Videokameras der letzten 8 Jahre für den Einsteiger und den gehobenen Amateur und ihre Auswahlkriterien

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    • Videokameras der letzten 8 Jahre für den Einsteiger und den gehobenen Amateur und ihre Auswahlkriterien

      Der vorliegende Thread soll aufzeigen, welche Hürden daer Amateur beim Einstieg oder wiedereinstieg in das Medium Videfilm bzw Camcorder zu überwinden hat und wie er seine Erfahrungen selber machen muß
      Dabei werde ich mich auch auf sogenannte Testberichte stützen und werde versuchen zu zeigen wie man eigentlich immer wieder daneben greifen kann.

      Min zweites Leben in Sachen Amteurfilm begann - wenn ich mich richtig erinnere - 2010 oder 2011. Schon vor vielen Jahren hatte ich meine Normal 8 Kamera ausgemistet, Super acht negiert, und anschliessend mir ein Bild über 8 mm Video gemacht,

      Etwa 1994/95 besaß ich kurz eine Hi 8 Videocamera, ich glaube es war eine Sony (baugleich gab es dasselbe Model von Blaupunkt)Die Aufnahme war sichtbar schlechter auflösend als das damals ohnesies nicht besnders gute Fernsehformat undwie auch den klassischen Viedeoaufnahme Fehler auf, daß beispielsweise ein roter Hintergrund bei der Wiedergabe nicht klar wiedergegeben wurde, sondern ein mehr als störendes Rauschen aufwies. feine Details waren schlecht zu erkennen, von Low-Light verhalten konnte man ohnedies nicht sprechen. Abgesehen davon nutzen sich die Bänder relativ schnell ab, sie verschmutzten die Köpfe und waren aufgrund der zu kleinen Mechanik bald stellenweise gedehnt was zu einer ganzen Reihe an Bildstörungen führte.

      Eines Tage zerstörte die Kamere ein Band,, das in die Mechanik hineingezogen wurde, was zu einer anschließenden Reperatur führte die ca 15% des Anschaffungspreise führt. die Kamera hielt nach dieser Reparatur noch zwei Monate, dann fraß sie erneut ein Band. Ich habe ein Vorleben als Angestellter der Servicannahme bei B&O und meine dort gesammelten Erfahrungen in Sachen Video liessen mich aur feine Reklamation , bzw Reperatur verzichten.

      2010 oder 11 beschloß ich mich erneut über Camcorder zu informieren. Was ich da sah war recht ermutigend:

      Ca 2 Jahre vorher konnte man im Internet noch lesen, daß solche Kameras bereits hochauflösend seien, aber nur im Interlaces-Verfahren (Zeilensprungverfahren zu haben seien, weil man eben mit den vorhandenen Möglichkeiten und preislichen Limits was besseres nicht herstellen könne. Man sähe aber so gut wie keinen Unterscheid - außer......:

      und dann war der "Kamm" sehr schön gezeigt der entsteht, wenn schnell bewegtes Objekt sich horizontal durchs Bild bewegt !!!

      Aber das war schon (beinahe) Geschichte als ich meine 1 Videokamera im "neuen Leben" kaufte. Stolz prangte da der Begriff FULL HD PROGRESSIVE 1920x1080 auf dem Gehäuse meiner Panasonic SD 707 . Beworben wurde auch, daß es sich um 3 CMOS Sensoren handle, die angeblich die Farbwiedergabe akkurater zustande brächten als herkömmliche Kameras. Soll sein.
      Ich war glücklich. Die Bildschärfe war beeindruckennd und meiner Meinung nach vom Fernsehbild kaum zu unterscheiden, Die zahlreichen Programmautomatike arbeiteten wieder Erwarten zumindest GUT, zudem waren sie abschaltbar, angeblich damle in dieser Klasse nicht standard. Die Kamera hatte ein weiteres Feature: Sie konnte als eine der ersten Kameras in dieser Klasse mit 50 Bildern pro Sekunde aufnehmen.

      Schon damals gabs hierbei einen Pferdefuß: Kein Schnitprogramm der Consumerklasser (ich verwendete das "alte" Pinnackle Studio V14) kannte dieses Format und konnte es schneiden. Nur ein mehr als dürftiges Eigenprodukt von Panasonic war der Kamera beigegeben. Ich hatte jahrelang mit 16 Bildern pro Sekunde im 8mm Filmformat arbeiten müssen,, fand 25 Bilder als ausreichend und habe - von 3 Minuten Testaufnahmen abgesehen - die Funktion 50 P/sec nie benutzt.

