Test von 6 m4/3 Objektiven und mehr

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    • Test von 6 m4/3 Objektiven und mehr

      Objektive werden oft anhand von abfotografierten Testtafeln beurteilt. Wenn es schlecht läuft, dann werden dabei nur einzelne Kriterien aus dem Abbild der Tafeln beurteilt. "Dort werden die Linien aber nicht so gut aufgelöst..."

      Viel aussagekräftiger sind Tests, bei denen ein Objektiv durchgemessen wird. Das macht Roger Cicala von LensRentels mit OLAF* recht regelmäßig. Vor allem misst er jeweils mehrere Objektive eines Typs durch und kann dadurch die Serienstreuung bestimmen. Wobei hier nur 6 bis 8 Objektive pro Typ vorlagen, normalerweise sind es mind. 10.

      Aktuell hat er sechs "Porträt"-Objektive für m4/3-Kameras durchgemessen: Finally, Some More m4/3 MTF Testing: Are the 40s Fabulous?

      Schaut Euch bitte die MTF-Kurven - Zeiss. "Wie liest man MTF-Kurven" - und die Serienstreuung an.
      • Olympus M. Zuiko Digital 45mm f/1.8
      • Olympus M. Zuiko Digital Digital 45mm f/1.2 PRO
      • Panasonic Leica DG Macro Elmarit 45mm f/2.8 (8 copies)
      • Panasonic Leica DG Noctitron 42.5mm f1.2 ASPH Power OIS
      • Panasonic Lumix 42.5mm f1.7 ASPH OIS (6 copies)
      • Voigtlander 42.5mm f/0.95 Aspherical
      Hier geht es noch zu einem anderen Test: "Finally, Some m4/3 MTF Testing: 25mm Prime Lens Comparison"

      Die OLAF-Testausrüstung, das ist ne ganz andere Nummer, als das Abfotografieren von Charts ;) : "Introducing the Optical Bench", "I Sing of OLAF . . ." und "OLAF’s Lens Art"

      Persönlich schaue ich immer, ob ein Objektiv messtechnisch unter den ersten 25% liegt und dann ist entscheidend, wie mir das Objektiv liegt.

      Viele wichtiger als Tests ist für mich die Frage, wie ich mit dem Objektiv gut zurecht komme, wie ich mit ihm arbeiten kann. Das persönliche Gefühl für diese Technik macht mindesten 51 Prozent (meist mehr) ;) bei der Entstehung eines guten Bildes aus. Das wird meist völlig unterschätzt!

      Beste Grüße, Uli
    • Rod schrieb:

      Objektive werden oft anhand von abfotografierten Testtafeln beurteilt. Wenn es schlecht läuft, dann werden dabei nur einzelne Kriterien aus dem Abbild der Tafeln beurteilt. "Dort werden die Linien aber nicht so gut aufgelöst..."

      Falls Du aus aktuellem Anlass etwa mich damit meinst: Ich habe ausprobiert, was die GH5 in den diversen Modi produziert. Das war alles, nur kein Objektivtest... =)

      Ich fand es interessant, dass die Auflösung bei 50p/60p gegenüber 24/25/30p etwas zurück geht. Auch wollte ich wissen, was der erweiterte Zoom mit dem Bild macht. In Büchern und Anleitungen liest man immer, dass dieser verlustlos wäre. Hier schreiben viele voneinander ab, wie mir scheint.
    • Wenzi schrieb:

      Falls Du aus aktuellem Anlass etwa mich damit meinst:
      Ne, ne, dich hatte ich nicht gemeint. Das war jetzt Zufall. Ich hatte den Test von Cicala gesehen und deshalb den Thread aufgemacht.

      Ich habe mich daran erinnert, dass in Foren bisweilen verbissen auf irgendwelchen Chart-Details herumgeritten wird, darum geht es mir.

      Beste Grüße, Uli
    • pampa schrieb:

      Also bevor ich mich durchs Englisch quäle ...
      Eigentlich sollte es der poster übersetzen
      Ich verstehe das Problem. Aber man kann den Text in den Google-Übersetzter werfen und dann bekommt man eine Vorstellung davon, was er gemessen hat.

