Davinci Resolve 14 ist final

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    • ThomasW schrieb:

      Wenn mehrere Nodes, gerade mit Motion Tracking, Rauschminderung, Nachschärfen o.ä. angewendet werden und ich intensiv auf der Timeline arbeite liegen meine beiden 1080 (ohne TI) beide zwischen 60 und 100% Last.
      Gut - wenn die Karten in Resolve so gefordert werden, dann ist das klar. Ich denke aber , daß das bei einer (oder mehreren) 1070 auch nicht viel anders sein wird. Die werden dann auch heiß und drehen hoch. Ich persönlich würde allerdings auch zügiges Arbeiten höher priorisieren als eine ggf. höhere "Lärmbelästigung". Nichts ist schlimmer, als wenn man auf irgendetwas am Rechner warten muß.
      old_det auf https://www.turbosquid.com/Search/Artists/old_det
    • ThomasW schrieb:

      Ich nutze Resolve 14 mit UHD 10Bit 422 Material.
      Hallo Thomas,
      wie sieht Dein Arbeitsablauf aus, alles in Resolve 14 oder ähnlich wie ich es vorhabe nach Posting #47,
      in Deinem Fall zusammen mit Vegas bei mir halt zusammen mit EDIUS-Mync/Edius-NLE und XML-Transfer
      des Storybords?
      +++++++++ Das ist meine Privatmeinung! +++++++++
      +++ FZ300 - RX100 - EDIUS 9.x - DaVinci Res.14 +++
    • Also ich bin da auf die Antwort von Thomas über das Zusammenspiel zwischen Vegas und Resolve in seinem Workflow gespannt. :)

      Für mich hat sich hier die Welt seit Vegas Pro 15 ein Stück verändert. Mit Vegas Pro 15 habe ich auch in Vegas endlich einen guten ACES 1.0 workflow implementiert - und auch Resolve hat das endlich bekommen. Geilerweise sind damit jetzt beide Werkzeuge super dafür ausgerüstet, ein einfaches und schnelles Grading von meinen 10bit log Materialien zu erledigen (egal ob jetzt von der GH4/Shogun oder der FS7).

      Naturgemäß hat Resolve beim eigentlichen Grading-Schritt die Nase beträchtlich vorne - mit den einfach recht guten Filtern und Reglern zur Einstellung von Luminanz und Farben (das ist einfach ene Grading Suite). Die Filter in Vegas sind für eine NLE zwar auch gut, aber in Resolve natürlich besser entwickelt. Resolve hat natürlich auch Stärken in Dingen wie der Echtzeitperformance, klar werden die GPUs da gut genutzt - das sehe ich auch bei meiner R9 390X, inzwischen unterstützt ja Resolve 14 Studio sogar die Kombination aus R9 390X und Quadro K4200 recht gut.

      Aber trotzdem bleibe ich im Moment bei Vegas als Kernapplikation. Vegas Pro 15 verhält sich bei mir sogar in der Erstversion recht stabil, in früheren Versionen habe ich das log-Material entweder im Catalyst oder Resolve vorbereitet und zu Cineform für den Schnitt in Vegas raus gerendert. Das geht jetzt alles direkt in Vegas 15. Wo ich beginne einzusetzen ist für den HDR-Schnitt - aber noch fehlt hier die preiswerte Hardware, die wir wohl bis Jahresende haben werden.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Ich glaube nicht, aber müßte mal direkt nachsehen.

      Nur ist das nur ein Punkt. Der für HDR wesentlich wichtigere sind die Metadaten die man braucht - die hat auch Resolve noch nicht dabei. Bin ja gespannt ob Edius 9 das alles haben wird.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Ich muss es mir ansehen - bei mir ist die Studio-Version installiert, aber bin noch nicht dazu gekommen mir die Encoder wirklich anzusehen.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Hallo.

      Ich habe Vegas "nur" in der Version 14 und die Version 15 kurz getestet. Leider habe ich mit meinem Material häufig Abstürze in Vegas, mitten im arbeiten, oft auch beim Finalen Rendern (unbekannter Fehler aufgetreten). Außerdem ist die Performance von Vegas mit meinen Grafikkarten und 32Bit Projekten deutlich schlechter als in Resolve.

      Ich brauche für meine Videos 90% Grading / Farb- und Levelanpassung / Denonise / Linsen- und Perspektivenkorrektur und vielleicht 10% Schnitt. Nachdem in Resolve 14 auch der Audioteil einen großen Sprung gemacht hat und alles was die Bildanpassung (auch Tracking, Animationspfade usw.) in Resolve meiner Meinung nach komfortabler ist, nutze ich Vegas im Workflow fast gar nicht mehr. In manchen Projekten rendere ich aus Resolve das finale Video aus und verarbeite es in Vegas weiter, aber nur um den DVDA zu füttern. Auch dabei (einfach nur Rendern) habe ich hin und wieder Abstürze, was vermutlich an meiner Systemkonfiguration liegt.

      Ich habe lange in Vegas gearbeitet, mich aber jetzt wohl für Resolve entscheiden und dort schon recht gut eingearbeitet.