      Fast hätte ich vergessen , daß es damls sogar noch Kameras mitt Festpöatte als Datenspeicher gab, ich entschied mich aber für die Lösung mit den (damals noch) teuren SD Karten....

      Es ergaben sich indes in der Praxis einige "Mängel", die aber akzeptabel. bzw teilweise sogarbehebbar waren

      1) der Weitwinkelbereich von 35(auf Vollformat gerechnet) mm schien mir zu gering

      Panasonic bot hier aber zwei verschieden WW Converter an:

      der Günstgere funktionierte nur, wenn das Objektiv auf WW gestellt war
      der Teurere war zwar durchzoombar (und ist übrigens optisch HERCORRAGEND !!)
      war aber über ein Jahr lang in Wien nirgends aufzutreiben, da er rund 22% des Gesamtpreises der Kamera kostete.....
      ("das zahlt niemand") kein Supermarkt, kein Photohändler hatte den, ich bekam in dann in einem Elektrofachgeschäft, das auch Videokamereas im Programm hat. !!!

      2) es gelang mir beim besten Willen nicht eine Hintergrundunschärfe zu erzielen um den Vordergrund freizustellen, was der Servergröße geschuldet ist.

      3) mit Entsetzen musse ich Bildfehler Feststellen, wo bei MANCHEN Aufnahmen gewisse Bildbereiche (oft bei Baumkronen oder Kies etc)
      ein unangenehmes Flackern auftrat. wobei der Rest des Bildes indes völlig ruhig abgebildet wird.

      Mir wurde erstmals bewusst, daß es einen Begriff wie Sensorgröße gibt (was kein Test je erklärte), ich war davon ausgegangen, daß 2 Kameras mit gleicher
      Auflösung auch identische Sensortypen verwendeten. Mit höherpreisigen Kameras hatte ich mich damals nicht befasst.....

      Fortsetzung folgt.

      mfg aus Wien
      Alfred
    • Der zweite Beitrag ist gezeichnet durch 4K UHD

      Diesmal war ich etwas besser gerüstet für meinen Neukauf. Meine Mutter war bereit sehr von Alter und Krankheit gezeichnet und ich wollte sie in der höchstmöglichen technischen Qualität für "meine Ewigkeit" festhalten.
      Zu kaufte ich etwas früher als ich es ansonst getan hätte. Ich informierte mich so gründlich wioe möglich, las Testberichte etc.

      Aha - ein "extra großer Sensor"
      Was bringt das? Besseres Lowlight - Verhalten
      Dem maß ich keine allzugroße Bedeutung bei, weil ich nich, wie es scheinbar bei anderen der Fall zu sein scheint - ausschliessliech nachts filme.
      Dieses "bessere Lowlight Verhalten kommt im Vergleich zur Pana SD 707 sowieso nicht wirklich zum Tragen, weil die Panasonic das lichtstärkere Objektiv hat.
      Die Werbung versprach durch den "großen Sensor" ein geringere Tiefenschärfe und somit bessere Freistellungsmöglichkeiten. Prinzipiell ist das ja auch richtig, aber, da muß man schon entweder sehr nahe ans eigentliche Opbjekt rangehen, einen ziemlich ausgeprägten Telebereich einstellen oder im Makro filmen.

      Die Auswahl war nicht sehr groß, ergo fiel meine Wahl auf die SONY AX 100

      Aber ich war nun -wie ich glaubte - für die Zukunft gerüstet. Die Kamera vermag indes - entgegen ihrer Aufschrift KEIN 4 K sondern lediglich UHD, was daran liegt, daß bei der Konstruktion dieser Kamera nicht mal die Norm festgelegt war - eine Unart, die sich durch die gesamte Geschichte der Videoaufzeichnung zu ziehen scheint. Es gibt ja noch nicht mal bespielbare Disc-Formate für UHD/4K !!!

      Der Fehler des Flackers verschiedener Bildteile bei manchen Szenen trat hier ebenfalls auf, ist also kein Fabrikationsfehler einer der beiden Kameras.

      Aber ansonst hatte ich diesmal auf alles geachtet:

      Superscharfe Bilder
      hohe Auflösung
      leuchtende Farben.

