Alfred's Filmprojekt - Planungsfragen

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  • Bisher wird hier ja nur über die Kamera und deren Bedienung gesprochen, das ist doch aber nur ein kleiner Teil eines derartigen Projektes, wie es hier geplant wird.

    Was ist den z,B, mit dem Ton? Der ist für mich genau so wichtig wie das Bild.
    Ein Film mit schlechtem Ton wird man sich vermutlich eine nur ungern ansehen, wenn überhaupt.

    Wir hatten doch schon mal einen hier im Forum, der gleich einen Kinoreifen Film drehen wollte und sich auch sogleich ein Kino für die Premiere besorgt hat.
    Er hatte zwar, wenn ich mich recht erinnere, sich extra eine sehr teure Kamera (30.000 Euronen?) zugelegt, aber die hat den Film auch nicht retten können.
    Bei diesem Film gab es ebenfalls starke Sprünge beim Ton, was die Qualität stark minderte.

    Einen guten Ton bekommt man aber nicht einfach so hin, da sollte man auch schon die entsprechende Hardware besitzen und vor allem auch wissen, wie man diese einsetzten muss.
    Das gelingt mit Sicherheit nicht einfach so, sondern bedarf intensiver Übung.

    Diese Erfahrung haben auch die 2 Protagonisten des hier mal besprochenen Films "WEIT. Die Geschichte von einem Weg um die WeltWEIT. Die Geschichte von einem Weg um die Welt" gemacht, die ja schon Erfahrungen mit der Kamera hatten, aber dennoch als Einziges den Ton zur Nachbearbeitung für viel Geld in fremde Hände gegeben haben, damit etwas vernünftiges dabei herauskam.

    Wenn man dann also die Technik beherrscht kommen die Schauspieler dazu, auch die müssen ihren Part beherrschen.

    Es gibt also noch viel zu tun und ich würde, wie Lothar schon geschrieben hat, nicht so viel diskutieren sondern einfach anfangen, um in Erfahrung zu bringen, was möglich ist und was nicht, um dann daraus die Schlüsse zu ziehen, was noch benötigt wird und woran noch gearbeitet werden muss.
    Gruß

    Hans-Jürgen
  • Lumiere schrieb:


    Leider war auf en Aufnahmen ein leichtes Vibrieren zu bemerken:
    Die Ursache hatte ich schnell gefunden. Der schwingende Parkettboden im Altbau - dagegen ist auch das Sachtler machtlos.
    Da ich das Problem jetzt kenne kann ich Maßnahmen dagegen überdenken und Entscheidungen treffen

    Freundliche Große aus Wien
    Alfred
    Hallo Alfred, wie hast du dieses Problem gelöst?
    vg Ian
  • Ich bin kein raw Filmer, aber soweit ich weiß entwickelt man das Material dann erst am Schnittplatz (da es ja nur die Sensorinfos sind). Eine Abneigung gegen Graden ist hier absurd, ebenso bei log weil es das zwingend braucht.

    Log belichtet man aber im Regelfall nicht unter sondern über. Aber eben mit Graukarte, Waveform-Monitor - und korrigiert das in der Post. Dass man das leicht vergisst ist halt so wenn man es noch nicht gewohnt ist.

    Beim szenischen Filmen ist übrigens Licht setzen auch ein wesentlicher Punkt. Das gehört heute typischerweise zu den Pflichten des Kameramanns, wenn man keinen Beleuchter hat. Und der Ton würde ja schon angesprochen.

    Dass die Objektive eigentlich wichtiger sind als die Kamera ist eh klar. Egal ob Zoom oder fixe Brennweite, gute Cine Objektive gehen durchaus ins Geld. Mir genügen hier bisher meine Canon Fotooptiken.

    Und klar, fang mit dem Filmen an. Daraus lernt man das dann, zusammen mit der Befassung mit der Theorie.
    Lieben Gruß,
    Wolfgang

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    Der Rest ist meine Privatmeinung
  • Ian schrieb:

    Hallo Alfred, wie hast du dieses Problem gelöst?
    Der Fehler trat lediglich bei einer extremen Nahaufnahme eines Schachbrettes auf, wo zwei Spieler Züge machten
    Er wurde durch das Gehen einer weiteren Person verursacht.
    Zum einen kann man das Mitschwingen des Stativs verringern indem man es mit seinem Körpergewicht (oder einem Ballastgewicht - das ist vorgesehen) stabilisiert,
    zum anderen werde ich drauf achten, dass währenddessen niemand herumgeht.
    Bei Aufnahme aus "normaler Entfernung ist die Sache unkritisch und ausserhalb der Wahrnehmung)
    Im schlimmsten Fall hilt noch der - überraschend effiziente - Bildstabilisator von Edius.

