Wer wäre an einer Filmgruppe im Forum interessiert?

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    • Wer wäre an einer Filmgruppe im Forum interessiert?

      Interesse an Filmergruppe (wie von Uli definiert) 25

      Das Ergebnis ist nur für Teilnehmer sichtbar.

      Umfrage erstellt für Rod (Uli)
      Wolfgang


      Ziel: Einen spannenden Film gestalten, der die Zuschauer fesselt. Nicht mehr abfilmen und Clips aneinanderreihen sondern ein Thema selbst inszenieren.

      Darum geht es:

      Geschichte: Überall wird gesagt: Ein spannender Film erzählt immer eine Geschichte. Doch, was ist eine Geschichte, was macht eine gute Story aus?

      Thema: Eine Geschichte hat immer ein Thema. Wie kommt auf ein Thema? Wie entwickelt man sowas? Was könnte ein Thema z. B. bei einem Urlaubsfilm sein? Oder bei einem Film über einen Ausflug am Wochenende?

      Struktur: Übers Geschichtenerzählen haben sich schon viele Gedanken gemacht. Hier greifen wir auf die drei-Akt-Stuktur zurück. Die hat sich schon bei den ollen Griechen bewährt, lange vor Youtube.

      Akt: Einführung ins Thema, worum geht es?
      Akt: Ein Haufen Unsicherheiten, Schwierigkeiten und Probleme sind zu bewältigen. (dramatische Fallhöhe, "Abenteuer")
      Akt: Wie alles (glücklich) bewältigt wird mit Belohnung (toller Urlaub, oder Reinfall).

      Länge: Der Film sollte zwischen einer und drei Minuten lang sein, nicht mehr und nicht weniger.

      Diskussion in der Gruppe: Jeder Teilnehmer stellt regelmäßig so genau wie möglich seine Überlegungen und Planungen zu seinem Film vor. Stellt vor allem Fragen, wenn ihm die Ideen ausgehen. Die einzelnen Schritte jedes Teilnehmers werden kritisch aber gleichwohl freundlich von allen diskutiert. Das ist anders, als im „Showroom – Präsentation mit Feedbackwunsch“.

      Filmton: Der Film muss O-Ton (Atmo) und zusätzlich zumindest Voice Over haben.

      Technik: Jede Kamera kann genutzt werden, von der SD-Mühle bis zur RED. In SD, HD, 4K, was auch immer für alle abspielbar ist.

      Fertigstellung: Sechs Monate nach Start der Gruppe sind die Filme fertig.

      Verpflichtungen: Wer in der Gruppe mitmacht verpflichtet sich, seine Arbeit vorzustellen, darüber zu diskutieren und nach sechs Monaten seinen Film der Kritik des ganzen Forums zu stellen.

      Gruppenforum:Ob das Gruppenforum nur für Mitglieder der Filmgruppe offen ist, oder alle Forenmitglieder mitlesen können, sollte besprochen werden. Einerseits sollte die Gruppe andere motivieren, andererseits diskutiert man in einer geschlossenen Gruppe offener. Wenn eine geschlossene Gruppe, dann könnte man einmal im Monat allen Forenmitgliedern den Stand der Diskussionen mitteilen.

      Ablauf von Themen-Diskussionen: Jeder stellt einen Film vor, den er gerne machen möchte. Worum geht es, wie soll es gezeigt werden. Zum Beispiel einen Urlaubsfilm über Paris. Welche Ideen – vielleicht gar keine – sind da, um den Film als eine Geschichte zu erzählen, ihn spannend zu gestalten. Um von der langweiligen Filmgeschichte: „Dann habe ich das gemacht, dann das, dann das …

      Von den Gruppenmitgliedern kommen Vorschläge. Z. B. mit der Frage: Was wäre wenn? Was wäre, wenn man Paris bei Nacht zeigt? Die Lichter, den Flair der Stadt. Die hellen und die dunklen Seiten der Metropole. Oder, was wäre wenn man Paris auf die Spuren des Glöckners von Notre Dame (einer Filmfigur...) zeigt. Was wäre wenn man Paris mit seinen Jugenderinnerung vergleicht, die Veränderungen zeigt.

      Ausscheiden: Wer aus welchen Gründen auch immer aussteigt, kann in der Gruppe nur noch mitlesen. Es sollen aktive Filmemacher diskutieren.

