Abschied von Canon

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    • Abschied von Canon

      Nachdem ich schon vor einigen Wochen meine 5D II verkauft habe, ist gestern meine 70D verabschiedet worden.
      Irgendwie hatte ich immer gehofft, Canon käme noch mit etwas ähnlichem wie der GH5 oder der Sona A7S raus.
      Jetzt stehen die Vollformatobjektive verwaist im Schrank und ich überlege noch behalten oder verkaufen...

      Mal sehen was in nächster Zeit kommt und ob ich mich komplett auf Panasonic konzentriere.
      LG
      Michael
    • Genau vor der gleichen Frage stehe ich auch seit geraumer Zeit. Die Antwort vertage ich allerdings seit Jahren.

      Habe auch überlegt das 70-200 zu adaptieren, aber das Ding ist einfach recht schwer und groß . Und die Pana Objektive sind auch nicht schlecht.

      Behalten macht wahrscheinlich kaum Sinn, weil Canon UHD bei den SLRs ja nicht unterstützt. Canon macht schöne Fotos, aber wer eben auch filmt der wird damit nicht glücklich.
      schöne Grüße

      Christian


      Beiträge als Mod in Grün
    • Comte schrieb:

      weil Canon UHD bei den SLRs ja nicht unterstützt
      Es gibt doch mehrere DSLRs von Canon, die in UHD/4K aufnehmen können: 5Dm4, 1Dx m1 und m2, 1 Dc.

      Ich werde mein Canon Glas jedenfalls noch behalten. Und womöglich hat meine nächste dedizierte Videokamera einen EF-Mount, so wie die Cxxx Reihe, die Ursa Mini Pro und die EVA1 ihn schon heute haben.
      Greetings,
      ro_max

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    • Selbst bei den Fotos hat die GH5 zumindest mit der Canon 5D II und 70D gleichgezogen.
      Beim vorletzten Kongress habe ich noch mit GH5 und 70D parallel fotografiert. Als ich das Ergebnis verglich, verzichtete ich beim letzten Symposium komplett auf Fotos mit der Canon.
      Um da eine wirklich bessere Bildqualität zu erreichen hätte ich vermutlich mindestens auf die 5D IV aufrüsten müssen.
      Das war von der Videoseite nicht wirklich eine Option für mich.

      @Heinz den Adapter hab ich mir schon mehrfach überlegt, aber wie gesagt: ich bin mit Panasonic Objektiven gut aufgestellt.
      LG
      Michael
    • Ich hatte ja auch einige Canon-Objektive, allerdings die mit dem roten Ring, und bin von deren Abbildungsleistung immer noch völlig überzeugt.
      Ob die ohne roten Ring auch so gut sind kann ich nicht sagen, da ich nie welche hatte.
      Es gibt genügend User, die ja sagen, aber das waren immer nur die, die keine hatten.
      Überzeugt hat mich an den Canonen neben der Schärfe immer wieder die Farbwiedergabe, die ist einfach genial.
      Hinzu kommt in vielen Fällen (aber nicht immer) ein hervorragendes Bokeh.
      Ich habe noch kein Pana-Objektiv gesehen, was da ebenbürtig ist, auch die Leicas nicht, denn die haben nicht viel mit den wirklich guten alten Leica-Objektiven zu tun (nun bekomme ich wohl heftigen Widerspruch).

      Mittlerweile habe ich aber nur noch ein Canon EF-Objektiv (24-70mm), welches ich aber auch gerade abzugeben gedenke.
      Das hat mehrere Gründe. Zum Einen nervt es mich, wenn ich die Blende nicht am Ring einstellen kann.
      Ich möchte das Blind machen können ohne kleine Tasten suchen zu müssen oder durch ein Menü zappen zu müssen.
      Das geht halt mit den EF-Objektiven nicht, da die Blende nicht manuell verstellt werden kann.

      Des weiteren sind alle diese neueren Objektive auf AF eingestellt, dass heißt, sie haben einen sehr kurzen und leichtgängigen Hub, mit dem man (oder zumindest ich) nur sehr unpräzise Fokussieren kann.
      Da lobe ich mir meine alten Nikkore mit einem sehr langen Schneckengang.
      Gleiches gilt bei den Zoomobjektiven für den Zoom, es muss schnell gehen, daher ein leichtgängiger kurzer Hub.

