Alfred's Filmprojekt - Planungsfragen

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  • Rod schrieb:

    Lumiere schrieb:

    Gut möglich - Aber ich habe eben eine gebraucht. Alles was wir heute kaufen ist irgendwann überholt, Aber allzu eng würde ich es nicht sehen.
    Sie beherrscht 4 K Cinema UND 50 Bilder ssowohl mp4 UND RAW light UND HDR
    Aus meiner Sicht steht deine Pyramide auf dem Kopf.

    Genau so ist es.
    Auch wenn Lumiere es bisher noch ignoriert. :)

    Da sein wichtigster Gedankenpunkt immer noch auf der Kamera liegt, erlaube ich mir da mal kurz zusammenzufassen:

    @Lumiere, Du legst Wert auf maximale Farbnachbearbeitung, Aufnahme in 10 Bit (oder mehr),
    hast Deinen Zeitplan Spitz Auf Knopf kalkuliert, sodaß kein einziger Kamera- oder Kartenfehler hinnehmbar ist,
    hast keinen Kameraassistenten oder Datawrangler geplant, sodaß Du darauf angewiesen bist, den gesamten Drehtag auf die Kamerakarte zu packen,
    planst Schauspieler, bei denen Du froh sein musst wenn überhaupt ein Take einer Einstellung klappt, denn sie haben bisher nullkommanull Vorbereitungsmöglicheit und hast diese auch nicht geplant.

    Zusammenfassend aus Deinen bisherigen Schilderungen komme ich zu dem Fazit:

    Du hast die falsche Kamera gekauft.

    Keine Ahnung wer sie Dir aufgeschwatzt hat, aber das Geld wäre anderswo besser investiert gewesen.

    Du solltest endlich anfangen das Pferd von vorne aufzuzäumen und nicht von hinten wie Du es jetzt machst.
    Sonst geht noch mehr in die Hose.

    Und das wäre sehr schade um das ehrgeizige Projekt - und die nächsten vielen tausend Euro.

    Viele Grüße
    Peter
  • Rod schrieb:



    Licht: Wenn nur ein Zimmer zur Verfügung steht, dann kannst du nur durch die Lichtsetzung den Raum wesentlich verändern. Beispiel: Begegnung mit der Wahrsagerin Jolande. Hier könnte das Zimmer dunkel, farbig, intim, etwas geheimnisvoll ausgeleuchtet werden. Dagegen könnte man das gleiche Zimmer bei der Einberufung von Krautwurm durch die AAA-Beraterin kühl, nüchtern sachlich ausleuchten. Auch eine Licht und Kameraperspektive wählen, die Krautwurm entsprechend hilflos und klein erscheinen lässt. Über Licht habe ich bei dir noch nahezu nichts gelesen.
    Licht hat meiner Meinung nach fast die stärkste Ausdruckskraft. Licht verwandelt Bilder, verwandelt Räume und auch Menschen.

    Insofern gehört in das "Drehbuch" auch das Licht mit rein, sprich man muss sich Gedanken machen wie Licht wirkt, wie Licht die Aussage der Szene führt und stützt.

    Das geht nicht mit einfach "hell" machen und dann im Schnitt ein bisschen nachkorrigieren ;)

    Rod schrieb:

    Kamera: Am genauesten muss sie die Gesichter der Schauspieler einfangen. Der Mensch ist seit seiner Geburt auf Gesichter geeicht. Er kennt jede Regung, Bewegung. Er kann am Gesichtsausdruck sofort die innere Stimmungslage des Protagonisten erkennen. Hier ist eine Kamera gefragt, die den Ausdruck und nicht den Pickel plastisch rüberbringt.
    .....


    Drehst du mit HDR, 4K-Schärfe, dann wird der Zuschauer nur durch die Pickel und Hautunreinigkeiten vom Film abgelenkt.

    Das sind aber genau die Eigenschaften, die du bei der Canon C200 hervorhebst. Sie ist dir sogar noch zu weich im Vergleich zu deiner scharfen Panasonic. HDR, volle Schärfe, begrenzt RAW würde deine Filmaussage nicht unterstützen.