      Das Wort "rolling Shutter" war mir bislang nicht bekannt, aber ich sollte relativ rasch damit Bekanntschaft machen. In einem Test einer Wiener Zeitung beutelt ein Kameraman die Kamera nach allen Regeln der Kunst (sowohl im übertragenen als auch im realen Sinn des Wortes. Er erklärte, daß eigentlich die meisten Kameras lediglich über einen Rolling shuttet verfügten, aber dieser sei auffallend schlecht.
      Ab diesem Moment wusste ich über RS und Global Shutter Bescheid.- und auch über die Prei
      Ich war plötzlich über die Nachteile von CMOS Sensoren informiert
      In einem amerikanischen Forum mit Unterforum für die SONY AX 100 gab es ZWEI Mitglieder - einen alten Herrn - der scheinbar die halbe Welt bereist und mit der Camera recht interessante Aufnahmen schoss - Global shutter hin oder her.- und einen jungen Asiaten, der Schülerauffürungen und ähnliches mit dieser Kamera -in eigentlich beeindruckender Qualität festhielt.
      Der Rest schoss sich auf zwei "Features" der Kamera ein:

      1) den Roling shutter und das Ruckeln - man wartete mit SEHNSUUCHT auf einen (nirgendwo angekündigten) Nachfolger der AX 100
      2) die angebliche (und vermutlich auch tatsächliche ÜBERSCHÄRFUNG der Kamera (Das Prdukt lässt keine Korrektur zu)

      und dann noch das Fehlen von PROFILEN
      Ich wussste bis dato nicht was das ist
      Aber abgesehen davon kann die Kamera auch nicht die Farbsättigung einstellen, etwas das bei der kleinen Panasonik eine Selbstvertändlichkeit war.
      Die Sony war in der Tat recht spartanisch

      irgenwann war mir klar, daß es sich um eine hübsche Amateurkamera handelte, die aber doch Einschränkungen aufwies

      Ich wollte eine Kamera, wo sich der Rolling Shutter Effekt vermeiden oder vermindern ließ.

      Da scheinbar alle Welt das 24 Bilder Ruckeln störte wollte ich keine Filme machen wo man hinter den Möglichkeiten der Zeit zurückhinkte

      Fortsetzung folgt
    • Ich musste natürlich mein Ausrüstung anpassen, das geschah durch ein neues Schnittprogramm. Ich hatte inzwischen einiges durchprobiert, Pinackle war übernommen worden, die überarbeitete Version war damals duch Dauerabstürze gezeichent, Magix war eine kurze Episode- Es war simpler als mein altes Pinnackle Studio Edius schien mir ein wirklich professionelles Programm zu sein. Es ist sehr vielseitig, aber auch ein wenig kompliziert.
      Kann ein alter Mann (seit gestern bin ich 68)all das erlernen ? Er kann !!
      Und zwar eigentlich in der Hauptsäche duch die Videolernkurses auf dvd - einfach Phantastisch. Es gibt hier verscieden Stufen - insgesdamt 35 Stunden !!!!
      Natürlich vergisst man gelegentlich das eine oder andere - aber man kann sein Gedächtnis auffrischen.


      Mit EDIUS kam nicht nur ein neues Programm, sondern auch ein neuer Computer ins Haus, bzw eine Aufrüstung. Dazu später eine wichtige Anmerknug die viellleicht anderen Usern mal helfen kann,


      Ebenso entschied ich ich mich für ein einfaches Sachtler Stativ (4 kg Traglast)

      Als Kamera liebäugelte ich mit der Panasonic dvx 200. Sie hatte die gewünschten 50/60 Bilder und wurde als "Professionell" angeboten.
      Letztlich wurde es dann aber doch die HCX1 - das Argument war der derzeit einzigartige Weitwinkelbereich. Leider neige ich dazu diesen Bereich überzustrapazieren, weshalb ich dann natürlich auch keine geringe Tiefenschärfe erzeugen kann - Ic trainiere derzeit auf Nahaufnahmen....

      Das Handbuch ist guit aber doch etwas kanpp. Pamasonic scheint das zu wissen und so bietet man den usern ein E.book von Barry white an, wo alles in englischer Sprache genau erklärt wird (Dieses Buch beziht sich auf UX 180, die zu 95 Prozent mit HCX1 identisch ist) Es gibt vom Autor auch einen Podcast. White erklärt, as die einzelnen Funktionen WIRKLICH machen, nicht was sie ANGEBLICH machen - sehr erhellenr und hilfreich

      Die HCX! ist beinahe ein Traum jede Funktion kann auf Auto oder manuel eingestelllt werden, die Bildschärfe, die Sättigung, gain, Focus, etc etc
      Sie verfügt über diverse Modi, wie wirkliches 4K (nur 24 Bilder !!??) oder UHD in 25/30/50/ oder 60 Bilder
      Barry Whitze emphielt in Ländern mit 50 Hz Netzfrequenz doe modi 25 und 50 Hu zu verwenden und die amerianischen einstelleungen (30/60) zu meiden.

