EDIUS 9 und "„Instant HDR“ von Sony

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    • Laterna Magica schrieb:

      Allmählich verstehe ich Deine Fragen nicht mehr - bei aller Geduld.
      Für Deinen Gemütszustand bin ich nicht verantwortlich Rüdiger. :sorry:
      Ich hoffe Du kannst trotzdem der Diskussion noch folgen und Dich fachlich hier einbringen?
      Es geht hier nicht um die "Teigführung"... 8o
      Beste Grüsse;
      FZ-300/RX100ThiEYET5EDGEXperiaZ2eGimbalEDIUS 9.xMedionErazeri76700UHDaufFHD
    • Die sind, leider wie meistens, einfach daneben!
    • Achilles schrieb:

      Also das HLG-Videomaterial des Camcorder Sony FDR-AX700 kann man "out of the box" direkt auf einem HLG-TV abspielen, ein Color-Grading dafür ist nicht nötig.
      Die HLG-Videobeispiele aus dem Netz die mir von der GH5 hier vorliegen kann man wohl auch direkt am HLG-TV abspielen aber ohne einem vorherigen Color-Grading
      sieht das für mich nicht gut aus.Man muss es also einem Color-Grading unterziehen was natürlich einen zusätzlichen Zeitaufwand verursacht.

      Deswegen meine obige Frage, mir scheint es doch einen gravierenden Unterschied zu geben zwischen dem "Sony Instant-HDR"? und der HLG-Videoaufnahme der GH5?
      Wenn ich mir den letzten hier zitierten Satz ansehe, dann ist für mich die Frage von Bruno schon nachvollziehbar und es hat sie meiner Meinung nach noch niemand korrekt beantwortet.
      Vielleicht habe ich aber auch etwas überlesen.
      Da ich keine der Kameras habe, kann ich die Frage auch nicht beantworten.
      Aber Unterschiede scheint es da ja doch zu geben, denn die direkte Ausgabe der HLG-Aufnahmen der GH5 scheinen mir auch ohne anschließendes Grading nicht so gut zu sein.
      Gruß

      Hans-Jürgen
    • Achilles schrieb:

      Wenn Du in "log" filmst für das finale HLG, dann hast Du ja Rohmaterial ohne der typischen HLG-Kennlinie verwendet, würdest Du in
      HLG filmen hättest Du gleich die korrekte Aufnahmekennlinie.
      Was bitte ist den eine "Aufnahmekennlinie"? Meinst du damit die Transferfunktion (=Gammafunktion) oder den Farbraum?

      Und für welchen Gerättyp - rec709 oder rec2020 Displays - soll die Aussage gelten?

      Denn wenn die Transferfunktion gemeint ist, dann wäre die grundsätzlich für beide Gerätearten richtig. Wenn der Farbraum gemeint sein sollte, dann würde der für rec2020 passen, nicht aber für rec709. Bei letzterem wäre immer umzurechnen.

      Und ansonst verweise ich auf den Link den ich oben dir ohnedies gesetzt habe: das Graden von HLG wird eben nicht empfohlen.

      Achilles schrieb:

      Auch wenn Du in HLG filmst, muss es Dir doch möglich Dein individuelles Bild-Profil mit individuell eingestellter Belichtung einzustellen?
      Gibt das Deine Kamera im HLG-Aufnahmemodus nicht her?
      Natürlich kann man auch bei einem HLG-Profil richtig oder falsch belichten. Falls es dir entgangen ist - die richtigen Werte habe ich oben ebenfalls schon genannt. Man kann natürlich auch die individuell eingestellte Belichtung falsch setzen.

      PeterC schrieb:

      Log ist eine Aufnahmekennlinie, HLG eine Sendekennlinie. (Distributionskennlinie)
      HLG ist für die Distribution von der BBC und deren japanischen Mitstreitern entwickelt worden. Als Sendeanstalten hatten die vermutlich damit gar nicht die Aufnahme vor Augen. Aber grundsätzlich kann man natürlich auch in HLG aufnehmen - nur das Graden wird nicht empfohlen.

