Alfred's Filmprojekt - Planungsfragen

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  • Hans-Jürgen schrieb:

    Du solltest sofort damit beginnen praktische Erfahrungen mit deiner technischen Ausrüstung zu sammeln.
    Das ist aber nicht gleichzusetzen mit dem sofortigen Beginn deiner Aufnahmen für den Spielfilm.
    Die "internen Proben" laufen schon seit einiger Zeit. Vor 3 oder 4 Wochen ist Christoph dazugestoßen und wir machen jetzt wöchentlich Probeaufnahmen und Licht-, sowie Tonproben.
    So sind wir draufgekommen, daß das Licht nicht ausreicht. und auch zu hart ist.


    PeterC schrieb:

    Wieviel Drehtage hast Du geplant?

    Etwa 5 (wenn alles klappt) - für jede Location einen - wobei das meiste bei mir daheim gedreht wird., weil ich die Wohnung relativ leicht "umbauen" kann -Ich hätte aber auch anderes in petto-
    Es ist aber so eingerichtet, dass ledigliche der "Hauptdarsteller" bei jedem Drehtag anwesend sein muß . Alle anderen haben lediglich pro Szene einen Auftritt. Ein Nachdreh wäre unangenehm, aber auch das bring icvh hoffentlch auf die Reihe, so erforderlich..
    Der "technische Stab" ist natürlich immer erforderlich, aber das müssen ja nicht immer die selben Leute sein.

    PeterC schrieb:

    Ab dem Moment wo zur Kamera gegriffen wird muss der Film eigentlich schon fertig sein. Ab dann ist es nur noch Schadensbegrenzung.
    Man hört hier den Profi.Die Kameras snd - wenn auch verschieden - im weitesten Sinne . auf einem Level
    In meinem Fall musste ich die Entscheidung treffen ob ich über einen 1 Zoll Sensor oder einen Super 35 (mit Hintergrundunschärfe) verfügen werde.
    Im zweiten Fall ist die Wahl der Location unkritiischer, weil man eben nicht alles sieht . Darauf habe ich dann auch das Buch ausgerichtet.
    Es wurde mir auch immer wieder zur Panasonic Fotokamerea geraten - schon aus Kostengründen. aber ich habe das verworfen, da ich die eingebauten Graufilter
    haben will und auch ein eingebauter Tonteil ganz nett ist . und und und.....
    Der Profi bekommte eine Kamera vom Auftraggeber oder das Budget sich eine auszuleihen
    Er wählt in der Regel eibem die er bereits kennt
    Das hätte ich nicht gekonnt, denn jeder Ausleihtag kostet Geld - und es dauert eine gewisse Zeit sich mit dem Ding vertraut zu machen - wie immer es heisst.
    Daher MUSSTE ich mich frühzeitig mit der Kamera befassen
    Geplant war ein Amateurfilm in 6 Bil 4K UHD und 50 Bilder pro Sekunde (und wahrscheinlich bleibt es auch dabei)

    Nun bietet die Kamera aber doch einigers darüber hinaus . und die Versuchung ist groß RAW light zu wagen.
    Der erste Schritt wäre getan ich hab (natürlich ist das zu wenig) eine CFast 2 Card mirt 33 minuten Spieldauer gekauft.



    PeterC schrieb:

    Stelle Dein Drehbuch fertig. Überarbeite es. Überarbeite es nochmal. Und dann überarbeitest Du es nochmal.
    Das geschieht mit Sicherheit

    Mikrophoen habe ich übrigens auch 3 verschiedene

    NTG4 Richrohr Mikro Mono
    NT 1A
    STERO Videomic Pro (Allerdings mit Klinke)

    Besten Dank
    Alfred
  • Es ist interessant.

    Du fällst auch bei diesem Beitrag sofort wieder in technische Details.

    5 Drehtage mit je 4-5 Stunden für einen 30-40 minütigen Spielfilm ...
    Das ist sehr ambinioniert.


    Ich würde eher sogar einschätzen: Das geht in die Hose.


    Sorry, aber Du prökelst momentan - bildlich gesprochen - an Punkt G rum, hast Punkt A noch nicht fertig und die Punkte B - F komplett ausgelassen - zumindest Deinen bisherigen Schilderungen nach. =O
    Es wäre schade, wenn das Projekt darunter leidet oder gar daran scheitert.

