++ Das ist meine Privatmeinung! +++++++++
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    • In Summe ist das alles eine gute, aber alte Lösung.

      Neuere Lösungen wären Steadycams (mit Kardangelenk) die aber nicht leicht im Umgang sind, oder Gimbals.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Achilles schrieb:

      ...Dort wo die Hand ist habe ich jetzt eine kleine Traverse mit zwei Griffen um die kamera beidhändig halten zu können.

      Das Teil ist praktisch, da man neben kleinen Schwebeaufnahmen - die sich im NLE nachstabilisieren lassen -
      eben auch noch das Einbeinstativ einsetzen kann.
      Hast Du davon auch ein Foto?
      LG
      Michael
    • Foto habe ich jetzt nicht...
      Es ist ein Messingring, der einen Innendurchmesser von 31mm hat(wird so über das Stativrohr geschoben).
      Der Außendurchmesser beträgt 48mm, die Ringhöhe hat 9mm.
      Ich habe dort zwei M6 Gewinde eingebracht um zwei Griffe anbringen zu können, gleichzeit kann man den Ring damit gegen
      Verdrehung auf dem Stativrohr sichern. Ich trage das Teil mit dem Stativrohr seitlich am Körper vorbei, dadurch habe ich
      kaum links/rechts Ausschläge in meinen Aufnahmen wenn ich mich auf schleichenden Sohlen bei der Schwebeaufnahme
      fortbewege.
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    • wolfgang schrieb:

      In Summe ist das alles eine gute, aber alte Lösung.

      Neuere Lösungen wären Steadycams (mit Kardangelenk) die aber nicht leicht im Umgang sind, oder Gimbals.

      Also, ich bevorzuge auch ein richtiges Steadycam.

      Aber man darf nicht vergessen, dass es sehr aufwändig ist, ein richtiges Steadycam einzusetzen.
      Selbst wenn man es schon auf die eigene Kamera voireingestellt hat, ist eine Rüstzeit von mind. 30 Minuten einzuplanen.
      Wenn man komplett neu einstellen muss, eher eine Stunde.
      Außerdem hat man einen Haufen Geraffel dabei. Weste, Arm, Post, Ständer, Monitor usw. usw.
      Weiterhin bringt es nichts, sich so'n Ding mal auszuleihen und dann einfach loszulegen.
      Der Umgang damit will gelernt sein.

      Dafür hat man damit immer noch die besten Aufnahmemöglichkeiten gegenüber Monopod Einfachlösungen und gegenüber praktisch allen handgeführten Gimbals.
      Low-Mode, Don-Juan usw. usw.


      Aber für das "schnell mal ein bisschen stabilisieren" ist so eine Monopod-Lösung gar nicht schlecht.
      Zumal das Glidecam Ding ziemlich schnell auf die verschiedenen Einsatzformen einzustellen ist und damit ideal für Aufnahmesituationen in denen man wenig vorhersehen bzw. planen kann.

      Wobei man aber im ersten Video durchaus die Schwächen des Systems sieht.
      Schwankbewegungen müssen durch den geübten Einsatz beider Hände vermieden werden und Drehbewegungen ebenfalls nur durch Einsatz beider Hände.

      Aber wenn man es gut übt und die Schwächen des Ultraschot kennt, eine gute Sache um für viele Fälle universell gerüstet zu sein.

      Viele Grüße
      Peter
    • So sieht mein Entwurf aus.

      Basis ist, neben der Kamera , mein kleines Einbeinstativ dass ich meist dabei habe.

      Komplett.jpg

      Vorne kam jetzt eine Klemme dazu die zwei Stativgewinde hat (klein und groß). In das eine kommt der Handgriff, oder wie hier die Kombination aus Handgriff und Tischstativ. Wird es als Schulterstativ benützt stabilisiert der Handgriff an der Brust und auch die Räder geben, neben Gegengewicht, auch noch etwas Halt.

      Griff.jpg

      Die Räder sind aus einer vorhandenen Stativkombi und werden auch mit einer Klemme befestigt. Neben den oben erwähnten Vorteilen kann man dann auch das Stativ auf ebenem Untergrund fahren.

      Raeder.jpg

      Das zweite Gewinde vorne kann ein Magic Arm befestigt werden, so hat man zwei Handgriffe. Oder er trägt weiteres Zubehör, wie ein Licht zB. Aber dazu brauche ich erst noch eine neues Gewindereduzierstück, meine sind alle im Einsatz
      LG
      Michael
    • Einsatzbereit für die nächste Wohnmobiltour:



      ich habe am Einbeinstativ unten noch Gegengewichte bei Einsatz als Schulterstativ angebracht.
      Überrascht bin ich wie ruhig Schwenks werden von der Schulter aus. Auch als Einbeinstativ ist die
      Grifftraverse wertvoll, man kann das ausgezogene Einbein viel ruhiger mit zwei Händen halten.
      Schwebeaufnahmen werden ebenfalls gut, in diesem Fall drehe ich die Grifftraverse mit Griffen nach
      oben hin, man kann so toll balacieren im Schleichgang. Nicht zuletzt kann man das Teil auch für
      Makroaufnahmen in Bodennähe benutzen.
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    • Achilles schrieb:

      Schwebeaufnahmen werden ebenfalls gut,
      Hallo Bruno,
      hast Du mal eine Aufnahme davon? Ich möchte mir auch sowas bauen!

      Gruß, Paul
    • Meine Lösung sieht so aus:

      GH5 mit 12-35 mm
      Z1 Zhiyun crane 3 axis Gimbal for DSLR bis 1800 Gramm
      Zhiyun Dual Handheld Grip für Z1 crane + crane M

      abload.de/image.php?img=p1000199feuc9.jpg

      Das gibt mir zusätzlich die Möglichkeit,ein Mikrofon und einen externen Monitor anzubringen.

      Viele Grüße

      Dieter
    • k-m-w schrieb:

      Und der Gimbal funktioniert ohne Akku?
      (Siehe Thema)
      Du hast vollkommen recht,es ist etwas am Thema vorbei.Es ging mir in erster Linie darum,den Doppelgriff zu zeigen,man könnte sich ja etwas ähnliches basteln.

      Viele Grüße

      Dieter