Archivieren/Verteilen von HD-Videos. Wie?

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    • Berliner schrieb:

      DVD brennen ist eher überholt würde ich sagen.
      Nur aus Deiner Sicht ist das so.
      Von mir als Dienstleister will die überwiegende Mehrheit immer die DVD, wenn es eine Disk sein soll, nicht Blu-ray.
      Beste Grüsse;
      Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...
    • Achilles schrieb:

      Nur aus Deiner Sicht ist das so.
      Na, nicht nur aus der Sicht von @Berliner, würde ich sagen.

      Es stimmt zwar, dass offenbar mehr Leute DVD-Player denn BD-Player besitzen. Aber das liegt einfach daran, dass da auch noch viele ältere Geräte im Einsatz sind. Der Kauf von BD-Geräten, insbes. UHD-fähigen, hat zumindest nicht den Stellenwert erreicht, wie früher die DVD.
      Aber, das Interesse an Filmen in zumindest HD-Qualität ist (m.E. nach) trotzdem durchaus sehr stark. Denn die modernen (großflächigen) TV-Geräte sind heute sehr verbreitet und die Akzeptanz einer einfachen SD-Qualität, wie sie DVD halt nur liefern kann, lässt immer weiter nach. Denn ganz ehrlich, auf einem 50'', 60'' oder vielleicht noch größerem Gerät sieht SD-Qualität (auch wenn die Aufnahmen in HD gemacht wurden) gelinde gesagt nicht wirklich gut aus.

      Nur läuft das halt nicht über BD, die ja auch gewisse Format-Einschränkungen hat. Hier kommen eher die TV-Geräte selbst, die doch schon recht verbreiteten Media-Center/-Receiver, oder ähnliche Lösungen zum Einsatz. Dafür bietet sich dann - wie @Berliner schreibt - aber eben die "Verteilung" per USB-Stick, SD-Karte, oder eben ganz bequem als Download an.

      Insoweit wird aus meiner Sicht die DVD mittelfristig eher nur noch als reiner Datenträger und nicht mehr als Video-DVD eine Rolle spielen.

      Wenn sich Deine "Kunden" überwiegend für eine DVD entscheiden, könnte es ja vielleicht auch daran liegen, dass Du ihnen die "nicht Disk" Alternativen nicht anbietest, oder ihnen nicht ausreichend erklärt hast, wie das geht.



      Gruß
      Peter
    • gurlt schrieb:

      Achilles schrieb:

      Nur aus Deiner Sicht ist das so.
      Wenn sich Deine "Kunden" überwiegend für eine DVD entscheiden, könnte es ja vielleicht auch daran liegen, dass Du ihnen die "nicht Disk" Alternativen nicht anbietest, oder ihnen nicht ausreichend erklärt hast, wie das geht.
      Ich bin voriges Jahr im Herbst mit einer Gruppe von 18 Leuten den Franziskusweg in Krk gegangen und habe darüber einen Film gemacht.
      Eigentlich wollten 80% der Teilnehmer eine DVD (die Gruppe besteht vorwiegend aus älteren Personen), da jeder noch einen DVD-Player aber keiner einen BluRay-Player hat.
      Nachdem ich ihnen die Vor- und Nachteile erklärt habe, wollte jeder einen Stick, da er damit die volle HD-Qualität genießen kann.
      Einen "Flachen" hat ein jeder von denen, mit dem er der Film vom USB-Stick abspielen kann.

      Schöne Grüße
      Walter
    • gurlt schrieb:

      Insoweit wird aus meiner Sicht die DVD mittelfristig eher nur noch als reiner Datenträger
      Ich glaube fast sogar schon , daß die DVD auch als reiner Datenträger ausgedient hat - seit gut 1,5 Jahren möchte im Geschäft keiner unserer Kunden noch einen optischen Datenträger haben. Daten werden alle über das Netz kommuniziert. Die DVD als Video-Datenträger hält sich vermutl. auch nur noch so lang, weil die BluRay als solche bis heute nicht überall die nötige Akzeptanz erfahren hat. Privat haben bei mir sowohl DVD, als auch BD aussgedient. Der Zugriff über den Medaiplayer ist doch um einiges komfortabler und eben auch Formatfreundlicher. (-unabhängiger).