      Mindestteilnehmer: Zu Beginn sollten mindestens zehn Filmer mitmachen. Erfahrungsgemäß steigen einige aus, weil Gesundheit, Job, Familie usw. wichtiger sind.

      Zeitaufwand: Ich habe andere Baustellen, aber für die Diskussionen und nach sechs Monaten mindestens 60 Sekunden Film, dafür sollte es reichen.

      Wer will mitmachen?

      Beste Grüße, Uli
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

      Grüne Kommentare sind aus der Admin-Funktion geschrieben
      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Hi,

      ich habe eine Frage zur Realisierung der Idee.

      Ist es geplant, dass die Gruppenmitglieder den Film gemeinsam realisieren, sich also gemeinsam treffen und den Film im Team realisieren, oder
      soll aus den gesammelten Informationen jeder sein eigenes Süppchen zusammenwurschteln?

      Viele Grüße
      Peter
    • wolfgang schrieb:

      Jeder Teilnehmer stellt regelmäßig so genau wie möglich seine Überlegungen und Planungen zu seinem Film vor.
      Daraus schließe ich, daß grundsätzlich jeder sein eigenes Projekt plant, wobei Zusammenarbeit zwischen mehreren Filmern natürlich nicht ausgeschlossen ist.
      viele Grüße: Burkhard
    • Meine Idee ist, dass jeder seinen eigenen Film mit seinem Thema dreht. Ich war davon ausgegangen, dass es zu unterschiedliche Interessen gibt und man so erst mal die Füße ins kalte Wasser strecken kann. Aber, das ist ja nicht in Stein gemeißelt.

      Wenn was unklar ist, oder Ihr eigene Ideen, oder Verbesserungsvorschläge habt, bitte her damit.

      Beste Grüße, Uli
    • Zum Hintergrund, warum ich das angeleiert habe.

      Vor rund zwei Jahren hatte ich mir die Frage gestellt, was macht einen guten Film aus? Wie kann ich als Amateur meine Urlaubs-, kleine Dok-Filme und experimentelle Filme besser machen? Aus beruflichen und privaten Gründe habe ich das Projekt auf Eis gelegt. Jetzt habe wieder etwas Luft und die Idee hervorgeholt.

      Zum Inhalt: Wir haben ja schon reichlich Regeln und fast Grundsatzdiskussionen übers Filmemachen - kürzlich u. a. "5-Shot-Regel". In der Praxis stehe ich vor dem Problem, was fange ich damit konkret an? Wie setzte ich das z. B. bei meinem Urlaubsfilm um, der für ein größeres Publikum gedacht ist - also nicht den Urlaubsfilm für Freunde und Bekannte.

      Ich bin zum Beispiel am überlegen, wie ich meine Begeisterung für Espresso als Leitmotiv für meinen nächsten Urlaubsfilm nehmen kann. Bei Durchsicht meiner Urlaubsbilder sind mir unzählige Espresso-Tassen-Aufnahmen aufgefallen. Gut, wie lässt sich aus der Perspektive ein Leitmotiv entwickeln? Wie erzählt man sowas filmisch?

      Meine Idee für die Runde ist, dass bei so einem Vorschlag alle Ideen, Überlegungen, "wilde" Vorschläge, kritische Einwände usw. bringen, ob und wenn ja, wie sich das umsetzten lässt. Kann zum Schluss auch was ganz anderes bei rauskommen.

      Beste Grüße, Uli
    • So ein Brainstorming für Videofilme finde ich sehr gut und ein Forum ist durch seine "weltweite" Verbreitung der beste Platz dafür. Schön wäre es, auch dort mitlesen zu können wo man nicht mitarbeitet. Destruktive und beleidigende Beiträge sollten aber von Anfang an rigoros unterbunden werden.
      vg Ian
    • Rod schrieb:


      In der Praxis stehe ich vor dem Problem, was fange ich damit konkret an? Wie setzte ich das z. B. bei meinem Urlaubsfilm um [..]


      Beste Grüße, Uli

      Hallo Uli,

      ich kann Deine Intention gut nachvollziehen.

      Genau deswegen fragte ich auch nach dem "gemeinsam oder alleine".

