Video-Konvertierung und Video für Youtube bereitstellen

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    • Video-Konvertierung und Video für Youtube bereitstellen

      Hallo allerseits

      Ich habe eigentlich ein ganz einfaches Vorhaben, aber es will mir nicht recht gelingen.
      1988 war ich an der Flugshow in Ramstein und möchte nun ein Video auf Youtube hochladen. Das Video muss zuerst jedoch noch geschnitten werden und gut ist.

      Das Video habe ich vor Jahren über einen Videorekorder mit DVD-Erstellung digitalisiert. Quelle war ein VHS-Videoband. Nun liegt das Video als VOB-Datei auf meinem PC. Es ist 10 Min und 44 Sek. lang und hat eine Dateigrösse von 758:512 KB.

      Ich habe Video-Studio 2018 und mir war klar, dass ich das Video in ein anderes Format konvertieren muss, denn Video Studio erkennt eine VOB-Datei nicht als gültiges Input-Format-
      Als Video-Konverter habe ich iSkySoft iMedia Converter Deluxe gekauft.

      Konvertiert habe ich das Video in verschiedene Formate und das Ergebnis dann als Input für Video-Studio 2018 genommen und dort geschnitten. Das hat auch geklappt, aber das Ergebnis ist nicht zufriedenstellend, denn das Videobild zeigt sehr oft grossflächige Rechtecke ohne Bildauflösung was natürlich als extrem schlechte Qualität rüber kommt.

      Für mich stellen sich folgende Fragen:
      1. In welches Format konvertiere ich die VOB-Datei am besten für die spätere Bearbeitung in Video-Studio 2018? Probiert habe ich z.B. MP4 Youtube 640 x 360- Diese Datei hat für die genannte Länge dann eine Grösse von 128'639 KB und kann auf dem PC auch ohne Rechtecke oder andere Störungen abgespielt werden. Nach dem Schneiden in Video Studio 2018 sind die Störungen aber dann drin.
      2. In welchem Format soll ich mir die zugeschnittene Videodatei von Video Studio 2018 ausgeben lassen, damit die Qualität stimmt und auch auf Youtube entsprechend gut sein wird?

      Gruss und besten Dank
      Marc
    • Hallo Marc,

      ich denke Du verkomplizierst das ganze etwas.

      Du hast vermutlich ein SD Video mit Camcorder aufgenommen, damals halt auf Band - vermute ich.

      Jetzt gibt es mehrere Möglichkeiten das zu digitalisieren, hier hast Du einen Videorecorder genommen der eine VOB erstellt hat.

      Das VOB als Endung ist nur ein Name, drinn steckt eine einfache MPG2 Datei !

      Mann hätte es anders (unkomprimiert) einlesen können, aber Du hast es nun mal so gemacht - geht ja auch.
      Deinem Schnittprogramm kannst Du die erstellte Datei vermutlich schon verkaufen, wenn Du die einfach umbenennst !
      Umbenennen in .mpg und es sollte einlesbar sein.

      Nach dem Schnitt würde ich das möglichst nicht weiter umwandeln - jede Konvertierung kostet etwas Qualität.
      Also die Auflösung so belassen, die Datenrate so hoch wie möglich auswählen - dann sollte es klappen.

      Ich denke YT und Vimeo akzeptieren .mpg Dateien.

      Das gute hier, wenn ich quatsch erzählt habe, melden sich gleich die Profis, die es sicherlich noch genauer und besser erklären und beschreiben können. ( hoffe ich mal.....)
      mfg
      Roland
    • Swisstop schrieb:

      Das hat auch geklappt, aber das Ergebnis ist nicht zufriedenstellend, denn das Videobild zeigt sehr oft grossflächige Rechtecke ohne Bildauflösung was natürlich als extrem schlechte Qualität rüber kommt.
      Hi

      das ist aber auch eine äußerst ungünstigste Konstellation die Du da hast:
      • analoges VHS-Material (hoffentlich auch mit VHS aufgenommen und nicht auch noch in VHS gewandeltes Video 8 Material o.ä.);
      • digitalisiert als DVD VOB = MPEG-2;
      • jetzt in MP4 (MPEG-4) gewandelt mit offensichtlich hoher Kompression und dann auch noch als 640 x 360;
      • und das dann bearbeitet und erneut ausgegeben?
      Kein Wunder, dass da nur "Matsch" herauskommt.




      Gut wäre es, wenn Du die VHS-Kassette noch hättest und diese möglichst direkt in Dein NLE überspielen könntest. So hättest Du die bestmögliche "Qualität".

      Wenn nur noch die DVD vorhanden ist, musst Du versuchen diese mit möglichst geringem Verlust in ein für Dich bearbeitbares Format zu wandeln, wenn Dein NLE das nicht einlesen kann. Dazu musst Du auf alle Fälle in Deinem Konverterprogramm entsprechende Einstellungen vornehmen, damit nicht so hoch komprimiert wird. Hier wirst Du evtl. etwas experimentieren müssen.

      Vermutlich dürfte sich anbieten bei MPEG-2 zu bleiben. Die DVDs hatten bis zu 9,8 Mbit/s für Bild&Ton und Du hättest die bisherige Dateigröße als Referenz. Bei einer selbstgebrannten DVD dürfte die Kodierung vermutlich mit CBR (=konstante Bitrate) erfolgt sein.

      Die Aufnahme, bzw. die DVD wird ja sicherlich in der europäischen PAL-Norm entsprechen. Dies wären dann 720 x 576 Pixel.
      Sollte alles in der amerikanischen NTSC-Norm sein (Gedanke wegen Ramstein!!) dann entsprechend 720 x 486, bzw. 720 x 480.
      Diese Format jedenfalls beibehalten und nicht auch noch irgendeine andere Auflösung verwenden.

      Aber erwarte keine Wunder.


      Zu YouTube kann ich Dir nichts sagen, aber da gibt es eine Hilfeseite auf der die zu beachtenden Vorgaben nachzulesen sind.

      Gruß
      Peter
    • Ich habe das auch schon mal auf die "Schnelle" so ähnlich - per Video-Grabber gemacht der als DVD Datei ausgegeben hat.

      Das ist nicht die beste oder gar professionelle Lösung, aber es geht - auch ohne besonders auffällige Einschränkungen wie bei Marc.

      Also optimal ist, das ursprüngliche Format, Pixel und Datenrate möglichst immer zu belassen.
      ( Über die erstellte VOB - die eine MPG2 ist, geht es aber auch, wenn korrekt erstellt !)

      Nur nicht 3 x in ein anderes Format und dann auch noch in abweichende Auflösung etc. umwandeln.
      mfg
      Roland
    • Vielen Dank für die Tipps und Infos.
      Ich habe es nun geschafft. Allerdings habe ich nicht mit VideoStudio 2018 geschnitten sondern ganz einfach mit dem Windows Movie Maker. Es ging bei diesem Projekt auch nur um das simple Schneiden, mehr noch nicht.
      Die schlussendlich auf Youtube vorhandene Qualität kann sich sehen lassen, denn die Quelle war ja nur ein VHS-Video, also sowieso eine Aufnahme mit bescheidener Auflösung:
      youtube.com/watch?v=a5XfMvTal24&t=6s
    • Tja, was soll ich sagen, dieser Tag in Ramstein ist natürlich einer der ganz traurigen - das damalige Unglück wirkt bis heute nach !

      Es ist halt passiert - 70 Tote und ca. 1.000 Verletzte !

      :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :( :(
      mfg
      Roland