Auflösung Video In = Video Out ohne Rendern in Vegas Pro 14

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    • Auflösung Video In = Video Out ohne Rendern in Vegas Pro 14

      Da Vegas 14 Pro für 20$ zu kaufen war, habe ich mir selbiges zugelegt. Mit TMPGenc bin ich gewohnt AX53-Clips in UHD zu beschneiden/kürzen und dann ohne zu rendern in gleicher Auflösung wieder auszugeben. In Vegas habe ich die Projekteigenschaften entsprechend dem Clip angepasst, eine Ausgabe konnte aber nur durch erneutes Rendern erfolgen. Kann man das umgehen ?
    • Ich kenne eigentlich niemanden der nicht z. B. einen Titel auf ein Video auflegt oder mal eine Stabilisierung,
      Entrauschung, Farbkorrekturen durchführt oder auch mal ein PIP einfügt, Sound dazulegt, das finale Ergebnis
      muss dann halt final kodiert werden, weil es sich vom Rohmaterial unterscheidet.

      Wer das alles nicht braucht, der braucht auch kein Videoschnittprogramm im herkömmlichen Sinne!
      +++++++ www.hennek-homepage.de/video.htm +++++++
      Pana. FZ-300 - ThiEYE T5 EDGE - Sony RX-100 - Edius
    • Danke, das ist natürlich nicht so schön, gut für 4K/UHD nach FHD muss sowieso gerendert werden, da kann ich Vegas ja mal nutzen.
    • Achilles schrieb:

      Ich kenne eigentlich niemanden der nicht z. B. einen Titel auf ein Video auflegt oder mal eine Stabilisierung,
      Entrauschung, Farbkorrekturen durchführt oder auch mal ein PIP einfügt, Sound dazulegt, das finale Ergebnis
      muss dann halt final kodiert werden, weil es sich vom Rohmaterial unterscheidet.

      Wer das alles nicht braucht, der braucht auch kein Videoschnittprogramm im herkömmlichen Sinne!
      Na, nun mal langsam Mr. Achilles, meine Hauptanwendung sind Konzertaufnahmen, da schneide ich erstmal alle Titel einzeln aus dem 4K/UHD-Gesamtstream -> IN=Out ohne zu rendern. Wenn ich dann noch was zu ändern habe, wird an den Einzelstreams geändert.
      Auch dort werden nur die Passagen neu gerendert, wo sich was geändert hat.
      Stabilisiert werden muss bei mir nichts, schon mal was von DJI Osmo gehört ?
      Danach wird authort nach 4K/UHD oder FHD.
      Kann etwa EDIUS sowas auch nicht ? Dann ist es ein sehr schlechtes Programm, wenn die TMPGenc-Japaner sowas können, oder ?

      Viele Grüße
      Bernd
    • bs3095 schrieb:

      Danke, das ist natürlich nicht so schön, gut für 4K/UHD nach FHD muss sowieso gerendert werden, da kann ich Vegas ja mal nutzen.
      Da bist mit TMPGenc und Lanzos3 besser unterwegs.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • bs3095 schrieb:

      Na, nun mal langsam Mr. Achilles, meine Hauptanwendung sind Konzertaufnahmen, da schneide ich erstmal alle Titel einzeln aus dem 4K/UHD-Gesamtstream -> IN=Out ohne zu rendern. Wenn ich dann noch was zu ändern habe, wird an den Einzelstreams geändert.Auch dort werden nur die Passagen neu gerendert, wo sich was geändert hat.

      Wozu die einzelnen Segmente rausrendern?

      Bilde einfach Subclips innerhalb der NLE.
      Die evtl. notwendigen Änderungen machst Du dann mit diesen Subclips.
      Beim Rendern in das gewünschte Zielformat wird dann von der NLE direkt Rohclip zu Endformat gerendert, also genau ein einziges Mal.
      Dadurch werden auch Sprünge zwischen Mehrfachrendern, Einfachrendern und Garnichtneurendern vermieden.

      Viele Grüße
      Peter
    • Ja, das mit den Subclips habe ich in Vegas probiert. Leider habe ich nicht gefunden wie man die abspeichern kann, die hätten ja dann wahrscheinlich auch die Originalauflösung behalten.

      Viele Grüße
      Bernd
    • bs3095 schrieb:

      Ja, das mit den Subclips habe ich in Vegas probiert. Leider habe ich nicht gefunden wie man die abspeichern kann, die hätten ja dann wahrscheinlich auch die Originalauflösung behalten.

      Die Subclips sind blos Zeiger auf In und Outpoint.
      Zum Rendern verwendet wird immer das Originalmaterial ... damit ist natürlich dann auch Originalauflösung usw. erhalten, ohne zwischengelegten Render- und Abspeichervorgang.

