Maschinengeräusche reduzieren - AudioRestore nicht für Edius 64bit

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    • Danke für Deine Unterstützung.
      Ich mach das mit Gedankenblasen. Ist sicherlich besser in diesem Fall.
      Gruß Udo
    • MacMedia schrieb:

      PeterC schrieb:

      Ich habe für diese Fälle einen Kopfhöhrer von Beyerdynamic mit verhältnismäßig linearem Frequenzgang (leicht basslastig).
      Mit 35 dB Dämpfung hat er die gleiche Dämpfung wie mein Peltor Gehörschutz. Ideal für Außenaufnahmen oder Aufnahmen im Maschinenhallen, weil man trotz des Lärms sehr gut den Mikrofonton beurteilen kann.
      Nicht ganz billig aber - wie man an Udos Beispiel sieht - es lohnt sich.
      Beyerdynamic DT-48 ?

      DT 770M in der 80 Ohm Ausführung :)
    • Wie lange ist die ganze Sequenz mit dem Maschinenlärm?

      Ich kann von mehreren Systemplatten auf meine Datenbibliothek zugreifen, dadurch gebe ich aus Edius 8 meist nur den zu verbessernden Ton aus, korrigiere ihn in Ed5 und importiere ihn dann wieder in Ed8. Ist zwar mühsam, aber ich brauche das selten.
      Gruß, Andreas
    • Danke für Dein Angebot.
      Es sind ca. 10 Minuten. Aber ich lass das jetzt so, entspricht der Wirklichkeit.
      Gruß Udo
    • Kannst Du uns Dein Ergebnis mal zeigen. Würde mich doch interessieren, natürlich nur den Ton.
      Gruß Udo
    • Habe ich doch in meinem Beitrag Nr. 20 gemacht, das ist auf Vimeo meine Bearbeitung deines Clips, Kennwort ist uh4321.

      Das ist nicht dein ursprünglicher Clip! :)

      Allerdings sind nur mehr die höheren Töne in der Stimme übrig geblieben. Wenn du aber wiillst, mache ich dir den ganzen Ton, 10 min.
      Gruß, Andreas
    • Oh, das hab ich übersehen.
      Vielleicht ein klein bisschen besser.
      Gruß Udo
    • ro_max schrieb:




      So eine Aufnahmesituation würde ich möglichst mit Ansteckmikro und Funkstrecke machen (in der Hoffnung, dass es in der Halle nicht zu viele "Störquellen" gibt).

      Ein gutes Richtmikrofon, mit einer Tonangel von unten auf den Mund des Akteurs zielen lassen, so daß das daran vorbeizielende Richtung Hallendecke schaut.

      So hat man das Mikrofon da wo der gewünschte Ton entsteht, seitliche Störgeräusche werden durch das Mikrofon gemindert und Störgeräusche die von vorne in das Mikrofon einfallen haben den langen Weg über die Hallendecke und zurück hinter sich und sind dadurch bereits leiser - und teilweise durch den Kopf des Akteurs abgeschirmt.

      Viele Grüße
      Peter
    • @PeterC
      Bei meinen "Empfehlungen" gehe ich immer von einer "Einzelkämpfersituation" aus, weil das im Hobbybereich wohl eher der Normalfall ist. Wenn man die Kamera bedient, kann man dann schlecht noch nebenher den Ton angeln. Daher die Sache mit der Funkstrecke.

      Mit einem Team hat man fast immer mehr Möglichkeiten; ein solches hat der Hobbyist oder Ein-Man-Freelancer in der Regel aber nicht zur Verfügung. ;)

      Ich gehe davon aus, dass in einem Team jemandem die mangelnde Sprachverständlichkeit aus Udos Beispiel wohl gleich bei der Aufnahme aufgefallen wäre und man ggf. vor Ort noch etwas unternommen hätte.
      Greetings,
      ro_max

      Grüne Kommentare sind als Mod, der Rest als User geschrieben.
      ------------------------ Meine CGI-Tests auf Vimeo. --------------------------
    • Hallo Peter, hallo Max,

      in diesem konkreten Fall war anfangs das Gesprochene eigentlich Nebensache, das ergab sich dann bei den Aufnahmen. Erst jetzt bei der Bearbeitung stellt sich raus, dass die ein oder andere Bemerkung der Akteure eigentlich doch gut wäre mit aufzunehmen.

      Für den Verwendungszweck sind dann Sprachblasen mit kurzen Bemerkungen ausreichend.

      Trotzdem würde ich bei zukünftigen Aufnahmen Funkmikro einsetzen.
      Gruß Udo
    • ro_max schrieb:

      @PeterC
      Bei meinen "Empfehlungen" gehe ich immer von einer "Einzelkämpfersituation" aus, weil das im Hobbybereich wohl eher der Normalfall ist. Wenn man die Kamera bedient, kann man dann schlecht noch nebenher den Ton angeln. Daher die Sache mit der Funkstrecke.

      Mit einem Team hat man fast immer mehr Möglichkeiten; ein solches hat der Hobbyist oder Ein-Man-Freelancer in der Regel aber nicht zur Verfügung. ;)

      Ich gehe davon aus, dass in einem Team jemandem die mangelnde Sprachverständlichkeit aus Udos Beispiel wohl gleich bei der Aufnahme aufgefallen wäre und man ggf. vor Ort noch etwas unternommen hätte.