    Wenn Du möchtest kannst Du mir Dein Drehbuch - zum bisherigen Stand - ja mal zuschicken. Ich schaue es mir gerne mal durch.
    Vielleicht fällt mir noch der eine oder andere Tipp ein, der für die weitere Vorbereitung hilfreich sein kann.

    Viele Grüße
    Peter
  • Ich prökle natürlich an den Punkten herum, wo ich Schwierigkeiten erwarte.
    War anderen oft leichr fällt - damit habe ich oft Schwierigkeiten
    Umgekeht scüttle ich Sachen uft aus dem Ärmel womit sich andere abmühen

    Mit dem Drehbuch ist es wie mit den Kompositionen von Mozart:
    Er erwiderte einemal auf eine bestimmte Frage nach der Komposition eines Stückes:

    "Komponioert habe ich es schon - nur noch nicht aufgeschrieben"

    Ich habe die Story in groben zügen fertig, kann noch weglassen und ergänzen,
    Etwa 50-60 % der Dialoge sind niedergeschrieben.
    der Rest weitgehen im Gedächtnis, teilweis wort für wort.
    Daneben gibt es jede Menge niedergeschriebne Idess,

    Erst wenn ich das Fertig habe kommt die Szeneisch Ausgestaltung
    Und hier, das ist sicher ein Schwachpunkt aus cineastischer Sicht. -
    wird es nicht viel abwechslung geben,
    Szene daheim
    Szene am ArbeitsamtSzene beim Pschyhiater
    Szene bei der Wahrsagerin
    Szene bei der Werbeagentur (Casting des Bewerbers)
    etc
    Also optisch wenig ergiebig, eher auf Wortwitz aufgebaut

    Wegen der Spieldauer:mach ich mir keine Soren
    Eigentlich sind es 6 Einzelszenen - also Mini-Filme (Episoden)
    die zu einem Ganzen zusammengefügt werden.
    Ich brauch also auf das Übliche nicht aufpassen, ob die Darsteller
    noch die richtigen Frisuren habenm ob die kleidung passt etc, was natürlich nötig
    ist, wenn man EINEN Tag im Fil auf DREI Drehtage aufteilen muß
    Das habe ich aber vermieden.

    Angst habe ich lediglich vor der Abmischung des Ton mit (zugekaufter) Musik
    und vor den Amateurdarstellen. Einer ist bei einer Theatergruppe, ich selbst hab schon oft
    Theather gespielt und hab vor ca 50 Jahren auch so kleine Szenen gedreht
    Zudem hab ich mir eine Rolle ausgesucht die mit auf den Leib geschireben ist.

    Ich Danke Dir aber an dieser Stelle ausdrücklich für Dein Interesse....

    Daß es in die Hose gehen kann ist einkalkuliert...

    ALfred
  • Sollte man nicht die ganze Diskussion und den Thread hiermit beenden? Es ist auch alles schwierig zu lesen.

    Viele Grüße

    Lothar
  • Ein Moderator kann ja die Debatte über Alfreds Film abtrennen. Die steht für sich und hier könnte es im engeren Sinne wieder um die C200 gehen.

    Beste Grüße, Uli
  • Viele Fernsehserien, wie etwa "eine nette Familie" spielen mehr oder weniger nur in einem Raum. Das muss nicht stören.

    PS an Bjørn: Danke für das Abtrennen.
    vg Ian
  • Nachdem das ganze jetzt aus dem C200-Thread abgetrennt ist mal ein paar Sachen aus meinen "Erlebnissen" zum Thema Spielfilm, sozusagen aus dem Nähkästchen geplaudert ;)

    Stichwort "Produktionsaufwand bzw. Produktionsdauer": Was ich bisher mitbekommen habe sind ca. 5 Drehtage und so um die 30-40 Minuten Filmlänge geplant. Im Endeffekt müssen also pro Drehtag um die 6 bis 8 Minuten "filmreifes" - also final verwendbares - Material herauskommen.

    Das halte ich für ein ambitioniertes, sehr hoch gestecktes Ziel !

    Das ist durchaus möglich, dabei müssen dann aber alle Parameter stimmen. Da darf die Technik einem keinen Strich durch die Rechnung machen, der Kameramann muss seine Kamera quasi blind beherrschen, die Schauspieler müssen ihre Texte kennen (und können), es darf keine großen Umbaupausen geben usw. - sprich alles muss perfekt laufen.