      Auch wenn ich inzwischen weiß, daß der Rolling Shutter-Effekt durch 50 Bilder pro Seknde nicht vermindert werden kann, so ist es doch offensichtlich, daß dieser Effekt bei der Pana HC X-1 wesentlich geringer sichtbar ist, vermutlich durch schnelleres Auslesen des Sensors (?)

      Eine perfekte Kamera als - ODER ?

      Beinahe !!

      Zum einen hätte ich gerne wirklich mehr Tiefenschärfe. Das würde ich durch einen 4/3 Sensor, der etwa 50 % größer ist als ein sogenannter 2 Zoll sensor in eine Kamera wie der dvx200 nichrt wirklich erreichen., den hier wäre die relativ schwache Lichtstäre eine Bremse. Böte sich also SCHEINBAR ein filmender Fotoapparat, wie PANASONIC LUMIX GH 5 an: Ein 4/3 Sensor, echte Wechseloptik, also auch hohe Lichtstärke verfügbar.
      Wie so oft, steckt auch hier der Teufel im Detail,: kein eingebauter Tonteil, die Okektive sind nicht billig und last but not least - KEINE SCHALTBAREN FIlter, sie müssen also aufs Objektiv geschraubt werden !!
      Für mich daher keine Option..

      Nebensatz: Die geringe Tiefenschärfe ist angeblich ein signifikante Kennzeichen des sogenannten Film looks.
      Aber es gibt nich ein wichtigeres Argument für den "Amateur Spielfilm oder low Budget Spielfilm:
      Ein Küchentisch mit "antikem" Kerzenleuchter (Attrappe) ein Brokat-Tischtuch, im Hintergrund eine billige Tapete mit "historischem" Lilienmuster (im der Unschärfe9 und schon ist am in "Versalles des 17 Jahrhunderts"----nur als beispiel....

      Nun wird man plötzlich mit den Unzulänglichkeiten der 8 Bit Aufzeichnung und dem Kommenden erweiterten Farbraum konfronitert, ebenso mit RAW, VLO SLOg und dergleichen. Wie ist das aus Sicht des Amateurs zu bewerten ?
      Mehr dazu morgen oder übermorgen.....

      Beste Grüße aus Wien
      Alfred
    • Der Amateur ist nun weichgeklopft. Er ist nun bereit eine Summe auf den Tisch zu legen, wo er sich früher an den Kopf gegriffen hätte. Aber die Videokamerahersteller legen ihm Steine in den Weg.
      Derzeit sind IMO VIER Kameras am Markt die im semiprofessionellen Bereich immer wieder genannt werden - und jede davon ist die beste.....
      Die technischen Daten werden gerne verstümmelt - und manchmal sogar unrichtig wiedergegeben, Gerüchte werden in die Welt gesetzt und den Kameras teilweise Eigenschaften angedichtet, die sie gar nicht haben, oder nur unter gewissen Bedingungen, wobei das so geschickt aufbereitet wird, daß ein Manko gerne übersehen wird.. Ich werde heir nicht die Vorzüge der einzelnen Kaneras beschreben, sonderen EINIGE der Mankos (subjektiv aus meiner Sicht) anführen. Ich bitte allfällige Fehler zu korrigieren !!
      Beginnen wir mit der CanonEUS C200
      Der Autofocus wird über alle Maßen gelobt, das Gehäuse ist handlich, die Einstellhilfe für den Focus finde ich gelungen, soweit man dies von Videos her beurteilen kann.
      Vorerst geht das Gerücht die Kamera bekäme einen 10 Bit Codec der nicht so speicherintensiv wie RAW Light, ein Format, das die meisten Schnittprogramm erst in Zukunft verarbeiten können werden.
      Danach folgt ein Dementi !!!
      Ich habe den Eindruck daß diese Gerüchte gern gesehen werden..(?) weil man im Voraus nicht weiß was man da für sein Gel bekommt.