    LG
    Alfred
  • wolfgang schrieb:

    Eine Abneigung gegen Graden ist hier absurd, ebenso bei log weil es das zwingend braucht.
    Vielleicht besteht hier ein Missverständnis:
    Mir ist die Nachbearbeitung, das Entwickeln der Farbe recht klar. - und ich mach sie auch gern.
    Unter GRADING versteher ich (vielleicht fälschlich ?) das absichtliche anschliessende verfälaschen der Farben
    Die meisten Beispiele sind heute in Petrol/türkis und Orange gehalten.


    wolfgang schrieb:

    Beim szenischen Filmen ist übrigens Licht setzen auch ein wesentlicher Punkt. Das gehört heute typischerweise zu den Pflichten des Kameramanns,
    Licht ist eine Lieblingsbeschäftigung von mir - allerdings muß ich hier noch eine Menge Equipment kaufen.
    Da das Licht der LED Videoleuchten teilweise zu hart ist., habe ich versuchsweise einen Schirm und den dazupassenden Halter gekauft
    Das Ergebnis ist ausgezeichnet, indes brauche ich jetzt weiter und stärlere Leuchten, aber auch die schwächeren um Schlagshatten zu dämpfen.
    Umgekehrt soll das Bild ja nicht flach und kontrastarm werden.
  • In Wien gibt es gute Lehrer

    Lumiere schrieb:

    Unter GRADING versteher ich (vielleicht fälschlich ?) das absichtliche anschliessende verfälaschen der Farben
    Nein, Du machst doch das Grading auf einem entsättigten Video und bestimmst selbst wo es
    entlang gehen soll, Du bestimmt die emotionale Farbstimmung, manuell oder mit vorgefertigten
    LUTs. Du hältst selbst die Trümpfe in der Hand und lässt Dir nicht von der Kamera die Farbstimmung
    vorschreiben.

    Warum gibst Du so einen Haufen Geld aus, wenn Du lediglich die von den Firmen mitgelieferten
    Kamera-Bildprofile "on the Box" nutzen willst?

    Dieses "herumgeeiere" nicht zu wissen was Du eigentlich willst verwundert mich doch schon sehr!
    Tu Dich mit Wolfgang zusammen, er wohnt in Wien, er macht bestimmt mal einen Einführungskurs
    mit Dir.
    +++++++++++++ Hobby-Videofilmer +++++++++++++++
    FZ300 - ThiEYE T5 EDGE - EDIUS 9.x - DaVinci Res.14
  • Hans-Jürgen schrieb:

    Bisher wird hier ja nur über die Kamera und deren Bedienung gesprochen, das ist doch aber nur ein kleiner Teil eines derartigen Projektes, wie es hier geplant wird.

    Was ist den z,B, mit dem Ton? Der ist für mich genau so wichtig wie das Bild.
    Ein Film mit schlechtem Ton wird man sich vermutlich eine nur ungern ansehen, wenn überhaupt.
    DAs ist richtig

    Ich habe mich fürs erste um das Equipment gekümmert.
    Keinesfalls wird das eingebaute Mikro benütz obwohl es eigentlich überraschend gut klingt. Aber es nimmt natürlich die Umweltgeräusche auf - und das ist unerwünscht-

    Unser Mikrophon ist das NTG 4 von RODE

    Für Aussenaufnahmen iste ein Blimp von RODE vorhanden

    Um den Tonassistenten nicht über Gebühr zu belasten. habe ich für ihn eine RODE Boompole PRO gekauft,, also nicht Alo, sondern Carbonfiber

    Wenn ich es finanziell noch unterbringen kann, dann kaufe ich noch einen Mikrophongalgen für innen

    LG Alfred
  • Achilles schrieb:

    Warum gibst Du so einen Haufen Geld aus, wenn Du lediglich die von den Firmen mitgelieferten
    Kamera-Bildprofile "on the Box" nutzen willst
    Ich verwende gar geine "vorgefertigten Profile" weil die Kamera - soweit ich das überblicken konnte lediglich

    REC 709 (das wäre eines wird aber nicht verwendet
    mp4 plus Clog 3
    mp4 plus Clog
    RAW light