    Absolute Zustimmung. Gerade das muss passen, die Gesichter im Film ggf. sogar in übernatürlicher Nahaufnahme müssen passen - das geht bis zum Ausdruck in den Augen.

    Kein zu unterschätzender Part, gerade wenn man mit Laiendarstellern dreht. Ein guter Profi-Schauspieler "lernt" Gesichtsausdrücke, lernt wie er schauen muss um traurig, erregt, depressiv, freudig usw. zu wirken. Mach das mal einem Laien kalr wie er schauen soll - schwierig und ggf. zeitaufwendig, vor allem wenn dann neben der Mimik, dem Augenausdruck auch noch Bewegung und Stimme zusammenpassen müssen.
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  • PeterC schrieb:


    Du legst Wert auf maximale Farbnachbearbeitung, Aufnahme in 10 Bit (oder mehr),
    hast Deinen Zeitplan Spitz Auf Knopf kalkuliert, sodaß kein einziger Kamera- oder Kartenfehler hinnehmbar ist,
    hast keinen Kameraassistenten oder Datawrangler geplant, sodaß Du darauf angewiesen bist, den gesamten Drehtag auf die Kamerakarte zu packen, planst Schauspieler, bei denen Du froh sein musst wenn überhaupt ein Take einer Einstellung klappt, denn sie haben bisher nullkommanull Vorbereitungsmöglicheit und hast diese auch nicht geplant.
    Ich möchte das sogar noch soweit erweitern das Lumiere die Job's von Kameramann und Regie in Personalunion machen will. Und das ohne irgendwelche Assistenten die ihn unterstützen.

    Meiner Meinung nach nicht die besten Voraussetzungen, eher Voraussetzungen dass das was schief gehen kann auch schief gehen wird....

    Und das wäre verdammt schade !
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  • Der Zug ist doch längst abgefahren. Dass er die falsche Kamera gekauft hat habe ich schon lange gesagt, noch bevor irgendein Sterbenswörtchen zu der ganzen Planungsthematik gekommen ist.

    Daher werden Kameras eben auch gerne gemietet und sind praktisch nie die zentrale Frage bei derartigen Produktionen.

    Und jetzt hat er eine nicht optimale Kamera für den Zweck, und der „angesprochene Rest“ ist derart viel dass das Scheitern leider sehr wahrscheinlich ist. Das ist schade.
    Lieben Gruß,
    Wolfgang

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  • Ich finde es erstmal erfrischend, wenn sich jemand wie Alfred an so ein Projekt wagt. Nach dem Motto: Ich mach das einfach. Ich plane immer bis in die Puppen, er dagegen macht. Ganz ehrlich, Hut ab. :servus:

    Alfred hat als Amateur den Luxus, wie er auch selbst schreibt, dass er zeitlich flexibel ist. Außerdem sind von den bisher geplanten acht Rollen erst drei besetzt und zwei vermutlich besetzt. Auch die des Hauptdarstellers ist noch nicht sicher besetzt.

    Der Film ist noch in der Planungsphase, die Kamera ist schon da, prima, stört letztlich nicht. Jetzt könnte sich Alfred um den "ganzen Rest" kümmern und auch schauen, inwieweit er die Vorschläge und die kritischen Einwände berücksichtigt. Als Autor und Regisseur ist er ganz Herrscher über seinen Film.

    Beste Grüße, Uli
  • Hans-Jürgen schrieb:

    Warum er allerdings eine falsche Kamera gekauft haben soll kann ich nicht nachvollziehen.

    Das kann ich Dir erklären:

    Er legt Wert darauf in 4k, 10 oder 12 Bit und log-Kurve aufzuzeichnen, weil er ein umfassendes Grading geplant hat.
    Bei der C200 bleibt ihm somit nur die Aufzeichnung auf die CF-Karte.