      Hans-Jürgen schrieb:

      Aber Unterschiede scheint es da ja doch zu geben, denn die direkte Ausgabe der HLG-Aufnahmen der GH5 scheinen mir auch ohne anschließendes Grading nicht so gut zu sein.
      Das würde ich vor dem Hintergrund der Entstehung dieser Transferfunktion so nicht behaupten. Und ich würde eher davon ausgehen dass die Beispiele, die herumgeistern, nicht unbedingt immer richtig belichtet sind - was die Luminanz angeht. Und im Hinblick auf den Farbraum ist HLG ohnedies nur für HDR-Displays wirklich sinnvoll abspielbar - für rec709 siehe oben: falscher Farbraum.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Hans-Jürgen schrieb:

      Wenn ich mir den letzten hier zitierten Satz ansehe, dann ist für mich die Frage von Bruno schon nachvollziehbar und es hat sie meiner Meinung nach noch niemand korrekt beantwortet.
      Also ich glaube die Fragen wurden längst beantwortet, und das auch korrekt.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Achilles schrieb:

      Also das HLG-Videomaterial des Camcorder Sony FDR-AX700 kann man "out of the box" direkt auf einem HLG-TV abspielen, ein Color-Grading dafür ist nicht nötig.
      Das entspricht dem HLG-Konzept, wie es zumindest in dem Grass-Valley-Papier dargestellt wird. Siehe folgende Punkte des von dir genannten Papiers "Wahl zwischen Anzeigelicht und Szenenlicht basierter Umwandlung in EDIUS — Ein Beispiel für einen unkomplizierten HDR-Produktionsablauf:"
      • Seite 2: "Wenn das Video direkt im HLG-Format aufgezeichnet wird, kann es,wenn es der Zeitfaktor erfordert, ohne jegliches Color Grading (CG)verbreitet werden."
      • Abbildug 5, links unten: "HLG Signal auf ---> HLG-Display "Standard Farbkontrastdirekt nach derAufnahmeKann gleich verbreitet werden."
      • "Abbildung 6 — HLG Produktions-Workflow mit ausgezeichneter, unmittelbarer Ausgabe"

      Achilles schrieb:

      Die HLG-Videobeispiele aus dem Netz die mir von der GH5 hier vorliegen kann man wohl auch direkt am HLG-TV abspielen aber ohne einem vorherigen Color-Grading
      sieht das für mich nicht gut aus.Man muss es also einem Color-Grading unterziehen was natürlich einen zusätzlichen Zeitaufwand verursacht.

      Achilles schrieb:

      Deswegen meine obige Frage, mir scheint es doch einen gravierenden Unterschied zu geben zwischen dem "Sony Instant-HDR"? und der HLG-Videoaufnahme der GH5?
      Nochmals, wenn du das von dir zitierte Grass-Valley-Papier anschaust, dann dürfte es bei korrekter Implementierung diesen Unterschied von HLG -> HLG nicht geben. Ich würde einfach bei Panasonic nachfragen, warum es bei HLG --> HLG Unterschiede gibt, sofern es sie gibt.

      Hans-Jürgen schrieb:

      Wenn ich mir den letzten hier zitierten Satz ansehe, dann ist für mich die Frage von Bruno schon nachvollziehbar und es hat sie meiner Meinung nach noch niemand korrekt beantwortet.
      Das hat das von Bruno zitierte Papier beantwortet: HLG --> HLG sollte immer korrekt gehen.Falls nicht, stimmt etwas in der Darstellung des Grass-Valley-Papiers nicht oder es gibt diese Unterschiede nicht.


      Nebenbei: In dem Grass-Valley-White Paper geht es nicht um Sonys HLG-Implementation „Instant HDR“. In dem Papier wir gefragt (Seite 2):

      "Wenn das Video direkt im HLG-Format aufgezeichnet wird, kann es,wenn es der Zeitfaktor erfordert, ohne jegliches Color Grading (CG)verbreitet werden.

      Ist es dann eigentlich nicht möglich, Kameras die im Log-Formataufzeichnen, wie etwa in S-Log oder V-Log, in solchen Bereichen zuverwenden? Ein Log-Signal muss nach HLG oder Perceptual Quantization(PQ) umgewandelt werden, damit es auf Consumer-TVs angezeigtwerden kann — die Umwandlung selbst ist aber nicht schwer.Abgesehen von Liveproduktionen, können wir HDR-Clips mit nurgeringer Zeitverzögerung ausspielen — nach einem schnellen Schnittmit Cut & Paste, dem Hinzufügen von Titeln und der Formatumwandlungmit EDIUS.

      Um das zu erreichen, müssen aber einige Punkte beachtet werden: zumBeispiel unterscheidet sich die Farbgebung zwischen Log-Formatenund HLG. Wegen der Unterschiede im Quellmaterial hat die gewählteEinstellung der „Umwandlungsbasis“ (Engl. Conversion Base) in derPrimären Farbkorrektur Auswirkungen auf das jeweilige Ergebnis.Dieses White Paper beschäftigt sich mit diesem Thema." Unterstreichungen von mir)

      Beste Grüße, Uli