Brot und Butter VSTs

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    • Brot und Butter VSTs

      Moin,
      vielleicht hab' ich mal was für euch :) .
      Wie ich an anderer Stelle schon getippt hatte, komme ich ja eher aus dem Bereich Audio.
      So kommt für unsere Videos der Sound in der Regel direkt aus unserem multikanal Mitschnitt, aber eben nicht immer.
      Beim letzten hatte ich nur den Sound aus der Kamera zur Verfügung und versuchte den nun mit den Veags MovieStudio 15 eigenen Bordmitteln zu bügeln.
      Nun ja, die VSTs sind, aus meinen Augen und vorischtig betrachtet, eher suboptimal.
      Als DAW nutze ich reaper ( reaper.fm ), und Cockos stellt ihre Standard VSTs (eq, compressor, multibandcomp., delay ... ) auch in der 64 bit Variante kostenfrei zur Verfügung.
      hier: reaper.fm/reaplugs/
      Sorgenfreie Plugins.

      Gruß, horst
    • Reaper ist ein Mischpult so wie ich das im Moment überblicke.

      Ich digitalisiere sehr oft Schmalfilme mit Ton, der Ton ist der Schwachpunkt
      dabei, weil die nachträglich aufgeklebten Magnetstreifen sehr schmal sind
      und brüchig, die bröckeln manchmal schon durch die S-Biegung des Filmes
      im Projektor aus was zu "drop Outs" führt. Nun da kann man ja nichts mehr
      durch Restaurierung rausholen.

      Es gibt aber andere Probleme, abgewetzte Tonspur der manchmal 40 Jahre
      alten Filme, Rauschen, Netzbrummen, Klirren, Zwitschern, Übersteuerungen.
      Damals bei der analogen Nachvertonung hatten die Hobbyfilmer kaum
      vernünftiges Werkzeug um richtig zu pegeln. Nun sind aber Sprachbeiträge
      von Personen die längst verstorben sind sehr wichtig für die Generation
      die diese Filme digitalisieren lässt. Sie meinen immer digital kann man
      alles restaurieren...

      Die Tonköpfe der Projektoren sind ebenfalls schon mehrere Jahre alt,
      selten ist Ersatz zu bekommen, deshalb ist die Abtastung der Tonspur auch
      nicht mehr optimal, manchmal klingt der Ton einfach nur dumpf, vermutlich
      auch wegen der schwimmenden Spurlage der Magnetspuren am Tonkopf.
      Die Sprachverständlichkeit ist ein wichtiger Faktor für sie.

      Ich mache die Restaurierung vor allem mit Audacity, einigen Audio-Filtern in EDIUS
      Pro 9.x und mit MAGIX Audio & Musik Lab Premium als mein hilfreichstes
      Restaurierungsprogramm.

      Bist Du manchmal ebenfalls mit alten Tonaufnahmen konfrontiert, hast Du
      schon Restaurierungen unter den hier von mir geschilderten Bedingungen
      durchgeführt? Wenn ja, welches Werkzeug zum erschwinglichen Preis setzt Du da
      ein und welche Vorteile haben diese aus Deiner Sicht?
      Beste Grüsse;
      FZ-300RX100ThiEYET5EDGEXperiaZ2eGimbalEDIUS 9.xMedionErazeri76700UHDaufFHD
    • Achilles schrieb:

      Reaper ist ein Mischpult
      Nein. reaper ist soetwas wie vegas Pro für Audio. Es hängt hinter einem Mischpult und nimmt alle von dort kommenden Audiosignale auf den Rechner auf (das sind zur Zeit ungefähr 20 Spuren simultan). Also eine software zum bearbeiten von Audiomaterial. Ich benutze es gerade zum erstellen einer CD, all' unsere Proben werden damit dokumentiert ... .
      Die Problematik der fx Plugins hat ja nun nix mit Restaurierung zu tun, und nein, ich habe keine Erfahrung mit der Restauration, wir machen alles neu :)
    • Das kannst du bitte alles total vergessen was da steht.
      Ein 'Mischpult' ist, wie der Begriff schon sagt, ein 'Pult', also Hardware.
      Nun gibt es Mischpulte, die sich per Software bedienen lassen, in der Regel sind das die digitalen Pulte, aber auch dieses ist reaper nicht. Außerdem ist ein Mischpult dazu gedacht live, also gewissermaßen online, unterschiedliche Audioquellen just in time zu mischen um es dann auf Lautsprechern direkt hörbar zu machen.
      Ich bin sicher, daß kaum jemand auf die Idee kommt zu versuchen reaper hierfür zu nutzen (was im Prinzip aber funktionieren würde).
      Und dann noch so ein Satz

      Chip schrieb:


      Nachteile
      • aktuellste Version nicht mehr gratis

      macht mich richtig wütend.
      Ds wäre so als würde jemand erwarten, daß es Vegas Pro 16 als Gratisversion gibt..
      Reaper gehört zu den mächtigsten und professionellste DAWs überhaupt.
      So, jetzt aber genug OT.
      ...
      Mir ging es darum einen Ersatz für die allerwichtigsten Audio-PlugIns, wie z.B. EQ und Compressor zu zeigen. Die in MovieStudio kann ich nicht wirklich ernst nehmen ('tschuldigung, aber ist so).
      horst
    • So ist es. Ist also genau das, was inzwischen fast die Regel geworden ist, nur eben nicht 30, sondern 60 Tage. Und danach funktioniert es auch weiterhin. Dies ist der Grund ist, weshalb es etliche als 'Freeware' bezeichnen. So ein Quatsch.
      Cockos (die Firma dahinter) vertraut immer noch auf einen Rest von Ehrlichkeit in der 'muß alles umsonst sein Gemeinde'.
      Dabei ist der Preis für reaper von 60$ sensationell günstig.
      Frei sind eben die PlugIns (siehe oben). Funktionell sind sie noch up to date, optisch haben sie sich innerhalb von reaper insoweit verändert, daß die Oberflächen skalierbar sind.