      Adapter für meine Sony hatte ich auch, aber nur günstige und die waren nicht so dolle, denn man konnte nie sicher sein, ob die Kamera wirklich auslöste.
      Die Metabones der neuen Generation sollen aber sehr gut sein und 800 Euronen kosten die wohl auch nicht.

      Fürs reine Filmen also sind die Canon EF.Objektive meiner Meinung nach weniger geeignet und kann durchaus verstehen, wenn jemand sie abgeben möchte.
      Fürs fotografieren sind sie meiner Meinung nach optimal geeignet und für den Fall würde ich sie immer behalten.
      Aber dann würde ich mir mit Sicherheit auch keine GH5 holen.
      Gruß

      Hans-Jürgen
    • Ja natürlich gibts Canon SLRs die auch in UHD filmen. Aber die 5D machts nur in Motion-JEPG. Also geringer komprimiert dafür aber in 8-Bit. Da hast Du den Speicher ruck zuck voll und kaum einen Vorteil davon.
      schöne Grüße

      Christian


      Beiträge als Mod in Grün
    • Hans-Jürgen schrieb:

      Die Metabones der neuen Generation sollen aber sehr gut sein und 800 Euronen kosten die wohl auch nicht.
      Die Speedbooster kosten i.d.R. schon über 700 Euro, für E-Mount teilweise auch über 800 Euro. Die Metabones ohne Optik liegen so bei gut 400 Euro.

      @Comte
      Ich habe auch nicht gesagt, dass die Canon DSLR UHD/4K besonders gut können würden und es keine Luft nach oben gäbe. ;) Aber grundsätzlich können sie es halt schon. Wenn die 5Dm4 beim Filmen nicht diesen riesigen Cropfaktor hätte, wäre ich vielleicht schwach geworden.
      Greetings,
      ro_max

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    • Hans-Jürgen schrieb:

      Mittlerweile habe ich aber nur noch ein Canon EF-Objektiv (24-70mm), welches ich aber auch gerade abzugeben gedenke.
      Das hat mehrere Gründe. Zum Einen nervt es mich, wenn ich die Blende nicht am Ring einstellen kann.
      Ich möchte das Blind machen können ohne kleine Tasten suchen zu müssen oder durch ein Menü zappen zu müssen.
      Das geht halt mit den EF-Objektiven nicht, da die Blende nicht manuell verstellt werden kann.
      Der fehlende Blendenring ist auch für mich mühsam - und wenn man EF Objektive noch dazu über einen Speedbooster nutzt, ist ja das Scharfstellen nochmals erschwert. Nur fürchte ich, dass man bei Objektiven ohne Blendenring dann eher nur bei Cine Optiken fündig wird... und die kosten.

      Allerdings gibt's da noch den zweiten Punkt - dass die Fotoobjektive eben nicht wirklich parafokal sind. Das mag ich noch weniger - nicht für Zoomfahrten, denn die mache ich nicht. Aber für das ständige Nachjustieren.

      Hans-Jürgen schrieb:

      Des weiteren sind alle diese neueren Objektive auf AF eingestellt, dass heißt, sie haben einen sehr kurzen und leichtgängigen Hub, mit dem man (oder zumindest ich) nur sehr unpräzise Fokussieren kann.
      Ja das ist auch nicht ideal.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • wolfgang schrieb:

      Allerdings gibt's da noch den zweiten Punkt - dass die Fotoobjektive eben nicht wirklich parafokal sind.

      Ich nutze zur Zeit nur ein Zoomobjektiv, das schon sehr alte 4,5/50-300mm ED Nikkor, welches parfokal ist.
      Dieses Objektiv hat auch die von mir geforderten sehr langen Schneckengänge für Zoom und Fokus und ist daher optimal für mein filmerisches Anliegen geeignet.

      Zoomobjektive, die nicht parfokal sind, kommen für mich zum Filmen auch nicht mehr in Frage.

