Leichtes, stabiles Videostativ

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    • Leichtes, stabiles Videostativ

      Auf der Suche nach einem leichten Reisestativ bin ich bei Manfrotto BeFree gelandet. Obwohl ich etwas enttäuscht bin, bei meinem Manfrotto Einbeinstativ von 2010 sind allein durchs Liegen im Kasten 3 von 4 Schnellspannklemmen zerbröselt, billigstes Plastik Made in China. Jetzt produzieren sie in Italien, auch nicht sehr hoffnungsstärkend...

      Die meisten oder alle Händler bieten das Stativ BeFree mit Nivellierung und Video- Schwenkkopf mit diesen Schnellspannklemmen an:
      manfrotto.de/befree-live-stati…liersaule-fluid-videokopf

      Mit neuem "M-Lock Drehverschluss für einen schnelleren und sicheren Aufbau" habe ich es nur direkt bei Manfrotto gesehen.
      manfrotto.de/befree-live-aluminium-tripod-twist-video-head

      Würdet Ihr zu diesen "90-Grad-Klick Drehverschluessen" raten? Abbrechen werden die eher nicht.
      Gruß, Andreas
    • Seit vielen Jahren habe ich zwei "alte" Manfrotto 055CL (mit drei Schrauben in der Verbindungsplatte zum Kopf) und ein 650er Einbeinstativ mit Schnappverschlüssen. Die sind bis jetzt nicht zerbröselt. Als leichtes Videostativ verwende ich ein 055CL + Nivellierkopf 438 + 502_MVH502AH. Das lässt sich noch relativ leicht transportieren und ist auch mit der Panasonic AG-AC90 stabil. Für Ganz leichtes Gepäck, allerdings ohne Schwenken, nehme ich ein altes 190er Stativ mit dem Fotokopf 141RC - Darauf setze ich dann allerdings nur die Panasonic GH3. Mir kommen die neuen Manfrotto Stative sehr fragil vor. Bei Drehverschlüssen sieht man auf die Schnelle nicht ob sie offen oder zu sind.
      vg Ian
    • Hallo,

      schau doch mal bei "Feisol" nach. Stabile Reisestative , auch mit Halbschale möglich. Baukastensystem.
      Gruß Heinz

      Sehe soeben, dass ein Carbon Feisol Reisestativ mit Nivelierplatte bei Ebay angeboten wird ebay.de/itm/Feisol-CT-3472LV-C…ksid=p2055359.m1431.l2649
      Wenn du da mit einem günstigen Preis dran kommst könntest du Jubeln :panic:
    • Will ich auch mit langen Brennweiten saubere, absolut ruckfreie Schwenks machen können, soll das Stativ auch bei Wind & Wetter stabil stehen, auch wenn eine 600mm Optik und vielleicht ein externer Recorder aufgesetzt sind - oder eine große Kamera....?

      Dann kommt man um ein stabiles, meist sehr teures Stativ mit einem guten (!) Fluidkopf mit Gewichtsausgleich und mehrstufiger Dämpfung nicht herum.

      Will ich nur eine Systemkamera oder Videokamera auf ein Static packen, damit eher bei mittleren Brennweiten filmen und nur wenig schwenken bzw. nehme in Kauf nur bei kürzeren Brennweiten saubere Schwenks zu bekommen....?

      Dann darf es auch ruhig ein preisgünstiges, kleines und leichtes Stativ sein wie dieses BFREE von Manfrotto mit einem einfachen Fluidkopf.

      Will ich nur einen reinen "Kameraständer" sprich will ich meine Kamera nur sauber ausrichten und dann aufnehmen und keinerlei Schwenks machen, verwende keine größeren Objektive usw. ?

      Dann tut es ein kompaktes Fotostativ mit Kugelkopf. Gerade bei DSLM oder Bridgekameras.

      Man muss sich halt der Einschränkungen bewusst sein welche man sich mit einem Stativ das leicht und klein (und ggf. auch noch preisgünstig) macht ;)

      Und man muss sich im klaren sein das es kein "Immeroptimal"-Stativ gibt. Jedes Stativ hat irgendwo Einschränkungen und ggf. braucht man zu Hause im Schrank auch mehrere Stative um dann jeweils das richtige zur Hand zu haben....

