Videoqualität in youtube und überhaupt

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    • wolfgang schrieb:

      Nein du solltest dort nachlesen - in deinem Link steht das Gegenteil drinnen: höherer Kontrast wird als Schärfe wahrgenommen.
      Sorry, ich hatte einfach gedacht, du würdest dich mit den unterschiedlichen Schärfefiltern auskenne.

      Mit dem Kontrast des Filters "Unscharf Maskieren" ist nicht der Kontrast des gesamten Bildes gemeint, sondern der Kantenkontrast der Pixel.
      Das ist etwas ganz anderes.

      Was meinst du wohl warum der Filter in den Programmen immer unter "Schärfen" aufgelistet wird und nicht unter "Helligkeit und Kontrast" oder dergleichen?

      So, ich klinke mich aber nun aus, da mir die Erfahrung gezeigt hat, dass ich (aber nicht nur ich) bei dir eh nie Recht bekommen kann und eine weitere Diskussion daher sinnlos ist.
      Gruß

      Hans-Jürgen
    • Du Armer! Nur warum verlinkst eine Stelle die das Gegenteil von deiner Aussage belegt?

      Und von welchen Filtern in welchem Werkzeug du dir irgendwas gedacht hast, das kann wirklich keiner wissen.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Achilles schrieb:

      Ich belichte immer 1/3 Blende tiefer als es die Kamera möchte, ich benutze auch die Möglichkeit
      DAs habe derzeit als Default so eingestellt, ein englischer Kameraman hat das schon bei der AX 100 empfohlen. Der leichte Hang zur Überbelichtung ist beiden Kameras eigen...
      Allerdings rächt sich das bei Nachtaufnahmen.
      Auch hier habe ich jede Menge Versuche unternommen, mit diversen Kelvineinstellungen etc.
      Ich habe sogar eine kalt Leuchtende Taschenlampe eingesetzt um den Nachtaufnahmen jenen bläulichen Stich zu geben, der so stimmungsvoll und doch so falsch ist.
      Das Ergebnis war stummungsmäß besser als bei der "amerikanischen Nacht", allerdings seeh körnig, ich bin mit dem gain relativ weit unten geblieben um den Nachteindruck zu verstärken (wichtig für Krimis ets)
      Am Monitor sa das Kon schon sehr grob aus, der Fernseher war da erheblich nachsichtiger....
      Aus diesem Grunde habe ich mir eine kleine Videoleuchte gelauft, wo ich mir etwas bessere Ergebnisse erwarte als von einer doch sehr spotartigen Taschenlampe (allerdings ein Hochleistungsexemplar)
      Die Leichte - eine Yongnua 300 soll lediglich einen sanften Hasuch von Licht in die nächtliche Szene werfen (wo erforderlich.
      Meine Mäglichkeit ist das Dimmen, die Umschaltmöglichkeit von Tungsten auf Tageslicht und ZUSÄTZLICH noch Blau uns Orangfilterung Damit sollte sich schon was machen lassen..
      Die Versuche werden erst stattfinden. Ziel ist ein möglichst natürlicher Eindruck - wenns sein muß auch auf Kosten des Rauschens.....


      wolfgang schrieb:

      Wenn du eh mit Automatiken filmst bist denen halt auch ausgeliefert. Dann sollte man zumindest wissen wie die reagieren und wo deren Grenzen sind.
      BElichtungsautomatiken sind heute schon recht gut. Barry White meint, sie brächten an sich gute Ergebnisse, selten aber das optimale.
      Das würde ich auch so sehen, es ist halt die Frage was man macht. und wievile Zeit man hat.. Die Panasonic hat einen geniaen Schalter:
      Wenn Du alles mit Automatik arbeitest, und das ganze wächst Dir in der Eile über den Kopf, dan drückst Dio "AUTO PUSH" und NUR Für diese Einstellung
      schlten sich ALLE Automatiken ein. Im Übrigen ist es möglich auch bei "Automatik" JEDE einzelne Automatikfunktion füs sich getrennt auszuschalten. Man muß halt versuchen den Überblick zu bewahren.

