Luminar 2018 - was für ein Bildbearbeitungsprogramm!

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    • Im Falle solcher Motive hätte ich dann schon mit kurze stehenden Standbildern mit weichen Überblendungen
      in einer Diashow gearbeitet, eine Art-Traumsituation hätte ich geschaffen, z.B. auch tw. die Bilder an den
      Übergängen "vernebelt".

      Von einer Fahrradtour bringe ich kürzere Etappen mit sehenswerten Motiven, wie Fahrt über eine Brücke
      oder auch ein Seitenblick vom Helm aus an der vorbeiziehenden Landschaft als Schwebeaufnahme mit,
      nicht als Action-Rüttel-Schüttelaufnahme natürlich, ganz ohne hopsender Äktschn... 8o
      +++++++ www.hennek-homepage.de/video.htm +++++++
      Pana. FZ-300 - ThiEYE T5 EDGE - Sony RX-100 - Edius
    • Achilles schrieb:

      Ich mache die Kamerafahrten mit FHD-Ausschnitt auf den riesigen Digitalfotoaufnahmen per Keyframe-Steuerung.
      Das ist keine Kamerafahrt. Ein wesentliches Merkmal einer Kamerafahrt ist der Perspektivwechsel während der Fahrt. Wenn du eine riesen Datei seitlich abfährst, dann bleibt deine Perspektive doch immer die Gleiche.

      Eine Kamerafahrt erkennt man unter anderem auch daran, dass sich die nahen Objekte in Relation zu den entfernten während der Fahrt im Bild anders "bewegen / positionieren". Man hat einen sich ständig veränderten Blickwinkel auf das Objekt.

      Schaut Euch bitte den Film, den Paul Thomas Anderson über die Musikerinnen von HAIM gedreht hat, an. Dort sieht man dies sehr deutlich; kommt auch Zoom vor. ;)

      Wir sollten zumindest bei inhaltlichen Fragen die Genauigkeit wieder erreichen, wie sie schon in Super-8-Zeiten in Foren - damals Clubtreffen - diskutiert wurden.

      "Watch: Paul Thomas Anderson Creates a 35mm Music Video-Doc for HAIM"


      HAIM "Right Now" (Live):




      Beste Grüße, Uli
    • Achilles schrieb:

      PeterC schrieb:

      Nein.
      Kamerafahrten gehen nicht bzw. nur mit immensem Aufwand ... und auch dann nur mit begrenztem Spielraum.
      Ich mache die Kamerafahrten mit FHD-Ausschnitt auf den riesigen Digitalfotoaufnahmen per Keyframe-Steuerung.

      Nein, das ist eben keine Kamerafahrt.

      Es fehlt dazu einfach die Parallaxenverschiebung.

      Dein FHD-Ausschnitt lässt zwar das BIld am Betrachter vorbeiziehen, bringt aber nicht mehr Tiefe ins Bild.

      Viele Grüße
      Peter
    • Rod schrieb:

      Das ist keine Kamerafahrt. Ein wesentliches Merkmal einer Kamerafahrt ist der Perspektivwechsel während der Fahrt.

      :yes: Das sind die kleinen Unterschiede, auf die es ankommt.
      Daher kann man bei Brunos Methode auch leicht erkennen, dass ein Foto abgefahren wird.

      In meinem verlinkten Video wird das vielleicht nicht so ganz deutlich, daher noch mal eins, was ich vor längerer Zeit schon mal gemacht habe.

      Gruß

      Hans-Jürgen
    • ro_max schrieb:

      Da "echte" Kamerafahrten jedoch vergleichsweise aufwendig zu machen sind [..] ist der Zoom eine Art "Ersatz".

      Der Zoom ist kein Ersatz für eine Kamerafahrt sondern ein Mittel für eine andere Aussage.

      Der Zoom verdeutlicht eine Konzentration des Akteurs auf etwas.
      So als wenn der Akteur etwas sieht und dann genauer hinschaut, ohne seinen Standort zu verlassen.

      Die Kamerafahrt verdeutlicht ein Heranschreiten.
      So als wenn der Akteur etwas sieht und dann näher hin geht.

      Zwei unterschiedliche Wirkungen, zwei unterschiedliche Aussagen.

      Viele Grüße
      Peter
    • Es wäre aus meines Sicht sinnvoll, wenn eine Moderator den Teil "Kamerafahrt" aus dem Luminar-Thread abtrennt, ist ein eigenständiges Thema.

      Beste Grüße, Uli
    • Rod schrieb:

      Es wäre aus meines Sicht sinnvoll, wenn eine Moderator den Teil "Kamerafahrt" aus dem Luminar-Thread abtrennt, ist ein eigenständiges Thema.

      Beste Grüße, Uli

      Dann würde aber der Thread aber der Ausführungen zum Unterschied zwischen Bilderschauen mittels Werkzeugen wie Luminar und Videos mittels Werkzeugen wie der bekannten NLEs beraubt.
    • PeterC schrieb:

      Dein FHD-Ausschnitt lässt zwar das BIld am Betrachter vorbeiziehen, bringt aber nicht mehr Tiefe ins Bild.
      Klar zieht da das Bild am einem vorbei..., ohne Änderung der Perspektive, manchmal aber ist das trotzdem nützlich.
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    • Das auseinander zu fummeln dürfte in der Tat etwas schwierig sein, jedenfalls so, dass man mit den Bruchstücken noch etwas anfangen kann.

      Auch denke ich das der Thread nicht mehr so sehr lang werden wird, weil die Wiederholungen schon eingesetzt haben ...
      schöne Grüße

      Christian


      Beiträge als Mod in Grün
    • Rod schrieb:

      Es wäre aus meines Sicht sinnvoll, wenn eine Moderator den Teil "Kamerafahrt" aus dem Luminar-Thread abtrennt, ist ein eigenständiges Thema
      Nein, da bin ich dagegen..., ich habe zwar über Inspiration mittels Luminar hier begonnen aber das Thema hat sich umfassender entwickelt was ich begrüße.
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    • Marco schrieb:

      Aber wer sich gerne von Luminar als Werkzeug inspirieren lässt, darf gerne auch mal zu Affinity Photo schauen, denn da steckt für noch etwas weniger Geld fast mehr drin als in der gesamten Macphun Produktpalette
      Ja ich weiß Marco, mein Nachbar kennt auch noch ein ähnliches Programm! :thumbup:
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    • Diese Fahrten in einem Foto ist der Ken Burn Effekt
      Dazu hatte ich mal was gebastelt. Fotos sind oft erkennbar in der Bewegungslosigkeit der Details.
      Wenn die Details nicht da sind - da merkt man es kaum.
      Hier habe ich einen Wechsel von erste Video dann in Foto (mit Bewegung)
      und hier das gleiche Dorf mit "echter" Kamerafahrt ( 1:36 / 2:10 / 2:30 / 2:50)
    • Wenn ich filme mache ich gelegentlich zusätzlich auch Fotos, weil diese einzeln betrachtet, mehr aussagen. Schöne Szenen der Clips halte ich je nach Qualität noch als Foto fest.
      Mit der neuen 4 K Technik, entstehen schöne Schnappschüsse, die man dann ja nochmals separat bearbeiten kann.
      Am Ende eines Films hat sich schon herumgesprochen, kommen bei mir nun ca. 10-25 die orginale Fotos und Ausschnitte aus den Clips als Anhang. Dazu etwas leise passende Musik.
      Der Zuschauer kann dann nochmals den Film reflektieren und sich darüber unterhalten.
      Eine reine Fotobetrachtung mit erzeugten Kamerafahrten wäre mir zu wenig.

      Grüße
      Rudi