      Und beim messen liegt der riesige Unterschied zu dem Traumflieger Text. Traumflieger hat nichts getestet, die haben Datenblätter verglichen. Sie nennen es auch "Übersicht" und nicht Test. Und die Daten haben sie für uns übersichtlich aufgeschrieben. Doch sagt diese Tabelle absolut nichts über die Qualität der Objektive aus.

      Beste Grüße, Uli
    • Wenzi schrieb:

      Ich fand es interessant, dass die Auflösung bei 50p/60p gegenüber 24/25/30p etwas zurück geht.
      das allein ist ja noch nicht so erstaunlich:
      um die Belichtung zu korrigieren muss man bei halber Belichtungszeit ja eine Blende weiter öffnen.
      Wenn man dann bei voller Öffnung liegt wäre dies unmittelbar plausibel. Die meisten Objektive haben
      die beste Auflösung bei Blende 4 ... 5.6

      Könntest DU ggf nochmal wiederholen aber die Beleuchtung erhöhen, um mit der selben Blende
      auszukommen.

      Ich hatte auch etliche m43-Objektive so getestet und kam auch zu diesem Resultat.
      Leider, denn mein geliebtes altes 1.4/50 kommt mit speedbooster an der m43-Cam recht gut:
      Belichtung (3200 ASA ) bei Mondschein aus der Hand bei 1/15sec mit Stabi!
      Aber leider Schärfeverlust bei voller Blendenöffnung :(
    • dosaris schrieb:

      Könntest DU ggf nochmal wiederholen aber die Beleuchtung erhöhen, um mit der selben Blende
      auszukommen.

      Ich sah mir das Projekt gerade noch einmal an. Mit elCuttys Plugin "ShowRecordData" kann man die von der Kamera verwendeten Parameter sehr schön in Vegas auslesen. Das Objektiv war dabei stets auf Offenblende (4,0) und ISO 200. Diese (subjektive) Messung wiederholte ich gestern sogar noch einmal - mit dem selben Ergebnis. Ich werde der Sache noch einmal nachgehen, denn das ergibt auch für mich keinen Sinn. Was sollen 30p und 60p mit der Videoauflösung zu tun haben? Oder arbeitet hierbei der Bildprozessor etwas unterschiedlich?
    • Hi Lothar,

      bei meiner alten GH2 war schon ein sichtbarer Auflösungsgewinn bei 24p gegenüber 30+50p bei FHD.
      Bei den heutigen, schnelleren Prozessoren in den Cams sollte das eigentlich nicht mehr sein.

      LG
      Det
      VG Det

      Fuji-XH1/XE3/RX10II/RX100VI+IV/HX90V/YI 4K+/GoPro3-Black+(HC1/HV10/SD707/)+ viel Glas
    • MovieDet schrieb:

      Bei den heutigen, schnelleren Prozessoren in den Cams sollte das eigentlich nicht mehr sein.

      Hi Det,

      nur dass keine falschen Meinungen aufkommen: Der Unterschied ist zwar mit dem Auge auf einem großen Monitor sichtbar, der Verlust bei 50/60p ist allerdings marginal. In einem realen Videobild mit Motiv ist das vermutlich gar nicht auffällig.

      Mich wunderte es nur, dass es überhaupt eine Differenz gibt. Damit hätte ich eigentlich nie gerechnet.

      LG Lothar
    • Wenzi schrieb:

      Die Datenrate liegt bei 50p um 50% höher als mit 25p. Es sind hier dann 150 mbit/s.
      wie wurde denn aufgenommen?
      1920x1080P [25|50] ?
      ist zu erkennen, ob die Auslesung des Chips gleich war?

      da die Chip-Auflösung ja viel höher ist als das Ausgabeformat könnte evtl nur der
      innere Teil ausgelesen werden (Zoomeffekt)
      Alternativ können Pixel parallel geschaltet werden (Binning), was besseres SNR ergibt
      bei größerem Bildwinkel.

