Mal 'ne Frage zu Optiken und Filtern

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    • wolfgang schrieb:


      Allerdings erinnert es mich auch daran, dass gerade bei kommerziellen Filmen sogar gerne Weichzeichner beim dreh drauf geschraubt werden.

      Das ist schon richtig.
      Nur ... wenn ein Promist verwendet wird, dann gezielt für einen gewünschten optischen Effekt und nicht einfach nur standardmäßig als Schutz.

      Und bei den Preisen für gute Promist Filter käme man sehr leicht auf die Idee einen UV davor zu setzen um den Promit zu schützen. :) :) :)

      Viele Grüße
      Peter
    • Irgendwie emotionalisiert dich der "Filter-Auf-Filter-Doppelschutz". Warum auch immer. :D
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Also ich hatte schon alle drei Varianten.
      Ohne Filter, mit Filter als Schutz und auch mal mit Gegenlichtblende.
      Bis auf ein Mal hatte ich allerdings bis jetzt zum Glück noch keine Probleme mit beschädigten Objektiven.
      Bei meiner FZ-300 hat allerdings das Objektiv, trotz Gegenlichtblende, einen kleinen Kratzer abbekommen, wann und wie auch immer.
      Sogesehen bin ich auch immer unentschlossen.
      Aber einen ND-Filter würde ich nicht dauerhaft draufschrauben, wenn dann einen UV-Filter.
    • Hallo,
      Ja ,das war so nicht gemeint mit dem ND Filter, als immerdrauf.

      Ich werde es mal mit dem UV Filter von B+ W probieren, habe sie ja in vielen Größen von den Nikon Objektiven zur Verfügung. Da nehme ich mal einen 67 er von dem einen Objektiv runter und schaue mal, ob, und wenn überhaupt, wie es sich bei der Cam auswirkt.

      Es bleibt spannend......
    • Im Eifer des Gefechts passiert es selten aber doch, dass ich das Objektiv antappe. Im Gefecht habe ich oft nicht ganz trockene und saubere Finger (Schweiß). Die UV (Schutzfilter) reinige ich vor Ort ziemlich bedenkenlos mit Anhauchen und einem Mikrofasertuch. Deshalb verwende ich "Schutzfilter", meistens UV von Hoya. Mit denen habe ich gute Erfahrungen. Auf der AC90 habe ich ein Protect-Filter von Sony.

      "Abgestaubt" werden die Optiken mit einem einziehbaren Pinsel von Hama.

      vg Ian
      vg Ian
    • Ob Filter generell oder nicht - eine Art "Glaubensfrage" die viele Filmer und/oder Fotografen anders sehen. Von "das erste nach dem Kauf, es muss ein Filter drauf" bis hin zu "Filter...? Nee wozu denn?" gibt es zig verschiedene Meinungen zu Filtern....

      Ich persönlich verwende Filter nicht auf jedem Objektiv. Das hängt vom Einsatzgebiet ab, auch ein kleinwenig vom Preis des Objektives. Bei normaler Nutzung, eher trockenem und staubarmen Einsatz mit Sonnenblende am Objektiv sind Filter meist entbehrlich. Ohne Sonnenblende sieht die Sache schon wieder anders aus, da "tatscht" man dann doch mal eher unabsichtlich auf die Frontlinse.

      Objektive ohne oder nur mit kleiner Sonnenblende bekommen eher einen immer am Objektiv befindlichen Filter wei Objektive mit großen Sonnenblenden die doch eher/besser vor zufälligen Kontakten schützen. Ansonsten sind die Filter auch situationsabhängig - oder es kommt gleich ein Filter mit dem nötigen Effekt auf die Linse (ND, Pol o.ä.)

      Bei hochwertigen Filtern wie etwa B+W o.ä. habe ich bisher keine relevanten Qualitätsverluste beim filmen bemerkt, bei superbillige NoName-Filtern gab es allerdings auch schon mal Qualitätseinbußen - die haben vermutlich 0815-Fensterglas ohne irgendwelche Vergütungen verbaut. Und das merkt man dann in bestimmten Situationen dann doch ;)
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    • PeterC schrieb:

      Nein, ich habe keine Standardfilter drauf.
      Weder bei Fotooptiken noch bei Cineoptiken.

