Blackmagic Resolve: doch kein Seriennummer mit Dongel!!

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    • Blackmagic Resolve: doch kein Seriennummer mit Dongel!!

      Hi,

      kurze Information zu den Lizensierungsmöglichkeiten for DR14 Studio, gestern im BMD-Forum veröffentlicht.

      Es gibt nun die Aktivierung per License-Key und wunschweise auch weiterhin die Dongle-Variante.

      Alle, die in einer früheren Version den Dongle gekauft haben (oder mit einer BMD-Kamera mitbekamen), können auf Wunsch kostenlos einen License-Key bekommen. Dies ist nicht zwingend, da auch der bisherige Dongle weiterhin gültig ist.

      Der License-Key macht den Dongle nicht ungültig.

      Man kann also den Dongle weiterhin betreiben, auch wenn man einen kostenlosen License-Key bekommen hat. Man bekommt also kostenlos eine zweite Lizenz.


      Das relativiert auch etwas den starken Preissprung von DR12 Studio zu DR14 Studio.


      Dies ist offiziell vom BMD so bestätigt.

      Viele Grüße
      Peter
    • PeterC schrieb:

      Alle, die in einer früheren Version den Dongle gekauft haben (oder mit einer BMD-Kamera mitbekamen), können auf Wunsch kostenlos einen License-Key bekommen. Dies ist nicht zwingend, da auch der bisherige Dongle weiterhin gültig ist.
      Danke für die Info. Gibt es da einen Link dessen Inhalt beschreibt wie man da vorzugehen hat?
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • wolfgang schrieb:

      PeterC schrieb:

      Alle, die in einer früheren Version den Dongle gekauft haben (oder mit einer BMD-Kamera mitbekamen), können auf Wunsch kostenlos einen License-Key bekommen. Dies ist nicht zwingend, da auch der bisherige Dongle weiterhin gültig ist.
      Danke für die Info. Gibt es da einen Link dessen Inhalt beschreibt wie man da vorzugehen hat?

      Hier die Mitteilung zu Inhalt und Vorgehensweise von Peter Chamberlain im BMD Forum:

      forum.blackmagicdesign.com/viewtopic.php?f=21&t=64727

      Ich weiß nur nicht, ob das auch ohne Registerierung lesbar ist.

      Viele Grüße
      Peter
    • forum.blackmagicdesign.com/viewtopic.php?f=21&t=64727

      Ich bin dort eh registriert, interessanterweise hat det Link nicht gleich funktioniert. Na ich bin gespannt wie das geht. Denn ich habe meinen Dongle irgendwann über ebay gekauft.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • » Dieses Upgrade-Programm läuft nur bis 6. Oktober2017 !
    • PeterC schrieb:

      Hi,

      kurze Information zu den Lizensierungsmöglichkeiten for DR14 Studio, gestern im BMD-Forum veröffentlicht.

      Es gibt nun die Aktivierung per License-Key und wunschweise auch weiterhin die Dongle-Variante.

      Alle, die in einer früheren Version den Dongle gekauft haben (oder mit einer BMD-Kamera mitbekamen), können auf Wunsch kostenlos einen License-Key bekommen. Dies ist nicht zwingend, da auch der bisherige Dongle weiterhin gültig ist.

      Der License-Key macht den Dongle nicht ungültig.

      Man kann also den Dongle weiterhin betreiben, auch wenn man einen kostenlosen License-Key bekommen hat. Man bekommt also kostenlos eine zweite Lizenz.


      Das relativiert auch etwas den starken Preissprung von DR12 Studio zu DR14 Studio.


      Dies ist offiziell vom BMD so bestätigt.

      Viele Grüße
      Peter
      Leider wird das nicht wirklich so gelebt. Ich etwa bekomme die SN nicht. Grund: ich habe über ebay den Dongel von privat gekauft, völlig legal. Trotzdem gibt man mir die SN nicht.