      Viele Grüße
      Peter
    • Das Problem ist eben nur, dass er in Vegas auch rendert, wenn ich nichts ändern will, also auch das Format nicht ändern will, da er kein Smartrendering für diese Streams kann. In meinem Fall sind das AX53-UHD-Files mit 100 MBit/s für den HiMedia Q10pro.
      TMPGenc Smartrendering 5 rendert nur an der Schnittstelle etwas, ein 3 Minuten-Clip wird so in wenigen Sekunden im Originalformat ausgegeben. Für meinen alten i7 2600K ganz flott (1/3) und CUDA (2/3).
      Trotzdem danke für die Hinweise, werde mich in Vegas erst einarbeiten müssen.

      Viele Grüße
      Bernd
    • bs3095 schrieb:

      Das Problem ist eben nur, dass er in Vegas auch rendert, wenn ich nichts ändern will, also auch das Format nicht ändern will, da er kein Smartrendering für diese Streams kann. In meinem Fall sind das AX53-UHD-Files mit 100 MBit/s für den HiMedia Q10pro.
      TMPGenc Smartrendering 5 rendert nur an der Schnittstelle etwas, ein 3 Minuten-Clip wird so in wenigen Sekunden im Originalformat ausgegeben. Für meinen alten i7 2600K ganz flott (1/3) und CUDA (2/3).

      Bei Smartrendering zum Endprodukt kann es Bildqualitätssprüngen kommen.
      Daher würde ich beim Rausrendern zum Endprodukt immer ein vollständiges Rendering machen.

      Bei der Arbeit mit Subclips ist bei den Zwischenschritten überhaupt kein Rendern nötig, daher also noch schneller als Smartrendering.

      Viele Grüße
      Peter
    • Habe gerade aus meinen 24 Einzelclips eine Bluray mit TMPGEnc Authoring Works 6 erstellt, da wird dann komplett nach FHD gerendert,
      dauert nur ca. 30 Minuten.

      Achilles schrieb:

      Hast Du schon mal geprüft welcher Qualitätsverlust bei einem Kodiervorgang in VEGAS entsteht?
      Hab mal einen meiner Clips, ca. 3 min, von UHD nach UHD in Vegas gerendert, keine Verschlechterung zu erkennen.
      Lediglich in Mediainfo sind einige Werte anders und er braucht ca. 15 min dazu.
      Beim Rendern nach FHD mit Vegas, lassen sich die Clips in TMPGenc mit Smartrendering verarbeiten, was schon mal gut ist.
    • Es ging ja Ihr um Vegas. In TMPGenc dauert es von UHD zu UHD nur 3 sec, von UHD zu FHD ca. 1 min, immer bezogen auf ca. 2-3 min AX53 UHD 100 MBit/s. Also wieder EDIUS+i7 6700K+Quicksync= furchtbar langsam, oder ?
    • Danke, habe deshalb gefragt, weil ich diese Subclips, in einem anderen NLE weiterverarbeiten wollte oder sie unbearbeitet mit einem Mediaplayer anschauen wollte. Ist ja auch nicht so schlimm, Vegas hat ja noch andere Stärken, die ich erst noch ergründen will.
      Bin eben verwöhnt durch die TMPGenc-Programme, die sehr auf SmartRendering achten und selbst mit meinem i7 2600K und 4K/UHD
      vollkommen flüssig arbeiten. Leider kennt, verwendet die hier niemand außer Boss Wolfgang.
      Bei Vegas habe ich für die Anzeige 12 GB von meinen 32 GB reserviert, so geht es dort auch schnell.
    • TMPGenc hat zwar inzwischen eine Schnittfunktion dabei, und klar: hat bei so Dingen wie dem Smartrendern seine Stärken. Oder auch beim Umskalieren von UHD zu HD. Es ist ein universales Werkzeug.

      ABER an den Umfang von tatsächlichen Schnittprogrammen kommt es halt doch noch immer nicht ran, das ist halt so und erschließt sich bei umfangreicheren Operationen.

      In Vegas hat man sich nie dem Smartrendern tief verschrieben. Das stammt noch aus der Zeit von Vegas 6, als genau diese Smartrendergeschichten auch immer wieder auf DVD-Playern Probleme bereitet haben - weil dann der Code für die Player nicht ideal war. Egal ob das heute noch stimmt oder nicht, es ist so.

      Was man in Vegas wie auch in Edius oder anderen professionellen Schnittprogrammen eher macht ist dafür zu sorgen, dass die neuerliche Berechnung ohne sichtbaren Qualitätsverlust erfolgt. Je nachdem welche Hardware man hat erfolgt die Berechnung aber auch durchaus zügig. Nur hat man diese Unterstützung erst in Vegas Pro 15 implementiert - etwa für nvidia Karten oder QSV. Das ist halt in Vegas Pro 14 noch nicht der Fall.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Smartrendern von Videoformaten, die mit H.264 oder ähnlichen modernen Kompressionsarten als Long-GOP codiert sind, ist auch nur sehr bedingt sinnvoll und gehört meines Erachtens nicht in Programme wie Vegas Pro (Stichworte »Slices« und »IDR-Frames«). Wenn man unbedingt wollte, könnte man das (immer auf Basis der Quelldateien) per Vegasaur auch in Vegas Pro haben, aber das nutzt dort im Prinzip niemand, außer für experimentelle Zwecke.