      Gruß, Thomas
    • Inzwischen nähern sich die Werkzeuge derart an, dass offenbar sowohl nur noch mit Vegas, oder eben auch nur noch mit Resolve gearbeitet werden kann. Was ja völlig ok ist. Und definitiv ist die Vorschauperformance in Vegas schlechter als in Resolve - bin gespannt ob sich das in Vegas noch ändert (die arbeiten ja noch an der GPU Verbesserung, etwa für AMD GPUs).
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Ich habe mir den in Post #91 verlinkten "Ultimate Crash Course" angesehen und den Eindruck, Resolve bietet alles, was ich von einer NLE erwarte (neben den Grading-Eigentschaften). Das große Fragezeichen ist halt die HDR-Geschichte.

      Angesichts der Preises der Studio-Version verglichen mit dem Update-Preis für Vegas 15 sieht das für Vegas nämlich leider gar nicht gut aus. Das gilt insbesondere, wenn man sich die Neuerung von Resolve 14 gegenüber der Vorversion (12.5) ansieht und das mit dem Unterschied von VP 15 gegenüber 14 vergleicht.
      Greetings,
      ro_max

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    • ro_max schrieb:

      Resolve bietet alles, was ich von einer NLE erwarte
      Was die Bearbeitung anbelangt schon, aber beim Export bin ich nicht sicher. Ich habe nicht die Studio-Version, aber in der Free-Version siehts bei den Exportformaten etwas dünn aus (oder ich hab was nicht gefunden). Audio nur AAC und PCM? Was ist mit Export für konforme Bluray? Wie siehst da in der Studio-Version aus?

      old_det auf https://www.turbosquid.com/Search/Artists/old_det
    • ro_max schrieb:

      Angesichts der Preises der Studio-Version verglichen mit dem Update-Preis für Vegas 15 sieht das für Vegas nämlich leider gar nicht gut aus. Das gilt insbesondere, wenn man sich die Neuerung von Resolve 14 gegenüber der Vorversion (12.5) ansieht und das mit dem Unterschied von VP 15 gegenüber 14 vergleicht.
      Es gibt da ein interessantes betriebswirtschaftliches Konzept, genannt "total cost of ownership". Ich bin mir nicht sicher ob das nicht ein wenig relativierend wirkt.

      Was ich damit meine?
      • Für Resolve braucht man für eine gute Vorschau eigentlich eine Blackmagic Karte. Bei mir ist es die Decklink 4K Extreme. Die kann ich zwar aus Vegas, Edius, dem Catalyst oder auch Looks4 heraus nutzen - nur haben all dese Anwendungen die Möglichkeit auch eine einfache Ausgabe über die Grafikkarte zu einer externen Vollbildvorschau zu erledigen. Geht das auch in Resolve anders? Ich habe nach keiner Lösung gesucht - aber ohne Tricks ist das in Resolve nicht vorgesehen. Also kommt für mich auf der Resolve Seite die Verwendung der Spezialhardware als Muss dazu. Für UHD 50p eben die Decklink 4K Extreme 6G - die 12G Variante wenn man HDR will. Will man nur bis UHD 30p haben, wirds viel viel billiger.
      • Die Encoderlandschaft ist eher dünn. Was ich gemacht habe war gerne die Ausgabe etwa zu Cineform. Dass dann in TMPGenc als externen Encoder importiert und von dort aus ins Zielformat hinaus gerendert. Geht - aber ist bei den anderen NLEs in viel geringeren Umfang notwendig.
      • Gut entwickelte GPUs sind schon für Resolve ein Muss. Aber auch für viele NLEs verwenden wir entweder stärkere GPUs oder QSV. Halte ich damit für eher neutral.
      So, rechnet man das mit dann ist der Upgradepreis für eine Software nur ein Teil der Ausgaben.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • wolfgang schrieb:

      So, rechnet man das mit dann ist der Upgradepreis für eine Software nur ein Teil der Ausgaben.
      Meine (derzeitigen) Absichten liegen etwas anders: Mir geht es nicht um die Bearbeitung von gefilmtem Material (da ist nichts mit HDR, weil alles nur 8 Bit; ich verwende noch nicht einmal Log-Profile), sondern nur um die Umwandlung gerenderter Einzelbildsequenzen mit höherer Farbtiefe in etwas, dass ich auch in höherer Qualität (im Idealfall HDR) per YT/Vimeo und/oder USB-Stick auf einem TV-Gerät oder Beamer abspielen kann.

      Dafür möchte ich mir eigentlich keine extra Decklink (o.ä.) Karte anschaffen: (a) wegen der Kosten im Verhältnis zur "Nutzungsdauer" und (b) weil ich mir jemanden suchen müsste, der mir das Ding einbaut (ich fummele nicht in meinen Rechnern herum).