      walter.mittwoch schrieb:

      Einen "Flachen" hat ein jeder von denen, mit dem er der Film vom USB-Stick abspielen kann.
      eben.
      old_det auf https://www.turbosquid.com/Search/Artists/old_det
    • walter.mittwoch schrieb:

      Nachdem ich ihnen die Vor- und Nachteile erklärt habe, wollte jeder einen Stick, da er damit die volle HD-Qualität genießen kann.
      Einen "Flachen" hat ein jeder von denen, mit dem er der Film vom USB-Stick abspielen kann.
      und dann haste denen auch erklärt, dass viele der Flach-TVs zwar ein Player-prog drin haben und einen
      USB-Anschluss, aber dennoch kein Norm-konformes MP4/AVC abspielen können?.

      Es gab lange die Unart, dass nur die proprietären Video-Formate des jeweiligen Herstellers nutzbar waren
      mit eigenem Filesystem usw :-/
    • dosaris schrieb:

      Es gab lange die Unart, dass nur die proprietären Video-Formate des jeweiligen Herstellers nutzbar waren
      mit eigenem Filesystem usw :-/
      Als ich mir im letzten Jahr einen OLED zugelegt habe, haben verschiedene Tests im Laden an Geräten unterschiedlicher Hersteller ergeben, dass die von mir benutzen Video-Formate (hauptsächlich 10-Bit-HEVC im MP4-Container) per USB nicht von allen Smart-TVs geschluckt werden. Keine Ahnung, ob die aktuelle Generation das besser kann. MOV wollen meine TVs z.B. auch nicht.
      Greetings,
      ro_max

      Grüne Kommentare sind als Mod, der Rest als User geschrieben.
      ----------------------- Meine CGI-Tests auf YouTube. ------------------------
    • dosaris schrieb:

      ... kein Norm-konformes MP4/AVC abspielen ..,.
      Stimmt. Keiner von meinen Flachen (Billigstgeräte) kann AVC/AAC/AC-3 vom USB-Anschluss abspielern, aber MPEG-2/MP2 können se alle. (Anmerkung: Hier wird oft geglaubt, MPEG-2 geht nur bis zum DVD-Format. Tatsächlich kannste aber auch HD bis 8K und vermutlich noch weiter nach MPEG-2 umwandeln). Wenn von mir Videos am Stick verteilt werden, dann immer nur in MPEG-2. Reklamationen habe ich bis heute nicht bekommen.
    • Meine Erfahrung mit den ganzen Smart-TVs ist inzwischen das diese oft nicht auf hochqualitatives H.264 (mit hohen Bitraten) ausgelegt sind, sondern eher auf viele "Tauschformate" wie DIVX oder ähnliches.

      Hauptzweck scheint wohl wenn es nach den Herstellern geht die Wiedergabe von gerippten und aus dem Netz kopierten Filmchen zu sein ;)
      Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar
    • Monitor schrieb:

      dosaris schrieb:

      ... kein Norm-konformes MP4/AVC abspielen ..,.
      Stimmt. Keiner von meinen Flachen (Billigstgeräte) kann AVC/AAC/AC-3 vom USB-Anschluss abspielern, aber MPEG-2/MP2 können se alle. (Anmerkung: Hier wird oft geglaubt, MPEG-2 geht nur bis zum DVD-Format. Tatsächlich kannste aber auch HD bis 8K und vermutlich noch weiter nach MPEG-2 umwandeln). Wenn von mir Videos am Stick verteilt werden, dann immer nur in MPEG-2. Reklamationen habe ich bis heute nicht bekommen.
      Jetzt habe auch ich ein Problem mit Norm-konformen MP4/AVC Dateien entdeckt - und sogar auf einem eigenen Billig-TV (Thomson 32W3325).
      Sobald die Datei größer als 4 GB ist, sagt er, "Videodaten nicht unterstützt".
      Sobald die Datei - mit gleichen Codec-Einstellungen - kürzer rausrendere, damit sie kleiner als 4GB ist (z.B.: 3,7GB) wird sie anstandslos abgespielt.