      Ich habe praktisch immer eine Sonnenblende drauf. Die bietet einen recht guten mechanischen Schutz.

      Ich amüsiere mich gerne über Leute, die ohne Sonnenblende, dafür mit dem allseits empfohlenen UV-Filter arbeiten aber nicht mal merken, dass sie Sonne direkt auf dem UV-Filter haben.
      Und die hochfachlichen Diskussionen dann später, dass man wohl doch einen teureren FIlter kaufen muss oder noch einen zweiten drauf machen usw.

      Dessen schließe ich mich voll an: Ich hatte noch NIE einen Objektivfehler (Kratzer etc.) und werde das also so beibehalten. Habt Ihr denn auch alle eine Kamera-Vollversicherung? Wie, Ihr filmt noch ohne? :lips:

      Ich habe auch diese nicht. :D
    • PeterC schrieb:

      Ich habe praktisch immer eine Sonnenblende drauf. Die bietet einen recht guten mechanischen Schutz.
      So mache ich es auch, bei der AX100 kommt bei längeren Pausen die Schutzkappe drauf. Bei der A6300 war es auch so, bis ich irgendwo in Norwegen die (schlecht passende) Schutzkappe des 16-70 Zeiss verloren habe. Die Sonnenblende ist aber auch ohne ein guter Schutz.

      Wenzi schrieb:

      Habt Ihr denn auch alle eine Kamera-Vollversicherung?
      Ist das die für Diebstahl, Haftpflicht und wenn die Kamera mal krank ist? :)
      Viele Grüße, Reinhold
      https://www.youtube.com/channel/UC9_Mp7nbdIxnbx_JpXfQjsQ
    • Wenzi schrieb:

      Habt Ihr denn auch alle eine Kamera-Vollversicherung?

      Natürlich!



      Das bringt aber der gewerbliche Umgang mit sich.

      Manche Kunden fragen sogar, ob das Equipment versichert ist, wenn man vor Ort dreht.
      So sind sie beruhigt, dass da nichts auf sie zu kommt, falls mal was passiert.

      Und wenn man mit mehreren Leuten am Set ist, der Assistent die Kamera aufbaut, ein zweiter das Licht macht, mit Kabeln umgegangen wird und, und, und ...
      Dann ist man selber etwas entspannter, wenn man weiß, dass das Equipment versichert ist incl. der Gefahr der "eigenen Schusseligkeit", der Gefahr dass ein Helfer plötzlich etwas umschmeisst usw.

      Für rein privat würde ich es wahrscheinlich auch nicht machen.

      Aber andererseits ... bei 45.000 € Versicherungswert, Eigenverschulden mit versichert sowie Verleihe und Entleihe, Diebstahl auch nachts aus dem Auto usw. bezahle ich 200 Euro im Jahr für die Versicherung.
      Das ist mir die Schonung meiner Nerven wert. :)

      Viele Grüße
      Peter
    • wolfgang schrieb:

      Irgendwie emotionalisiert dich der "Filter-Auf-Filter-Doppelschutz". Warum auch immer. :D

      Stimmt. :)


      Wahrscheinlich, weil ich da - gerade bei Hobbyisten - schon die tollsten Kombinationen gesehen habe.
      Wenn das Bild nichts wird muss immer noch was drauf gepackt werden. Der eine Filter gegen das, der andere gegen das, der dritte gegen das ...
      Und ganz vorne drauf der UV, damit der Rest geschützt ist. :) :) :)


      Ich gebe zu, ganz zu Anfang als Jugendlicher mit der ersten Spiegelreflex habe ich auch gerne mit UV als Standardfilter gearbeitet, dazu evtl. noch ein Effektfilter, ein Polfilter war ohnehin für jeden ein muss ...
      Digitale Fotografie war noch nicht denkbar und Photoshop noch nicht erfunden ... :)

      Bis mir dann ein Fotografenmeister - bei dem ich damals auch immer mein Papier und die Chemie, Filme Geräte usw. gekauft habe - mal erklärt hat was da eigentlich genau passiert, wie negativ sich unnötige Filter auswirken können und mir gezeigt hat wie die echten Fotografen damals gearbeitet haben.

