Wieviel kg kann man an ein voll ausgezogenen Rode Boompole Pro befestigen?

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    • Wieviel kg kann man an ein voll ausgezogenen Rode Boompole Pro befestigen?

      Ich möchte einen DJI Osmo Mobile 2 (400-600g) mit einer GoPro 3 BE oben dranhängen und unten eine Stativklammer mit einem iPad Pro.

      Dann soll die GoPro über WLAN das Bild an das iPad senden und möglichst über BT4.0 die Steuerung der Kamera übernehmen.

      Ich hoffe dann die Kamera fernsteuern zu können mit dem Osmo Mobile 2 und über das iPad den Tracking-Modus nutzen zu können. (Kann natürlich auch Probleme durch Timelags zwischen WLAN Übertragung und Gimbalansteuerung geben.
      Bzw. ob sich das GoPro-WLAN-Bild überhaupt über die Osmo App steuern lässt weiß ich auch noch nicht. Aber eine derartige Funktionalität fände ich echt genial.

      Ich habe mir schon die Klammer für das iPad bestellt: amazon.de/gp/product/B079TNPLK…age_o00_s00?ie=UTF8&psc=1

      Leider ist das Osmo Mobile 2 derzeit noch nicht lieferbar.
    • Vorläufig sieht alles erstmal, wie angehangen aus.

      Was noch nicht lieferbar ist, ist das Osmo Mobile 2.
      Dateien
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    • Was Du da vorne dran hängst hängt u.a. auch von Deinen Muckis ab und wie lange Du das ruhig halten willst. Senkrecht nach oben geht besser wie seitwärts, aber schon ein geringer Winkel erzeugt gut Hebelkräfte....
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    • Das ist schon klar. Ich möchte nur wissen, wieviel bei waagrechtem Stick vorne dranhängen kann, ohne das das Carbon bei voll ausgezogenem Stick bricht. Das entspricht der Maximalbelastung. Weniger Gewicht und senkrecht aufgestellt geht ja dann sowieso.

      Leider macht Rode da keine Aussage, was ja eigentlich sinnvoll wäre.

      Die geben ja nicht einmal mein NTG8 als Zubehör an. Dafür aber „irgendein“ Windshield ohne zu sagen, ob normal oder extended.
    • homer1 schrieb:

      Ich möchte nur wissen, wieviel bei waagrechtem Stick vorne dranhängen kann, ohne das das Carbon bei voll ausgezogenem Stick bricht.
      Ich hatte mal ein Problem mit einer Pole (einfacheres Modell); da sind nicht die Sektionen gebrochen, sondern die Verschlüsse/Arretierungen.

      Wenn ich mir das Gewicht eines Blimps mit Wombat und Mikro so ansehe, habe ich schon irgendwie Bedenken, dass das bei voll ausgezogenem System dauerhaft funktionieren soll. Allerdings kenne ich die Boompole Pro nicht aus eigener Erfahrung.

      Anscheinend willst Du ja so etwas wie eine Art Kran basteln; ich weiß nicht so recht, ob eine Mikrofonangel dafür wirklich geeignet ist. Aber Du wirst es ja vermutlich ausprobieren.
      Greetings,
      ro_max

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      ------------------------ Meine CGI-Tests auf Vimeo. --------------------------
    • Ich habe mich inzwischen für einen Osmo Plus entschieden.
      1. verfügbar
      2. im Angebot 569 anstatt 799
      3. kann einigermaßen 4k mit bis zu 30p, aber auch 1080p mit bis zu 120fps für Zeitlupe
      4. 3.5x optischer Zoom
      5. über GoApp direkt per WLAN steuerbar mit Videodirektübertragung
      Leider fehlt das Stativloch, wie es das Osmo Mobile 2 hat, aber ich hoffe da mit dem Handyhalterloch auszukommen. Notfalls brauch ich noch den Universal-Mount.
    • ro_max schrieb:



      Wenn ich mir das Gewicht eines Blimps mit Wombat und Mikro so ansehe, habe ich schon irgendwie Bedenken, dass das bei voll ausgezogenem System dauerhaft funktionieren soll.