    Jetzt kommt es aber in der Praxis immer wieder zu Verzögerungen, zu Problemen. Da ist dann mal was mit der Belichtung, die Schauspieler verhaspeln sich, bekommen einen Lachkrampf und es dauert 10min. bis alle wieder so weit sind, es fallen Kleinigkeiten in der Requisite auf, Gesichter von Schaupspielern "glänzen" und es muss nachgepudert werden, bei Außenaufnahmen stören Flugzeuge im Ton, Autos im Hintergrund usw.

    Sprich es läuft niemals 100% alles glatt, Verzögerungen sind an der Tagesordnung und eher die Regel wie die Ausnahme.

    Dazu kommt das nach einigen Stunden Drehzeit die Konzentration aller Beteiligten nachlässt, es beginnt alles "Stress" zu werden. Frust baut sich auf weil es "ewig" dauert, Pausen sind nötig. Niemand schafft vor allem als "ungeübter Laie" seine Konzentration 7 oder 8 oder 10 Stunden lang komplett aufrecht zu erhalten.

    Gerade bei einem Projekt das eher auf Non-Profit-Basis passieren wird, wo niemand sagt "Das zieh'n wir jetzt durch weil es Kohle bringt und mein Job ist" sollten eher entspannt laufen, schließlich ist der Spaß am Filmemachen ja auch ein Motivationsfaktor !

    Also lieber ein eher großzügiges Zeitfenster einplanen und mit 3 bis 5 Minuten pro Tag zufrieden sein - vielleicht sogar noch weniger. Das hängt auch vom Anspruch aller Beteiligten ab, was ist tolerabel, wie "gut" soll das Endprodukt werden. Und zwar nicht von der Bildqualität her, sondern auch und vor allem vom schauspielerischen Anspruch.

    Ein paar kleine Beispiele aus meiner Erfahrung:

    Dreh eines Trailers für einen selbstproduzierten Spielfilm (Non-Profit-Projekt "aus Spass am Filme machen"):

    Handlung ganz simpel, Kamera blickt durch die offene Eingangstür eines Polizeireviers auf den Hof desselbigen. Dort laufen Polizisten, stehen Streifenwagen usw. - ein Straftäter wird gerade durch die Tür ins Revier gebracht. Der gutgelaunte Revierleiter hat Feierabend, tritt von hinter der Kamera aus der Tür, bleibt stehen, langt in seine Hosentasche und zieht ein Handy hervor, wählt eine Nummer, spricht ganz kurz ins Handy, legt auf. Danach geht er beschwingt drei Treppenstufen herunter und verschwindet aus dem Bild.

    Szenendauer ca. 40 Sekunden - Drehzeit dafür ca. 4 Stunden ;)

    Dabei war der komplette Handlungsablauf des Haupt-Protagonisten vorher detailliert festgestanden, der Ort der Handlung stand fest und war komplett bekannt. Einzig die Statisten welche die Polizisten, den Straftäter usw. spielten waren von der Handlung her eher spontan, wobei auch hier feststand das es diese Statisten geben wird.

    Team hinter dieser einen Szene: Regie, Kameramann, Kamerassistenz, Tontechniker, Regieassistenz. Dazu dann noch die Schauspieler, alles Laien und keine Profis.

    (Übrigens war der Rohschnitt nach dem Dreh sehr schnell erledigt - incl. erstem, "schnellem" Grading ca 1,5 Stunden, direkt am Set per Laptop ;) - Die Zeit vor dem Dreh kann niemand mehr so genau beziffern, ca. 20 Stunden werden es aber bestimmt gewesen sein.... )

    Weiteres Beispiel aus dem gleichen Trailer, eine weitere Szene - ein Überfall: Ruhige Nebenstraße, Geschäftsmann mit Anzug und Aktenkoffer läuft die Straße entlang. Ein "Räuber" sieht den Geschäftsmann, stellt ihm nach, zieht ein Kampfmesser, sticht ihn ab, Geschäftsmann stürzt zu Boden, Räuber schnappt sich Aktenkoffer, rennt weg, wird auf der Flucht fast von einem Auto angefahren, schaut in das Auto - die Fahrerin im Fahrzeug sieht in und schaut ihm erschrocken nach wie er weiterhin wegrennt.

    Spielzeit für die komplette Szene ebenfalls um die 40 Sekunden - Drehzeit ca. 10 Stunden, verteilt auf zwei Tage.

