Neue Regelungen ab 1.10.17 - Macht eine Drohne noch Sinn?

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    • Jupp schrieb:




      1. Du schreibst, Du fliegst über Gebäude. Hattest Du dazu eine Genehmigung oder geht das ohne?
      2. Ich würde die Drohne z.B. auch als Ersatz für mein Schwebestativ nutzen. So z.B. indem ich, sagen wir mal in 1m Höhe, in einem Stadtpark den Weg entlang fliege. Geht das? Darf man das?
      3. Ich möchte natürlich auch höher fliegen, um tolle Aufnahmen von oben zu haben.


      4. Aber, ich zeige mal ein Beispiel, wo ich mich frage, wie das hier möglich ist:

      Mitten in Aachen auf dem Lousberg

      4. Darf man das ohne Genehmigung? Das Video ist zwar schon was älter, aber diese Regelungen haben sich auch bis heute nicht verändert.
      1. Ja, ÜBER Gebäude. Genehmigung: Nein. Ja, geht ohne, denn es war kein WOHNgebäude.
      2. Ja unter Beachtung der gültigen Regeln.
      3. Ja, unter Beachtung der gültigen Regeln.
      4. Weiß ich im Moment nicht, da ich mir die Flugzone erst einmal genau anschauen müsste. UND natürlich haben sich die Regeln bis heute geändert -> z.B. die 100 m Grenze!
      Da Du aber eh mit dem Thema abgeschlossen hast, werde ich mir weitere Ausführungen sparen.
      Außerdem bin ich der Meinung, das die neuen Regeln recht klar sind und sich jeder erst einmal in das Thema einlesen sollte (einschl. Verstehen). Einzelne Fragen zu klären ist OK, aber sich ein ganzen Thema erläutern zu lassen finde ich etwas zu viel der guten Dinge. Du kannst doch hier im Forum auch nicht einfach fragen, wie du einen ganzen Kinofilm drehen kannst und ob Du dazu überhaupt über Gartenzäune filmen darfst bzw. ob man dazu unbedingt eine Kamera und einen Computer braucht. Das ist wieder nicht bös gemeint, aber meiner Meinung nach beschäftigen sich die Wenigsten, die ernsthaft fliegen wollen, mit diesem Thema doch viel zu wenig.
      Ich bin es mittlerweile auch leid, den erlaubten und gesitteten Kopterflug immer wieder verteidigen zu müssen, aber meinen Nachweis dazu habe ich hier im Forum in einem Thread bereits erbracht ;O)
      Ich lass nun gut sein, denn wie vor schon geschrieben, hast Du dich eh schon verabschiedet. Gut so - mehr Platz für mich :D
    • Hallo @SYHT,
      erst einmal danke für Deine Antworten. Allerdings kann ich den letzten Teil Deines Postings in keinster Weise nachvollziehen. Ich habe Dich weder angegriffen noch kritisiert, sodass Du Dich mir gegenüber verteidigen müsstest. Auch habe ich das Drohnenfliegen nicht verteufelt. Hey, ich bin auf Deiner Seite. :thumbsup: Ich bin Pro-Drohnen. :thumbsup: Was ich kritisiere sind diese bescheuerten Regeln. Ich weiß jetzt absolut nicht, wie Du darauf kommst Dich rechtfertigen zu müssen??? Also, alles ist gut. :) Und glaubs mir, ich habe reichlich gelesen und auch verstanden. Gerade deshalb bin ja auch weg von dem Thema. Ich habe nun verstanden, dass es auch bereits vor den neuen Regeln, kaum Platz für Drohnen gab, um interessante Objekte ohne Genehmigung zu filmen. Und, um langweilige Acker mit Kuhställen drauf zu filmen, ist dies nun nicht gerade das, was ich filmen wollte. Jeder soll halt seinem Hobby fröhnen wie er denkt. Meins wird es nicht werden. was ich sehr schade finde. Also, wünsche aber Dir und all den anderen noch viel Spaß mit den Drohnen. :)

