Panasonic G Vario12-60mm 3,5-5,6 im Vergleich zum Panasonic Leica DG Vario-Elmarit 12-60mm 2.8-4.0

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    • Panasonic G Vario12-60mm 3,5-5,6 im Vergleich zum Panasonic Leica DG Vario-Elmarit 12-60mm 2.8-4.0

      Da ich gerade meine (in spärlichen Resten) noch vorhandene m4/3-Ausrüstung am komplettieren und wieder in Betrieb nehmen bin (quasi als kleine Reiseausstattung) und ich immer ein "Brennweitenloch" oberhalb von ca. 40mm hatte stellt sich jetzt die Frage ob sich vielleicht ein neues Objektiv rentiert - zumal ich vielleicht einen neuen Body kaufe da die Olympus OM-D E-M10 MK1 inzwischen ja auch schon reichlich "angestaubt" ist.... ;)

      Da das "normale" 12-60 oft als Kit-Objektiv immer wieder mal mit diversen Bodys angeboten wird stellt sich die Frage ob ich dann nicht gleich ein Kit kaufe anstelle eines reinen Body (vor allem da ich von Olympus weg wieder hin zu Panasonic tendiere, komme mit dem Menü- bzw. Bedienkonzept der Olympus-Kameras eher schwer klar) und im Kit die Objektive meist günstiger sind.

      Daher die Frage - wie ist der Unterschied zwischen dem "normalen" G 12-60 und der (deutlich teureren) Leica-Variante ?


      Es geht mir hier nicht um den Unterschied in der Lichtstärke - mir ist klar was 2,8 zu 3,5 am kurzen bzw. 4,0 zu 5,6 am langen Ende bedeutet. Interessant sind die optischen Qualitäten wie Vignettierung, Rand(un)schärfe, Bildeindruck - vor allem in der Praxis und nicht als Labortest und in Testcharts dargestellt (...die kann ich selbst lesen), es geht mir hier wirklich um den Praxiseinsatz, vor allem in Anbetracht des doch vorhandenen Preisunterschiedes.

      Vielleicht hat/hatte ja jemand bereits beide Objektive, aber auch Erfahrungen von Leuten die nur ein Objektiv der beiden haben/hatten sind interessant.

      Auch sind ggf. Alternativen interessant, das 14-140 habe ich allerdings gleich von vorne herein aussortiert wegen der bekannten Abbildungsschwächen, aber es gibt ja auch Alternativen von Tamron o.a.

      Mich würden da Eure Erfahrungen interessieren.....

      P.S.: Ach ja, wegen dem Body, da ist noch alles offen, geht von G81 über GH5 bis G9 und GX8 oder es bleibt bei der OM-D...keine Ahnung, bisher ist das alles reines Gedankenspiel ;)
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    • Ich hatte beide Objektive und bin beim Leica hängen geblieben. Es macht einfach die besseren Bilder. Verlange nun bitte keine Expertise - es ist inzwischen mein Immerdrauf. Mir war es auf alle Fälle den erheblichen Aufpreis wert. Einziger Vorteil der Panasonic-Variante: Es ist deutlich leichter, erinnert aber mehr an Plastik, obwohl trotzdem nicht " billig" wirkend.

      Das 14-140mm hatte ich mehrmals in beiden Versionen und verkaufte es immer wieder nach wenigen Tagen. War halt immer wieder im Kit dabei.

      Ich habe noch eine neuwertige G81 (Body) - sie musste der GH5 weichen wegen dem fehlenden UHD/50p. Melde Dich einfach bei Interesse, ist immer noch eine Super-Kamera. In der Auflösung kommt sie nahe an die GH5 ran und sie wiegt erheblich weniger...
    • Hallo,

      MacMedia schrieb:

      aber auch Erfahrungen von Leuten die nur ein Objektiv der beiden haben/hatten sind interessant.

      ich hatte an meine G6 zusammen mit dem Kit-Objektiv 14-42 3.5-5.6 gekauft. Ich muss dazu sagen das ich mit der G6 hauptsächlich fotografiere und nur ergänzend zum Camcorder (Pana X929) ab und zu Filme. Mit dem 14-42 war ich nie so ganz zufrieden. Weder von der Bildgestaltung noch von Situationen bei Dämmerlicht. Hinzu kahm natürlich das bei 42mm schon sehr früh Schluss ist und ich relativ häufig dann aufs Kit-Tele 45-150 wechseln musste.
      Seit dem Kauf des 12-60 2.8-4.0 ist dieses Objektiv fast immer drauf. Meine Bilder sind deutlich besser geworden. Die Bildgestaltung geht einfacher und macht mehr Spaß. Bei Dämmerlicht sind deutlich mehr Reserven. Mein Eindruck ist auch, dass das 12-60 bei Landschaftsaufnahmen Details schärfer darstellt. Ich hatte dazu mal Vergleichsbilder auf dem Stativ gemacht, die aber leider letztlich doch nicht ganz vergleichbar waren. Du kennst das: Bildausschnitt ist ein wenig anders, Entfernung, Lichtsituation ändert sich durch Wolken...
      Und ich bin halt immer noch auf der inzwischen recht betagten "G6" unterwegs...

      Vielleicht bringt's Dir ja trotzdem was.

      Übrigens:Hier gibt es im Treffpunkt auch schon eine Diskussion dazu.
      Grüßle,
      Steve
    • MediaSteve schrieb:

      Übrigens:Hier gibt es im Treffpunkt auch schon eine Diskussion dazu.