    Nachteilig war vor allem das erst der genaue Ablauf "erarbeitet" wurde, sprich wir mehrere Auflösungen gedreht haben da die Regie Entscheidungsspielraum haben wollte.....

    Problem war hier einmal das Wetter, dann die Umgebung. Entweder gab es Geräusche von Flugzeugen oder sonstwie aus der Nachbarschaft (Stichwort Rasenmäher!) oder es fuhren Autos in der Nähe die den O-Ton versaut haben. Dazu Regenschauer welche tlw. einige Unterbrechungen nötig machten sowie eben entsprechender Aufwand für den Dreh um die Szene zu entwickeln.
    Beispielsweise war das Timing wann der Täter fast angefahren wird nicht ohne....

    Team hinter der Kamera: Regie, Regieassistenz, Tontechniker, Kameramann, Kameraassistenz, zwei Leute Produktionsassistenz bzw. "Helfer" (Straße sperren, Bring mal das, hol mal dies usw.) plus die Schauspieler....

    Bei beiden Szenen von der Technik her Kamera mit S35mm-Sensor, diversen Objektiven (Primes) und entsprechendem Lichtequipment (LED-Flächenleuchten). Ton in Dolby Surround für die Atmo und Mono-Ton für die Protagonisten mittels Tonangel und richtig gutem Richtmikro, aufgezeichnet auf externen Mehrspurrecorder.

    Anderes Beispiel, Dreh eines Imagefilms über ein neues Bürokonzept. Insgesamt vier "Hauptprotagonisten" und mehrere Statisten. Story vorher komplett ausgearbeitet bis ins Detail incl. Kamerastandorte usw. - Ton war Nebensache da sowieso später ein kompletter Ton mit Off-Text dazu kam.

    Spielzeit des kompletten Filmes 4 Minuten - Drehzeit ca. 5 Stunden.

    Das ganze mit "kleinem Stab" sprich Kameramann und Regie in Personalunion und einem Assistenten. Technik Kamera mit 1/3"-Sensor ("..scharf bis Moskau") und Stativ, Licht nur vorhandenes (sehr gutes) Licht.

    Insgesamt wurden ca. 20 bis 30 Stunden Arbeitszeit von der ersten Idee an in den Film investiert - davon bestimmt die Hälfte in die Vorbereitung....

    Was die drei Beispiele zeigen sollen: Je besser die Vorbereitung, je detaillierter das Drehbuch, je mehr im Vorfeld die einzelnen Handlungen und Szenen aufgelöst werden, um so detaillierter alles im Vorfeld feststeht um so schneller ist man später im Dreh, um so einfacher wird das auch später im Schnitt....

    Vor allem muss das Drehbuch erst "reifen" - sprich die vielen Wiederholungen und Schleifen die das Buch durchläuft bis aus den ersten Ideen-Plots Szenen werden - dieses "Schleifen ziehen" ist unheimlich wichtig. Denn genau dabei entwickelt man meiner Meinung nach die ganzen, kleinen Details welche den Film dann ausmachen.

    Je weniger "Schleifen" man dreht, je weniger man am Konzept, Drehbuch, am Storyboard, an der Auflösung der Geschichte in einzelne Kameraeinstellungen man arbeitet um so länger dauert hinterher der Dreh. Bestes Beispiel der "Überfall" aus dem Trailer, hier waren es nicht genug "Schleifen" - war die Sache nicht ausgereift genug - und prompt hat sich beim Dreh alles "gezogen" wie Kaugummi... ;)


    Was man allerdings nicht vergessen darf - im richtigen Team macht so ein Filmprojekt auch unheimlich Spass ! Insofern darf man sich nicht vom Aufwand entmutigen lassen - und wenn mal was daneben geht, auch in Hollywood ist nicht jede Szene perfekt - die investierte Arbeit lohnt sich wenn ein guter Film bei raus kommt der dem Zuschauer gefällt !!!!
    Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar
  • Zunächst vielen Dank für das Abtrennen - Ich schreibe jetzt mit besserem Gewissen

    MacMedia schrieb:

    , es darf keine großen Umbaupausen geben usw.
    Es gibt keine Umbaupausen, denn jede Szene hat EINEN Schauplatz


    MacMedia schrieb:

    Also lieber ein eher großzügiges Zeitfenster einplanen und mit 3 bis 5 Minuten pro Tag zufrieden sein - vielleicht sogar noch weniger. Das hängt auch vom Anspruch aller Beteiligten ab, was ist tolerabel, wie "gut" soll das Endprodukt werden. Und zwar nicht von der Bildqualität her, sondern auch und vor allem vom schauspielerischen Anspruch.
    Letzteres ist natürlch nicht vorhersehbar, wenn man die Schauspieler nicht aus einem grißen Pool auswählen kann. Prinzipiell sind aller Mensche irgendwie große Schauspieler, men denke nur an die vilene Ausreden, die voll Überzeugung oft filmreif dargebiten werden, Aber vor der unbarmherigen Linse, da schaut manches etwas anders aus.