      Da keinerlei Schädigung von BM durch so einen Kauf vorliegt, ist das nicht nachvollziehbar.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Da stimme ich dir zu Wolfgang. Es ist auch für mich unverständlich, dass du die SN nicht erhälst, obwohl du den Dongel rechtmässig erworben hast.
      Gruss Otmar
    • wolfgang schrieb:

      Da keinerlei Schädigung von BM durch so einen Kauf vorliegt, ist das nicht nachvollziehbar.
      Vielleicht will BMD nicht, dass Software und Dongle von "privat" gekauft werden. Ich habe deren Lizenzbestimmungen für die nicht kostenlose Version nicht gelesen, aber es gibt international durchaus Lizenzverträge (EULA), bei denen der lizenzierte Nutzer einer Software (Programme, aber auch Musik- / Soundeffekt-Bibliotheken oder 3D-Modelle, etc.) nicht berechtigt ist, diese weiter zu "verkaufen". Durch den "Kauf" einer Software erwirb man ja auch kein Eigentum, sondern nur ein Nutzungsrecht und das steht in den EULAs i.d.R. auch so drin. Wenn BMD so eine "Rechteübertragung" von "privat" ausschließt oder nicht anerkennt, dann liegt aus deren Sicht u. U. keine gültige Lizenz vor (obwohl die Software natürlich technisch mit dem Dongle läuft) und dann ist deren Haltung gegenüber der SN IMO nicht wirklich verwunderlich.

      Solche Dinge gehören zu den Gründen, warum ich (a) keine "gebrauchte" Software "kaufe" oder "verkaufe" (ich hätte z.B. gern meinen Digital-Juice-Kram verkauft) und (b) alle "Software"-Ausgaben grundsätzlich als "sunk costs" ansehe.
      Greetings,
      ro_max

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    • ro_max schrieb:

      Solche Dinge gehören zu den Gründen, warum ich (a) keine "gebrauchte" Software "kaufe" oder "verkaufe" (ich hätte z.B. gern meinen Digital-Juice-Kram verkauft) und (b) alle "Software"-Ausgaben grundsätzlich als "sunk costs" ansehe.
      Nun ja, ich seh das nicht so problematisch - habe beides schon gemacht. (Kauf/Verkauf). Wichtig ist, daß man sich vorher sowohl beim Hersteller über Gegebenheiten der Umlizenzierung informiert, als auch bei Kauf vorher mit dem Verkäufer diese Dinge klarstellt. Ich habe mir kürzlich (wieder) eine gebrauchte Cinema 4D Version (R14 Vizualize) zugelegt, damit ich einen Freund jedesmal mit Formatkonvertierung nerven muß.
      Wenn's darum geht, was ich schon "versenkt" habe, dann ist Software nur ein Teil davon. ;)
      old_det auf https://www.turbosquid.com/Search/Artists/old_det
    • wolfgang schrieb:

      Leider wird das nicht wirklich so gelebt. Ich etwa bekomme die SN nicht. Grund: ich habe über ebay den Dongel von privat gekauft, völlig legal. Trotzdem gibt man mir die SN nicht.
      Da keinerlei Schädigung von BM durch so einen Kauf vorliegt, ist das nicht nachvollziehbar.


      Hi Wolfgang,

      vermutlich hast Du einen Dongle gekauft, der ursprünglich als kostenlose DR-Studio Version bei einer BMD Kamera dabei war.

      Zitat aus der Beschreibung bei BMD:

      "This can also be an issue with the activation license key and any
      Blackmagic Design camera that includes DaVinci Resolve Studio. You can
      also get an upgrade to the license key software so you don't need to use
      the dongle, however the license key is attached to the cameras serial
      number and so you cannot sell the dongle and keep the camera, as the
      cameras serial number is the same as the dongle serial number."

      Der Activation-Key ist in diesem Fall an die Seriennummer der Kamera gebunden und nicht an den Dongle.

      Der Verkäufer Deines Dongles kann den Activation-Key bekommen, falls er die Kamera noch hat.

      Viele Grüße
      Peter
    • old_det schrieb:

      Ich habe mir kürzlich (wieder) eine gebrauchte Cinema 4D Version (R14 Vizualize) zugelegt, damit ich einen Freund jedesmal mit Formatkonvertierung nerven muß.
      Könnte es sein, dass da ein "nicht" fehlt? ;)

      old_det schrieb:

      Wichtig ist, daß man sich vorher sowohl beim Hersteller über Gegebenheiten der Umlizenzierung informiert, als auch bei Kauf vorher mit dem Verkäufer diese Dinge klarstellt.
      Genau. Nur dass halt manche EULAs den Wiederverkauf verbieten.
      Greetings,
      ro_max

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    • ro_max schrieb:

      Genau. Nur dass halt manche EULAs den Wiederverkauf verbieten.
      Hallo.