      Hier nun wie versprochen ein KURZER Test. Man muß berücksichtigen, daß gezeigte Aufnahmen immer schon etliche Wochen alt sind, somit "neueste Erkenntnisse" nicht einbezogen sind.
      Hier wurde konkret getestet, wie sich der $K Modus mit 24 Bilden /sec macht. Ferner wurde eine Szene doppelt eingebunden - mit normalen farben und auf "nostalgisch" getrimmt"

      DIESES File funktioniert auch mit dem Windows Player - Ausserdem könnte es bei Bedarf mit dem VLC MediaPlayer abgespielt UND beliebig gefiltert werden ohne, daß etwas abstürzt. Erst die 50 Bilder zwingen meinen Computer in die Knie - da ruckelt es auch - allerdings eben imt 50 Hz - sodass man es zuerst kaum als "Ruckeln" klassifizieren wird.... Ein 16 Kerner von AMD muss her.....




      Beste Grüße aus Wien
      Alfred
    • Lumiere schrieb:

      Hier nun wie versprochen ein KURZER Test.
      Sieht doch gut aus, halt fertig aus der Kamera zum Ansehen "out of the box"...

      Das mit - 1/3 Blende mache ich nicht bei Schwachlicht und auch nicht draußen wenn der Himmel bedeckt ist!
      +++++++++ Das ist meine Privatmeinung! +++++++++
      +++ FZ300 - RX100 - EDIUS 9.x - DaVinci Res.14 +++
    • Lumiere schrieb:

      Auch hier habe ich jede Menge Versuche unternommen, mit diversen Kelvineinstellungen etc.
      Ich habe sogar eine kalt Leuchtende Taschenlampe eingesetzt um den Nachtaufnahmen jenen bläulichen Stich zu geben, der so stimmungsvoll und doch so falsch ist.
      Ich persönlich würde keinen bestimmte (finalen) Look in der Kamera erzeugen wollen, sondern nur in der Post. Vor Ort müsste ich mich auf zu viele andere Dinge kümmern, als mir auch noch Gedanken zum finalen Look zu machen. Außerdem sind die Einstellmöglichkeiten im Nachhinein sicherlich besser, als was In-Kamera möglich ist.
      Wenn ich an einem bestimmen (finalen) Look interessiert wäre, dann würde ich ein Aufnahmeprofil und -format wählen, was mir in der Post möglichst viel Bandbreite zur Nachbearbeitung gibt.

      Lumiere schrieb:

      Erst die 50 Bilder zwingen meinen Computer in die Knie - da ruckelt es auch - allerdings eben imt 50 Hz - sodass man es zuerst kaum als "Ruckeln" klassifizieren wird.... Ein 16 Kerner von AMD muss her....
      Für die Bearbeitung von 4K-Material ist ein 16 Kerner eventuell sinnvoll, aber wenn das für ein Abspielen von final-gerenderten Files mit VLC und Co erforderlich ist, dann scheint mir etwas faul zu sein.

      Du hast für die 50p-Wiedergabe am Rechner den Monitor auch auf 50 Hz stehen? Wenn der nämlich z.B. auf 60 Hz steht, wäre Mikroruckeln jetzt nicht groß verwunderlich.
      Greetings,
      ro_max

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    • Wem meinst den Bruno, den Hans-Jürgen? Du wenn die globale Rede von großflächigem Kontrast und Schärfe ist, dann ist es so wie ich geschrieben habe. Was da irgendwelche Filter machen, die a) nicht mal Diskussionsgegenstand waren; b) die von Applikationen spezifisch abhängen; und c) Pixel plötzlich einen Kontrast haben.

      Dann sprengt das die Sinnhaftigkeit dieser Einsteigerdiskussion. Hier gehts um Basics und nicht um Spitzfindigkeiten.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Push Auto ist immer mit Vorsicht zu genießen. Push AF ja, aber der Rest gehört eher manuell eingestellt. ODER man sollte zumindest wissen wie das geht und wann man manuell arbeiten sollte.

      Denn mit solchen Arbeitsweisen geht man halt auch mal in Fallen (wie dieser thread zeigt).
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • ro_max schrieb:

      Ich persönlich würde keinen bestimmte (finalen) Look in der Kamera erzeugen wollen, sondern nur in der Post. Vor Ort müsste ich mich auf zu viele andere Dinge kümmern, als mir auch noch Gedanken zum finalen Look zu machen.
      Im Prinzip stimmt das schon, aber man darf den "Look" nicht rein durch das was man heute in der Nachbearbeitung machen kann begrenzen - auch wenn viele Filmer meinen das der Look zum Schluss beim "Colograding" kommt und es völlig ausreicht die Aufnahmekette vorher flach und offen hinsichtlich dem finalen Look zu halten.

      Auch wenn das immer wieder so im Netz zu lesen steht - meiner Meinung nach ist dem nicht unbedingt so.