      In einem Test (Videoaktiv) weist der Tester darauf hin, daß die Kamera zwar prinzipiell die Blenden von SPEZIELLEN Canon EF Objektiven automatisch einstellen kann, aber eben nicht bei allen, das Ojektiv, das derzeit an der Kamera befestigt ist, habe diese Funktion NICHT. Wir erfahren nicht, welches Objektiv hier gemeint ist, ich habe den düsteren Verdacht, daß es sich hierbei um das mitgelieferte KIT - Objektiv handelt (?)
      Die Blende muß also händisch eingestellt werden, Gain (ISO) übrigens auch.
      Ich hatte immer gedacht, daß EIN Objektivbajonett eine gewisse Kompatibilität biter, nicht Produkte aus einer Bastelwerkstatt wo man sich wie durch einen Dschungel durchkämpfen muß, und allenfalls als Insider problemlos an die richtigen Informationen kommt.

      Wir werden auch drauf aufmersam gemacht, daß man mit dieser Kamera HÄNDISCH zoomen muß, es gäbe keine Zoomwippe oder ähnliches. Da ich selbst kaum zoome, und wenn,, dann ohnedies händisch, betrifft mich das nicht wirklich. Verwundert war ich indes schon.

      Zäneknischend nimmt man dies zu Kenntnis.
      Sa erfährt man, daß das RAW-Light Format nur im echten 4 K Modus funktioniert, UHD wird IMMER nur mit dem normalen 8 Bit Modud zur Verfügung stehen.

      Ein anderer Tester fand, daß die Schärfe im Zeitlupenmodus passabel aber nicht überragend sei (betrifft mich nicht, weil Zeitlupe nicht wirklich meines ist, sei nur am Rande erwähnt...

      Zahlreiche Tester lobten die Kamera (Camon scheint eine starke Lobby zu haben) und ried, die eher duchwachsenen technischen Daten in Sachen Codec beiseite zu schieben und sich mal kritisch die wunderbaren optischen Ergebnisse anzusehen !!
      Dem würde ich beipflichten - solange man nicht exzessive Farbkorrekturen und Gradings durchführen will.
      Der Begriff BANDING wird vermutlich auch nicht allen ein Begriff sein, wobe ich annehme, daß dieser Effekt natürlich bei einem Blauen himmel als Demoobjekt über das gesamte Bild, stärker auffält, als bei einem vielfarbigen detailreichen Bild wo der Zuseher ja abgelenkt ist.....(?)

      Die Kamera Kostet derzeit mit KIT OBJEKTIV IN Ö 9999.-- Euro


      In der Fortsetzung widme ich mich kurz der Panasonic AU EVA 1......und fand auch einige Haare in der Suppe
    • Servus Alfred!

      Deine Berichte gefallen mir sehr gut. Bin schon immer auf den nächsten gespannt.
      vg Ian
    • Von dieser Kamere wurden Wunderdinge berichtet. So konne si beispielsweiase mit einem speichersparenden Modus bis hin zu 50/60P-sec aufnehmen,
      Klingt gut ist aber nicht wahr. Sie kann das lediglic bis 25/30 P.sec, auch wenn auf diversen Internetseiten so steht. Im Datenblatt stehts jedenfalls anders.
      Damit ist diese Kamera für mich fürs erste entzaubert und der Unterschied zur vielgebashten Canon EOS 200 relativiert sich.
      Ich habe nämlich jetz die Wahl entwedert den ruckelfreine 50/60 P Modus zu benützen und mich mit 8 Bit zu begnügen, oder aber ich möchte 10 Bit und nehme mit 25/30P
      auf. !!!!
      Über denn Autofokus und seine Effizient - bei Canon bejubelt - liest man eigentlich NICHTS
      Die Kamera liegt mit ca 15.000.- Euro mit KIT Objektiv etwa 50 % über dem Preis der Canon C 200
      Alledings haben wir da noch eine kleinigkeit zu benstanden, und das wäre der fehlende Sucher. Wenn wir den hinzurechnen, ich muß mch hier auf die kolportierten Preise von Forenmitgliedern verlassen, dann steigt der Preis der Kamera in ungeahnte Regionen, wobei solch ein Sucher nur über Fremdanbiert zu haben sein wird. Ich konnte keinen Vorschlag von Panasonic dazu entdecken......
      Das dies Preis noch immer keinen Global Shutter beinhalten sei nur am Rande vermerkt....
      Es gibt sicher mehr Gründe zu Beanstandungen, aber das werden (vermutlich) die Profis im Forum erledigen...