    Er hat einen abnormal straffen Zeitplan für seine Drehs - zu wenig Drehtage und dazu noch Drehtage mit nur 4-5 Stunden geplant.
    Er hat weder Kameraassistenten noch Data-Wrangler geplant
    Es bleibt folglich am Set keinerlei Zeit für Datensicherung, Datensichtung usw.

    Sprich: Er ist darauf angewiesen, die Rohaufnahmen auf der Speicherkarte zu lassen, bis der Drehtag komplett beendet ist.
    Hierzu ist es notwendig, gleichzeitig auf 2 Karten aufzuzeichnen, um wenigstens ein kleines bisschen Datensicherheit zu haben.

    Ebenso ist sein Zeitplan pro Drehtag so knapp, dass er sich keinerlei Probleme mit der Kamera erlauben kann.
    Ein simpler Kartenfehler, selbst wenn er direkt bei der Aufnahme angezeigt wird, haut ihm kräftig den Ablauf kaputt.
    Dazu kommt, dass er Laienschauspieler hat, die absolut nicht sattelfest sind. Somit kommt der Kartenfehler genau dann, wenn eeeendlich der einzige Take ohne Schauspielerfehler klappt.
    Auch dies macht es wieder unabdingbar, dass auf zwei Karten gleichzeitig gedreht wird.

    Seine Schauspieler sind teilweise Laienschauspieler, teilweise Leute ohne jeglich Schauspielerfahrung.
    Dazu kommt der Stress der knappen Zeit pro Drehtag.
    Er wird also darauf angewiesen sein, praktisch jede Probe als heiße Probe zu machen.
    Das erhöht die anfallenden Datenmengen ungemein.
    Er wird mindestens nochmal zwei seiner nicht ganz billigen CF-Karten mit 256 GByte kaufen müssen.

    Die C200 hat aber keinen zweiten CF-Slot.
    Somit kann er nur auf eine Karte aufzeichnen, also keine Backup-Aufzeichnung möglich.

    Die Kamera erlaubt nicht mal einen Backup mit reduzierter Bittiefe auf SD-Karte, sodaß wenigstens eine Notreserve verfügbar wäre.

    Sie erlaubt auch keine Ausgabe der 4k RAW Daten über HDMI oder HD-SDI, also auch hier keine Möglichkeit ein Backup auf externe Festplatte aufzuzeichnen.

    Aufgrund des Damoklesschwertes, das er sich geschaffen hat, kann er es sich auch nicht erlauben, bei den beiden zusätzlichen Speicherkarten auf preisgünstigere Modelle zurückzugreifen. Somit sind alleine dafür nochmal mind. 1.340,- Euro fällig.
    Und trotzdem hat er kein Backup den gesamten Drehtag über.
    Und wenn eine Karte einen Fehler zeigt, hat er nur noch zwei ... das wird dann schon wieder knapp.
    Dazu muss noch nicht mal einer echter Hardwarefehler der Karte vorliegen.
    Ein simples entnehmen der Karte bei angeschalteter oder versehentlich noch aufzeichnender Kamera reicht um einen Fehler zu erzeugen und damit die Karte für den gesamten Rest des Drehtages zu sperren.
    Bei seinem Zeitplan sind solche menschlichen Fehler wegen des Zeitdrucks und der allgemeinen Unsicherheit der Beteiligten höchstwahrscheinlich.

    Nachdreh kann er sich nicht erlauben, seine Laienschauspieler werden mit ziemlicher Sicherheit später nicht mehr vollständig verfügbar sein.
    Selbst wenn sie verfügbar sind ... anders als professionelle Schauspieler ist ein Laienschauspieler oder gar "Freund, der halt mal mitmacht" nicht bereit sein äußeres bis zum endgültigen "Alle Nachdrehs gelaufen" zu wahren.

    Der stolze Gang zum Frisör für neuen Haarschnitt oder ein paar Strähnchen, der Karibikurlaub, der herrlich gebräunte Haut beschert, das Hemd, das die liebe Frau in der Altkleidersammlung entsorgt hat ...
    All das wird sein Projekt letztendlich zum Scheitern bringen, sollte ein Nachdreh nötig sein.

