Follow Focus Test

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    • Follow Focus Test

      Hallo zusammen,
      ich habe mir kürzlich eine Schärfenzieheinrichtung geleistet. Gerade mal 85 Euro (inklusive einem Zahnkranz, der sich an verschiedenen Optiken montieren lässt) hat die mich gekostet und ich bin begeistert von dem Ding! Die Schärfe lässt sich mit der großen Drehscheibe butterweich ziehen . Sowohl bei schneller, als auch bei langsamer Schärfenverlagerung funktioniert es einwandfrei!

      Habe mal auf die Schnelle ein paar Testclips gedreht.

      Gruß, Paul
    • Jack43 schrieb:

      Hallo zusammen,
      ich habe mir kürzlich eine Schärfenzieheinrichtung geleistet. Gerade mal 85 Euro (inklusive einem Zahnkranz, der sich an verschiedenen Optiken montieren lässt) hat die mich gekostet und ich bin begeistert von dem Ding! Die Schärfe lässt sich mit der großen Drehscheibe butterweich ziehen . Sowohl bei schneller, als auch bei langsamer Schärfenverlagerung funktioniert es einwandfrei!

      Habe mal auf die Schnelle ein paar Testclips gedreht.

      Gruß, Paul


      Kleiner Tipp:
      Der weiße Ring ist dazu geeignet, mit einem wasserlöslichen Filzstift (Folienschreiber) Markierungen draufzumalen.

      So bist Du nicht nur auf "Anschlag zu Anschlag" beschränkt, sondern kannst mehrere Positionen markieren, die dann nacheinander angefahren werden ... auch mit Richtungsumkehr usw. :)

      Viele Grüße
      Peter
    • PeterC schrieb:

      So bist Du nicht nur auf "Anschlag zu Anschlag" beschränkt, sondern kannst mehrere Positionen markieren, die dann nacheinander angefahren werden ... auch mit Richtungsumkehr usw.
      Sofern man die Markierung sehen kann, wenn man hinter der Kamera steht für den Blick durch den Sucher bzw. auf das Display.
      Greetings,
      ro_max

      Grüne Kommentare sind als Mod, der Rest als User geschrieben.
      ------------------------ Meine CGI-Tests auf Vimeo. --------------------------
    • Das kann doch der Fokuspuller für den gesetzlichen Mindestlohn machen. 8o
      Ich bin aus diesem Zubehörzwang rausgewachsen, am Anfang war es die Neugierde und das Staunen
      über das Ergebnis, dann ist es mir zu Last geworden und ich habe es über Bord geworfen.
      +++++++ www.hennek-homepage.de/video.htm +++++++
      Pana. FZ-300 - ThiEYE T5 EDGE - Sony RX-100 - Edius
    • PeterC schrieb:

      Der weiße Ring ist dazu geeignet, mit einem wasserlöslichen Filzstift (Folienschreiber) Markierungen draufzumalen.

      So bist Du nicht nur auf "Anschlag zu Anschlag" beschränkt, sondern kannst mehrere Positionen markieren, die dann nacheinander angefahren werden ... auch mit Richtungsumkehr usw.
      Peter, Du wirst lachen, aber das wusste ich ;) Danke trotzdem :thumbup:
      Gruß, Paul

      ro_max schrieb:

      Sofern man die Markierung sehen kann, wenn man hinter der Kamera steht für den Blick durch den Sucher bzw. auf das Display.
      Das funktioniert eigentlich ganz gut ro-max! Ich bestimme zuerst den Bildausschnitt und dann muss ich nicht mehr durch den Sucher schauen. Und wenn das nicht möglich wäre, habe ich schnell mal einen Focus Puller/in organisiert, wie zB. beim Spielfim.

      Gruß, Paul
    • Jack43 schrieb:

      PeterC schrieb:

      Der weiße Ring ist dazu geeignet, mit einem wasserlöslichen Filzstift (Folienschreiber) Markierungen draufzumalen.

      So bist Du nicht nur auf "Anschlag zu Anschlag" beschränkt, sondern kannst mehrere Positionen markieren, die dann nacheinander angefahren werden ... auch mit Richtungsumkehr usw.
      Peter, Du wirst lachen, aber das wusste ich ;) Danke trotzdem :thumbup: Gruß, Paul

      ro_max schrieb:

      Sofern man die Markierung sehen kann, wenn man hinter der Kamera steht für den Blick durch den Sucher bzw. auf das Display.