      Ein performantes (neues) System brauche ich ohnehin, von der Videobearbeitung mal ganz abgesehen. Daher kann ich das eigentliche PC-System hinsichtlich der Resolve TCO vernachlässigen. Und im Gegensatz zu der "Workstation", die ich mir vor ca. 6+Jahren habe bauen lassen, würde ich heute eben ohnehin darauf achten, dass die GPU-Power für mehr als die Darstellung von Desktop und Software-GUI reicht.
      Greetings,
      ro_max

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    • ro_max schrieb:

      Dafür möchte ich mir eigentlich keine extra Decklink (o.ä.) Karte anschaffen
      Also mit meiner NVidia GTX 960 läuft DaVinci eigentlich ganz gut wenn man die Timeline nicht zu sehr überfrachtet,
      Eine zweite Videospur kann ich durchaus mit Titeln, PIP etc. schon zusätzlich belegen. Bei der Colorierung kann ich auch Nodes einsetzen mit den grundsätzlichen Korrekturen für Cine D -Videomaterial aus der Kamera. CPU in meinem Fall i76700, 16GB RAM Speicher.

      Ich arbeite derzeit probeweise an einem größeren Projekt - die Story habe ich per Edius-Mync angelegt und per XML in DaVinci importiert wie schon von mir erwähnt - mal schauen was dabei als Fazit rauskommt.
      +++++++++ Das ist meine Privatmeinung! +++++++++
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    • Achilles schrieb:

      Also mit meiner NVidia GTX 960 läuft DaVinci eigentlich ganz gut wenn man die Timeline nicht zu sehr überfrachtet,
      Es geht um die HDR-Vorschau und nicht um die GPU-Performance. Die Decklink-Karten beschleunigen meines Wissens nicht das Grading/Effekte, sondern dienen der Ausgabe/Monitoriing bzw. dem Capturing.

      In meinem Testrechner ist eine GTX1070, daran angeschlossen sind ein FHD-LCD-Monitor und ein 40" TV-Gerät (HDR-fähig). Das TV-Gerät habe ich auf 3840x2160p60 und HDR (PQ) stehen und das wird anscheinend von Windows auch geliefert (jedenfalls zeigt der Fernseher das als Eingangssignal an). Nur ist es mir noch nicht gelungen, dem System ein Bild zu entlocken, dass für meine Augen wie HDR "aussieht".
      Greetings,
      ro_max

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    • Ich habe ein wenig mit Resolve 14 getestet und zwar mit einer Einzelbildsquenz und habe dabei festgestellt, dass auf dem PC QT-Renders mit verschiedenen Codecs mit 10 und 12 Bit per MPC-HC wiedergegeben wird, aber mein Standalone-UHD-Player nichts davon außer MP4/h.264 schluckt.

      Bei der Gratisversion von Resolve habe ich kein HEVC gefunden, was schade ist, denn von Vegas produziertes HEVC mit 10 Bit nimmt der SA-Player (wenn ich mich recht erinnere).

      Gibt es irgendwo Informationen, welche Render-Codecs die Studio-Version zusätzlich anbietet?

      Edit:
      Noch eine Frage: Gibt es die Studio-Version nur als Versand (also nicht als DL-Version in einem Online-Shop)? Ist das wegen dem Dongle? Ich meine gehört zu haben, dass der Dongle weggefallen wäre.
      Greetings,
      ro_max

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    • Zu den Kodierern steht bestimmt was in der 1300 Seiten starken Bechreibung, sie gilt für die Free- und Bezahl-Version.
      Ich habe das Teil nur durchgeblättert, es ist für Copy/Paste für den Google-Übersetzer gesperrt.

      Du kannst Die Studio-Version bei der "Filmpraxis" bestellen, kontaktiere mal den Herrn Wagner.
      Dort bekommst Du auch noch eine Deutschsprachige Anleitung dazu mit Tipps und Tricks.

      Ich habe mir den neuen DaVinci-Stablisierer vorgenommen.
      Man findet in überraschen im Color-Arbeitsraum in der Tracker-Palette...:



      Mein derzeitiger Erkenntnisstand nach mehreren Teststabilisierungen:

      Mit dem EDIUS-Stabilisierer erziele ich bessere Ergebnisse, vor allem macht der die Wackelanalyse im Hintergrund.
      Besser schneidet auch das Mercalli V2-Plugin ab, z.B. mit der virtuellen fixierten Kamera bei Videoaufnahmen aus
      dem Stand heraus ohne Schwenkaufnahmen.

      Folglich müsste ich um ein besseres Stabilisierungsergebnis zu erzielen aus DaVinci nach der Colorierung wieder
      raus um in EDIUS die Stabilisierung durchzuführen oder schon vor dem DaVinci-Import stabilisieren bei Clips
      wo das nötig ist.
      +++++++++ Das ist meine Privatmeinung! +++++++++
      +++ FZ300 - RX100 - EDIUS 9.x - DaVinci Res.14 +++
    • Laut Reference Manual ist die HDR-Funktionalität anscheinend der Studio-Version vorbehalten. Leider gibt es anscheinend für Resolve keine Versionsvergleichstabelle auf der BMD-Website (mehr?), im Gegensatz zu Fusion, wo man sich recht detailliert über die Unterschiede zwischen der Gratis- und der Kaufversion informieren kann.
      Greetings,
      ro_max

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