    Somit schwebt die ganze Zeit ein mächtiges Damoklesschwert über Alfreds Kopf weil er gezwungen ist den gesamten Drehtag ohne jeglichen Backup aufzeichnen zu müssen und ohne realistische Reserve eines Nachdrehs zu haben.

    Um sich diese projektentscheidenden Probleme vom Hals halten zu können, ist die C200 leider ungeeignet.

    Die Wahl einer anderen Kamera hätte ihm hier deutlich mehr Rückenfreiheit und mehr Sicherheit geboten.


    Es bleibt ihm also nichts anderes übrig als damit zu leben, dass jede Drehsekunde sein kompletter Drehtag und damit sein komplettes Projekt platzen kann - nur wegen einer simplen Unzulänglichkeit der Speicherkarten oder eine kleinen Unaufmerksamkeit bei der Bedienung,
    oder er muss akzeptieren, auf ein niedrigeres Aufzeichnungsformat zu wechseln um die SD-Karten nutzen zu können, was bei der C200 jedoch ein gewaltiger Downstep wäre was er mit Verlaub auch mit einer deutlich preisgünstigeren Kamera hätte haben können.
    Ebenso zu akzeptieren, dass er seine Idee des aufwändigen präzisen Grading - für das er ja sogar extra einen Monitor kaufen will - komplett begraben kann.

    Oder - als dritte und wohl angebrachteste Alternative - seine C200 zur B-Cam oder Making-Of Cam zu degradieren und als Hauptkamera eine Kamera zu mieten, die seine Anforderungen und notwendige Zwänge bei der Aufzeichnung abdeckt.


    Viele Grüße
    Peter
  • Peter hats lange formuliert, aber zusammenfassend fehlt der C200 eben eine Backup-Möglichkeit in 10bit.

    Zum Vergleich:
    • Bei der FS7 hänge ich (bis UHD 25p) meinen (alten oder neuen) Shogun dran, und zeichne intern mit UHD 25p 10bit hochwertig als XAVC-I und extern mit UHD 25p auf. Und extern auf relativ preiswerte SSDs (1TB um ca. 350 Euro, wenn ich es jetzt richtig im Kopf habe).
    • Die FS7 hat auch zwei Kartenslots. Gleichzeitige Aufzeichnung auf beide Karten bin ich mir jetzt auswendig nicht sicher, ich kombiniere das eben eher mit dem Shogun.
    • Bei der EVA1 arbeite ich ebenso mit zwei Kartenslots. Gleichzeitige Aufnahme auf 2 Karten ist möglich, mit UHD 25p wieder als 10bit. Zusätzlich kann ich auch hier mit dem Shogun Inferno UHD 25p 10bit als dritte (!) Aufzeichnung fahren, wenn ich will. Mit der EVA1 ginge sogar noch die UHD 50p 10bit Aufzeichnung auf den Shogun Inferno.
    • Bei der FS7 könnte ich jetzt schon extern raw bei DCI 4K ausgeben und aufzeichnen, und intern eben als XAVC-I oder auch mpeg2HD intern neben extern DCI 4K.
    • Bei der EVA kommt die externe raw Aufzeichnung erst - aber wird wohl demnächst verfügbar sein. Sicher bis der Dreh beginnen soll. 5.7K raw selbst noch zu ProRes gewandelt bietet aber dann massive Vorteile - und wir wissen derzeit noch nicht was da genau gehen wird, aber es werden zumindest 10bit ProRes mit 5.7K bis 25p sein. Bei 4K geht dann vermutlich raw bis 50p zu ProRes gewandelt. Ob das raw 10bit oder 12bit log raw sein wird ist derzeit offen.
    Zusammenfassend: diese beiden Geräte würden (hochwertige) Sicherungen in verschiedensten Umfängen und Formaten erlauben.
    Lieben Gruß,
    Wolfgang

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    Der Rest ist meine Privatmeinung
  • Lumiere sieht sich selbst nicht mehr als Hobbyfilmer, er stellt professionelle Ansprüche an
    sein Aufnahmeequipment. Da ich bisher keinerlei Referenzvideos von ihm gesehen habe,
    kann ich nicht beurteilen ob er seinem eigenen Anspruch gerecht werden kann das Projekt
    mit Laienschauspielern ohne technische Assistenz und mit entsprechenden Kenntnissen
    erfolgreich umzusetzen.