      Wenn man hier darüber diskutiert, Ideen und Kenntnisse einbringt, für die Realisierung dann aber doch jeder wieder alleine vor sich hinwurschtelt, machen wir nichts anderes als bisher ohnehin schon.

      Probleme die Theoriekenntnisse in der Praxis umzusetzen sind ganz normal ... aber man löst sie am besten, indem man in der Praxis mit Leuten zusammenarbeitet, die die Lösung kennen und von denen es man direkt am Objekt abschauen kann.
      In der Praxis eben.

      Wie man allerdings das Problem der großen Entfernung und der unterschiedlichen Freizeitzeitn lösen kann ... da habe ich leider auch keine Idee.

      Also bleibt uns von nichts anderes übrig als es mal wie von Dir angedacht zu probieren.

      Was mich jedoch stört ist das Wort "verpflichtet".

      Viele Grüße
      Peter
    • Ian schrieb:

      Schön wäre es, auch dort mitlesen zu können wo man nicht mitarbeitet.

      Was ich noch nicht verstanden habe - gibt es eine Gruppe in der alle Filme besprochen werden sollen oder soll jeder Film eine eigene Gruppe bilden?

      Wenn jeder im Forum mitlesen/schreiben kann, dann bräuchte man doch keine Gruppen, sondern kann alles gleich öffentlich im Forum machen.
      Dann bestünde für mich wieder die Gefahr, dass alles zerredet werden könnte.

      Gibt es aber interne Gruppen, dann könnte man den Mitgliedern Teile der Videos z.B. bei Vimeo zugänglich machen, in denen die Entwicklung des Filmes demonstriert werden kann.
      Außenstehende könnten diese dann nicht sehen, sondern erst das dann für alle freigegebene Endprodukt.

      Das fände ich sinnvoller.
      Gruß

      Hans-Jürgen
    • Ich denke, fertige Filme gibt es genug, spannend wäre es die Entstehung mitzuerleben. Das mit dem Zerreden ist aber schon richtig. Vielleicht sollten die die nicht mitmachen, nicht zu der Gruppe gehören, nur lesen können. Wer mitreden will muss auch aktiv mitmachen.
      vg Ian
    • Hans-Jürgen schrieb:

      Was ich noch nicht verstanden habe - gibt es eine Gruppe in der alle Filme besprochen werden sollen oder soll jeder Film eine eigene Gruppe bilden?
      Darüber hatte ich im Detail noch nicht nachgedacht. Wenn jeder sein eigenes Filmprojekt reinbringt, dann machen jeweils einzelne Threads Sinn, sonst verliert man den Überblick.

      Zuerst steht noch die Frage im Raum, ob überhaupt genügend mitmachen werden. Ich hatte von mind. zehn Teilnehmern geschrieben. Eine kritische Masse sollte nicht unterschritten werden.

      Hans-Jürgen schrieb:

      Wenn jeder im Forum mitlesen/schreiben kann, dann bräuchte man doch keine Gruppen, sondern kann alles gleich öffentlich im Forum machen.
      Dann bestünde für mich wieder die Gefahr, dass alles zerredet werden könnte.

      Hans-Jürgen schrieb:

      Gibt es aber interne Gruppen, dann könnte man den Mitgliedern Teile der Videos z.B. bei Vimeo zugänglich machen, in denen die Entwicklung des Filmes demonstriert werden kann.
      Außenstehende könnten diese dann nicht sehen, sondern erst das dann für alle freigegebene Endprodukt.
      Hm, da bin ich mir um unklaren. Für das Mitlesen aller Forenteilnehmer spricht, dass dann alle was davon haben.

      Dem steht, wie du schreibst, entgegen, dass man dann nicht ganz so bereit ist, sein vorläufiges Material zu zeigen. Was für den Fortschritt der Gruppe wirklich doof wäre.

      Mal sehen, ob die Gruppe zustande kommt und was die Anderen sagen.

      Beste Grüße, Uli
    • wolfgang schrieb:

      Verpflichtungen: Wer in der Gruppe mitmacht verpflichtet sich, seine Arbeit vorzustellen, darüber zu diskutieren und nach sechs Monaten seinen Film der Kritik des ganzen Forums zu stellen.