      Ist das unterscheidbar?

      Die bitrate sollte an der Auflösung/Schärfe nix ändern, denn die ist nominal vorgegeben.
      (solange nicht hochskaliert wird). Bei niedrigerer Bitrate können sich aber die
      Blockartefakte verschlechtern od die Graustufenverteilung.
    • k-m-w schrieb:

      irgendwo kommt es sicher her ...

      Klar - aber wie schon gesagt, der Unterschied ist nur gering - aber erkennbar. Mich wundert es nur, ohne dass ich Konsequenzen daraus ziehen würde.


      dosaris schrieb:

      wie wurde denn aufgenommen?
      1920x1080P [25|50] ?
      ist zu erkennen, ob die Auslesung des Chips gleich war?

      UHD 25p/50p bzw. UHD 30p/60p. Bei FHD, das hier nicht betrachtet worden ist, liegt die Datenrate jeweils bei 100 MBit/s.

      Ob die Auslesung des Chips gleich war... keine Ahnung, denke aber schon. Es geht hierbei ja um die reine Auflösung bei identischer Bildgröße, aber verschiedener Framerate. Ich denke nicht, dass der Sensor hierfür anders ausgelesen worden ist (außer eben schneller).

      Man sollte sich hier jedoch keine grauen Haare wachsen lassen - in der Realität spielt dieser "Verlust" bei 50p bzw. 60p sicher keine maßgebliche Rolle. Das ist eher etwas für Pixelzähler... :lips:
    • Wenzi schrieb:

      Man sollte sich hier jedoch keine grauen Haare wachsen lassen - in der Realität spielt dieser "Verlust" bei 50p bzw. 60p sicher keine maßgebliche Rolle. Das ist eher etwas für Pixelzähler... :lips:

      Alleine der Gedanke das da theoretisch ein Qualitätsverlust vorhanden ist, auch wenn er bei realen Aufnahmen sowieso kaum auffällt läst das ganze BIld qualitativ absacken - alleine der Gedanke daran reicht aus, das was unsere Augen sehen ist da völlig irrelevant !

      :D :D :D :D :D :D

      (Ich hoffe die IRONIE bei obiger Aussage kommt gut genug raus....)

      Spaß beiseite, es bleibt fast immer ein komisches Gefühl in Richtung "wäre es nicht besser gewesen doch den anderen Modi zu wählen..." wenn die Aufnahmen dann doch qualitativ nicht so sind wie gedacht, egal aus welchen Gründen. Auch bei Nicht-Pixelzählern kommen manchmal solche Zweifel auf.

      Man muss halt bei bezahlbaren Geräten immer irgendwie irgendwelche Kompromisse eingehen (übrigens oft auch bei unbezahlbar teuren Geräten ;) ) und dann dazu stehen, diese "wäre nicht doch..." - Gedanken beiseite schieben - fertig !

      Und sich an den eigenen Aufnahmen erfreuen ;) !
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    • MacMedia schrieb:

      Und sich an den eigenen Aufnahmen erfreuen

      Und irgendwie verbessert sich die Technik immer weiter... hier von einer Perfektion zu träumen, wie sie mal kommen könnte, ist müßig. Seit der HC1 (Sony) ist Video für den Heimanwender derart gut geworden, dass es wirklich eine Freude ist. Wenn ich dagegen alte Video 8-Filme aus meiner damaligen USA-Reise ansehe, dann kommt ganz schnell Wehmut auf - erstens wegen der Aufnahmen, die inzwischen fast schon historisch zu nennen sind und zweitens wegen der überaus mäßigen Bildqualität, dass einem heutzutage beinahe schon die Augen tropfen. Und dennoch sitzt man dann ab und zu gespannt vor seinen Aufnahmen, die vor einigen Jahrzehnten entstanden sind... und heute trotz modernster Kameratechnik in der Form nicht mehr identisch aufzunehmen sind.

      Uppppssss - ob wir wohl schon OT sind? 8o