    Seinen Beiträgen entnehme ich gewaltige allgemeine Unsicherheiten hinsichtlich
    Projektanspruch, Projektablaufgestaltung und technischer Umsetzung.

    Ich sehe auch die Beratungsresistenz von Alfred, immerhin durch Leute von hier die über
    entsprechende professionelle Erfahrung schon verfügen und die sich sehr viel Mühe
    geben Alfred mit vielen Beiträgen zu unterstützen.

    Ich schlage vor Alfred jetzt loszulassen, er soll eben alleine "laufen" und zusehen wie er
    mit dem Projekt fertig wird! :thumbup:
    +++++++++++++ Hobby-Videofilmer +++++++++++++++
    FZ300 - ThiEYE T5 EDGE - EDIUS 9.x - DaVinci Res.14
  • Ich glaube auch, dass Alfred ganz andere Probleme als die Kamera hat. Im Übrigen muss ich für mich feststellen, dass ich noch nie Probleme mit Speicherkarten hatte und wenn ich nur einen Slot in der Kamera habe, benötige ich für das fortlaufende Aufnehmen 2 Karten. Eine in der Kamera, eine im Computer für die Sicherung um dann wieder zu wechseln. Parallel dazu kann man noch eine 2. Sicherung auf einer externen Festplatte am PC oder auf dem Laptop starten.

    Das Problem liegt in diesem Projekt nicht an der Kamera sondern an allen anderen nicht technischen Dingen! Trotzdem wünsche ich viel Glück bei dem Projekt und wünsche mir auch, dass man einmal einen kleinen 2 minütigen Test, egal mit welcher Kamera, sehen könnte.

    Viele Grüße

    Lothar
  • wolfgang schrieb:


    • Die FS7 hat auch zwei Kartenslots. Gleichzeitige Aufzeichnung auf beide Karten bin ich mir jetzt auswendig nicht sicher ...


    Ich aber. :)

    Gleichzeitige Aufzeichnung auf beide Karten mit "volle Pulle" möglich, also rauf bis DCI-4k, 60p, 10 Bit.

    Diese Backup-Aufzeichnung auf beide Karten mache ich ständig, sobald die Aufnahmen auch nur ein kleines bisschen wichtig sind.

    Diese Möglichkeit war für mich Grundvoraussetzung bei der Entscheidung zum Kauf der Kamera damals.

    Ich hatte vorher schon leidliche Erfahrungen mit verschiedenen Kartenfehlern, egal ob Hardware- oder Bedienungsfehlern, gemacht.
    Es reicht schon, wenn irgendein "oberschlauer" Kameraassistenzfuzzi meint, die Karte zur Kontrolle in sein Macbook stecken zu müssen ...

    Viele Grüße
    Peter
  • lobra schrieb:

    [..] und wenn ich nur einen Slot in der Kamera habe, benötige ich für das fortlaufende Aufnehmen 2 Karten. Eine in der Kamera, eine im Computer für die Sicherung um dann wieder zu wechseln. Parallel dazu kann man noch eine 2. Sicherung auf einer externen Festplatte am PC oder auf dem Laptop starten.

    Genau diese Möglichkeit hat Alfred in seinem knappen Zeitplan aber nicht berücksichtigt. ;( ;(

    Viele Grüße
    Peter
  • PeterC schrieb:

    wolfgang schrieb:


    • Die FS7 hat auch zwei Kartenslots. Gleichzeitige Aufzeichnung auf beide Karten bin ich mir jetzt auswendig nicht sicher ...

    Ich aber. :)

    Gleichzeitige Aufzeichnung auf beide Karten mit "volle Pulle" möglich, also rauf bis DCI-4k, 60p, 10 Bit.