      Und genau das ist in der EU nichtig:


      EuGH schrieb:

      Der Rechtsinhaber, der die Programmkopie in einem Mitgliedstaat der Union verkauft hat, hat keine Möglichkeit, sich gegen den Weiterverkauf dieser Kopie zu wehren.


      ... legte die Richtlinie allerdings so aus, dass dieser Erschöpfungsgrundsatz sich nicht auf Nutzungslizenzen für aus dem Internet herunterzuladene Computerprogramme bezieht.

      Das sieht der Europäische Gerichtshof aber anders und stellte nun fest, dass der Grundsatz eben nicht nur gilt, wenn die Kopien der Software auf einem Datenträger (CD-ROM oder DVD) vermarktet, sondern auch, wenn er sie per Download verbreitet werden.

      Stellt der Urheberrechtsinhaber seinem Kunden nämlich eine – körperliche oder nichtkörperliche – Kopie zur Verfügung, und schließt er gleichzeitig gegen Zahlung eines Entgelts einen Lizenzvertrag, durch den der Kunde das unbefristete Nutzungsrecht an dieser Kopie erhält, so verkauft er diese Kopie an den Kunden und erschöpft damit sein ausschließliches Verbreitungsrecht, heißt es in der Mitteilung des Gerichts.

      Durch ein solches Geschäft werde das Eigentum an dieser Kopie übertragen. Somit kann sich der Rechtsinhaber dem Weiterverkauf dieser Kopie nicht mehr widersetzen. Das gilt selbst dann, wenn der Lizenzvertrag eine spätere Veräußerung eigentlich untersagt.
    • ThomasW schrieb:

      ro_max schrieb:

      Genau. Nur dass halt manche EULAs den Wiederverkauf verbieten.
      Hallo.
      Und genau das ist in der EU nichtig:


      EuGH schrieb:

      Der Rechtsinhaber, der die Programmkopie in einem Mitgliedstaat der Union verkauft hat, hat keine Möglichkeit, sich gegen den Weiterverkauf dieser Kopie zu wehren.


      ... legte die Richtlinie allerdings so aus, dass dieser Erschöpfungsgrundsatz sich nicht auf Nutzungslizenzen für aus dem Internet herunterzuladene Computerprogramme bezieht.

      Das sieht der Europäische Gerichtshof aber anders und stellte nun fest, dass der Grundsatz eben nicht nur gilt, wenn die Kopien der Software auf einem Datenträger (CD-ROM oder DVD) vermarktet, sondern auch, wenn er sie per Download verbreitet werden.

      Stellt der Urheberrechtsinhaber seinem Kunden nämlich eine – körperliche oder nichtkörperliche – Kopie zur Verfügung, und schließt er gleichzeitig gegen Zahlung eines Entgelts einen Lizenzvertrag, durch den der Kunde das unbefristete Nutzungsrecht an dieser Kopie erhält, so verkauft er diese Kopie an den Kunden und erschöpft damit sein ausschließliches Verbreitungsrecht, heißt es in der Mitteilung des Gerichts.

      Durch ein solches Geschäft werde das Eigentum an dieser Kopie übertragen. Somit kann sich der Rechtsinhaber dem Weiterverkauf dieser Kopie nicht mehr widersetzen. Das gilt selbst dann, wenn der Lizenzvertrag eine spätere Veräußerung eigentlich untersagt.


      In diesem Fall hätte aber die Kamera mit verkauft werden müssen, da die Lizenz der gebundelten kostenlosen Resolve Studio Version an die Kamera gebunden ist.

      Im Grunde hat der Verkäufer des Dongle den Käufer des Dongle behumst, wenn er ihn im Glauben gelassen hat, dass er mit dem Dongle auch die Lizenz verkaufen würde.


      Nur andererseits ... die kameramitgelieferten Dongles wurden für rund die Hälfte der frei erwerbbaren Donglelizenz verkauft.
      Wenn man also nun 500,- Euro für den Bundle-Dongle bezahlt hat, und nun nochmal 299,- Euro für den Activation-Key bezahlt, ist man immer noch etwas günstiger als mit dem Kauf der frei erwerbbaren Dongle-Lizenz.

      Außerdem ist dann der Activation-Key nicht an die Dongle-Lizenz gebunden.

      Viele Grüße
      Peter
    • Sorry, dass die Lizenz an die Kamera gebunden ist, hatte ich überlesen.