    MacMedia schrieb:

    Beispielsweise war das Timing wann der Täter fast angefahren wird nicht ohne..
    Das ist auch worklich etweas, das an den Nerven zerrt. Da ich selst die Handlung verfasst, habe ich derlei nicht vorgesehen, Verfolgungsjagden und Kampfszenensins achwer zu bewältigen und zeitaufwändig. Ich hatte für eine der wenigen Aussenszenen vorgeshen, daß der Hauptdarsteller durech eine andere Person mittels einer Bananenschale zu Fall gebracht wird, damit dessen Aufmerksamkeit auf den "Retter" gelenkt wird -zwicks Gesprächsanbahnung. Ich bin davon abgegangen und habe das gestrichen, Die Verletzungsgefahr einerseits und die unrealistische Wirkung andrerseits halten sich hier perfekt die Waage.

    DIe Beiträge von MacMedia decken sich in etwa mitg meinen Hoffnungen und Befürchtungen. Und was menschenmöglich ist an Vorberitungen wird von meiner Seite her geschehen

    Ein Schwachpunkt ist sicher, daß das Lock. und Druckmittek GELD für Personal nicht zur Verfügung steht.....

    Weiters, die Frage, wie hoch man es mit der Qualität treibt.
    Ich war mir nicht sicher ob unser Ergebnis überzeugend sein würde, aber nachdem ich einige Anateurfiulme gesehen habe, bin ich eher zuversichtlich diesen Standard erreichen zu können....

    mfg aus Wien

    Alfred
  • Lumiere schrieb:

    Weiters, die Frage, wie hoch man es mit der Qualität treibt.
    Soweit ich das sehe, machst du eine Art Kammerspiel. Da sind drei Dinge entscheidend, damit der Zuschauer dran bleibt: 1.) Der Text. 2.) der Text und 3.) wie die Schauspieler den Text sprechen (Ton!). Sagte ich schon, dass der Text wichtig ist? ;)

    In deiner Wohnung bist du Herr deines Lichtes. Sonne raus, Lampen rein und reduziert und konstant ausleuchten. Kamera ist dann fast wurscht.

    Viel Erfolg.

    Beste Grüße, Uli
  • Ja - Du hast recht ich hab sogar ein weiteres Problem
    Da meine Szenerine im Innenraum quasi nur "künstlche" sind ist es schwer möflich einen Gegenschuss zu maschen, Meine lösung wöre dann, die Szenerie für den Gegenschuss neu einzuruchten, beispielsweise in einem anderen Raum (alles weisse Wände) Ich weiß, daß man das früher so gemacht hat, also quasi ein "falsche Architektur" vorgetäuscht hat, Idt das heute noch üblich uind empfehlenswert,
    Die Alternatiever wäre, beim Gegenschuss den Hintergrund in Unschärfe oder Dunkel absaufen zu lassen ecventuell auch einen Paravan aufzustellen
    Es gibt noch weitere Alternativen, aber alle sind aufwändig...


    Rod schrieb:

    Soweit ich das sehe, machst du eine Art Kammerspiel. Da sind drei Dinge entscheidend, damit der Zuschauer dran bleibt: 1.) Der Text. 2.) der Text und 3.) wie die Schauspieler den Text sprechen (Ton!). Sagte ich schon, dass der Text wichtig ist?
    Der Texxt ist IMO die Stärke (wer meine Art von Humor mag)
    Er ist skurril und teilweise unterschwellig bösartug macht sich über Zeiterscheinungen lustig.
    Wie die Schauspieler den Text sprechen, das ist eine andere Sache, das ist bei Amateuren ein Unsicherheitsfaktor....