    Ich verwende derzeit die 2. Einstellung
    Im Sucher und Display gibts eine Lut. die annhähernd ein REC 709 erzeugt, damit der Kameramann sich ungefähr vorstellen kann wie das aussehen kann wenns fertig ist.
    das File das aus der Kamera kommt ist dann allerdings "flach"

    Bei RAW dachte ich eigentlich, daß hier kein Clog 3 eingestellt werden sollte, weil RAW ja an sich flach ist,
    aber wenn ich das mache kommt eine Warnung, ich werde mir Bildrauschen einhandeln

    Das alles wäre beherrxschbar, wenn der Monitor mir ein einigermaßen zuverläassiges BIld liefern würde.
    Da gibts TEXT- CUSTOM-PHOTO-SPIEL-CINEMA

    jede Einstellung ist GRUNDVERSCHIEDEN
    bei CINEMA knallen die Farben nur so.
    Was weiß ich was andere Nurzer eingestellt haben ?
  • Lumiere schrieb:


    Unser Mikrophon ist das NTG 4 von RODE

    Für Aussenaufnahmen iste ein Blimp von RODE vorhanden

    Um den Tonassistenten nicht über Gebühr zu belasten. habe ich für ihn eine RODE Boompole PRO gekauft,, also nicht Alo, sondern Carbonfiber
    Wichtig ist auch noch die Möglichkeit den Ton ordentlich mittels Kopfhörer zu kontrollieren - während des Drehs. Gerade derjenige der den Ton angelt muss auch hören was er angelt. Und wissen was er tut, ob besser von oben oder von unten genangelt wird usw.

    Da gehört ein bisschen Übung dazu, vor allem wenn die Angel nicht im Bild erscheinen soll, das Mikrofon aber trotzdem so nah wie möglich an die Schallquelle muss - das NTG4 ist nicht gerade eine absolute Richtkeule - das ist nicht einfach ;)

    Was auch nicht übersehen werden sollte ist der sonstige Atmo-Ton. Fängt bei Vogelgezwitscher an, geht über Straßenatmo und hört bei der Aufnahme von "Stille" in Innenräumen auf. Denn rein der Ton von der Angel wird nicht überzeugend klingen, da gehört immer die passende Grundstimmung mit dazu.

    Je nach Anforderung kann man da richtig Aufwand treiben, das geht hin bis zur Surroundaufnahme mit 4 Mikrofonen und externem Audiorecorder usw. - nur für ein bisschen realitätsnahe Atmo ;)


    Lumiere schrieb:

    Das alles wäre beherrxschbar, wenn der Monitor mir ein einigermaßen zuverläassiges BIld liefern würde.
    Da gibts TEXT- CUSTOM-PHOTO-SPIEL-CINEMA

    jede Einstellung ist GRUNDVERSCHIEDEN
    bei CINEMA knallen die Farben nur so.
    Was weiß ich was andere Nurzer eingestellt haben ?

    Dieses Problem hast Du immer - egal wie Du aufzeichnest. Das was dann der Zuschauer am Fernsehgerät eingestellt hat kannst Du nicht beeinflussen - dreht der Farben hoch oder runter, Bild eher hell oder dunkel - das liegt außerhalb der Macht desjenigen der den Film macht....

    Um selbst das Bild beurteilen zu können braucht es einen Rechner mit passender Videokarte die ein echtes Videosignal an einen richtigen TV-Monitor bringt, per HDMI oder SDI o.ä.

    Dazu einen Fernseher der sich neutral einstellen lässt, sprich bei dem sich die ganzen automatischen Bildverbesserer abschalten lassen. Das ist dann Deine Referenz.

    Ein PC-Monitor via Grafikkarte ist für ein ordentliches Referenzbild immer unbrauchbar !
    Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar
  • Danke für die Tipps
    Kophörer ist selbstverständlich vorhanden

    Vieles wird in meiner Wohnung gedreht, die dan in verschieden Schauplätze umgebaut werden soll (daher benötigte ich eine Kamer mit der Möglichkeit geringer Hintergrundschärfe,
    Sollt ich dereinst mit RAW zu Rande komme bietet sich (für die Zujunft auch Greenscreen Technik an. Denn wenngleich ich mp 4 in 8 Bit positiver beurteile als mancher hier, so weiß ich daß es für Greenscreen nicht geeignet ist, man sieht die Stanzung selbst mit geschlossenen Augen.