      Der "Look" einer Szene wird nicht nur durch den Parameter des "Grading" bestimmt, sondern da gehört viel mehr dazu. Beginnend bei der Lichtführung und Lichtstimmung welche ggf. auch von so Dingen wie dem Kamerastandort abhängt, geht weiter über so Dinge wie Schärfeebenen bzw. den DOF bis hin zu so Dingen wie der Auswahl des Objektives hinsichtlich der Abbildungsleistungen wie Bokeh, Weichheit, Lensflares usw.

      Daher wehre ich mich gegen die Feststellung vieler Filmer das der Look eben komplett erst in der Nachbearbeitung entsteht wenn man nur mit einem möglichst flachen, kontrastarmen Bildstil dreht - das ist eben nicht völlig korrekt. Ein Teil des Looks als "Bildwirkung" entsteht so, nämlich die Farbgebung, teilweise auch die Bildkontraste usw. - aber nicht die komplette Bildwirkung.

      Wenn ich gestalterisch für eine Aufnahme softes, weiches Licht und flache Kontraste im fertigen Look haben will dann muss das Licht bei der Aufnahme schon passen. Oder wenn ich einen harten, düsteren und sehr kontrastreichen Look für eine Szene brauche. Das bringe ich nicht alleine nur in der Nachbearbeitung hin, da muss ich schon bei der Aufnahme entsprechend agieren.

      Das Colorgrading direkt in die Kamera zu verlagern mag je nach Kamera und deren Möglichkeiten zwar theoretisch gehen, dürfte aber alleine wegen dem schwierigen handling nicht zielführend sein. Da gebe ich Dir uneingeschränkt Recht, aber es gehört zumindest für mich zu einem "Look" eben noch mehr dazu wie nur Colorgrading !
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    • wolfgang schrieb:

      Wem meinst den Bruno, den Hans-Jürgen? Du wenn die globale Rede von großflächigem Kontrast und Schärfe ist, dann ist es so wie ich geschrieben habe. Was da irgendwelche Filter machen, die a) nicht mal Diskussionsgegenstand waren; b) die von Applikationen spezifisch abhängen; und c) Pixel plötzlich einen Kontrast haben.

      Ist es für dich wirklich so schwer zuzugeben, dass du mal etwas falsches gesagt hast oder andere mehr wissen als du?
      Das finde ich sehr schade, denn dein Drumherumgerede wird doch von den meisten hier leicht durchschaut.

      Du legst doch immer größten Wert auf qualitativ hochwertiges Arbeiten und dann arbeitest du scheinbar immer nur mit dem einfachen und äußerst groben Schärfefilter?
      Das kann ich gar nicht glauben, denn gerade bei HDR und 10bit dürfte das Nachschärfen eine sehr wichtige Rolle spielen.
      Übrigens, lege mal auch nur den von dir angeführten einfachen Schärfefilter auf einen Clip und schaue dir mal die Scopes an, was sich da alles so tut.
      Gruß

      Hans-Jürgen
    • Was soll ich den zugeben? Dass mir deine Filter egal sind - die noch dazu in Vegas wie Edius anders heißen? Ja sind sie. Der Fragesteller hier hat nicht mal den grundsätzlichen Umgang mit Belichtung und Helligkeitseinstellung im Griff, und da kommen dann derartige haarspalterische Punkte? Passt einfach nicht.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • MacMedia schrieb:

      Das Colorgrading direkt in die Kamera zu verlagern mag je nach Kamera und deren Möglichkeiten zwar theoretisch gehen, dürfte aber alleine wegen dem schwierigen handling nicht zielführend sein.
      In diesem Fall habe ich nur auf die Kameraeinstellungen (statt Grading in Post) bezogen und davon ja auch abgeraten (u.a. wegen des "Handlings").

      MacMedia schrieb:

      aber es gehört zumindest für mich zu einem "Look" eben noch mehr dazu wie nur Colorgrading !
      OK, ich meinte (in diesem Thread) nur einen "Grading-Look". ;)

      Klar, DOF und Lichtsetzung gehören zum Bildeindruck (einem allgemeineren "Look") dazu, aber das wurde beides in dem Video oben nicht genutzt. Stattdessen wurde eine Szene oder so auf "altmodisch" getrimmt (aber eben wohl auch in der Post).

      LIchtsetzen bei Außenaufnahmen stelle ich mir im Hobbybereich ohnehin eher schwierig vor. Ein paar preiswerte LED-Strahler bringen einen bei Tageslichtaufnahmen wohl nicht weit.