      Wenn ich - wie du vorschlägst, die Datei in MPEG-2 rausrendere funktioniert auch eine Datei mit 4,2 GB.........sonderbar :gruebel: .

      Da es bei MPEG-2 (ich verwende Vegas Pro 15) vielfach Videostreams (ohne Ton) und eine große Auswahl an Codec-Einstellmöglichkeiten gibt, würden mich - um eine Marathon-Testsession zu vermeiden - deine genauen Einstellungen interessieren.
      Renderdialog_MPEG-2.jpg
      Besten Dank im Voraus
      Walter
    • walter.mittwoch schrieb:

      Sobald die Datei - mit gleichen Codec-Einstellungen - kürzer rausrendere, damit sie kleiner als 4GB ist (z.B.: 3,7GB) wird sie anstandslos abgespielt.

      Wenn ich - wie du vorschlägst, die Datei in MPEG-2 rausrendere funktioniert auch eine Datei mit 4,2 GB.........sonderbar :gruebel: .
      das klingt ja eher wie die typische Filesystem-Begrenzung von FAT32.
      Kann denn der TV auch NTFS lesen?

      bzgl Dateigröße muss man ggf unterscheiden zwischen Anzahl der Bytes und belegten Sektoren (die ja immer einen
      gewissen "Verschnitt" haben).
      Außerdem Mega-* als 2^n interpretiert od als 10^M (1024 vs 1000).
    • dosaris schrieb:

      das klingt ja eher wie die typische Filesystem-Begrenzung von FAT32.
      Kann denn der TV auch NTFS lesen?
      Das war auch mein Erst-Gedanke - der Stick ist aber NTFS - formatiert und kann auch vom TV problemlos gelesen werden.

      Das mit der Anzahl Bytes und den belegten Sektoren ist klar.

      Schöne Grüße
      Walter
    • Es ist mir bekannt, dass unterschiedliche Fabrikate von Fernsehern unterschiedlich auf FAT32 und NTFS reagieren. Meine billigen können beides problemlos, auf meinem NTFS-Vorführstick von 120 GB ist das grösste MPEG-2-Video 6,01 GB und läuft problemlos. Das passt wieder dazu, dass die Hersteller seit Einführung von HD ihre eigenen Süppchen kochen, da kann man den Mini-DV und deren fast universellen Verwendbarkeit nur traurig nachweinen.

      Wenn ich Videos in MPEG-2 am Stick weitergebe, achte ich immer auf FAT32,weiters auf die Dateigrösse, und reduziere bei Bedarf einfach Format und Bitrate, z.B. auf 720p50 mit VBR 6 Mb/s/20 Mb/s, Sound immer nur in Stereo.
    • Monitor schrieb:

      Wenn ich Videos in MPEG-2 am Stick weitergebe, achte ich immer auf FAT32,weiters auf die Dateigrösse, und reduziere bei Bedarf einfach Format und Bitrate, z.B. auf 720p50 mit VBR 6 Mb/s/20 Mb/s, Sound immer nur in Stereo.
      Danke für die Info!
    • MacMedia schrieb:

      Meine Erfahrung mit den ganzen Smart-TVs ist inzwischen das diese oft nicht auf hochqualitatives H.264 (mit hohen Bitraten) ausgelegt sind, sondern eher auf viele "Tauschformate" wie DIVX oder ähnliches.

      Hauptzweck scheint wohl wenn es nach den Herstellern geht die Wiedergabe von gerippten und aus dem Netz kopierten Filmchen zu sein ;)
      Na wohl eher darauf, dass USB Sticks meist in mittlerern Dateigrößen benutzt werden und daher Komprimierung von 4k Material zB im MKV Container oft unumgänglich ist, wenn man dort paar Urlaubsfilme für seine Bekannten draufkopieren will.