Einhalten 180 Grad Shutter Regel - ja oder nein?

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    • Einhalten 180 Grad Shutter Regel - ja oder nein?

      Berliner schrieb:

      Sonst sind beide in der Bildqualität wohl halbwegs auf selbem Level, aber der Teufel steckt im Detail.

      Durchaus auch meine Erfahrung. Das mit dem fehlenden Filtergewinde stört mich schon auch, doch benötige ich an der LX15 halt mal keine Filter. Die Geschichte mit den Graufiltern legte ich längst zur Seite, denn mich interessieren die 1/60s Shutter Speed bei UHD-Aufnahmen mit 30p nicht. Ich weiß, das ist nicht profi-like, aber dafür bekomme ich scharfe Videobilder, die auch für Fotos eine ganz gute Quelle bilden. Und den Rest - das "Glattrechnen" der scharfen 30p-Videos (digitales Hochrechnen auf 100p, 200p oder sogar darüber) übernimmt mein TV recht hochwertig und ich denke mal, die zukünftigen Modelle werden das ebenfalls - vielleicht sogar noch besser - können. Mit Graufiltern, vielleicht sogar noch mit stufenlosen ND-Filtern auf Basis des Polfilterprinzips, halte ich inzwischen nichts bis gar nichts (mehr). Diese irritieren m.M. nach allenfalls sogar den AF der Panasonics.

      Das ist meine rein private Vorgehensweise, die keiner nachahmen muss. Und einem Fernsehsender oder Auftraggeber muss ich ja keine Rechenschaft ablegen, was ich da für einen heillosen Unsinn betreibe... der mir allerdings exzellente Videos liefert... jedenfalls deutlich besser als UHD/30p mit 1/60s Belichtungszeit.

      Soweit mein Review zum Thema "Graufilter". Ich bleibe bei meiner Meinung. :beer:
    • Bei dieser inhaltlich völlig falschen Darstellung der Nutzung von Belichtungszeit und ND-Filtern verstehe ich den Hinweis auf die "Erde als Scheibe" sogar als recht klare inhaltliche Aussage.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Wenn jemand Öl ins Feuer gießt, wo sich die Wogen schon längs geglättet haben (Hochkantvideo) , wenn jemand anerkanntes Wissen über die optimalen Einstellungen beim Filmen auf den Kopf stellt und ich das im Rahmen der Forenregeln kopfschüttelnd zur Kenntnis nehme, dann ist das Stalkerei?
      Ich glaube, Deine Unterstellungen sind ein wenig daneben.
      Viele Grüße,
      Rüdiger
    • Es gibt gute Gründe auf die 180 Grad Regel zu verzichten. Besonders wenn zusätzlich Fotos extrahiert werden sollen.
      Hab ich jetzt auch gerade bei einer Hochzeit gemacht. (Hauptaugenmerk waren Fotos aus dem 6K Stream). Trotzdem kam auch das Video sehr gut an.
      Nicht immer ist cineastisch der Massstab ;)
      LG
      Michael
    • @wolfgang & Laterna M.: Ach Leute, dreht Ihr doch so, wie Ihr wollt - haltet Euch stets an die fixen Regeln, die schon über 100 Jahre alt sind und auf damalige Techniken beruhen (chemischer Film) und ignoriert weiterhin stur die neu sich eröffnenden Möglichkeiten moderner Kamera- und Wiedergabetechnik.

      Ich bin dann mal wech. Hier kommt eh nichts mehr ordentliches zustande. :tanz:
    • Es gibt ganz interessante Diskussionen zwischen digital und analog, da sind sich nicht mal Fachleute einig was den Unterschied genau ausmacht.

      Lesenswerter email-Wechsel:
      yedlin.net/160105.html

      Aber kaum einer von denen denkt daran - bei Film - von 24p und 1/48s weg zu gehen. Ich stelle mir gerade mal so eine Diskussion mit diesen beiden Herren lebhaft vor, wo man die "informieren" will wie überholt doch die 180 Grad Regel sei, und wie unsinnig ND Filter wären. Na da wäre wohl ziemliches Unverständnis noch die mildeste der zu erwartenden Reaktionen.

      Also wenn das wirklich wer seriös entwickeln WOLLTE, dann wären Vergleiche sinnvoll, so wie man sie etwa hier zu einer anderen Frage findet:
      yedlin.net/ResDemo/
      Aber sowas ist natürlich Knochenarbeit, viel einfacher ist es Behauptungen zu haben warum dies oder jenes besser sein soll, und sicherheitshalber wesentliche Parameter auszublenden.