      es folgt in aller Kürze die Usa Mini pro 4600
    • Hmm, also dass die EVA1 um soviel teurer wäre als die C200 glaube ich noch nicht. Alles zusammen dürften sich die C200, die EVA1 aber auch die FS7 da nicht viel schenken. Mit Vollausstattung bist immer in der Dimension der Euro 12.000-15.000.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Lumiere schrieb:

      Wir werden auch drauf aufmersam gemacht, daß man mit dieser Kamera HÄNDISCH zoomen muß, es gäbe keine Zoomwippe oder ähnliches.
      Bei Wechselobjektiven aus dem Fotobereich sind Motorzooms Mangelware. Ich kenne kein Vollformat-EF-Objektiv mit einem Motorzoom, den man über eine Zoomwippe steuern könnte. Und richtige Cine-Optiken für EF dürfte i.d.R. voll mechanisch sein (da keine ich mich allerdings nicht aus). Wer motorisiert zoomen will benötigt meines Wissens entweder eine Kamera mit festinstallierter Optik, oder eine EB-/ENG-Kamera; bei denen dürfte Dir aber der Sensor nicht groß genug sein.

      Beim E-Mount von Sony gibt es Optiken, die über einen eigenen elektrischen Zoomschieber am Objektiv verfügen. Ich habe so ein Dinge für die Sony a6500 und war jetzt nicht so wirklich hin und weg davon. Für EF kenne ich so etwas allerdings nicht.

      Ich wäre allerdings schon froh, AF zu haben...
      Greetings,
      ro_max

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    • Ian schrieb:

      Deine Berichte gefallen mir sehr gut. Bin schon immer auf den nächsten gespannt.
      Das freut mich
      Wie ich sehe bist Du auch aus Wien. Vielleicht drehen wir mal ein Ding mitsammen,,,, Ich werde im bächsten Frühjar beginnen. Aber wirr könnten uns bereits vorger aud einen Kaffe etc oder beim Heurigen treffen treffen

      Zorro schrieb:

      Als Canon Pro Video Konsulent darf ich anmerken, dass die C200 nicht so viel kostet wie in Deinem Beitrag angegeben.
      Das freut mich zu hören. Aber meine Preise stammen aus Wien
      Ich muß hier jaufen, nich in irgenwelcheb mir boch dazu unbekannten Versandshops, die schon a priori schreiben, sie liefern nur an Profis und Organisatinen.......
      digitalstore.at/audio-video/videokameras/canon/

      wolfgang schrieb:

      mm, also dass die EVA1 um soviel teurer wäre als die C200 glaube ich noch nicht. Alles zusammen dürften sich die C200, die EVA1 aber auch die FS7 da nicht viel schenken. Mit Vollausstattung bist immer in der Dimension der Euro 12.000-15.000.
      Ich finde JETZT dieses Angebot nicht, die nackte Kamera war dort um ca 12300:-- Euro das Komplettpaket um genau 14999 angeboten
      IIch kan auf diesen Händler, weil er der einzige War, der die Kamerea auch mit einem "einsteigerobjektiv, also "drehfertig" (was immer das heisst) angeboten hat
      Bein fehlenden Sucher hast Du geschrieben er würde in etwa sovie kosten wie das Gehäuse (?)
      10.000 Euro sind eigentlich meine Obergrenze für Kamera und Erstobjektiv, wobei ich mich noch kundig machen muß, warum manche Ojektive grundlegende Eigenschaften einer Kamera nicht unterstützen
      Kommt Zeit kommt Rat. vorerst werde ich noch ein paar zeilen über die Ursa und die Sony schreiben - damit die Balance gewahrt ist ;)

      Ich glaub übrigens, daß - unter dem Druck des Marktes - es entweder zu Preisreduktionen kommen wird oder, daß einige Herstelle in Sachen Codec nachbessern werden, vermutlich gegen Aufzahlung - na wenn schon....
    • Ich komme jetzt zur BÖACKMAGIC URSA mini Pro 4600:
      Sie mini zu tufen ist zwar verständlich für jene, die die Grundmodelle kennen, ansonst wirkrs wie eine ironische Anmerkung.
      Diese Kamera ist einfach an RED und ähnlichen Produkten orientiert. Ich kann mir schwer vorstellen, daß ein noch so gut betuchter oder engagierter Amateur sie kauft.
      Der Preis scheint günsti zu sein (ca 6000 fürs Gegäuse) aber der Sucher ist extra zu bezahlen, da sind wir dann schon wieder bei 7700.--, fehlt noch der Griff, der Akku sieht geradezu erschrecvkend aus.
      Ich hab ein Video gesehen, wo der neue Besitzer die Kamerea auspackt. Wie ein Panzer.
      Na ja - habe ich mir gedacht, Aber dann hat er das gute Stück zusammengestllelt mit großem Telle und allem was dazugehört. Da braucht man ein eigenes Kamerateam.