    Vor den Aufnahmen im Freiuen hab ich jetzt schon Angst.
    Mich wundert, daß man Stimmen heut noch in MONO aufnimmt, aber das hat sicher Gründe - und ich werde dieser "Regel" folgen

    Zum REchner: Ich besitze ihn erst seit 4 Tagen;


    [b] CP Computer Intel Core i7 8700k Workstation[/b]

    ·6GB DDR5 PCIe Nvidia Geforce GTX1060 Grafikkarte

    32 GB RAM

    Der Fernseher ist ziemlich flexibel in Punkto einstellungen-
    Das meiste ist sowieso inaktiv, da die meisten "Verbesserungen" eigentlich keine sind.

    Besten Dank und beste Grüße

    Alfred


  • Lumiere schrieb:

    ....so weiß ich daß es für Greenscreen nicht geeignet ist, man sieht die Stanzung selbst mit geschlossenen Augen.
    Hier muss ich allerdings widersprechen. Sauber ausgeleuchtet kann man mit Know-How, viel Fummelei und einem guten Keyer auch aus 8Bit-Material - sogar aus AVCHD-Material - gute Keys rausholen.


    Lumiere schrieb:


    Vor den Aufnahmen im Freiuen hab ich jetzt schon Angst.
    Mich wundert, daß man Stimmen heut noch in MONO aufnimmt, aber das hat sicher Gründe - und ich werde dieser "Regel" folgen
    Angst ist da völlig unbegründet, wobei guter Ton nicht einfach ist. Das mit Mono hat den Hintergrund das man möglichst viele Neben-/Hinergrundgeräusche ausblenden will und dazu i.d.R. Richtrohrmikrofone verwendet.

    Lumiere schrieb:



    Zum REchner: Ich besitze ihn erst seit 4 Tagen;


    CP Computer Intel Core i7 8700k Workstation

    ·6GB DDR5 PCIe Nvidia Geforce GTX1060 Grafikkarte



    Meiner Meinung nach ist das Teil so für eine ordentliche, halbwegs verbindliche und professionellen Ansprüchen genügende Vorschau nicht tauglich. Eine ordentliche Vorschau darf nicht über die PC-Grafikkarte laufen, egal wie "potent" die ist !

    (Ich weiß das es jetzt Widerspruch hagelt, aber ich habe hier meine Meinung - die gottseidank auch einige andere Leute teilen)
    Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar
  • Also ich sehe das ebenso - eine Vorschau über eine GPU ist eben maximal für Hobbyansprüche ok. Aber sicher nicht für einen professionellen Hintergrund/Anspruch. Da braucht’s eine Videoschnittkarte.

    Ähnlich schwierig ist es mit dem Monitor - der entsprechend kalibriert sein sollte. Die Probleme damit: die Kalibrierung muss eigentlich im Monitor speicherbar sein.

    @ Bruno,
    Danke für das Vertrauen dass ich hier beratend tätig sein könnte. Vermutlich könnte ich das auch. Aber ich vermute auch dass das keinen Sinn macht. Dazu sehe ich in dem Fall hier leider eher eine zu geringe Bereitschaft Dinge auch annehmen zu wollen. Und das braucht’s aber, sonst wird sowas nichts.
    Lieben Gruß,
    Wolfgang

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    Der Rest ist meine Privatmeinung
  • MacMedia schrieb:

    Das mit Mono hat den Hintergrund das man möglichst viele Neben-/Hinergrundgeräusche ausblenden will und dazu i.d.R. Richtrohrmikrofone verwendet.
    Oder Lavalier Mikros.

    Von der Aufnahme mal abgesehen, dürfte Mono wohl auch in der Audiomischung besser zu plazieren sein als ein Stereosignal.
    Greetings,
    ro_max

    Grüne Kommentare sind als Mod, der Rest als User geschrieben.
    ------------------------ Meine CGI-Tests auf Vimeo. --------------------------
  • Da ist man schnell bei der Tonangel.
    Lieben Gruß,
    Wolfgang

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  • Das Ganze erinnert an ein Mitglied, das eine kleine Nikon mit 600mm Objektiv aus der Hand völlig ruhig halten konnte, damals schon eine Kunst - wieso fällt mir jetzt Kunstfigur ein?

    Beste Grüße, Uli
  • Lumiere schrieb:

    lobra schrieb:

    Der EIZO 4K HDR Monitor kostet ca. 25.000 € und ist ab März verfügbar. [..]
    Du meinst wahrscheinlich den EIZO 4 K Monitor ohne HDR, der kostet ca. 4.000 €
    Wenn er sich geirrt haben sollte ist das auch kein Beinbruch - aber 25000.-- Euro geb ich nicht aus

    In der Preislage bekommst Du auch einen Flanders.