      Wobei: Ob es innerhalb der EU rechtmäßig sein kann ein eigenständiges Produkt (und das ist Resolve Studio ja da es auch ohne Kamera verkauft wird) an eine Hardware zu binden kann ich nicht sagen. Microsoft ist mit seinen an die Rechnerhardware "gebundenen" Windows Lizenzen auch gescheitert... auch diese OEM Lizenzen dürfen ohne die Hardware weiterverkauft werden (dann aber logischer Weise nicht mehr auf der Hardware genutzt werden). Daran ändert nach aktuelle Urteilen weder der Lizenz Aufkleber auf der Hardware noch die EULA etwas. Das ist durchaus gängige (rechtmäßige) Praxis.

      Ich würde sagen: BM kann den Weiterkauf nicht verbieten oder verhindern. Ob sie allerdings verpflichtet sind einen weiteren Lizenz Key auszustellen (was sie ja nicht einmal für die "Vollkunden" wären)... ich denke eher nicht.


      Gruß, Thomas
    • Wenn der Käufer nicht berechtigt war, den Dongel alleine zu verkaufen, ist das aber seine Vertragsverletzung - und nicht meine. Ich weiß ja nicht einmal ob der Dongel extra erworben worden ist oder nicht.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • ro_max schrieb:

      Könnte es sein, dass da ein "nicht" fehlt?
      Ja natürlich - das nicht fehlt. Ich änder das jetzt nicht ab, sonst ist Dein Zitat für andere wieder unverständlich. :D
      old_det auf https://www.turbosquid.com/Search/Artists/old_det
    • wolfgang schrieb:

      Wenn der Käufer nicht berechtigt war, den Dongel alleine zu verkaufen, ist das aber seine Vertragsverletzung - und nicht meine. Ich weiß ja nicht einmal ob der Dongel extra erworben worden ist oder nicht.
      Dann hat Dich der Verkäufer beschi...

      Bei vielen eBay Auktionen stand drin, dass der Dongle ein mitgelieferter war, sodaß sich der Käufer vorher darüber informieren konnte, wie es um die Nutzungsmöglichkeit und die Lizenz steht.

      Wenn Dir der Verläufer nicht mitgeteilt hat, dass es ein BundleDongle war, dann kann BMD nichts dafür.

      Und da der Besitzer resp. Eigentümer der Kamera ja weiterhin mittels Seriennummer der Kamera den Activation-Key bekommen kann, gibt es auch keinen Grund, für den Dongle extra einen Activation-Key zu erstellen.

      Im Grunde müsstest Du Dich an den Verkäufer des Dongle wenden und die Herausgabe der Lizenz (in dem Fall also der Kamera) einzufordern.


      Oder Dich eben damit abfinden, dass Du mit dem Schnäppchen halt weiterhin nur eine Einplatzlizenz hast anstatt jetzt eine Zweiplatzlizenz.
      Hast ja auch nur die Hälfte bezahlt ... so what.
      Der Dongle wird ja weiterhin unterstützt, bisher zeitlich unbegrenzt.

      Viele Grüße
      Peter
    • @ThomasW

      Danke für die Info. Ich bin bei der aktuellen EU-Rechtsprechung nicht auf dem aktuellen Stand. "Damals" (so vor ca. 8-10 Jahren) lagen die Verhältnisse vermutlich noch anders.

      Bei Gelegenheit wäre es vielleicht auch interessant herauszufinden, ob das auch für die anderen "Software-Produkte" gilt, die ich oben erwähnt habe, also z.B. Musik- / Soundeffekt-Bibliotheken oder 3D-Modelle. Denn das würde bedeuten, man könnte diese "Dinge" erwerben, in eigenen Projekten nutzen (eventuell sogar mit Gewinnerzielung) und danach wieder verkaufen (wodurch man den Kaufpreis im Idealfall mehr oder weniger vollständig zurück bekäme).
      Greetings,
      ro_max

      Grüne Kommentare sind als Mod, der Rest als User geschrieben.
    • ro_max schrieb:

      @ThomasW

      Danke für die Info. Ich bin bei der aktuellen EU-Rechtsprechung nicht auf dem aktuellen Stand. "Damals" (so vor ca. 8-10 Jahren) lagen die Verhältnisse vermutlich noch anders.
      Immer gern, ist mitunter mein täglich Brot als IT-Leiter.

      Im Falle Microsoft OEM Lizenzen ist "damals" aber deutlich länger her... der Urteil gegen MS ist vom 06.07.2000, Aktenzeichen I ZR 244/97 ;)

      Gruß, Thomas