      Paul, alles klar. :)


      Wenn man darauf angewiesen ist es alleine zu machen, klemmt man sich einen kleinen Field-Monitor seitlich an die Kamera, stellt sich neben die Kamera und hat somit Bild und Schärfezieher gleichzeitig im Blick.
      Eine Hand bedient den Stativkopf, die andere Hand ist am Schärfezieher, die Augen auf dem Field-Monitor ... im Augenwinkel sieht man die Markierungen des Schärfeziehers.
      Mit einem bisschen Übung klappt das ganz gut und gibt meist bessere Ergenisse als beim Drehen von Anschlag zu Anschlag weil der harte Stop wegfällt - und wie geschrieben mehrere Positionen möglich sind.

      Viele Grüße
      Peter
    • PeterC schrieb:

      Wenn man darauf angewiesen ist es alleine zu machen, klemmt man sich einen kleinen Field-Monitor seitlich an die Kamera, stellt sich neben die Kamera und hat somit Bild und Schärfezieher gleichzeitig im Blick.
      Eine Hand bedient den Stativkopf, die andere Hand ist am Schärfezieher, die Augen auf dem Field-Monitor ... im Augenwinkel sieht man die Markierungen des Schärfeziehers.
      Mit einem bisschen Übung klappt das ganz gut und gibt meist bessere Ergenisse als beim Drehen von Anschlag zu Anschlag weil der harte Stop wegfällt - und wie geschrieben mehrere Positionen möglich sind.
      Einen Monitor 7 Zoll Monitor habe ich. Ist also kein Problem. Werde ich gleich mal ausprobieren! Danke für die guten Tipps Peter :thumbup:

      Gruß, Paul
    • Achilles schrieb:



      Ich bin aus diesem Zubehörzwang rausgewachsen, am Anfang war es die Neugierde und das Staunen
      über das Ergebnis, dann ist es mir zu Last geworden und ich habe es über Bord geworfen.

      Es gibt Leute, die kaufen sich Zubehör weil es das Zubehör gibt.
      Und es gibt Leute, die eine gewisse Bildgestaltung vor Augen haben und sich dann das dafür nötige Zubehör kaufen.


      Erstere meinen das Zubehör immer und überall mit hin schleppen zu müssen, weil man es ja hat.
      Sie merken irgendwann dass das ganze zu lästig wird und "werfen das Ganze über Bord", wie Bruno so schön geschrieben hat.

      Letztere lassen das Zeug auch mal ein halbes Jahr oder ein Jahr im Schrank liegen und nehmen es dann her, wenn sie das dafür passende Bild gestalten wollen.
      Bei ihnen ist nicht das vorhandene Zubehör das führende Element sondern die Bildidee.
      Ihnen wird es nicht zu lästig, weil sie immer nur das verwenden, was für diesen Moment benötigt wird - und das Ergebnis diesen Aufwand lohnt, nämlich dass die Bildidee umgesetzt werden konnte.


      Das ist ein häufig technikaffinen Hobbyisten zu beobachten.
      Sie gestalten ihren Film nach der Technik, die sie haben und meinen auch immer alles einsetzen zu müssen, weil nur so der FIlm gut werden kann.

      Gestalterische Filmemacher dagegen interessieren sich bei der Ideenentwicklung erstmal überhaupt nicht für die Technik.
      Sie gestalten den Film nach ihren Ideen, der Story vor dem Auge usw. und greifen später zu der Technik, die zur jeweiligen Realisierung benötigt wird.


      Oder kurz ausgedrückt:
      Technikaffine Hobbyisten fragen sich: "Was kann ich mit meiner Ausrüstung filmen?"
      Gestaltersiche Filmemacher fragen sich: "Wie bekomme ich meine Idee realisiert?"


      Paul wusste offensichtlich wofür er sich den Schärfezieher kauft.

      Viele Grüße
      Peter
    • Gerne habe ich den Rack Focus in Magic Lantern früher verwendet.
      Damit konnte man zwei Entfernungspunkte programmieren und dann die
      Aufnahme automatisiert durchführen ohne fremder Hilfe und Field-Monitor.