    Diese Backup-Aufzeichnung auf beide Karten mache ich ständig, sobald die Aufnahmen auch nur ein kleines bisschen wichtig sind.
    Ja unsere Arbeitsweisen sind natürlich in Feinheiten wohl immer leicht unterschiedlich. Da ich ohnedies meist den Shogun mit dabei habe - auch als Monitor - kommt eben dort meine Sicherung drauf, bei sensiblen Aufnahmen die man nicht nochmals machen kann. Daher habe ich mit der FS7 die gleichzeitige Aufzeichnung auf zwei interne Karten noch nie genutzt.

    Aber gut daran erinnert zu werden dass dies bei Bedarf auch geht! Danke.
    Lieben Gruß,
    Wolfgang

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    Der Rest ist meine Privatmeinung
  • Achilles schrieb:

    Lumiere sieht sich selbst nicht mehr als Hobbyfilmer, er stellt professionelle Ansprüche an
    sein Aufnahmeequipment. Da ich bisher keinerlei Referenzvideos von ihm gesehen habe,
    kann ich nicht beurteilen ob er seinem eigenen Anspruch gerecht werden kann das Projekt
    mit Laienschauspielern ohne technische Assistenz und mit entsprechenden Kenntnissen
    erfolgreich umzusetzen.

    Seinen Beiträgen entnehme ich gewaltige allgemeine Unsicherheiten hinsichtlich
    Projektanspruch, Projektablaufgestaltung und technischer Umsetzung.

    Ich sehe auch die Beratungsresistenz von Alfred, immerhin durch Leute von hier die über
    entsprechende professionelle Erfahrung schon verfügen und die sich sehr viel Mühe
    geben Alfred mit vielen Beiträgen zu unterstützen.

    Ich schlage vor Alfred jetzt loszulassen, er soll eben alleine "laufen" und zusehen wie er
    mit dem Projekt fertig wird! :thumbup:
    Da hast du mit vielen Punkten recht, Bruno. Aber professionelle Ansprüche brauchen auch professionelle Erfahrung/Ausbildung. Was alles ok ist weil noch kein Meister vom Himmel gefallen ist, und jeder mal lernen hat müssen. Und wir lernen täglich dazu, in der Praxis sowieso.

    Ich kann nur sagen dass ich das in Summe recht gut verstehe. Ich habe kürzlich bei einem Kunden ein Imagevideo mit durchaus professionellen Anspruch gemacht. Und ich mache sowas ja auch nur fallweise und wirklich neben meinem Brotjob. Dazu wurden Drehbücher und Wunschinhalte vom Kunden gewünscht, da es durchgehend Laiendarsteller waren war mein Haupttask an dieser Seite den inhaltlichen roten Faden zu prüfen, die Texte so gemeinsam mit den Laiendarstellern zu vereinfachen dass der Text vor der Kamera (nach zahlreichen "Freisprechübungen" und dem Atemcoaching dazu) ausreichend flüssig gekommen ist. Mein Task war auch die halbwegs professionelle 3-Punkt-Ausleuchtung, die Kameratechnik von Wahl der verwendeten Gammakurven bis hin zum Weißabgleich auf die verwendeten Tageslichtlampen oder der Einstellung der Helligkeit über Graukarten oder der Aufzeichnung von Farbreferenztafeln. Oder der Tontechnik vor allem der Aussteuerung, sowie dem Schnitt wie der Auswahl der vielfach aufgenommenen Textpassagen oder dem abschließenden Grading. In Summe nicht wenig Arbeit, aber Teil eines großen Beratungsprojekts.

    Und bei so einem Projekt kommt man nach meiner Erfahrung immer beim Dreh in irgendwelche vorher nicht erkannten Probleme. Das sind oft totale Blödheiten - dass draußen am Gang ein Geräusch entsteht, etwa von jemanden der vorbei geht, oder weil wo eine Klimaanlage läuft und man das dann doch auf der Aufnahme hört. Oder oder oder. Die störungsfreie Produktion ist daher eine ziemliche Illusion von Unerfahrenen.
    Lieben Gruß,
    Wolfgang

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    Der Rest ist meine Privatmeinung
  • PeterC schrieb:

    Die Wahl einer anderen Kamera hätte ihm hier deutlich mehr Rückenfreiheit und mehr Sicherheit geboten.