      Mein Eindruck ist ohnehin, dass Lichtsetzen im Hobbybereich (und auch als Diskussionsthema hier im VT) verglichen mit den Diskussionen um technische Details der neusten Kameras eher zu kurz kommt. Da muss ich mir aber auch an den eigenen Gesichtserker fassen (bis vor einigen Monaten besaß ich gar kein "Licht" und auch jetzt sind es nur ein paar Billig-LEDs auf Akkubasis). ;)
      Greetings,
      ro_max

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    • wolfgang schrieb:

      Der Fragesteller hier hat nicht mal den grundsätzlichen Umgang mit Belichtung und Helligkeitseinstellung im Griff, ...

      Ja, das sehe ich auch so.

      Aber darauf habe ich ja gar nicht reagiert, sondern auf deine Aussage: "Mit Schärfe ist Kontrast übrigens nicht verknüpft."

      Diese Aussage ist einfach nicht korrekt, wie du auch selber in Vegas überprüfen kannst - und dabei ist es egal, wie die Filter dort heißen.

      Ich stehe halt auf dem Standpunkt, dass Aussagen von den Usern hier im Forum die sich mit dem Thema gut auskennen (und dazu gehörst du definitiv) auch korrekt sein sollten, weil Anfänger sich ansonsten zu schnell falsche Dinge aneignen.
      Falls also mal eine Aussage nicht korrekt ist muss sie von anderen Usern korrigiert werden - mehr habe ich nicht gemacht.
      So, nun sollte es aber endgültig gut sein.
      Gruß

      Hans-Jürgen
    • ro_max schrieb:

      ch persönlich würde keinen bestimmte (finalen) Look in der Kamera erzeugen wollen, sondern nur in der Post.
      Das war natürlich in meiner Jugend gar nicht möglich, man musste schon am Set für die passende Farbe sorgen.
      Aber auch heute geht das nicht, was ich möchte. Die Lampen sollen ja nach wie vor gelb/orange leuchten - wogegen die "Lanschaft" vom Mondlicht bläulich angeschienen wird.
      Natürlich kann man das in der Post auch realisieren, das würde ich aber nur dann machen, wenn ich diesen Bereich in andere Hände legte !!!
      Denn man müsste dann beim Einfärben mit Masken arbeiten und diese auch noch mit Keyframes dazu bringen am richtigen Ort zu verharren - Nein Danke....

      Ich grade in der Kamera überhaupt nicht (obwohl die HC-x1 hier zahreiche Möglichkeiten böte), sondern kümmer nich um eine einigermaße korrekte Beleuchtung
      Ausbessen kann man (hoffentlich) nachher immer noch

      Wie ich sehe sieht Mac Media das ähnlich und drückt es natürlich besser aus-

      Man muß natürlich damit leben, daß Anspruch und Realität leider oft auseinanderklaffen

      Ein Flaches Profil ist übrigens mit HC-X1 nicht wirklich realisierbar, Cinelike D it nicht wirklich eines.
      Flache Profile (hoffentlich sage ich hier nichts Falsches) haben ja nur dann Sinn, wenn man den Algorithmus kennt,, selbstgestrickt weirds eine Reise ins ungewisse.

      SOLLTE Ich mich als Zweitkamera für DVX 200 entscheiden, würde ja VLog bereits mitgeliefert.
      Wobei der "Promotor und Tutor" der Panasonic Kameras in vor überzogenen Erwartungen warnt, er weist darauf hin, daß man sich hier bei der Nachbearbeitung ein leicht erhöhtes Bilrauschen einhandelt.

      mfg aus Wien
      Alfred
    • ro_max schrieb:

      LIchtsetzen bei Außenaufnahmen stelle ich mir im Hobbybereich ohnehin eher schwierig vor. Ein paar preiswerte LED-Strahler bringen einen bei Tageslichtaufnahmen wohl nicht weit.
      Jein. Es kommt darauf an was man erreichen will. An einem schattigen, regnerischen Tag den Eindruck von strahlender Sommersonne zu erzeugen, vielleicht auch noch auf größerer Fläche - das geht für den Amateur nicht und ist auch für den Profi nur sehr aufwendig möglich.

      Aber z.B. Gesichter aufhellen o.ä. - das geht auch mit recht bescheidenen Mitteln. Natürlich nicht mir einem 49€-Kopflich oder mit einfachen Baustrahlern....