    Lg Alfred
  • Ja in der Praxis ist das fachgerechte Ausleuchten der Szene immer eine nicht zu unterschätzender Aufwand. Vor allem wenn man damit noch wenig Erfahrung hat, noch nicht so genau weiß mit welchen Lampentypen man arbeiten soll/kann, wie man die Farbtemperatur des Lichts wirklich einstellt usw.

    Auch der gute Ton ist immer ein entsprechender Aufwand, auch hier hat man die Frage nach dem passenden technischem Equipment und damit nach der Mikrofonwahl.

    Bei der Kamera geht es dann weiter - neben der Wahl des passenden Codecs spielt hier natürlich die Auswahl der Objektive samt Blendenwahl aber auch die fachgerechte Einstellung der Belichtung eine große Rolle.

    Nicht umsonst gibt es für die genannten Bereich immer Fachausbildungen, nicht enthalten Filmkurse oder filmische Ausbildungen dazu entsprechende Lektionen.


    Na und selbstverständlich reden wir hier erst von Technik. Technik, die die Basis ist. Wir reden noch nicht mal vom Drehbuch und Regie, von Schauspielern die den Text können müssen, von passender Kadrierung usw. usw. Und wir reden davon dass man all diese Dinge passend zusammen spielen lassen muss, um das gewünschte Ergebnis zu bekommen. In Summe keine leichte Aufgabe - mit dem passenden Wissen und der einschlägigen Erfahrung aber auch keine Unmöglichkeit. Da kann man nur viel Glück dabei wünschen.
    Lieben Gruß,
    Wolfgang

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    Der Rest ist meine Privatmeinung
  • Heute in ARTE über Ingmar Bergman:

    22:10: Doku über I.B., den Meister der Ausleuchtung
    23:05: "Persona" ein meisterhaftes Werk von I.B., eine epochale psychologische Studie

    Recorder anwerfen! :thumbsup:
    Beste Grüsse;
    FZ-300RX100ThiEYET5EDGEXperiaZ2eGimbalEDIUS 9.xMedionErazeri76700UHDaufFHD
  • Lumiere schrieb:

    Der Texxt ist IMO die Stärke (wer meine Art von Humor mag)
    Er ist skurril und teilweise unterschwellig bösartug macht sich über Zeiterscheinungen lustig.
    Mal unabhängig von der Art des Humors. Wenn der Text die Stärke des Filmes ist, dann würde ich den Text als allererstes voll entwickeln und alles andere daran ausrichten. Schreib die Dialoge fertig, geh sie mit einem der Ahnung von Dramaturgie hat durch. Sprecht sie und schaut, was funktioniert, was nicht. Das wird ein mehrmaliges Umgraben des Textes mit sich bringen. Wenn der Text nicht taugt, dann hilft dir die teuerste 4K-RAW-Kamera nichts.

    Lumiere schrieb:

    Wie die Schauspieler den Text sprechen, das ist eine andere Sache, das ist bei Amateuren ein Unsicherheitsfaktor....
    Der Text wird über die Schauspieler vermittelt, eigentlich sind bei so einem solchen Stück die Schauspielre der Text. Wenn sie die Feinheiten, die Pointen, die Stimmungen, das Wesen des Stücks nicht vermitteln können, hast du ein grundsätzliches Problem. Die kannst schwache Schauspielleistung nicht durch fulminante Bilder oder Äkschen zu retten versuchen, was eh schlecht ist, aber manchmal kann man so brücken.

    Gut, du hast schon viel Geld für eine Kamera ausgegeben, die in drei Jahren überholt sein wird. Wenn du noch Energie und Geld hast, dann würde ich die ins Casting und allermindestens in eine Einweisung, Einübung der Laien-Schauspieler in den Text-Charakter des Stücks investieren. So kannst du zumindest die rausfiltern, die ein wenig Talent haben und die anderen freundlich bitten, etwas anderes im Film zu übernehmen. Du siehst dann auch im Vorfeld, ob die Schauspieler überhaupt zu den Rollen passen und kannst entsprechend umdisponieren.

    Beste Grüße, Uli
  • Rod schrieb:

    Wenn der Text die Stärke des Filmes ist, dann würde ich den Text als allererstes voll entwickeln und alles andere daran ausrichten
    Das mache ich sowieso, ein Teoö ist bereits niedergeschriben, der Rest ist im Kopf.
    Vielleicht sollte ich dazu erwähnen, was für mich selbstverständlich ist, aber andere natürlich nicht wissen können:
    Wnn ich eineKabarettszene (loriot etc) EINMAL sehe bin ich in der Lage am nächsten Tag das Gehörte fast wörtlich wiederzugeben.
    Das nur nebenbei. Aber täglich wird etwas eingefügt oder herausgenommen und die Wirkung dann im Geist durchgespielt. Genau gehts erst, wenn man die Crew 100% fertiggestellt hat.