    Er ist doch Amateur, wenn es also mal zeitlich nicht hinhaut, dann macht er eben einen Tag länger - oder auch 2.
    Darin sehe ich kein Problem, denn er muss seinen Film ja nicht an einem bestimmten Tag abliefern.
    Zum Thema 10bit, er machts halt in 8bit und ich bin Sicher, er wird nachher vermutlich keinen Unterschied sehen

    lobra schrieb:

    Das Problem liegt in diesem Projekt nicht an der Kamera sondern an allen anderen nicht technischen Dingen!

    Das sehe ich auch so.

    PeterC schrieb:

    Ich hatte vorher schon leidliche Erfahrungen mit verschiedenen Kartenfehlern, egal ob Hardware- oder Bedienungsfehlern, gemacht.
    Es reicht schon, wenn irgendein "oberschlauer" Kameraassistenzfuzzi meint, die Karte zur Kontrolle in sein Macbook stecken zu müssen ...

    Ich hatte auch noch nie Probleme mit den Speicherkarten bei meinen Aufnahmen.
    Ich nutze halt etliche Karten und habe so immer ausreichend Speicherplatz.
    Nach den Aufnahmen werden die Clips gleich überspielt, da sehe ich absolut kein Problem mit fehlenden Backups.
    Immer bedenken, er ist Amateur und hat Zeit, auch wenn ihr ihm das wegen seiner zugegebener Maßen etwas naiven Planung immer wieder absprecht.

    Ich sehe seine Probleme auch ganz woanders, zum Beispiel bei den Laienschauspielern.

    Zudem habe ich mich mal in seinem Forum umgesehen, er ist dort ja Alleinunterhalter, bis auf Ian.

    Was mich zudem stutzig macht ist die Tatsache, dass er nicht auf Anfragen nach kurzen Testclips reagiert.
    Wenn man Böses denkt, könnte man glauben, es gäbe gar keine.
    Aber hier denkt wohl keiner Böse. :teufel:
    Gruß

    Hans-Jürgen
  • Hans-Jürgen schrieb:

    PeterC schrieb:

    Die Wahl einer anderen Kamera hätte ihm hier deutlich mehr Rückenfreiheit und mehr Sicherheit geboten.
    Er ist doch Amateur, wenn es also mal zeitlich nicht hinhaut, dann macht er eben einen Tag länger - oder auch 2.
    Das sehe ich auch so.


    Er selber hat vielleicht Zeit, aber seine Schauspieler sind nicht länger verfügbar.
    Er schreibt ja selber, er will Nachdrehs wenn immer möglich vermeiden.

    Es ist eben nicht so, wie es der "Alleinedokumenationsnaturfilmer" machen kann.

    Er ist auf die Verfügbarkeit seines Teams angewiesen, der Locations usw. Da ist es nicht so einfach halt einen Tag oder zwei länger machen.

    Es wird schon schwierig werden, einen Drehtag um ein paar Stunden verlängern zu müssen.
    Der eine Schauspieler hat noch einen Termin, der andere muss die Kinder von der Schule abholen, dem dritten wird es einfach nur zu viel usw. usw.

    Sein Vorhaben ist etwas anderes als einen Doku- oder Urlaubsfilm zu machen.

    Es liegt ihm schließlich so am Herzen, dass er schon bereits war, 7, 8 oder 9000 Euro dafür zu investieren und die nächsten 4-5000 Euro sind auch schon geplant.