      Betreffend Dreh- kontra Schnappverschlüsse haben beide ihre Vor- und Nachteile. Ich finde Schnappverschlüsse z.b. mit Handschuhen besser bedienbar, dafür sind sie klopiger wie Drehverschlüsse. Qualitativ kann auch ein Drehveschluss schnell kaputt gehen, meiner Meinung nach sind da noch mehr filigrane Bauteile innen verbaut wie bei einem Schnappverschluss. Mir sind z.b. bei Manfrotto noch keine Schnappverschlüsse gebrochen und mein CLB190er Stativ ist schon etwas älter, nicht nur ein paar Jahre ;)

      Ein "Geheimtipp" sind übrigens die Stative von Rollei. Preismäßig eher unteres Segment, aber von der Verarbeitung her sehr gut. Ich habe mir da vor einiger Zeit eines für die DSLR angeschafft und bin damit absolut zufrieden. Und notfalls wenn ich kein großes Stativ mitschleppen will kommt da auch mal eine Videokamera drauf, sogar auch auf den Kugelkopf - dann kann ich eben nicht schwenken und haber "nur" einen Kameraständer - aber immer noch besser als z.b. eine längere Ansprache oder Rede aus der Hand zu drehen.
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    • MacMedia schrieb:

      Und man muss sich im klaren sein das es kein "Immeroptimal"-Stativ gibt. Jedes Stativ hat irgendwo Einschränkungen und ggf. braucht man zu Hause im Schrank auch mehrere Stative um dann jeweils das richtige zur Hand zu haben....

      Genau so ist es, daher habe ich auch mehrere Stative im Schrank.
      Hinzufügen möchte ich noch dass bei Außenaufnahmen der Wind ein entscheidender Faktor sein kann, denn gerade die leichten Stative fangen dann sehr schnell an zu vibrieren, was gerade bei einigen aktuellen Kameras zum "Wobbeln" führen kann.
      Besonders betroffenen sind hier die reinen Allu-Stative, Carbon ist da schon wesentlich besser, am besten helfen da Holzstative, die aber leider immer recht unhandlich sind.
      Gruß

      Hans-Jürgen
    • Hallo miteinander, und danke für die Tipps!

      Ein 5,5kg schweres Sachtler Stativ (noch Made in Germany-München steht drauf!) habe ich ja, samt Köcher 7 kg, zum Herumtragen etwas zu schwer, allerdings spielt es alle Stückerln und steht wie ein Betonklotz, wollte ursprünglich Naturaufnahmen - nistende Falken im Felsgelände - machen und es leistet gute Dienste bei Theateraufnahmen aus der hintersten Reihe die Schauspieler im Porträt gefilmt, 100mm Halbschale und Bodenspinne, sanftestes Fluid-System, bebob Steuerung.

      Jetzt suche ich was ganz Leichtes, mitnehmbares. Das Feisol werde ich beobachten, die Achilles-Empfehlung hat leider keine Nivellierung wie das Manfrotto BeeFree-Live. Ist halt mühsam, 3 Beine auszurichten. Mein Problem mit dem leichtesten Einbeinstativ von Manfrotto, 2010 gekauft und hauptsächlich im Schrank gelegen:


      [IMG:http://666kb.com/i/dop698l0xcvfb8apm.jpg]
      Verwenden läßt es sich nicht mehr, außer im zusammengeschobenen Zustand.

