Flackern bei Neonlicht

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    • Flackern bei Neonlicht

      Hallo,

      ich hätte eine Frage, vielleicht kann mir jemand weiterhelfen:

      Bei einer meiner Kameras, Panasonic Lumix FZ72, flimmern die Aufnahmen bei Neonlicht. Wenn man die Videos auf Youtube hochlädt, sieht man das eigenartigerweise weniger. Aber man sieht es deutlich, wenn man die Sequenzen von der Kamera auf den PC zieht...
      Kann mir bitte jemand einen Tip geben wie man das abstellten kann?




      Vielen Dank bereits im voraus...
    • Belichtungszeit/Shutter. Muss man testen. Erstmal sollte 25 oder 50p an der Kamera als Bildrate eingestellt sein im PAL Land und dann halt Shutter 1/50 oder 1/100. Allerdings kann es selbst damit flackern, dann muss man eben mit dem Shutter rumprobieren. Problem bleibt aber, das man auf unterschiedliche Lampen am selben Platz treffen kann. Während man die einen entflimmert, flackern dann wieder andere.
    • Berliner schrieb:

      Während man die einen entflimmert, flackern dann wieder andere.
      So ist es, wir haben es mit einem Beleuchtungsmix verschiedener Frequenzen und unterschiedlicher Farbtemperatur zu tun.
      Wenn man es mit dem Shutter nicht wegbekommet, dann bleibt nur übrig ein Standbild von der Location zu machen
      und darauf dann eine Kamerafahrt etc. im NLE realisieren.
      Beste Grüsse allen Teilnehmern des Forums;
      Pana. FZ-300 - ThiEYE T5 EDGE mit eGimbal - Sony RX-100
    • Die klassischen Regeln sind einfach: wenn man im PAL Land filmt, wo das Stromnetz ein 50Hz Netz ist, sollte man auch mit 50 Hz filmen. Und das sind eben 25p oder 50p, und nicht 24p, nicht 30p, nicht 60p. Wenn man im NTSC Land filmt, gilt es umgekehrt.

      Wenn man schon z.B. mit 24p oder 30p filmen will, dann hilft es den Shutter auf 1/50s zu stellen.

      Immer hilft das aber auch nicht, da die diversen Vorspannungsgeräte heute offenbar auch unabhängig vom Stromnetz andere Frequenzen generieren können.

      Die Schwierigkeit ist die: oft erkennt man das beim Dreh mit kleinen Displays ungenügend - und sieht das dann später wenn der Dreh vorbei ist. Die bestmögliche Abhilfe wäre damit für vernünftige Displays beim Dreh zu sorgen, UND sich an die Regeln zu halten (die man dann brechen kann wenn man wirklich verstanden hat was da eigentlich vorgeht).

      Und mit den Displays zu kontrollieren was man da wirklich aufnimmt. "Vernünftige Displays" können externe Monitore sein, Atomos Rekorder oder vielleicht auch hochwertige Sucher wie der Zacuto Gratical. Kleiner = großer Pferdefuß: das kostet oft mehr als die eigene Consumer-Kamera, mal abgesehen vom Gewicht und der Größe.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • wolfgang schrieb:

      Die Schwierigkeit ist die: oft erkennt man das beim Dreh mit kleinen Displays ungenügend - und sieht das dann später wenn der Dreh vorbei ist.
      Das kenn ich leider. Ist mir auch schon passiert und ein kompletter Dreh musste wiederholt werden. Aber zum Glück eher selten, meist ist es so auffällig (am besten unscharf stellen, da kommt es noch besser zum Vorschein), dass man es auch am Kamera LCD sieht.
    • Ist ganz einfach, der Effekt geht zwar meist nicht ganz weg ist aber bei 1/50s noch am geringsten.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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