      Doch doch, das geht schon.
      Vor allem geht's mächtig in die Arme.
      Ich habe das schon machen dürfen. Mikrofon, Blimp, Deadcat auf maximal ausgezogener Boom und dann noch etwas seitlich gebeugt, weil doch noch ein paar cm zu kurz.
      Da gehst Du freiwiilig erst direkt vor dem "Bitte" in Position und bist der erste der nach dem "Danke" seine Position wieder verlässt. :) :)

      Die Boom macht das ganz locker mit. Der Boom-Operator jedoch ... :) :)

      Viele Grüße
      Peter
    • PeterC schrieb:



      Da gehst Du freiwiilig erst direkt vor dem "Bitte" in Position und bist der erste der nach dem "Danke" seine Position wieder verlässt. :) :)

      Die Boom macht das ganz locker mit. Der Boom-Operator jedoch ... :) :)

      ....die lautlosen Flüche nicht vergessen wenn der Protagonist vor der Kamera mal wieder ein "Schwätzer" ist der erzählt und erzählt und erzählt... ;)

      Die Arme werden übrigens genauso bei nur geringem Gewicht eines einfachen Mikros wie dem ME66 mit Schaumwindschutz recht schnell recht schwach, dazu braucht es keinen großen Windkorb bzw. Zeppelin vorne dran. Auch wenn man vom Boden her angelt und nicht mit Überkopf ausgestreckten Armen wird das mit der Zeit heftig schwer....dummes Hebelgesetz !
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    • MacMedia schrieb:

      Auch wenn man vom Boden her angelt und nicht mit Überkopf ausgestreckten Armen wird das mit der Zeit heftig schwer....dummes Hebelgesetz !
      Ach was, ich würde mir noch den Einsatz eines Kampfgurts für Meeresangeln überlegen... bestimmt sinnvoll bei 3m Auszug :D Angler sind das gewöhnt und im Vorteil.
      Die Nutzung bei X-Windgeschwindigkeit sollte noch festgelegt werden. Ob das alles praktikabel ist ??? Oder doch einen Copter mit Facedetection ? VG
    • pampa schrieb:

      MacMedia schrieb:

      Auch wenn man vom Boden her angelt und nicht mit Überkopf ausgestreckten Armen wird das mit der Zeit heftig schwer....dummes Hebelgesetz !
      Ach was, ich würde mir noch den Einsatz eines Kampfgurts für Meeresangeln überlegen... bestimmt sinnvoll bei 3m Auszug :D Angler sind das gewöhnt und im Vorteil.Der Einsatz bis X-Windgeschwindigkeit sollte noch festgelegt werden.

      Bei Überkopf geht das allerdings dann nicht - da hält man i.d.R. die Tonangel mit beiden Händen über dem Körper um möglichst hoch über die Köpfe (und somit dem Bildausschnitt in der Kamera) und möglichst weit nach vorne zu kommen - und im Regelfall wird von oben geangelt. Von unten angelt man nur wenn der Himmel weniger Hintergrundgeräusche bringt - letztens erst wieder Aufnahmen in einem Hallenbad gemacht, von oben war das Wassergeplätscher im Becken störend (der Protagonist stand auf der Leiter am Beckenrand), von unten deutlich besser....

      Aber hier gehts ja nicht um Ton angeln, sondern eher um so eine Art "Turmkamera" - und da ist es ggf. schon von Vorteil das Ende der Angel irgendwo in einen Bauchgurt o.ä. einhaken zu können - geht in kleinerem Umfang übrigens auch mit einem Einbeinstativ gut, einfach in eine Gürteltasche stellen ;)
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    • pampa schrieb:

      MacMedia schrieb:

      Auch wenn man vom Boden her angelt und nicht mit Überkopf ausgestreckten Armen wird das mit der Zeit heftig schwer....dummes Hebelgesetz !
      Ach was, ich würde mir noch den Einsatz eines Kampfgurts für Meeresangeln überlegen... bestimmt sinnvoll bei 3m Auszug :D Angler sind das gewöhnt und im Vorteil.Die Nutzung bei X-Windgeschwindigkeit sollte noch festgelegt werden. Ob das alles praktikabel ist ??? Oder doch einen Copter mit Facedetection ? VG

      Angler müssen auch nicht gleichzeitig genau auf den Kopf des Schauspielers zielen und dabei gleichzeitig noch aufpassen, dass sie nicht mit dem Kabel klappern ... :)

      Homer scheint sich so eine Art Kamerkran- oder Kameraturmersatz bauen zu wollen.

      Das wird bereits bei sehr leichtem Wind seeeehr interessant werden, das Ding ruhig zu halten. Muss ja noch ruhiger sein als mit dem Mikro drauf.
      IMHO ist die Boom dafür nicht geeignet, da sie voll ausgezogen immer ein wenig "gautschen" wird.