      Ich hatte da letztens zweimal so eine Situation - einmal ging es darum das eine Person in einem PKW sich mit einer Person die außerhalb des PKW vorbeiläuft durch die offene Scheibe unterhalten sollte - bei relativ "normalem" Umgebungslicht. Da wurde mit einer LED-Flächenleuchte der PKW-Innenraum aufgehellt.

      Die andere Situationw ar eine Tür die nach innen in einen großen, dunklen Gang aufgeht, außen gleißender Sonnenschein, die Kamera schaut durch die Tür nach außen und ein Protagonist läuft neben der Kamera vorbei durch die Tür und bleibt genau in der Tür stehen und zückt sein Handy und telefoniert. Auch hier wurde der dunkel Gang durch zwei LED-Flächenleuchten so aufgehellt dass das schön verwitterte Holz der Tür sichtbar wurde und auch der Rücken des Protagonisten nicht völlig im dunklen abgesoffen ist.

      In beiden Situationen wurde mit durchaus Hobby-kompatibler Ausrüstung gearbeitet - einfache Lichtstative und Leuchten für 250€/Stück - also kein großer Licht-LKW vom Filmtechnikverleih....

      Lumiere schrieb:

      .Die Lampen sollen ja nach wie vor gelb/orange leuchten - wogegen die "Lanschaft" vom Mondlicht bläulich angeschienen wird.Natürlich kann man das in der Post auch realisieren, das würde ich aber nur dann machen, wenn ich diesen Bereich in andere Hände legte !!!
      Wenn man müsste dann beim Einfärben mit Masken arbeiten und diese auch noch mit Keyframes dazu bringen am richtigen Ort zu verharren - Nein Danke....

      So etwas in der Post zu machen kann - Lichtquellen im Bild mal vorausgesetzt - durchaus gemacht werden, ist aber ein ziemlicher Aufwand, sprich man muss sich z.B. in Resolve gut auskennen. Dann kann man weiße Lichtkegel orange färben, andere Szenenteile bläulich korrigieren.

      Einfacher geht das aber wenn man gleich entsprechend leuchtet und dann ggf. in der Nachbearbeitung verfeinert. Denn die Lichtkegel der Straßenlaternen müssen sowieso schon vorhanden sein, dann kann man gleich entsprechend farbig leuchten.

      Auch hier hatte ich letztes Jahr eine Szene zu leuchten - eine Kundgebung in der Nacht bei Mondlicht und Fackelbeleuchtung, gedreht am Abend in einem relativ dunklen Gelände ohne großes Fremdlicht von Straßenlaternen o.ä.

      Ein Mond-Grundlicht kam von einem 800W-Glühlicht-Scheinwerfer (einem sogenannten "Redhead") der mittels blauer Filterfolie sowie einem Frostfilter eine nächtliches Grundlicht geschaffen hat, kommend von seitlich schräg oben vom Balkon eines Hauses neben dem Aufnahmeort. Die Menschenmenge beleuchtete sich selbst durch Kerzen und normale Partyfackeln, damit die Personen nicht in der dunklen Nacht "absaufen" kam von hinten mittels einer LED-Leuchte ein Spitzlicht von seitlich-hinten (genau 180Grad zum "Mondlicht") um den Personen leichte Kontur zu geben.

      Ein LED-Spot mit fokusiertem, sehr kleinen Lichtkegel von oben "imitierte" eine Straßenlaterne, das Licht nicht wesentlich gefiltert und recht "hart" gehalten
      Dazu kam ein weiterer LED-Spot der einige Büsche von hinten angestrahlt und somit diese aus der Dunkelheit hervorgehoben hat.

      Das ergab in der Gesamtabstimmung dann ein schönes bläuliches Grundlicht mit schönen warm-orangeroten Fackeln und Gesichter der Protagonisten. Vor der Demo fand eine Festnahme eines Störers statt, die Gesichter hier waren durch die künstlichen Straßenlampen deutlich kälter wie die der Demonstranten was aber auch genau so von der Regie gewollt war....

      Auch bei dieser Szene war der Lichtaufbau überschaubar, vielleicht nicht mehr ganz im Amateurrahmen da die fokusierbaren LED-Scheinwerfer etwas teurer sind als einfache Flächen-LED und auch einige Filterfolien im Einsatz waren - aber auch hier war der Aufwand durchaus überschaubar und deutlich weit weg vom Licht-LKW.