      Daraufhin habe ich erstmal alle Filter von allen Objektiven runtergemacht, nur noch ganz reduziert für ganz gezielte Effekte hin und wieder einen Filter verwendet und alle UV-Filter "in die Tonne gekloppt".

      Und siehe da ... auf einmal wurden die Bilder richtig gut und die unterschiedlichen Filme konnten ihr jeweilige Charakteristik unverfälscht zeigen.

      Wie gesagt, ich war damals noch Schüler, aber diesen Aha-Effekt habe ich nie wieder vergessen.


      Beim Anblick mancher "Filterfreaks" denke ich immer wieder daran zurück. :)

      Viele Grüße
      Peter
    • PeterC schrieb:

      wolfgang schrieb:

      Irgendwie emotionalisiert dich der "Filter-Auf-Filter-Doppelschutz". Warum auch immer. :D
      Wahrscheinlich, weil ich da - gerade bei Hobbyisten - schon die tollsten Kombinationen gesehen habe.
      Wenn das Bild nichts wird muss immer noch was drauf gepackt werden. Der eine Filter gegen das, der andere gegen das, der dritte gegen das ...
      Und ganz vorne drauf der UV, damit der Rest geschützt ist. :) :) :)

      Als "Profi" hat man allerdings tlw. einen ganz anderen Umgang mit Kameras und Objektiven wie als wenn man damit als "Hobbyist" umgeht ;)

      Im Urlaub "fliegt" die DSLR auch mal gerne in einen Korb der vorne im Womo zwischen den Sitzen steht, ich habe sie relativ achtlos umhängen usw. - da macht ein Filter bei Objektiven die nicht durch eine Sonnenblende geschützt sind evtl. schon Sinn.

      Ansonsten habe ich bei dem "Filterquatsch" nie mitgemacht, auch zu analogen Fotozeiten nicht. Die unheimliche Qualitätsverbesserung bei Anwendung eines UV-Filters habe ich außer in den Verkaufsprospekten der Hersteller noch nie so richtig merken können.....

      So habe ich in der Kameratasche auch allerhöchstens mal einen (bzw. mehrere) ND-Filter und einen Polfilter. Das reicht in der Regel völlig aus. UV-Filter kommt nur dann drauf wenn ich weiss das es für die Kamera gefährlich werden könnte mit Drekcspritzern o.ä. - dann wird aber die kpl. Kamera schön säuberlich verpackt.
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    • PeterC schrieb:

      Aber andererseits ... bei 45.000 € Versicherungswert, Eigenverschulden mit versichert sowie Verleihe und Entleihe, Diebstahl auch nachts aus dem Auto usw. bezahle ich 200 Euro im Jahr für die Versicherung.
      Das ist mir die Schonung meiner Nerven wert.
      Das wäre mir als Profi auch 200 Euro im Jahr Wert, die ja auch noch steuerlich abzugsfähig wären. ;)

      Früher hat ich UV-Filter auf den Videokameras, inzwischen mache ich das nicht mehr. Bei Wechselobjektiven braucht man u. U. für jedes Objektiv einen eigenen Filter (wegen unterschiedlicher Durchmesser) und bei den Kompakten mit ausfahrenden Objektiven und integrierter Objektivabdeckung ist es mit den zusätzlichen Filtern ohnehin Essig.
      Greetings,
      ro_max

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    • Sicher muss man die bezahlen. Wenn der Beitrag aber abzugsfähig ist, so braucht man im Idealfall "nur" 200 Euro an Erlösen zu generieren.
      Will man als Privatperson eine solche Prämie bezahlen, muss man vor Abzug von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen unter Umständen 300 bis 350 Euro an Einkommen generieren. Andererseits hat der Amateur normalerweise auch nicht Equipment mit einem Versicherungswert von 45.000 Euro. ;)
      Greetings,
      ro_max

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    • Darüber hinaus kann man die Anschaffungskosten gegen die Einnahmen verrechnen bei der Steuererklärung, auf einmal oder bei größeren Ausgaben auf mehrere Jahre verteilt.
      Mit Gewebeschein kann ich selbst als Kleinunternehmer auch im Foto-/Video/Multimedia-Großhandel einkaufen...
      +++++++++ Das ist meine Privatmeinung! +++++++++
      +++ FZ300 - RX100 - EDIUS 9.x - DaVinci Res.14 +++