    Rod schrieb:

    Gut, du hast schon viel Geld für eine Kamera ausgegeben, die in drei Jahren überholt sein wird.
    Gut möglich - Aber ich habe eben eine gebraucht. Alles was wir heute kaufen ist irgendwann überholt, Aber allzu eng würde ich es nicht sehen.
    Sie beherrscht 4 K Cinema UND 50 Bilder ssowohl mp4 UND RAW light UND HDR

    Meine alte Panasonic 707 (2011 ?) würde theoretisch die Anforderungen all jener erfüllen, die heute noch auf Full HD schwören, dazu hat sie die Sensoren noch getrennt auf 3 Farben und kann ebenfall 50 Bilder !!
    Aber geringe Tiefenschärfe ist nun mal nicht drinn

    Was wird kommen ? Der Global Shutter vermutlich - Aber der RS der Canon ist wirklich vorzüglich, immerhin hat die Kamerea einen Sensor, der ursprünglich für eine 32.000 Euroeure Kamera (C700) konstrueiert war.
    8K wird sich - wenn überhaupt - im Kinobereich durchsetzen - für Luxusproduktionen,

    Die Eignung der Darstelle wird natürlich abgeprüft- Und einer meiner Vorteile als Amateur ist, daß ich nicht unter Termindruck leide. Schaffen wird die Vorbereitungen nicht bis Mai - so wird eben im Herbst gedreht.
    Der Sommer ist kritisch wegen der Urlaube - aber ich habe hier keine Präferenzen. die wenigen Aussenaufnahmen - wir brauchen sie, damit nicht wirkich ein Kammersoiel draus wird, werde ich so einplanen, daß kein sichtbsarert Jahreszeitenwechsel uns einen Strich durch die Rechnung macht.

    Dertzeit bin ich - neben den Dialogen mit der beschaffung von Requisiten beschäftig, dennt wen da nur EINE Fehl, dann ist Sendepause.
    Das king leichter als es ist. So benötige ich beispielweise eine Wahrsagekugel (20 cm, 10 kg Gewicht)
    wenn die aus irgendeinem Grund mal nicht lieferbar ist, dann Proist Mahlzeit (ich hab sie schon)

    mfg aus Wien
    Alfred
  • Lumiere schrieb:

    Wnn ich eineKabarettszene (loriot etc) EINMAL sehe bin ich in der Lage am nächsten Tag das Gehörte fast wörtlich wiederzugeben.
    Das nur nebenbei. Aber täglich wird etwas eingefügt oder herausgenommen und die Wirkung dann im Geist durchgespielt. Genau gehts erst, wenn man die Crew 100% fertiggestellt hat.
    Weitergedacht, diese Fähigkeit kommt dir zugute, wenn du Texte neu schreibst und sie mit Referenzen vergleiche kannst. Das passiert alles in deinem Kopf

    Was nicht geklärt ist, wie kommt der Texte in das Gefühl, den Kopf und der Umsetzung durch die Schauspieler? Sie sind es, die deine Texte "spielen".

    Hättest du eine Drehbuch, dann könntest du in eine Schauspielschule gehen, dein Werk vorstellen und angehende Schauspieler fragen, ob sie mitmachen wollen. Ist der Text wirklich gut, dann hast du auch Schauspieler die bei einer No-Budget-Produktion mitmachen. Es mangelt immer an guten Texten. Und glaube mir, ein Schauspieler, selbst wenn er noch in der Ausbildung ist, spielt um Lichtjahre besser, als jeder Amateur. Damit stiegen auch deine Chancen, dass dein Text sich entfalten kann.

    Lumiere schrieb:

    Gut möglich - Aber ich habe eben eine gebraucht. Alles was wir heute kaufen ist irgendwann überholt, Aber allzu eng würde ich es nicht sehen.
    Sie beherrscht 4 K Cinema UND 50 Bilder ssowohl mp4 UND RAW light UND HDR
    Aus meiner Sicht steht deine Pyramide auf dem Kopf.