      Deshalb überlege ich, wenns ein Manfrotto wird, das mit den Drehverschlüssen zu nehmen. Nur habe ich keine Erfahrung damit. Beworben wird es mit dem M-Lock Drehverschluss 90°. Finde keine Hinweise, wie das genau funktioniert. Man will in der Werbung allerdings sogar Profils dafür erwärmen:

      Wenn man auf manfrotto.com/collections/supp…anced-series#travelbeyond den "Philip Thurston" Videoclip anklickt, sieht man ab 0:43, wie er ein Stativbein rausläßt, mit nur einem kurzen Dreh. Da ist aber wohl ein Schnitt dazwischen, denn die unteren Segmente dürfte er schon gelöst haben.
      Gruß, Andreas
    • Hans-Jürgen schrieb:

      Bei meinem kleinen Feisol kann ich auch alle Verschlüsse eines Beines
      ...insofern möchte ich nochmals auf meinen Beitrag Nr. 3 hinweisen. FEISOL :yes:
      Gruß Heinz
    • Hans-Jürgen schrieb:

      Bei meinem kleinen Feisol kann ich auch alle Verschlüsse eines Beines mit einem Dreh öffnen und dann die Beine herausziehen.
      Allerdings sopielt das auch schon wieder ein einer etwas gehobeneren Preisklasse.
      Man benötigt ja auch noch einen Kopf dazu und wie ich, auch eine Halbschale.
      Das Tournament hat 1.140g, die Halbschale 400g, wenn ich den leichte Manfrotto-Fluid-Kopf dazu nehme hat der 380g, ergibt 1,92kg. Das Manfrotto mit den Clips und dem gleichen Kopf mit kleinerer Nivellierung hat 1,8kg, mit Drehverschlüssen 1.65kg. Und kostet etwa 1/3 vom Feisol ... muß überlegen, wie oft ich das verwenden werde... :)

      Heinz schrieb:

      Hans-Jürgen schrieb:

      Bei meinem kleinen Feisol kann ich auch alle Verschlüsse eines Beines
      ...insofern möchte ich nochmals auf meinen Beitrag Nr. 3 hinweisen. FEISOL :yes: Gruß Heinz
      Werde ich beobachten, danke, hat aber schon ohne Schwenkkopf, allerdings mit Nivellierschale, 2,27kg. Hmm...

      Helium-befüllte Stativbeine wären ein Hit! :) :)
      Gruß, Andreas
    • numeris schrieb:

      bei meinem Manfrotto Einbeinstativ von 2010 sind allein durchs Liegen im Kasten 3 von 4 Schnellspannklemmen zerbröselt, billigstes Plastik Made in China.
      Also, da würde ich freundlich beim Hersteller anfragen - ich kann mir nicht vorstellen, dass du da keinen Ersatz auf Kulanz bekommst.
      Kostet ja (für den Hersteller) praktisch kein Geld - und er hat wieder einen zufriedenen Kunden.

      Auch ich habe ein paar Stative herumliegen - und das sind bei Gott keine teuren Produkte - aber ein Kunststoffteil ist mir da noch nie zerbröselt.
      Eine andere Geschichte ist natürlich das Brechen wegen übermäßiger Belastung, oder Einwirkung von Chemikalien.
    • Achilles schrieb:

      Das ACTIVE 110 von Peter Hadley kostete bei Porst mal ca. 60 Euro.
      Das einzige Stativ welches ich ausnahmsweise mal für bestimmte
      Einsätze mitschleppe!
      Wäre eine preiswerte Möglichkeit, ich habe auch ein Gorillapod:
      joby.com/gorillapod-tripods

      Kann man auch als Bruststativ einsetzen! Und einen etwas solideren Selfie-Stick von Cullmann habe ich, mit Kugelkopf, der kann auch als Einbeinstativ dienen. Mit Einbein kann man auch ruhige Aufnahmen hinkriegen! Bei meiner Henkel-Kamera am Bild links (Avatar) benötigte ich aufgrund der Bauform der Kamera nicht unbedingt ein Stativ, da war ich selber eins... :)
      Gruß, Andreas
    • Mein Haupttrick gegen die Wackelei bei der Videoaufnahme ist, dass ich Freihand-UHD-Aufnahmen für FHD-Bluray
      editiere. Das hat den Vorteil, dass ich ganz gewaltig bei der Nachstabilisierung in EDIUS aber auch per Mercalli ohne
      Auflösungsverluste profitiere, das ist möglich bis zu der 1:1 Pixelebene. Die Freihandaufnahme wird in meinem
      Fall lediglich mit einem hama-Winkelgriff für eine breitere Kameraführungsbasis unterstützt. Man kann sehr viel an
      Telebrennweite nutzen, was natürlich von den persönlichen Zitter-Eigenschaften abhängt wenn man etwas mit
      beiden Händen mit angelegten Armen vor sich hält.
      Beste Grüsse;
      Pana FZ-300/Sony RX100 - ThiEYE T5 EDGE/Sony Xperia Z2 mit eGimbal - EDIUS 9.x
    • numeris schrieb:

      leider versendet der Verkäufer nicht ins Ausland.
      Hallo Numeris,
      das sollte das größte Problem sicher nicht sein. Solltest du wirklich Wert auf das Teil legen (und günstig drankommen), könnte man es sich ja hierher nach D schicken lassen und einer von uns Forumsleuten (z.B. ich) schickt es weiter nach Austria. Es wären halt zusätzliche Portokosten ca. 20 Eur.
      Aber machbar wärs.
      Gruß Heinz
    • Als relativ preisgünstiges Stativ möchte ich das Rollei C5i in den Ring werfen. Kostet 150€ und wiegt 1,6Kg mit Kugelkopf - als leichter und kompakter "Kameraständer" für unterwegs sicherlich verwendbar.Allerdings wie viele reine Fotostative ohne Nivellierung, d.h. man muss wenn man keinen Kugelkopf verwendet immer mühsam den Kamerahorizont ins Wasser stellen.

      Ich verwende das Stativ meistens für Fotoaufnahmen, da passt es ganz gut seitlich an den Fotorucksack und ist somit dabei wenn es gebraucht wird.

      Und ab und an kommt damit dann auch mal die A7 als "fixe" Videokamera zum Einsatz wenn während der Aufnahme die Kameraposition nicht geändert werden muss.
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    • Ist halt die Frage wie leicht es sein muss und wie wackelig Du dann in kauf nehmen musst.

      Andreas, Du hast ja mehrere höchst unterschiedlich große und schwere Kameras - da kommen dann auch unterschiedliche Stative in Frage.

      Dann wie immer, was muss das Stativ können ?
      Nur die Kamera halten ohne zusammenzubrechen oder um zu fallen - das schaffen auch billig Stative - wenn´s Windstill ist.
      Von einem 60,- Euro Stativ würde ich nicht viel mehr erwarten !

      Willst Du Du saubere Schwenks machen ohne beim anfassen des Systems einen kurzen Zitter im Bild zu haben, dann musst Du mehr Geld ausgeben.
      Das traue ich dem oben verlinkten noch recht preiswerten Manfroto mit der FX1000 drauf auch nicht zu. ( schwingungsarm ist sowieso nicht bei leichten Alu Stativen - eher das Gegenteil - Alu schwing besonders stark )

      Weil es oben schon empfohlen wurde, ein Berlebach Stativ ist z.B. schwingungsarm, aber auch nie ultra leicht.
      Ich habe heute eins gekauft, allerdings für eine Anwendung mit Spektiv - da ist schwingungsarm halt Beobachtungsfreude.
      Das Stativ würde auch ganz locker eine FX1000 tragen.

      Ein recht leichtes und ultra stabiles Stativ ist auch ein Rollei Solid Rock Alpha - kostet halt entsprechend.
      mfg
      Roland
    • Heinz schrieb:

      numeris schrieb:

      leider versendet der Verkäufer nicht ins Ausland.
      Hallo Numeris,das sollte das größte Problem sicher nicht sein. Solltest du wirklich Wert auf das Teil legen (und günstig drankommen), könnte man es sich ja hierher nach D schicken lassen und einer von uns Forumsleuten (z.B. ich) schickt es weiter nach Austria. Es wären halt zusätzliche Portokosten ca. 20 Eur.
      Aber machbar wärs.
      Gruß Heinz
      Hallo Heinz,
      vielen Dank für dein freundliches Angebot - ich werde gerne davon Gebrauch machen, falls es was wird mit der Ersteigerung! :)
      Gruß, Andreas