    Ich glaube, Du rennst in die falsche Richtung.
    Egal ob mit 25.000 oder mit 5.000 Euro für den Monitor.

    Investiere das Geld lieber in die Gagen der Schauspieler und der anderen Mitarbeiter.
    Davon profitiert Dein FIlm viel mehr als von einem Superduper-Monitor.

    Und investiere in Vorbereitung. Beim Spielfilm immens wichtig, damit das Projekt nicht irgendwann mittendrin kippt.



    Ach ja ... was ich bisher nicht mitbekommen habe - weder hier noch in Deinem Forum ...
    Wie lang ist denn die angestrebte Länge des Films?

    Viele Grüße
    Peter
  • Lieber Peter
    Danke für Dein Interesse

    Irgendwie bin ich erstaunt, zu hören, daß der Monitor eigentlich gar nicht so aufwändig sein muß. da man mir geraten hat 10 Bit RAW zu filmen, und fabzukorrigieren,m wenn ein "normaler" 4 K Monitor (ich habe derzeit noch keinen) das gar nicht kann-

    Da es sich um ein Amateurprojekt handelt werden keine Gagen bezahlt, die sich daraus ergebenden Nachteile sind mir bekannt, ich versuche sie aber so gering wie möglich zu halten.

    PeterC schrieb:

    Und investiere in Vorbereitung. Beim Spielfilm immens wichtig, damit das Projekt nicht irgendwann mittendrin kippt.
    In diesem Punkt bin ich vermutlich vorbildlich.
    Ich bereite sein einiger Zeit vor und habe einiges auf die Reihe gebracht, so zum Beispiel die Anschaffung einer Kamera mit Super 35 Sensor
    Die ist natürlich für einen Amateut ein typischer Overkill, aber ich bin der Meinung, daß speziell der Amateur die Hintergrundunschärfer braucht um
    eine gegebenvalls improvisierte Location zu verschleiern, bze in die Unschärfe zu setzten

    Es gibt ein eigenes Forum.wo die Ausrüstung vorgestellt wird (so bereits vorhanden)
    und ich versuche Darsteller auch von dorther zu bekommen. Eigenartigerweise bekomme ich eher aus meine Bekanntenkries solche
    als über diese Forum, immerhin lesen gelegentlich bereits Leute mit. Auch über einen Amateuerfilm-Amateurvideoclub versuche ich leute zu bekommen

    Ich beschaffe derzeit notewendige Ausrüstung UND REQUISITEN

    Dein Vorschlag steht übrigens in krassem Gegensatz zum Rat "sofort anzufangen" um zu lernen
    Das wäre IMO der Weg ins Chaos.- Ich bin vom Typ her eher Planer als Improvisatot
    SElbst wenn alles "perfekrt" durchgeplant ist, so gibt es immer noch zahlreiche Imponderabilien


    PeterC schrieb:

    Ach ja ... was ich bisher nicht mitbekommen habe - weder hier noch in Deinem Forum ...
    Wie lang ist denn die angestrebte Länge des Films?
    Oh. Danke daß Du mitgleesen hast

    Die Länge wird - nach derzeitigem Stand - zwischen 30 und 40 Minuten liegen.
    Um Probleme mit ausfällen möglichst gering zu halten gibt es eine Modulbauweise, wo es wichtige und weniger wichtige Module gibt.
    Wenn ein unwichtiges Modul aus welchen Gründen auch immer - ausfällt, so ist das zwar schade, aber es gefährdet das Projekt an sich nicht.

    Ich habe auch mit freude gelesen, daß ich eventruel auch mit 8 Bit Bluescreen Aufnahmen glaubwürdig realisieren kann -
    aber dazu muss erst die Ausrüstung her UND Probeaufnahmen für die Erfahrung - Das wird erst im eventuellen 2. Projekt eventuel möglich sein.

    Eliche Ratschläge halte ich im Hinterkopf und werde, so sie finanzierbar sine in nen nächsten Monaten aud mit einbeziehen, aber man sollte nicht vergessen, daß
    dieser Film - egal wie schlecht oder gut er wird - niemals Geld einspielen wird.

    Beste Grüße aus Wien
    Alfred
  • Lumiere schrieb:

    Dein Vorschlag steht übrigens in krassem Gegensatz zum Rat "sofort anzufangen" um zu lernen
    Vielleicht hast du das etwas falsch verstanden.
    Du solltest sofort damit beginnen praktische Erfahrungen mit deiner technischen Ausrüstung zu sammeln.
    Das ist aber nicht gleichzusetzen mit dem sofortigen Beginn deiner Aufnahmen für den Spielfilm.