      Aber das erwarte ich mir gar nicht mal. Nur dass derartige Behauptungen unkommentiert bleiben, das wird es sicher auch nicht spielen. Und Unterstellungen wie hier geschehen gehören da sicherlich auch nicht dazu.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Also, wer mit kürzeren Belichtungszeiten arbeiten will wegen Frameentnahme als Digitalbildersatz, der soll es doch tun!
      Sieht er keine Ruckler/Geisterbilder bei der Videowiedergabe mit diesen Motion-Schaltungen in den Sichtgeräten, dann
      ist das eine Kopfsache. In seinem Kopf findet die Verschmelzung der aufeinander folgenden sehr kurz belichteten Frames
      halt mit einer längeren "Nachleuchtzeit" was er als geschmeidig/flüssig empfindet. Es ist also eine ganz persönliche
      Sache!

      Akzeptieren wir doch einfach diese Menschen!

      Mich interessiert im Falle von Lothar, mit welchen Verschlusszeiten er arbeitet, gibt es da für Ihn eine logische Grenze oder nicht?
      +++++++++ Das ist meine Privatmeinung! +++++++++
      +++ FZ300 - RX100 - EDIUS 8.x - DaVinci Res.14 +++
    • Eine persönliche Sache ist es für sich zu entscheiden das eben richtig oder falsch zu machen. DAS soll jeder selbst entscheiden.

      Keine persönliche Sache ist es aber hingegen andere ständig darüber belehren zu wollen dass der heutige Standard in der Filmerei Unsinn sei. Und schon gar nicht persönlich zu werden.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Achilles schrieb:

      Akzeptieren wir doch einfach diese Menschen!

      Guter Ansatz, Bruno.


      Achilles schrieb:

      Mich interessiert im Falle von Lothar, mit welchen Verschlusszeiten er arbeitet, gibt es da für Ihn eine logische Grenze oder nicht?

      Ich habe mir keine Obergrenze gesetzt, meine Videos werden aber i.A. zwischen 1/125s und 1/500s belichtet - abhängig von der gewählten Blende und der Lichtmenge. Dabei achte ich darauf, dass meine Videos möglichst nicht bei 1/60s und darunter landen, denn dadurch werden schnellere Bewegungen unscharf und hässlich. Nur bei Lowlight-Aufnahmen lasse ich das bewusst zu. Einige erinnern sich vielleicht daran, dass es mal (gehobene) Filmkameras gab, die über eine sog. Sektorenblende verfügten. Diese ließ deutlich kürzere Belichtungszeiten zu (bei 24B/s also kürzer als 1/48s. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass einem damals bei Nutzung dieser Technik ein zynischer Hinweis zuteil wurde, dass die Erde eine Scheibe sei. Gut, da gab es auch noch kein Internet, um solche Bosheiten zu posten. Hatte damals auch etwas gutes und kein Forenbetreiber musste dazu sein Statement abgeben oder gar die Fakten genau ins Gegenteil verkehren...

      wolfgang schrieb:

      Keine persönliche Sache ist es aber hingegen andere ständig darüber belehren zu wollen dass der heutige Standard in der Filmerei Unsinn sei.

      Das finde ich auch. Und die Erde wäre tatsächlich auch heute noch eine Scheibe, wenn es nicht immer wieder sture "Klugscheißer" gegeben hätte, die neue Wege aufzeigten. Im vorliegenden Falle mache allerdings nicht ich andere lächerlich, sondern mir wird ständig nahe gelegt, gefälligst meine "unwissende" Klappe zu halten, wenn es um genau dieses Thema geht. Das hat nun wirklich nichts mehr mit Toleranz zu tun.

      Es gab mal eine Zeit, da investierte ich sehr viel meiner Zeit in dieses Forum. So wie das jetzt läuft, kann ich mich allerdings inzwischen beherrschen. Du könntest mich nun berechtigter Weise fragen, was ich hier dann noch will. Das frage ich mich soeben auch...

      Ich empfehle mich. :yes:
    • Also ich führe sicher keine Diskussion über unterstellte Wortmeldungen wie "unwissende Klappe", die so niemand gesagt hat. Oder dass deine Punkte ins Gegenteil verkehrt werden. Beides stimmt so einfach nicht.

      Wir sind hier kein Kindergarten oder Debattierklub. Hier wird über Sachinhalte diskutiert, und das mit Sachargumenten. Oder eben wir lassen es eben, wenn das nicht möglich ist.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • wolfgang schrieb:

      Eine persönliche Sache ist es für sich zu entscheiden das eben richtig oder falsch zu machen. DAS soll jeder selbst entscheiden.

      Keine persönliche Sache ist es aber hingegen andere ständig darüber belehren zu wollen dass der heutige Standard in der Filmerei Unsinn sei. Und schon gar nicht persönlich zu werden.

      Das gilt dann aber auch umgekehrt! Halsstarrigkeit geht in beide Richtungen.

      Ich bin übrigens in der Sache emotionslos und fühle mich da sehr neutral.

      Mich hat die Sache allerdings gefuchst, da mir die festgelegte, an sich bei 30p richtige, Verschlusszeit von 1/60s auf die Nerven geht. Das ist ohne Filter sehr oft einfach zu lang. Ich habe daher Tests mit Verschlusszeiten zwischen 1/60s und 1/250s gemacht. Die Sinnhaftigkeit der 180 Grad Regel ließ sich durch diese Experimente leicht nachweisen. Insbesondere auf PC Schirmen ist das sichtbar. Da liegen die 180er schon richtig.