      PeterC schrieb:

      Was mich jedoch stört ist das Wort "verpflichtet".
      Mit "verpflichtet" will ich eine gewisse Zuverlässigkeit erreichen. Es soll uns Teilnehmern einen Ruck geben, wenn der innere Schweinhund lieber im Bett bleiben will. Es ist nicht im juristischen Sinne verpflichtend.

      Beste Grüße, Uli
    • Die Idee, dass jeder Aktive seinen persönlichen Film entwirft und mit den anderen Aktiven (die Gruppe) bespricht halte ich für eine attraktive Sache.
      Alle Aktiven machen Kommentare, Vorschläge etc., der Urheber hat jeweils das Entscheidungsrecht. Da die erste Phase sehr sensibel ist, sollten nur die Mitglieder der Gruppe beteiligt sein. Wenn das Projekt eine kritische Phase überwunden hat, könnte man auch andere mitlesen lassen. Das ganze ist dann wie eine Trainingsgruppe - jeder hilft jedem. Das entspricht übrigens auch den Prinzipien dieses Forums.
      Dirk
    • PeterC schrieb:



      Wenn man hier darüber diskutiert, Ideen und Kenntnisse einbringt, für die Realisierung dann aber doch jeder wieder alleine vor sich hinwurschtelt, machen wir nichts anderes als bisher ohnehin schon.

      Probleme die Theoriekenntnisse in der Praxis umzusetzen sind ganz normal ... aber man löst sie am besten, indem man in der Praxis mit Leuten zusammenarbeitet, die die Lösung kennen und von denen es man direkt am Objekt abschauen kann.

      Da kann ich Peter nur zustimmen. Wenn muss man sowas praktisch ausprobieren - unter Anleitung und praktischer Hilfestellung.

      Meine Erfahrung ist das wenn jemand einen "Knoten im Hirn hat", sprich die Umsetzung von der Theorie in die Praxis nicht so ganz klappt weil man sich eine Vorgehensweise o.ä. unter Zuhilfenahme von Büchern o.ä. "theoriequellen" nicht alleine erklären bzw. erarbeiten kann dann löst sich der Knoten im Hirn manchmal wie von alleine wenn man was vorgeführt bekommt, dazu in der Praxis angeleitet wird....


      Rod schrieb:

      PeterC schrieb:

      Was mich jedoch stört ist das Wort "verpflichtet".
      Mit "verpflichtet" will ich eine gewisse Zuverlässigkeit erreichen. Es soll uns Teilnehmern einen Ruck geben, wenn der innere Schweinhund lieber im Bett bleiben will. Es ist nicht im juristischen Sinne verpflichtend.
      Beste Grüße, Uli

      Mich stört das Wort "verpflichtend" ebenfalls ein kleinwenig.

      Das "Verpflichtend" nicht im jurostoschen Sinne gemeint ist war mir von vorne herein klar, niemand wird den Film vor Gericht "einklagen" oder so ;)

      Trotzdem sehe ich darin ein Problem. Nicht jeder hat die Zeit innerhalb von 6 Monaten "seinen" Film fertig zu stellen, auch wenn er nur wenige Minuten lang ist. Vor allem wenn es um die Umsetzung von so Dingen wie eben Inhalten und Handlungen geht. Das fängt schon damit an das man ggf. Protagonisten benötigt - wo bekommt man diese her - oder das man z.B. erst im letzten Quartal seinen Urlaub antritt den man filmisch anspruchsvoll begleiten möchte.

      Dazu kommt das nicht nur das theoretische "Reden" über eine Filmidee den Lernerfolg bringt - dieser stellt sich eventuell erst durch Ausprobieren und dem Lernen aus eigenen Fehlern ein. Also bleibt es nicht bei einem Filmschnipsel, um einen Lernerfolg zu bekommen wird es gerade wenn man als Einzelkämpfer "lernt" mehrere Versuche benötigen - Nachdreh's oder andere Überarbeitungen.

      Und schon wird aus dem "überschaubaren" Aufwand weil es ja nur ein "paar Minuten" sein sollen ein größerer Zeitaufwand....