      Was ich damit sagen will ist das man sich durchaus im Vorfeld einer Aufnahme - gerade wenn es wie in den drei von mir hier geschilderten Fällen um gesetzte, szenische Aufnahmen handelt - viel mit Licht gestaltet werden kann und man sich daher bereits von Anfang an Gedanken machen muss wie die Szenen später farblich und von der Lichtstimmung her aussehen sollen. Und das es nicht nur um die perfekte Kameratechnik geht und auch um das "beherrschen" der Softwaretools sondern das es auch sonst noch Parameter gibt an denen man drehen und stellen kann (und muss) um gute Aufnahmen zu bekommen....

      (Ich würde gerne von den oben beschriebenen Szenen Bilder zeigen, aber da ich nicht alle Rechte an den Aufnahmen habe sondern diese nur "im Auftrag" erstellt habe ist mir dieser Weg leider nicht möglich...)
      Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar
    • Lumiere schrieb:

      Ein Flaches Profil ist übrigens mit HC-X1 nicht wirklich realisierbar, Cinelike D it nicht wirklich eines.
      Erlaube mir folgendes anzumerken:
      Deine Kenntnisse dazu sind noch viel zu gering um Dir ein objektives Urteil dazu zu erlauben!
      Recherchiere mal Fachbeiträge zu diesem Thema in Internet...
      Ich habe dazu hier schon genug ausgeführt, Du verstehst die Zusammenhänge nicht im geringsten Teil.
      Dann mache mal weiter Filme mit Bildprofilen fertig aus der Kamera heraus, ein Könner wirst Du erst dann, wenn Du es verstanden
      hast die vom Hersteller in der Kamera installierten Bildprofile für das finale Farbgrading im Videoschnittprogramm optimal
      entsättigt und flach zu justieren. Erst bei der Anwendung der passenden Einstellungen in der Filterfunktion "Primäre Farbkorrektur"
      in Deinem Edius erstrahlt das Video im prächtigen Farbglanz. Nach meiner Beobachtung hier kannst Du im Moment das
      Videobild noch nicht einmal mit Hilfe des Wellenformmonitors einstellen, vorausgesetzt Du hast vorher Dein Aufnahmeprofil
      korrekt in der Kamera justiert.

      Wenn Du das nicht beherzigst und umsetzen kannst sehe ich schwarz für Deine hier großartig publizierten Ziele,
      da nützt Dir auch eine zusätzlich angeschaffte Kinoleute oder Taschenlampe nichts, auch nicht die Zweitkamera DVX 200.
      Den alles "weiß-selbst-Knopf" gibt es auch dort nicht!
      +++++++++ Das ist meine Privatmeinung! +++++++++
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    • @MacMedia

      Ich lese diese Erfahrungsberichte von (professionellen) Sets immer gern, einfach weil ich selbst diese Erfahrungen nie machen werde.
      Aber ich bin dennoch der Meinung, dass das nicht mehr der typische "Hobbybereich" ist. Selbstverständlich gibt es "Hobbyisten", die sich Kameras und sonstige Ausrüstung im 5-stelligen Bereich zulegen (können), aber das ist wohl eher nicht der Normalfall.

      Wenn jemand beispielsweise eine Kamera für <1.000 Euro benutzt, werden wohl kaum LED-Flächenleuchten für 250 Euro pro Stück angeschafft, sondern - wenn überhaupt - dann ist es wahrscheinlich eher das Kopflicht für 49 Euro (oder weniger) oder der Baustrahler. ;)

      Beim szenischem Arbeiten, womöglich noch mit einem Team und nicht als Einzelkämpfer, ist Lichtsetzung vermutlich eher möglich. Und wenn Lumiere ein solches Team zusammenbringt, kann er vielleicht seine ambitionierten Ziele für szenisches Arbeiten umsetzen.

      Doch bei normalen Familienaufnahmen (Feiern, spielende Kinder, Videos von Haustieren, etc.) oder Urlaubsvideos/Aufnahmen von Sehenswürdigkeiten - also typische Aufnahmesituationen des Hobbyisten - glaube ich nicht so recht an den gezielten Einsatz von zusätzlichem Licht (außer, eventuell, einem kleinen Kopflicht).

      Licht setzen werden vielleicht noch am ehesten die Anfänger-/Hobby-YouTuber, die ihr Kämmerchen ein wenig aufhellen müssen, damit das Bild nicht zu arg grieselt (die "Profis" arbeiten da auch professioneller und drehen inzwischen ihre YT-Video teilweise mit RED und Co.).
      Greetings,
      ro_max

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