      Notabene gab es einen Test, wo der Tester meinte, die Artefakte des Sensors seien für eine Kamera dieser Klasse überdurchschnittlich hoch !!!

      Sie Kamera ist sicher gut, aber nichts für mich
    • Wird das hier eigentlich jetzt eine Darstellung, warum keine der Kameras was für dich ist?
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • ro_max schrieb:

      Lumiere schrieb:

      Wir werden auch drauf aufmersam gemacht, daß man mit dieser Kamera HÄNDISCH zoomen muß, es gäbe keine Zoomwippe oder ähnliches.
      Bei Wechselobjektiven aus dem Fotobereich sind Motorzooms Mangelware. Ich kenne kein Vollformat-EF-Objektiv mit einem Motorzoom, den man über eine Zoomwippe steuern könnte. Und richtige Cine-Optiken für EF dürfte i.d.R. voll mechanisch sein (da keine ich mich allerdings nicht aus). Wer motorisiert zoomen will benötigt meines Wissens entweder eine Kamera mit festinstallierter Optik, oder eine EB-/ENG-Kamera; bei denen dürfte Dir aber der Sensor nicht groß genug sein.
      Beim E-Mount von Sony gibt es Optiken, die über einen eigenen elektrischen Zoomschieber am Objektiv verfügen. Ich habe so ein Dinge für die Sony a6500 und war jetzt nicht so wirklich hin und weg davon. Für EF kenne ich so etwas allerdings nicht.

      Es gibt durchaus auch Zoomobjektive für große Sensoren (S35mm) und auch EF-Mount welche über ein Motorzoom verfügen - und sogar tlw. auch Autofocus bieten. Von Canon gibt es da ein Einsteigermodell für um die 6000€.....irgendein CN-E mit einem Brenwneitenbereich von um die 18-85mm oder so und ich glaube Blende 4,0 als Offenblende.... ;)

      Das geht dan preismäßig hoch bis in Regionen um die 30.000-40.000€ für "richtige" Cine-Zooms die es durchaus auch mit elektrischem Zoom im "EB-Style" gibt (Übrigens waren bzw. sind auch EB-Optiken für 1/2" oder 3/4" richtig derb teuer....)

      Selbst für den E-Mount legt man ordentlich Geld für ein motorisches Zoom auf den Tisch - das SELP18-105 oder auch das SELP18-200 sind eher absolute Einsteigerklasse, richtig anfangen tut es da beim SELP28-135 welches aktuell bei ca. 2000€ Neu liegt.

      Von Canon soll es allerdings auch ein EF-S 18-135 IS STM II geben an welches ein Motor für den Zoom angeflanscht werden kann. Bisher ist mir dieses Objektiv allerdings nur in Ankündigungen in diversen Zeitschriften begegnet.
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    • wolfgang schrieb:

      Wird das hier eigentlich jetzt eine Darstellung, warum keine der Kameras was für dich ist?

      Mir sieht das nach einer persönlichen Abrechnung mit dem aktuellen Kameraangebot aus - bei welcher am Ende herauskommt das es die ideale Kamera für den Threadstarter nicht gibt.

      Mein Tipp: Sich einfach mit den vermeindlichen technischen Begrenzungen wie dem Ruckeln bei 25p, den fehlenden 4K/10Bit, dem nicht treffsicheren AF usw. intensiv auseinandersetzen, sich das Know-How zulegen um trotz dieser "Begrenzungen" technisch einwandfreie und ordentliche Aufnahmen machen zu können ;)

      Denn viele vermeindlichen Begrenzungen lösen sich in Luft auf wenn man entsprechendes Hintergrundwissen hat, sich mit der Technik auseinander setzt und sich nicht nur darauf verlässt das die Kamera schon ein ordentliches Bild liefern wird - und den Rest biegen wir dann schon im Schnitt gerade....