      Wenn dann noch Stress und andere (familiäre) Verpflichtungen da sind - ich sehe das problematisch.
      Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar
    • Ian schrieb:

      Ich denke, fertige Filme gibt es genug, spannend wäre es die Entstehung mitzuerleben. Das mit dem Zerreden ist aber schon richtig. Vielleicht sollten die die nicht mitmachen, nicht zu der Gruppe gehören, nur lesen können. Wer mitreden will muss auch aktiv mitmachen.
      Ich finde auch, dass es genug fertige Filme gibt. Wenn jeder was "zusammenbrutzelt" fehlt mir die Gruppendynamik mit der der man zusammen Probleme besprechen könnte und als Team unkonventionelle Ergebnisse bekommt. Durch unterschiedliche Meinungen gibt es verschiedene Lösungswege.
      Ein Vorschlag:
      3-X Themen durch brainstorming favourisieren
      Es bilden sich entsprechend die Gruppen mit den jeweiliegn Interessen
      Jeder übernimmt einen Part, den er am besten kann: Drehbuch, Filmen, Schnitt, Ton etc.
      Die Beteiligten können dazu ihren Meinung einbringen und provitieren gemeinsam von dem zu bearbeitenden Part.

      :servus:
    • MacMedia schrieb:

      Nicht jeder hat die Zeit innerhalb von 6 Monaten "seinen" Film fertig zu stellen, auch wenn er nur wenige Minuten lang ist. Vor allem wenn es um die Umsetzung von so Dingen wie eben Inhalten und Handlungen geht. Das fängt schon damit an das man ggf. Protagonisten benötigt - wo bekommt man diese her - oder das man z.B. erst im letzten Quartal seinen Urlaub antritt den man filmisch anspruchsvoll begleiten möchte.
      Man könnte es ja so machen, dass jeder Teilnehmer abschätzt, wann sein Streifen fertig werden könnte und dies am Anfang sagt.

      Zum Beispiel: Die Gruppe fängt Anfang Februar an. Ein Teilnehmer sagt, ich fahre im Juli 2018 in Urlaub und werde den Film am 1. Oktober fertig haben. Dann hat er genügend Zeit seine Ideen mit den Anderen vorher zu diskutieren.

      Im Urlaub stellt er dann fest, dass alles ganz anders ist ;) . Dank der Diskussion ist er aber so flexibel, dass es ihm leicht fällt, Alternativen zu drehen. Er hat ja jetzt eine ausgearbeitete Vorstellung, auf was es ihm ankommt.

      Stellt er dann Anfang Oktober fest, mensch, ich brauch einen oder zwei Monat(e) länger, dann sollte es im Sinne der Gruppe überhaupt kein Problem sein.

      Wichtig wäre mir, dass man seinen Film wirklich fertig macht, auch wenn er dann nicht perfekt ist. Ich bin fest davon überzeugt, dass ein fertiger Film mit Fehlern einem weit mehr bringt, als zig perfekte Projekte, die nie fertig wurden.

      MacMedia schrieb:

      Dazu kommt das nicht nur das theoretische "Reden" über eine Filmidee den Lernerfolg bringt - dieser stellt sich eventuell erst durch Ausprobieren und dem Lernen aus eigenen Fehlern ein. Also bleibt es nicht bei einem Filmschnipsel, um einen Lernerfolg zu bekommen wird es gerade wenn man als Einzelkämpfer "lernt" mehrere Versuche benötigen - Nachdreh's oder andere Überarbeitungen.
      Es ist Ziel der Gruppe und wäre toll, wenn auch einzelne "Filmschnitzel", ganze Szenen besprochen würden. Kommt in dieser Szene meine Idee rüber, oder kapiert das niemand? Ist das emotional stark, oder schwach? Findet Ihr die Aufnahme auch so toll, oder sehe ich das nur so? (Kill your darlings) :/

      Ja, das kann länger dauern. Wenn wir den Zeitrahmen vorher festlegen, aber an die inhaltliche Entwicklung anpassen, sollte jeder seinen Weg finden.

      Ich wiederhol mich, ich würde unbedingt an zeitlichen Vorgaben festhalten. Sie haben die nette :) und unangenehme Aufgabe :evil: , dass man sich auf das Wichtigste konzentriert. Ich würde auch den Anspruch nicht zu hoch hängen, das blockiert einen nur. Denkt an die vielen tollen Aufnahmen, die wir nie in Filme umgesetzt haben und heute noch auf allen unseren Festplatten vor sich hinwelken.

      Wichtig wäre, dass am Ende ein Film steht, den man mit guten Gefühl anderen, auch Fremden, gerne zeigt.

      Beste Grüße, Uli