      @McMedia
      Ganz genau. Solche verantwortungslose Kamikazeflieger, sind auch diejenigen, die das Drohnenfliegen in Verruf gebracht haben. Wie oben bereits geschrieben, habe ich mich, als Neuling, intensiv mit dem Thema beschäftigt. Auch den Kenntnisnachweis habe ich online bei der Lufthansa bestanden. Es geht ja hier nicht nur um die neuen Regeln, sondern auch um die, die bereits seit Jahren vorhanden sind. Und da ich mich erst jetzt damit beschäftigt habe, muss ich eben feststellen, dass sowohl die Bestandregeln, als auch die neuen Regeln, das Fliegen und Filmen, doch sehr stark einschränken. Somit ist eben das Drohnenfliegen nichts für mich. Deshalb kann dieser Thread meinetwegen auch geschlossen werden.
    • Ups,
      @Jupp,
      dass war jetzt nicht direkt auf Dich bezogen (der letzte Teil), sondern gilt eher der Allgemeinheit.
      Ich sehe schon, ich muss etwas vorsichtiger bzw. differenzierter schreiben.
      Also dann bis zum nächsten Thema :beer:
    • Hallo Jupp, seit Juli gibt es eine kostenlose App von der deutschen Flugsicherung mit der man sich nach den Regeln erkundigen kann, inkl. Kartenmaterial aus dem Flugverbotszonen hervorgehen. Vielleicht interessant, um sich einfach über regionale Bedingungen zu informieren?
      Gruß, Armin
    • Ian schrieb:

      Jäger haben europaweit den selben Promillespiegel <X

      Das ist vielleicht etwas zu hart formuliert. Wobei man eine gewisse "Einseitigkeit" der Sichtweise unter Jägern was "Störer" in ihrem Jagdrevier angeht sicherlich annehmen darf ;)


      Trotzdem darf er nicht einfach die Drohne mit seiner Schrotflinte wie Jonny Dronehunter vom Himmel schießen, selbst wenn der Flug widerrechtlich wäre. Selbstjustiz ist bei uns sowie auch in Österreich verboten. Insofern dürfte dieser Abschuss den Jäger ggf. neben Schadensersatz auch noch andere Dinge kosten - in meinen Augen sollte man so jemandem die Erlaubnis zum Besitz und Nutzung einer Schusswaffe entziehen.

      Dann kann er mit der Wasserpistole jagen gehen :D

      (Ich habe nichts gegen Jäger, die führen sich ja auch i.d.R. vernünftig auf, aber es gibt in jeder Personengruppe Leute die über die Stränge schlagen....)
      Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar
    • MacMedia schrieb:

      Das Problem sind nicht diejenigen welche mit Sinn und Verstand verantwortungsvoll handeln....

      Das Problem sind einige wenige Leute welche partout nicht einsehen das ihre Drohne ja auch mal auf den Boden knallen kann ...

      Exakt.

      In einem Reiseforum hatten wir das Thema vor über 2 Jahren schon.
      Den Hinweisen, man solle damit vorsichtig sein, sich vorher informieren, üben, die Gefahren kennenlernen und nicht überall allen Leuten auf die Nerven gehen, weil damit sonst nur schärfere Restriktionen heraufbeschworen werden, begegnete man damals gerne mit:
      "Das ist dich nur ein Spielzeug".

      Nun ja, heute sind die Restriktionen da.


      Es erinnert stark an die Uneinsichtigkeit im Thema des Rauchens in Gebäuden, Gaststätten usw.

      Dort wurde auch statt Vernunft zu zeigen solange "Ich lasse mir das Rauchen nicht verbieten" gebrüllt bis dann der gesetzliche Dampfhammer kam.

      Viele Grüße
      Peter
    • lobra schrieb:

      Ende November machen wir eine 4 wöchige Karibikkreuzfahrt, u. a. auch einige Stationen auf Kuba. Da werde ich einmal die Mavic mitnehmen, weil sie so klein und handlich ist. Hat jemand "Drohnenerfahrung" in diesen Ländern?

      Viele Grüße

      Lothar

      Bedenke dabei bitte:
      Nicht nur die Drohne (bzw. der Multicopter) selber ist zu beachten sondern vor allem der Umstand, dass zwischen Fernsteuerung und Drohne eine Funkverbindung herrscht.
      Funkverbindungen und -geräte werden in unterschiedlichen Ländern außerst unterschiedlich behandelt.
      Frequenzen (und Modulationsarten), die in Deutschland frei nutzbar sind, können in anderen Ländern anmeldepflichtig, verboten oder gar der militärischen Überwachung unterliegen und damit gaaaaaanz empflindliche Strafen hervorrufen.
      In Sachen Funk sind manche Länder extrem spaßbefreit und unentspannt.