      Richtig, wir hatten das ja schon mal. Was sich seitdem geändert hat? Wenig: Das PanaLeica nehme ich (inzwischen an der GH5) kaum noch ab, der Brennweitenbereich von 12-60mm (24-120mm KB) ist ideal für den Filmeralltag und mit der Hand zoomen kann man auch recht gut und ruckelfrei, weil der Ring sich sehr weich dreht. Das war mir seinerzeit sehr wichtig. Außerdem bleibt sein Fokus über den gesamten Brennweitenbereich konstant, d.h. die Kamera muss bei einem Brennweitenwechsel nichts nachfokussieren. Der Fachbegriff dafür ist mir momentan nicht im Kopf (es gibt aber einen).
    • Danke für die Infos. die Parfocalität des Leica ist schon mal ein unschlagbarer Vorteil, auch wenn ich das Objektiv genauso wie die Kamera vorrangig zum fotografieren verwenden möchte.

      Der Brenwneitenbereich von KB 24 - 120mm ist denke ich ganz praktikabel.

      Mir geht halt das Gewicht und auch die Größe normaler APS-C nzw. Vollformat-Ausrüstungen inzwischen auf den Senkel, gerade wenn man auf Vollformat setzt schleppt man da ganz ganz schnell einen großen, schweren Rucksack mit etlichen Kilos rum weil gerade die Objektive dann doch eher schwer und groß sind.

      Wenn ich überlege welches Volumen und Gewicht eine Ausrüstung bei micro4/3 hat wenn ich ein 7-14mm/4.0, das 12-60mm/2.8-4.0 und das 100-400mm/4.0-6.3 als Zooms sowie ein 25mm/1.7 und vielleicht noch ein 14mm/2.5 mit dabei habe und was der gleiche Brennweitenbereich bei APS-C oder gar Vollformat für ein Volumen und Gewicht hat liegen da ganze Welten dazwischen.

      Die micro4/3-Ausrüstung passt in eine "normale" Foto-Umhängetasche, bei Vollformat schleppe ich da einen Rucksack rum der nicht von schlechten Eltern ist....gewichts- sowie größenmäßig gesehen ;)

      Mal sehen was sich da alles anbahnt, zumindest das 14mm/2.5 habe ich noch hier liegen, vieles von der damaligen Ausrüstung ist inzwischen verkauft - ein paar Adapter für "Altglas" sind noch hier, für Nikon, für Canon FD und für M42....und ein 14-42 Kit-Objektiv das mal bei einer G3 dabei war....

      Auch wenn alle Welt aktuell dabei ist auf Vollformat zu setzen - siehe die EOS R-Serie oder die Nikon Z6 und Z7 bzw. ganz neu die Panasonic S1 und S1R - die Größe und Gewicht der Objektive kann kein Hersteller eindampfen - diese doofe Physik ! :D
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    • Hallo,

      MacMedia schrieb:

      die Parfocalität des Leica ist schon mal ein unschlagbarer Vorteil, auch wenn ich das Objektiv genauso wie die Kamera vorrangig zum fotografieren verwenden möchte.
      dieser Vorteil ist wirklich immens, das hatte ich noch vergessen zu erwähnen.
      Ein kleiner "Nachteil" ist mir allerdings noch aufgefallen: Die Verwendung des 12-60 2.4-4.0 mit dem internen Blitz (bezogen auf meine G6). Da ist es so, wenn ich vergesse die Streulichtblende (ich weis, so doof ist man auch nicht das zu vergessen :D ) weg zu machen bekomme ich eine ordentliche "Abschattung" ins Bild. Und auch wenn ich die Streulichtblende weg mache und bei 12mm fotografiere bildet sich da noch ein Schatten. Erst wenn man näher ran geht, so ca. 16mm ist davon nichts mehr zu sehen. Das liegt einfach an dem größeren Durchmesser des Objektivs. Mit einem externen Aufsteckblitz ist das natürlich kein Problem.
      Grüßle,
      Steve
    • Auch bei mir ist das 12-60, 2,8-4 zum Immerdrauf aufgestiegen. Das Pana Objektiv habe ich mit der GX80 verkauft. Es war nicht viel schlechter, aber rein subjektiv sind die Bilder mit dem Leica harmonischer.

      Da ich mit der GH5 mehrheitlich Filme, ist der Brennweitenbereich des 12-60 (fast) ausreichend. Zusammen mit dem (fast) verlustfreiem Cropzoom (weiß nicht mehr wie der sich richtig nennt) deckt man eine großen Bereich ab.

      Als weiteres "Immerdabei" hat sich das Oly 8mm Fischauge etabliert. Wenn man aufpaßt und keine geraden Linien an den Rand stellt, verzerrt es zwar, aber nicht unangenehm. Zusammen mit der Lichtstärke 1,8 habe ich es sehr schätzen gelernt, zumal die Abbildungsleistung mich überzeugt hat.
      schöne Grüße

      Christian


      Beiträge als Mod in Grün
    • So, ich will das ganze mal auflösen. Es ist eine G9 incl. einer Festbrennweite 25mm/1,7 geworden.... :pfeifen:

      Dafür musste die Canon M50 wieder gehen. Hintergrund für den "Umtausch" ist ganz einfach das die M50 fotomäßig einfach zu klein für meine Hände war, die G9 liegt da wesentlich besser in der Hand. Mit der kleinen Canon bin ich einfach in vielen Sitationen nicht glücklich gewesen.

      Die G9 habe ich zum testen in die Hand genommen und war sofort glücklich damit. Paralell habe ich auch eine GH5 angetestet und bin dann aber trotzdem bei der G9 geblieben, ganz einfach weil ich mit der Kamera zu 90% fotografiere und nur selten filmen werde.

      Was mich am meisten freut sind die kleinen Objektive bei MFT, endlich keinen schweren Rucksack mehr der dann sowieso immer zu Hause bleibt (aus Faulheit).... :yes:
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