    Du argumentierst von der Kameratechnik her, Zitat "Sie beherrscht 4 K Cinema UND 50 Bilder ssowohl mp4 UND RAW light UND HDR". Das sind alles sehr gute technische Daten.

    Damit siehst du dich als Technikexperten und als Beweis deiner Kennerschaft zitierst du die technischen Daten der zur Zeit in diesem Marktsegment mit führenden Kamera, der Canon C200. Soweit ist das alles in sich stimmig und völlig ok.

    Ein Filmexperte hätte eine völlig andere Sichtweise. Ein Filmexperte fragt, was will ich mit meinem Film aussagen? Dann, wie soll der Zuschauer dies fühlen, was soll er eventuell lernen und mit welcher Haltung oder Gefühl soll er aus dem Film gehen? Wenn ihm das völlig klar ist, dann fragt er: Welche Filmtechnik (nicht Kameratechnik) unterstützt meine Filmaussage am besten?

    "Gelbe Rose" Logline: Der durchschnittliche Angestellte Jakobus Krautwurm wird statt der erwarteten Beförderung gefeuert und gerät in eine Abwärtsspirale.

    Genre: Komödie mit schwarzem Humor. Episodenfilm. Ort: immer intern, Zimmer.

    Schauspieler / Hauptdarsteller: Jakobus Krautwurm. "Gegenspieler" treten jeweils in nur einer Episode auf, immer in einem Zimmer, sei es das Zimmer Zuhause, auf dem Amt oder sonstwo.


    Text / Schauspieler: Diese schwarze Komödie stützt sich im wesentlich auf den Text und auf die Fähigkeit der Schauspieler, diesen glaubhaft zu spielen, siehe oben.

    Ton: Technisch ist dabei die Sprachverständlichkeit und damit der Filmton wichtig. Hier würde ich in Tontechniker und entsprechend gute Mikros, Mischer und Rekorder investieren / leihen. Auch schauen, wie ist der Hall in diesem Zimmer usw.

    Licht: Wenn nur ein Zimmer zur Verfügung steht, dann kannst du nur durch die Lichtsetzung den Raum wesentlich verändern. Beispiel: Begegnung mit der Wahrsagerin Jolande. Hier könnte das Zimmer dunkel, farbig, intim, etwas geheimnisvoll ausgeleuchtet werden. Dagegen könnte man das gleiche Zimmer bei der Einberufung von Krautwurm durch die AAA-Beraterin kühl, nüchtern sachlich ausleuchten. Auch eine Licht und Kameraperspektive wählen, die Krautwurm entsprechend hilflos und klein erscheinen lässt. Über Licht habe ich bei dir noch nahezu nichts gelesen.

    Kamera: Am genauesten muss sie die Gesichter der Schauspieler einfangen. Der Mensch ist seit seiner Geburt auf Gesichter geeicht. Er kennt jede Regung, Bewegung. Er kann am Gesichtsausdruck sofort die innere Stimmungslage des Protagonisten erkennen. Hier ist eine Kamera gefragt, die den Ausdruck und nicht den Pickel plastisch rüberbringt.

    Da du auch nicht groß Nachbearbeiten willst, wäre z. B. eine Canon EOS 5D Mark III gut geeignet, nebenbei, noch mehr Schärfentiefe als die C200. Die Kamera macht schon von Haus aus gute Hauttöne, die Bearbeitung wäre nicht zu aufwendig. Vor allem würde sie mit ihrem Canon typischen HD-Bild die Protagonisten ins rechte Licht rücken. Drehst du mit HDR, 4K-Schärfe, dann wird der Zuschauer nur durch die Pickel und Hautunreinigkeiten vom Film abgelenkt.

    Das sind aber genau die Eigenschaften, die du bei der Canon C200 hervorhebst. Sie ist dir sogar noch zu weich im Vergleich zu deiner scharfen Panasonic. HDR, volle Schärfe, begrenzt RAW würde deine Filmaussage nicht unterstützen. Aber dein Hauptaugenmerk liegt bei diesem Film bisher am unwichtigsten Gerät, der Kamera.

    Mein Vorschlag wäre, drehe die Pyramide um und kümmere dich um: 1. Text / Drehbuch, 2. Schauspieler, 3. Ton, 4. Licht, 5. Kamera.

    Beste Grüße, Uli
  • In Filmschulen lernt man solche Dinge. Nur ob das hier gehört wird?
    Lieben Gruß,
    Wolfgang

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