      Das war meine "Spielerei" vor sieben Jahren..., wie die Zeit vergeht... :gruebel:
      +++++++ www.hennek-homepage.de/video.htm +++++++
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    • genau Peter! :thumbup:

      PeterC schrieb:

      Es gibt Leute, die kaufen sich Zubehör weil es das Zubehör gibt.
      Und es gibt Leute, die eine gewisse Bildgestaltung vor Augen haben und sich dann das dafür nötige Zubehör kaufen.


      Erstere meinen das Zubehör immer und überall mit hin schleppen zu müssen, weil man es ja hat.
      Sie merken irgendwann dass das ganze zu lästig wird und "werfen das Ganze über Bord", wie Bruno so schön geschrieben hat.

      Letztere lassen das Zeug auch mal ein halbes Jahr oder ein Jahr im Schrank liegen und nehmen es dann her, wenn sie das dafür passende Bild gestalten wollen.
      Bei ihnen ist nicht das vorhandene Zubehör das führende Element sondern die Bildidee.
      Ihnen wird es nicht zu lästig, weil sie immer nur das verwenden, was für diesen Moment benötigt wird - und das Ergebnis diesen Aufwand lohnt, nämlich dass die Bildidee umgesetzt werden konnte.


      Das ist ein häufig technikaffinen Hobbyisten zu beobachten.
      Sie gestalten ihren Film nach der Technik, die sie haben und meinen auch immer alles einsetzen zu müssen, weil nur so der FIlm gut werden kann.

      Gestalterische Filmemacher dagegen interessieren sich bei der Ideenentwicklung erstmal überhaupt nicht für die Technik.
      Sie gestalten den Film nach ihren Ideen, der Story vor dem Auge usw. und greifen später zu der Technik, die zur jeweiligen Realisierung benötigt wird.


      Oder kurz ausgedrückt:
      Technikaffine Hobbyisten fragen sich: "Was kann ich mit meiner Ausrüstung filmen?"
      Gestaltersiche Filmemacher fragen sich: "Wie bekomme ich meine Idee realisiert?"


      Paul wusste offensichtlich wofür er sich den Schärfezieher kauft.
      Du hast es auf den Punkt gebracht Peter! Meine Drohne zB. schlummert seit über einem Jahr im Schrank, weil ich sie nicht gebrauchte. Wenn der Tag kommt, werde ich sie aus ihrem Schlaf aufwecken ;)

      PeterC schrieb:

      Keine Ursache, dafür ist das Forum da.
      Danke!

      Hans-Jürgen schrieb:

      Danke Paul für die Links.
      gern geschehen Hans-Jürgen ;)

      Achilles schrieb:

      Gerne habe ich den Rack Focus in Magic Lantern früher verwendet.
      Damit konnte man zwei Entfernungspunkte programmieren und dann die
      Aufnahme automatisiert durchführen ohne fremder Hilfe und Field-Monitor.
      Interessantes Teil Bruno!

      Gruß an alle,
      Paul
    • Hans-Jürgen schrieb:

      Hier mal ein kurzes Beispiel von mir, wo gleichzeitig fokussiert und gezoomt wurde.
      Das schaut echt gut aus Hans-Jürgen! Zuerst liegt die Schärfe ja auf der Spinne, dann änderst Du die Brennweite und damit wird ja auch die Schärfentiefe größer. Hast Du denn zusätzlich noch am Schärfenring etwas verändert?

      Gruß, Paul
    • PeterC schrieb:

      Es gibt Leute, die kaufen sich Zubehör weil es das Zubehör gibt.
      Und es gibt Leute, die eine gewisse Bildgestaltung vor Augen haben und sich dann das dafür nötige Zubehör kaufen.
      genau,
      gute Beschreibung

      dies ist die Ausprägung der grundsätzlichen Unterscheidung zw Amateuren und Profis:

      Amateure kaufen Produkte und hoffen, dass daraus mal ein(e) Konzept/Strategie wird:
      "ist teuer -> ist gut"
      Profis entwickeln ein Konzept und suchen sich danach die passenden Produkte.

      Insofern ist auch kaum ein Dialog zw den Gruppen möglich:
      gläubige Konsumenten akzeptieren selten die fachlichen Einwände der Profis,
      weil "ihr" Produzent ja was anderes behauptet hatte.