      Gerade wenn ich mich dafür interessiere mit Kameras wie einer EVA1 oder C200, einer FS7 oder auch einer DVX200 o.ä. Kameras filmen zu wollen - dann muss ich wissen das diese Geräte in der Regel eben nicht für einen reinen Full-Auto-Betrieb gemacht sind, sondern die Hersteller davon ausgehen das solche Kameras von technisch versierten Personen benutzt werden welche eigentlich ein fundiertes Wissen über diverse filmtechnische Zusammenhänge haben sollten (...dass das manchmal in der Praxis anders aussieht und auch Profis kaum Fachwissen haben können steht auf einem anderen Blatt).
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    • MacMedia schrieb:

      Mir sieht das nach einer persönlichen Abrechnung mit dem aktuellen Kameraangebot aus -
      Nur wozu bitte mit Arbeitsmittel eine "persönliche Abrechnung" machen? Die haben alle ihre Vor- und Nachteile, ihre Stärken wie Schwächen. Na und? Irgendeinen Tod muss man sterben wenn man filmen will. :D
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • wolfgang schrieb:

      Wird das hier eigentlich jetzt eine Darstellung, warum keine der Kameras was für dich ist?
      Ich denke, eher eine Auflistung der Gedanken zu den Modellen. Manche Punkte sind ja durchaus berechtigt.

      Was ich nur nicht so recht verstehe ist, dass das hier "Einsteiger-Dinge" sein sollen. Keine dieser Kameras ist eine Einsteigerkamera, alle würde ich zum gehobenen Prosumer-Segment zählen und, aus Sicht des durchschnittlichen "VT-Users", sogar eher als High-End (zumindest solange wie wir hier nicht anfangen, Kameras im mittleren 5-stelligen Preisbereich zu diskutieren).

      Achilles schrieb:

      Ich finde es eigentlich nicht so schwer eine geeignete Kamera für meinen Anspruch zu finden.
      Tja, die Ansprüche sind halt unterschiedlich und daher sind manche Anwender leichter zufrieden zu stellen, als andere.
      Greetings,
      ro_max

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    • Und nun komme ich zur Sony FS II

      Ich bringe gleich zu Begnn eine Korrektur an; Es ist die SONY fs 7 MK II, die mit Objektiv um 14990.- angeboten wird

      Sie hat ebenfall keine wirklichen Sucher, zumindes steht das so in der Anzeige,
      Wenn ich es richtig sehe, hat man auf den Mini Bildschierm eine Sucherlupe gesteckt
      daher auch kein Touchscreen
      keine eingebaute Bildstabilisierung
      E- Mount statt EF mount
      wenn ich es richtig verstanden habe eigene Speicherkarten

      Ich bitte Fehler auszubessern vor allem die Verwechslung des Preises bei der Panasonic.
      Die Moderation ist eingeladen den Satz zu streichen oder sinnvoll abzuändern.... Danke

      und nun STEINIGT MICH

      mfg aus Wien
      Alfred
    • Es geht doch nicht um steinigen, aber was du hier versucht bringt doch nichts. Gehe zu einem der größeren Händler, der die Geräte auch lagernd hat. Kann im Wien etwa Pro.Media sein. Lasse dich beraten, nimm dir die Zeit und nimm die Geräte in die Hand und spiele damit ein wenig.

      Da fallen einen dann ganz andere Dinge auf. Wie schwer ist die, wie liegt die in der Hand, brauchts Schulterauflagen und wie kopflastig sind die Dinger? Wie findet man Tasten? Die EVA1 ist etwa leichter und kleiner, hat dafür ein kleines Einstellrad und Funktionen zusammen auf Schalter gelegt. Aber mit einem Shogun drauf relativiert sich das.

      Die FS7 ist relativ groß und schwer. Der Sucher - ja der könnte besser sein, ich filme oft mit dem Display selbst und bin froh dass man den hochklappen kann. Speichermedien musst immer mitbezahlen, die professionelleren codecs haben höhere Datenraten und das geht alleine ins Geld (um die Kosten meiner FS7 Speicherkarten kaufen andere ihre kleineren Kameras). Die EF Optiken sind mehr und mehr ein Standard, aber viele Leute verwenden Fotooptiken weil billiger, nur sind die gar nicht soo billig und trotzdem typischerweise nicht parafokal. Dann kommen Taschen und sonstiges wie Schulterstützen oder Stative oder Akkus dazu, und du bist rasch bei 15.000 Euro oder mehr.

      Also das ist nicht ganz so einfach.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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