      ABER, es zeigte sich auch, dass auf gewissen Samsung TV-Geräten (meines nahen Marktes mit dem S) selbst bei 1/250s ein völlig natürlich wirkender Stream mit kaum einem, wenn nicht gar keinem, Ruckeln ausgegeben wird. Nicht zu vergleichen war das mit meinem PC-Schirm und auch meinem schon etwas bejahrten Panasonic TV. Die Clips werden in den neuen Geräten wohl so aufbereiten, dass die Wirkung von verschiedenen Verschlusszeiten zumindest bei diesen Geräten minimal ist. Das sollte die "180 Grad Liga" auch zur Kenntnis nehmen.
    • Nein das gilt eben nicht umgekehrt, und es gibt auch keine 180 Grad Liga sondern diejenigen die wissen warum man dieser Regeln braucht.

      Denn nur weil irgendein Gerät mit Zwischenbildinterpolation die Fehler in deinem Material korrigiert, heißt das noch lange nicht dass das alle Geräte können. Und damit sitzt man dem irgendwann mit einem anderen Gerät da und dann kommt das Gejammere über das Ruckeln.

      Ziel muss es daher immer sein, unabhängig von spezifischen Sichtgerät Film- und Videomaterial zu bekommen, welches universell richtig abspielbar ist.

      Da hier Menschen mitlesen die eben nicht die tiefste Erfahrung haben wird es in einem Forum wie dem hier daher immer wichtig sein darauf hinzuweisen, wie es richtig geht. Denn die machen es dann falsch und laufen in Probleme rein.

      Wenn einer es dann anders macht und das aber verstanden hat - na das ist dann seine Entscheidung. Aber das war es dann auch schon.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • wolfgang schrieb:

      Denn nur weil irgendein Gerät mit Zwischenbildinterpolation die Fehler in deinem Material korrigiert, heißt das noch lange nicht dass das alle Geräte können.
      ... das ist ja vollkommen richtig und das müssen sie auch nicht. Was du nicht siehst und da hilft alles nichts ist, dass allen Nachteilen der Missachtung der 180 Grad Regel, die unbestritten sind, auch eine Reihe von Vorteilen durch die kurzen Verschlusszeiten gegenüberstehen. Keine Filter, scharfe extrahierte Bilder aus dem Stream usw.

      Hier ist der Käse gegessen und die Sache für mich auch schon wieder durch. Meine eigenen Tests und Erfahrungen sind für mich letzlich entscheidend.
    • Der Wolfgang ist nun mal ein Filmer aus der alten Schule, und das ist auch gut so. Er hat ein wenig das Problem das andere es eben anders machen, und auch damit gut zurecht kommen.
      Jeder macht das eben so wie er das für richtig hält. :) ;)
    • wolfgang schrieb:

      Ziel muss es daher immer sein, unabhängig von spezifischen Sichtgerät Film- und Videomaterial zu bekommen, welches universell richtig abspielbar ist.
      Da irrst Du Dich Wolfgang. Sonst müsstest du in SD drehen. Mein Ziel ist es, mit dem für meine Bedürfniise und Möglichkeiten besten Aufnahmegerät zu drehen und dann mit dem mir möglichen besten Abspielgerät anzusehen.
      Der technische Fortschritt findet eben sowohl bei den Aufnahmegeräten als auch bei den Abspielgeräten statt.
      Dirk
    • derphysiker schrieb:

      wolfgang schrieb:

      Denn nur weil irgendein Gerät mit Zwischenbildinterpolation die Fehler in deinem Material korrigiert, heißt das noch lange nicht dass das alle Geräte können.
      ... das ist ja vollkommen richtig und das müssen sie auch nicht. Was du nicht siehst und da hilft alles nichts ist, dass allen Nachteilen der Missachtung der 180 Grad Regel, die unbestritten sind, auch eine Reihe von Vorteilen durch die kurzen Verschlusszeiten gegenüberstehen. Keine Filter, scharfe extrahierte Bilder aus dem Stream usw.
      Hier ist der Käse gegessen und die Sache für mich auch schon wieder durch. Meine eigenen Tests und Erfahrungen sind für mich letzlich entscheidend.
      Dann verstehst du das Wesen von Film und Video nicht. Denn die brauchen Bewegungsunschärfe von Anbeginn an. Einfach, weil es nicht das Ziel ist scharfe extrahierte Bilder darstellen zu können, sondern weil es das Ziel ist Bewegtbilder darzustellen. Das ist blanke Physik.

      Und natürlich müssen Sichtgeräte auch ohne Zwischenbildinterpolation das Material darstellen können. Bei mir ist die sogar bewußt immer ausgeschalten. Ich will doch nicht dass mir der TV in die Darstellung der Bewegungsesthetik hineinpfuscht.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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