      Bruno, ist die Linse deine Panasonic eigentlich parfokal?
      Gruß

      Hans-Jürgen
    • Hans-Jürgen schrieb:

      Des weiteren sind alle diese neueren Objektive auf AF eingestellt, dass heißt, sie haben einen sehr kurzen und leichtgängigen Hub, mit dem man (oder zumindest ich) nur sehr unpräzise Fokussieren kann.
      Wie viel Grad sind denn bei Dir "sehr kurz"? Ich habe es mit einem Followfocus nämlich schon erlebt, dass der Focus schneller am an den Anschlägen war, als das EF-Objektiv.

      wolfgang schrieb:

      Das mag ich noch weniger - nicht für Zoomfahrten, denn die mache ich nicht. Aber für das ständige Nachjustieren.
      Was für ein ständiges Nachjustieren, wenn Du bei einem nicht-parfokalen Objektiv gar nicht zoomst?
      Greetings,
      ro_max

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    • Hans-Jürgen schrieb:

      ....Überzeugt hat mich an den Canonen neben der Schärfe immer wieder die Farbwiedergabe, die ist einfach genial.
      Hinzu kommt in vielen Fällen (aber nicht immer) ein hervorragendes Bokeh.
      Ich habe noch kein Pana-Objektiv gesehen, was da ebenbürtig ist, auch die Leicas nicht, denn die haben nicht viel mit den wirklich guten alten Leica-Objektiven zu tun (nun bekomme ich wohl heftigen Widerspruch).


      ....Fürs fotografieren sind sie meiner Meinung nach optimal geeignet und für den Fall würde ich sie immer behalten.
      Aber dann würde ich mir mit Sicherheit auch keine GH5 holen.
      Die L Objektive sind wirklich ihr Geld wert. Volle Zustimmung. Wegen der Objektive verkaufe ich ja auch nicht meine Canon Ausrüstung ;)

      Allerdings sind auch die gute Zooms von Panasonic sowohl fürs filmen, als auch zum fotografieren sehr gut. Über Leica weiss ich nicht viel, da habe ich nur die 15er Festbrennweite. Die anderen Festbrennweiten sind Lumixe und von ähnlicher Qualität.
      Ich halte die GH5 für den besten Kompromiss wenn man sowohl Fotos als auch Filme machen möchte. Die GH5 Fotos sind von Haus aus in der Qualität wie bei der 70D, obwohl nur MFT :Applaus:

      Die Blende Unterschied die zwischen GH5 und 5D II waren gleicht sich oft dadurch aus, dass man mit MFT zwei Blenden weiter auf machen kann und immer noch die selbe Schärfentiefe erhält wie bei Vollformat. - Die positive Seite der Medallie :thumbsup:
      LG
      Michael
    • Neben den filmischen Qualitäten der Lumixe, kommt der Gewichtsvorteil hinzu. Ich möchte nicht mehr mit 10 kg, oder mehr als Reisefilmer unterwegs sein.
      schöne Grüße

      Christian


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    • Das mit dem Gewicht ist ein gewichtiges Argument.
      Ein Bekannter von mir hat seine komplette Canon Ausrüstung für Naturfotografie gerade verkauft, weil er sie in seinem Alter nicht mehr schleppen kann.
      Er hat sich nun eine Olympus-Ausrüstung gekauft, weil Olympus wohl gerade für Tierfotografen, die in der GDT, sind auf alles 25% gibt.
      Da Olympus aber auch keine vernünftige lange Brennweite anbietet, spielt er mit dem Gedanken das Leica von Panasonic zu nehmen.
      Gruß

      Hans-Jürgen
    • Ja, das neue Leica 200mm übt schon einen starken Reiz aus. Ist aber wirklich sehr teuer.

      Ich persönlich bin mit dem 100-400 sehr zufrieden, auch wenn am langen Ende nur f=6,3 zur Verfügung steht. Dank Dualstabbi aber auch kein Problem. (wenn die Tiere nicht zucken)
      schöne Grüße

      Christian


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    • ro_max schrieb:

      Was für ein ständiges Nachjustieren, wenn Du bei einem nicht-parfokalen Objektiv gar nicht zoomst?
      Na ich nehme keine Zoomfahrten selbst auf, ändere aber sehr wohl die Brennweite um in verschiedenen Brennweiten zu filmen. Und da kanns nach einer Brennweitenänderung eben die Schärfe nachjustieren.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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