      Wenn Du sie wirklich mitnehmen willst, wolltest Du Dich unbedingt vor Reiseantritt für jedes Land informieren wie die Gesetzeslage zum Betrieb von Funkgeräten ist.
      Im Zweifel lieber zuhause lassen.
      Es wäre nicht das erste Mal, dass jemand, der ohne Genehmigung ein Funkgerät in einem fremden Land betrieb - oder nur dabei hatte -, länger von Polizei oder Militär festgehalten wurde als die Zeit bis zur Weiterfahrt seines Schiffes gereicht hätte.


      Für Kuba z.B. brauchst Du für die Einfuhr von Funkgeräten, GPS-Empfängern und Satellitentelefonen eine Sondergenehmigung. Wenn Du beim Besitz, vor allem beim Betrieb solcher Geräte ohne vorhandene Sondergenehmigung erwischt wirst, solltest Du sicherheitshalber schon mal über eine Urlaubsverlängerung nachdenken.

      Auch von Bord aus, sobald Du innerhalb der 12 Meilen Zone bist und die Drohne wird im Flug gesichtet, nimmt sich das Militär unbarmherzig das Betretungsrecht ans Schiff heraus.
      Das ist dann weder für die Passagiere noch für die Besatzung angenehm und für Dich kann es sowohl sehr peinlich als auch sehr kostspielig werden.


      Viele Grüße
      Peter
    • Wie oben schon erwähnt: Drohnen gehören zu den verbotenen Gegenständen an Bord und werden beim betreten des Schiffes an der Sicherheitskontrolle eingezogen.
    • Das kommt auf dem Schiff an. Letztes Jahr waren wir mit der Hanseatic in der Südsee und ein Passagier hat Drohnenaufnahmen gemacht von eine kleine Insel bei Fiji und diese Abends an Bord gezeigt.
      Mit freundlichen Grüßen
      Dirk PEL
    • Ian schrieb:

      Jäger haben europaweit den selben Promillespiegel <X
      Der hatte vielleicht bloß sein Monokel vergessen und gedacht es wäre ein Bussard (oder so etwas Ähnliches). :D
      // Schießt man Vögel eigentlich mit Schrot ??

      Pardon, weiß nicht, wieso meine Antwort zweimal auftaucht.
    • Arminius09 schrieb:

      Drohnen darfst du gar nicht mit aufs Schiff nehmen. So ist es jedenfalls bei Aida.... Wie das andere Reedereien halten weiß ich nicht.

      Es gibt dazu etwas konträre Aussagen.

      Zum Einen (Stand September 2016) darf man sie lt. schriftlicher Auskunft von AIDA-Cruises zwar mitnehmen, muss sie aber der Security abgeben und bekommt sie bei Landgängen ausgehändigt. Betrieb im Hafen, auf dem Schiff und in der Nähe des Schiffes jedoch ist nicht gestattet.
      Quelle:
      kopterforum.de/topic/59426-den…-aida-schiffe-geht-jetzt/


      Dann gibt es die Aussage einer Reiseagentur, nachder Drohnen an Bord der AIDA-Schiffe grundsätzlich zu den verbotenen Gegenständen gehören.
      Quelle:
      kreuzfahrt-coach.de/faq/aida-verbotene-gegenstaende-an-bord/


      In der Bordordnung der AIDA-Cruises selber wiederum sind Drohnen bzw. Multicopter gar nicht explizit aufgeführt sondern würden höchstens durch die Vermeitung von Belästigung aufgegriffen.
      Quelle:
      aida.de/kreuzfahrt/agb/bordord…id=2123557&zxwsid=2178411



      Es wird wohl in diesem Fall sinnvoll sein, sich vorher bei der Reederei genau zu erkundigen und ggfs. die Mitnahme der Drohne anzumelden, damit es keine bösen Überraschungen gibt.


      Und wie schon geschrieben: Für jedes Land in dem man sie benutzen will vorher nach den Vorschriften erkundigen.

      Viele Grüße
      Peter
    • In einer gedruckten Broschüre zu unserer aktuellen AIDA Reise im Oktober heißt es:

      "Verbotene Gegenstände an Bord
      ....
      ....
      Zudem sind Drohnen jeglicher Art, Laser, Laserpointer und Funkgeräte an Bord nicht gestattet.
      ...
      ...
      Nicht erlaubte Gegenstände werden von unseren Mitarbeitern gegen Ausgabe einer Quittung sichergestellt und können von Ihnen am Ende der Reise wieder in Empfang genommen werden."

      Herausgeber ist AIDA.
    • Erlauben diese Redereien eigentlich überhaupt noch (professionelle) Kameras?
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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