      In einer Einzelkämpfersituation verwendet man entweder einen Mikrofonständer oder stellt die Kamera auf ein Stativ.
      Je nach Situation die eine oder andere Variante ... damit kann man auch als Einzelkämpfer arbeiten.

      Wichtig ist, dass man die Probleme und die grundsätzlichen Lösungsansätze versteht.
      Der Rest ist ohnehin Improvisationstalent. :)

      Viele Grüße
      Peter
    • PeterC schrieb:

      ro_max schrieb:

      So eine Aufnahmesituation würde ich möglichst mit Ansteckmikro und Funkstrecke machen (in der Hoffnung, dass es in der Halle nicht zu viele "Störquellen" gibt).
      Ein gutes Richtmikrofon, mit einer Tonangel von unten auf den Mund des Akteurs zielen lassen, so daß das daran vorbeizielende Richtung Hallendecke schaut.

      So hat man das Mikrofon da wo der gewünschte Ton entsteht, seitliche Störgeräusche werden durch das Mikrofon gemindert und Störgeräusche die von vorne in das Mikrofon einfallen haben den langen Weg über die Hallendecke und zurück hinter sich und sind dadurch bereits leiser - und teilweise durch den Kopf des Akteurs abgeschirmt.
      Absolute Zustimmung. Die Ideallösung ist eine Tonangel mit einem guten Richtmikrofon. Ich habe für solche Fälle ein gut 50cm langes Hypernieren-Mikro von AudioTechnica, das ist auf der Angel zwar nicht ganz so einfach zu führen, aber damit blendet man viele Geräusche aus.

      ro_max schrieb:

      @PeterC
      Bei meinen "Empfehlungen" gehe ich immer von einer "Einzelkämpfersituation" aus, weil das im Hobbybereich wohl eher der Normalfall ist. Wenn man die Kamera bedient, kann man dann schlecht noch nebenher den Ton angeln. Daher die Sache mit der Funkstrecke.
      Funkstrecke hat halt ein Problem - viele der Ansteckmikrofone sind eher von der Richcharakteristik als Kugel oder nur leichte Niere ausgelegt (was ja auch noemal okay ist da die Anstecker selten genau auf den Mund positioniert werden können) und können daher auch sehr viel an "Lärm" direkt vor dem Protagonisten mit übertragen.

      Udo schrieb:


      in diesem konkreten Fall war anfangs das Gesprochene eigentlich Nebensache, das ergab sich dann bei den Aufnahmen. Erst jetzt bei der Bearbeitung stellt sich raus, dass die ein oder andere Bemerkung der Akteure eigentlich doch gut wäre mit aufzunehmen.
      Hast Du noch "Zugriff" auf den Protagonisten der an der Maschine arbeitet...? Denn je nach Aussage von dem was er vor Ort (unverständlich) sagt kann er das ja auch quasi als "Off-Kommentator" sagen. Eventuell kann man das ja auch so wie eine Art Statement machen - indem Du ihn vorstellst (Off-Sprecher sagt "Herr XYZ ist der Spezialist an der Maschine, er weiß um was es geht" und im Bild ist er beim Arbeiten zu sehen, dann Umschnitt auf eine art Interviewsituation mit ihm im leisen Umfeld wo er sich vorstellt oder ggf. einige einleitende Sätze sagt - und dann kommen die Bilder mit unverständlichem Ton die er kommentiert...)

      Oder einfach mit Untertiteln arbeiten - macht man im TV tlw. auch so wenn Aussaugen aufgrund von Lärm oder auch Sprachdialekten nicht für alle Zuschauer verständlich sind. Dürfte der einfachste Weg sein.
      Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar
    • MacMedia schrieb:

      Hast Du noch "Zugriff" auf den Protagonisten der an der Maschine arbeitet...? Denn je nach Aussage von dem was er vor Ort (unverständlich) sagt kann er das ja auch quasi als "Off-Kommentator" sagen. Eventuell kann man das ja auch so wie eine Art Statement machen - indem Du ihn vorstellst (Off-Sprecher sagt "Herr XYZ ist der Spezialist an der Maschine, er weiß um was es geht" und im Bild ist er beim Arbeiten zu sehen, dann Umschnitt auf eine art Interviewsituation mit ihm im leisen Umfeld wo er sich vorstellt oder ggf. einige einleitende Sätze sagt - und dann kommen die Bilder mit unverständlichem Ton die er kommentiert...)
      Das wollte ich auch gerade vorschlagen, habe selber schon solche Interviews gemacht und dazwischen geschnitten - macht sich gut!
      Gruß, Andreas
    • Udo schrieb:

      in diesem konkreten Fall war anfangs das Gesprochene eigentlich Nebensache, das ergab sich dann bei den Aufnahmen.
      Das ist dann bei einer Funkstrecke der Vorteil, es sei denn man will permanent mit einer Tonangel hinter den Leuten herlaufen. ;) Außerdem läuft man nicht Gefahr, das Richtmikro an der Angel im Bild zu haben.

      MacMedia schrieb:

      Funkstrecke hat halt ein Problem - viele der Ansteckmikrofone sind eher von der Richcharakteristik als Kugel oder nur leichte Niere ausgelegt
      Das ist richtig, aber bei entsprechender Nähe zum Mund dürfte man mit so einem Mikro mehr Nutzsignal in Relation zum Umgebungsgeräusch bekommen, als wenn man mit einer Hyperniere aus 50 bis 100 cm angelt (getestet habe ich das aber nicht).
      Greetings,
      ro_max

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