      Viele Grüße
      Peter
    • Ist schon klar. Die Idee als "Turmkamera" ist ja nachvollziehbar. Ich bin auch oft für verrückte Ideen zu haben...und ein geht nicht, gibt's nicht.
      Wobei in diesem Fall das Hin- und Herschwingen, trotz Gimbal, schwer unter Kontrolle zu bekommen sein wird. Bei senkrecht gehaltenen "Hochaufnahmen" habe ich aber schon gute Ergebnisse bekommen.
      Bin mal gespannt !!!
    • DJI stellt ja auch einen ausziehbaren Stick zur Verfügung, aber nur 98 cm und kein Karbon.

      m.dji.com/de/product/osmo-extension-stick?site=brandsite

      Also das Prinzip ist ihnen auch geläufig, aber nur als kurz und billig.

      Für mein Verständnis sollte man nicht die horizontale Angel lange halten, sondern aus der horizontalen in die senkrechte fahren. Dann ist die Endposition und Halteposition unkritisch und stabil. während der Bewegung gleicht der Osmo jeden Wackler aus. Die Bewegung muss größer sein als das Schwingen der Angel. Gleichzeitig muss man sich hin oder weg zum oder vom Objekt bewegen, um die Kreisbewegung etwas auszugleichen. Im Zweifelsfall muss man den Stick auch nicht voll ausziehen, sondern kann ein stabiles Maß wählen. Dafür hat man gegenüber dem knappen Meterstick von DJI ja noch Reserven.

      Wenn die Kamerafahrt nicht zu langsam ist, dann sollte eine Federbewegung der Angel kaum auffallen.

      Dazu muss man lernen mit Angel und Osmo daran umzugehen, ähnlich einem Steadycam. Eine neue Herausforderung.
    • Das Ding für die z-Achse finde ich dann doch zu viel.

      Noch knapp 300g an das Ende der Angel ist mit den 400-600 g des Osmo dann doch zu viel des Guten.

      Die Gürteltasche ist eine coole Idee, obwohl ich darunter ehr diese Tasche verstehe, wo man Geldbörse und sonstige kleine Habseeligkeiten auf Reisen/Wanderung rein packt.

      Aber sowas, wie die Fahnenträger als Tragegurt haben. Das wäre das Richtige.

      Dann kann ich einhändig die Angel schwingen und mit der anderen Hand die Kamera per iPad steuern, was ja nochmal ein Vorteil für die Feinmotorik ist. Im Gegensatz zum sonst üblichen iPhone als „Schlüssellochsteuerung“ am Osmo.
    • Ich habe gerade mal nach Fahnentragegurt gesucht. Die haben mit 70 Euro aber einen stolzen Preis.

      idealo.de/preisvergleich/Produ…?q=fahnenträger+tragegurt

      Wobei für das doch anspruchsvollere „Feinhandling“ der Kamera doch diese knapp 120 Euro teure Version angebracht wäre, damit der Stützpunkt unten nicht unkontrolliert rumbammelt.

      amazon.de/Deitert-Kreuztragegu…094FUS7M/ref=cts_sp_1_vtp
    • Moinsen!
      Ich habe nun den Kreuzgurt bestellt. Der scheint robust und Richtungsstabil zu sein, damit er nicht, wie ein Gürtel seitlich weggedrückt wird, wenn die Kräfte seitlich wirken. So eine im Kreuzgurt geschwenkte Vereinsfahne schätze ich ähnlich im Verhalten ein, wie die Kameraverlängerung.
    • So nun habe ich das Ding zusammengebaut (aber nur halb bis 2/3 rausgezogen im Film, damit es noch ins Bild passt und nicht zu klein wird) und ausprobiert. Funktioniert ganz gut.

      Hier mal wie es funktioniert:


      Und hier mal eine andere Beispielperspektive:


      Bin zufrieden. Im Video1 habe ich noch das iPadPro genutzt, was relativ dunkel ist bei starkem Sonnenlicht. Inzwischen nutze ich das 2000 cd/m2 CrystalSky von DJI, was eine echte Erleichterung ist. Das funzt auch noch bei praller Sonne und das stundenlang dank Wechselakku. Aber auch eine Akkuladung hält mal gerne ein paar Stunden. Das geniale am Osmo+ ist das 3,5x optische und 2x digitale Zoom.