    Du wirst planen können viel du willst, dadurch bekommst du keine praktische Erfahrung.
    Ohne praktische Erfahrung wirst du aber auch keinen guten Film hinbekommen.

    So wirst du vermutlich recht schnell mitbekommen, dass du mit einem Mikro alleine nicht auskommen wirst, sondern du mehrere verschiedenen Typs brauchst, um alles abzudecken.

    Es wäre für mich oder auch andere schon mal interessant kurze Clips deiner ersten Versuche zu sehen.
    Dann kann man alles auch schon besser einschätzen.
    Lade doch einfach mal ein paar Schnipsel hoch.
    Gruß

    Hans-Jürgen
  • Das wäre doch einmal etwas!!

    Viele Grüße

    Lothar
  • Lumiere schrieb:



    PeterC schrieb:

    Und investiere in Vorbereitung. Beim Spielfilm immens wichtig, damit das Projekt nicht irgendwann mittendrin kippt.
    In diesem Punkt bin ich vermutlich vorbildlich.Ich bereite sein einiger Zeit vor und habe einiges auf die Reihe gebracht, so zum Beispiel die Anschaffung einer Kamera mit Super 35 Sensor

    Genau das meine ich eben nicht mit guter Vorbereitung, sondern die ganzen Aufgaben zwischen Drehbuch und Dreh.

    Bildauflösung, Locationbuchung, Drehplanung, Callsheets usw. usw.

    30-40 Minuten ... keine Spielfilmerfahrung ... kein Budget ... keine wirklichen Schauspieler ... und bisher nur ein paar Dialoge aber noch nicht mal die erste durchgehende Fassung des Drehbuchs.

    Das ist ein wirklich ehrgeiziges Projekt und die Gefahr ist sehr groß, dass Du Schiffbruch erleiden wirst - vor allem bei der Länge in Kombination mit der fehlenden Spielfilmerfahrung.


    Es hakt in Deiner Beschreibung schon an grundlegenden Sachen.
    Deine Idee, jeden Schauspieler nur an einem Drehtag zu benötigen ... Schaupieler werden in unerschiedlichem Zusammenspiel agieren. Somit müsstest Du also alle Schauspieler an einem einzigen Tag da haben, oder Dein Drehbuch darauf kastrieren ... was die denkbar schlechteste Variante wäre.
    Ein Drehtag mit 4-5 Stunden ... 8-10 Stunden ist realistischer.
    Du hast bisher in Deiner Personalaufstellung noch keinen Aufnahmeleiter, die Person die Zeitplan und Szenen im Auge behält.

    Wieviel Drehtage hast Du geplant?


    Zum jetzigen Stand brauchst Du weder eine Kamera noch einen Gradingmonitor.
    Wenn Du in der Planung ein Stück weiter bist, frühestens nach der Bildauflösung wirst Du überhaupt erst wissen, welches Equipment benötigt wird. Das gilt auch für die Kamera.


    Der Bereich zwischen Drehbuch und Beginn des Drehs ist der Wichtigste überhaupt.
    Ab dem Moment wo zur Kamera gegriffen wird muss der Film eigentlich schon fertig sein. Ab dann ist es nur noch Schadensbegrenzung.

    Dieser Bereich ist bei Dir nach Deinen Schilderungen momentan noch ein großes tiefes leeres Loch.


    Deshalb mein allerherzlicher Tipp:
    Befrei Deinen Kopf von den ganzen technischen Spitzfindigkeiten und Spielereien.

    Konzentriere Dich erstmal auf die organisatorische Planung.
    Stelle Dein Drehbuch fertig. Überarbeite es. Überarbeite es nochmal. Und dann überarbeitest Du es nochmal.
    5. - 8. Fassung ist meist die gesunde, nach der gedreht werden kann.
    Verteile das Drehbuch an alle Mitwirkenden. Hilfreich ist es, an gute Mitarbeiter auch die Vorfassungen, also 2., 3., 4. Überarbeitung herauszugeben. Du hast keinen erfahrenen Lektor. Also nutze sie als solchen.

    Dann konzentriere Dich auf die organisatorische Planung.

    Erst sehr spät in diesem Prozess fängt es wieder an, dass Du Dich um die Technik kümmern musst. Und auch dann erst weißt Du überhaupt, was Du wirklich brauchen wirst.

    Viele Grüße
    Peter