    Hans-Jürgen schrieb:

    PeterC schrieb:

    Ich hatte vorher schon leidliche Erfahrungen mit verschiedenen Kartenfehlern, egal ob Hardware- oder Bedienungsfehlern, gemacht.
    Es reicht schon, wenn irgendein "oberschlauer" Kameraassistenzfuzzi meint, die Karte zur Kontrolle in sein Macbook stecken zu müssen ...
    Ich hatte auch noch nie Probleme mit den Speicherkarten bei meinen Aufnahmen.
    Ich nutze halt etliche Karten und habe so immer ausreichend Speicherplatz.
    Nach den Aufnahmen werden die Clips gleich überspielt, da sehe ich absolut kein Problem mit fehlenden Backups.


    Wenn man alleine arbeitet gibt es da auch selten Probleme - wobei ich auch schon richtige Kartenfehler mitten bei der Aufnahme hatte und das obwohl ich immer gute Karten erprobter Hersteller verwende und keine Experimente mit "möglichst preisgünstig" mache.

    Wenn man mit anderen Leuten zusammenarbeitet potenzieren sich aber die Fehlerquellen - vor allem die der menschlichen Fehler.
    Man kann keinesfalls von seinen Erfahrungen als Alleinefilmer auf eine Arbeit mit einem 5, 10 oder 15-Mann Team schließen.

    Und wie gesagt, die Clips gleich überspielen, hat er in seinem Zeitplan nicht vorgesehen.
    Klar, er kann mit 8 Bit 4:2:0 arbeiten. Dann kann er aber nicht seine Idee des aufwändigen Gradens realisieren - und muss u.U: auch etwas präziser bei der Beleuchtung arbeiten, was wieder Zeit kostet.

    Und genau für die Möglichkeit des Gradens, die Aufnahme mit 10 oder 12 Bit und HDR hat er doch extra die Kamera gekauft.

    Viele Grüße
    Peter
  • Hans-Jürgen schrieb:

    Zum Thema 10bit, er machts halt in 8bit und ich bin Sicher, er wird nachher vermutlich keinen Unterschied sehen
    Es erstaunt mich immer wieder wie schwer es manchen fällt ist, einfach die Fakten als Fakten bei intensiven Grading zu akzeptieren.


    PeterC schrieb:

    Klar, er kann mit 8 Bit 4:2:0 arbeiten. Dann kann er aber nicht seine Idee des aufwändigen Gradens realisieren - und muss u.U: auch etwas präziser bei der Beleuchtung arbeiten, was wieder Zeit kostet.

    Und genau für die Möglichkeit des Gradens, die Aufnahme mit 10 oder 12 Bit und HDR hat er doch extra die Kamera gekauft.
    So ist es.
    Lieben Gruß,
    Wolfgang

    Grüne Kommentare sind aus der Admin-Funktion geschrieben
    Der Rest ist meine Privatmeinung
  • wolfgang schrieb:

    Es erstaunt mich immer wieder wie schwer es manchen fällt ist, einfach die Fakten als Fakten bei intensiven Grading zu akzeptieren.

    Der einzige Fakt, der für mich zählt, ist ein fertiger Film.
    Und da hat noch keiner hier gezeigt, was in 10bit wirklich steckt, auch du nicht, Wolfgang.
    Warum zeigst du uns das eigentlich nicht?
    Ich spreche hier jetzt von eigenen Produktionen und nicht irgendwelchen Links im Netz.
    Auch nicht von kurzen Testclips, wo extra darauf geachtet wurde, dass das Material sichtbare Unterschiede enthält,
    die möglicherweise zudem noch entsprechend aufgearbeitet wurden, damit man den Unterschied auch wirklich sieht.
    Ich meine wirklich komplett fertige Filme.

    Und Peter, wenn du Auftragsarbeiten machst, lieferst du die in 10bit ab?
    Filmst du überhaupt in 10bit?
    Gruß

    Hans-Jürgen
  • Hans-Jürgen schrieb:

    Und da hat noch keiner hier gezeigt, was in 10bit wirklich steckt, auch du nicht, Wolfgang.
    Sag einmal, wieso behauptest du diesen Blödsinn unverändert weiter?

    Wie du das das letzte Mal getan hast habe ich dir zwei YouTube Videos verlinkt die dir das Gegenteil beweisen. Wie oft den noch?
    Lieben Gruß,
    Wolfgang

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