Wie kommt man zu einem guten Videobild?

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    • Das Forum hier kann keine Filmschule oder eine ähnliche Ausbildung ersetzen (nicht mal autodidaktisch wenn du mich fragst). Man kann das auch nicht Anderen hier aufzwingen szenisch zu filmen wenn die das gar nicht wollen.

      Erwäge doch eine entsprechende Ausbildung zu machen wenn dir das wichtig ist, denn hier wirst das leider nicht finden was du suchst - ist mein Eindruck. Leider.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • wolfgang schrieb:

      Man kann das auch nicht Anderen hier aufzwingen szenisch zu filmen wenn die das gar nicht wollen.
      Ja, da stimme ich dir zu. Wie gesagt, den ersten Beitrag habe ich geschrieben, weil ich mir das Video genau angesehen habe. Die kleine Übersicht zu machen, war eine eine Übung für mich, um den Inhalt besser zu verinnerlichen.

      Die Mehrarbeit war für das Forum war, die Zeiten des Videos vor die einzelnen Punkte zu schreiben: ich dachte, es interessiert den einen oder anderen doch. Gut, dann lass ich das künftig.

      Beste Grüße, Uli
    • Der Punkt ist für mich nicht ob du das lassen sollst/willst oder nicht. Sondern was deine eigene Erwartung dahinter ist.

      Dass das Thema grundsätzlich interessant sein kann steht ja außer Frage. Aber eben offenbar nicht für Alle.

      Und es wird daher nicht für jeden passen wenn es zu polarisierend wird (weil viel da vielleicht mehr machen würden aber das etwa bei mir gar nicht geht).
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Hobbyvideofilmern die sich weiter entwickeln möchten empfehle ich:
      movie-college.de/
      Beste Grüsse;
      Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...
    • rico77 schrieb:

      Vieleicht können wir eine Rubrik einrichten mit Links auf:
      Nur ein Link. Sean Tucker hat ein sehr gutes Video darüber gemacht, wie man sich selbst voranbringt: "The Importance of Teaching Yourself New Things". Da berührt er all die Fragen, die du aufgelistet hast. Weiterführende Links, Namen, Hinweise blendet er rechts oben ein und sie stehen auch noch einmal in einer Liste unter dem Video.

      wolfgang schrieb:

      Der Punkt ist für mich nicht ob du das lassen sollst/willst oder nicht. Sondern was deine eigene Erwartung dahinter ist.
      Über meine Erwartungen habe ich hier was geschrieben.

      Ansonsten stelle ich Hinweise ins Forum, wenn ich denke, dass das den einen oder anderen interessieren könnte, wie in meiner Bemerkung zu Sean Tucker direkt hier drüber.

      Beste Grüße, Uli
    • Ich ziehe aus vielen Beiträgen hilfreiche Informationen für mich.
      Nur schreibe ich oft nichts dazu - wenn alles gesagt ist
      Deswegen ist auch dieser thread sehr lehrreich :Applaus:
      lerne nie aus
      mein Kanal: https://www.youtube.com/user/wabuddel?feature=mhum
    • Es steht außer Frage dass die Kadrierung vor dem Drücken des Auslösers erfolgen sollte. Oft ist das zusammen mit der Einstellung von Belichtungszeit, Blende und WB auch schon der gesamte gestalterische Schritt, der dem Amateur möglich ist. Neben der Wahl von Objektiv und Brennweite. Dass es im Profibereich noch viel mehr möglich ist, das ist unbestritten auch so.

      Dass dies unabhängig von der Technik oder der Pixelzahl ist, ist auch klar. Auch wenn das umgekehrt nicht bedeutet dass man nicht mit moderner Technik arbeiten kann.

      Auf die Schulung des inneren Auges und der Selbstreflxionsfähigkeit, wie ein Bild auf einem selbst wirkt, stosst man immer wieder. Auch die diversen HDR Publikationen haben die Betrachtung von Gemälden immer wieder vorgeschlagen, um sich bewußt anzusehen wie Mahler den Kontrast- und Farbumfang gerne dargestellt haben.

      Ich sehe das auch insofern unabhängig von der Kamera, als ich mich sowohl beim Smartphone wie auch einer FS7 entscheiden muss, welchen Bildausschnitt ich wähle. Sogar beim iphone hat man diese Wahl zu treffen (und oft ist diese Wahl wichtiger als viele anderen Dinge). Nur sollte das der Filmer im Laufe der Zeit lernen. Und sich damit gezielt befassen, was zwar nicht neu aber wichtig ist.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Kaum beschäftigt man sich mit was, stolpert man über zig Hinweise.

      Es wurde ja schon gesagt, dass es nicht den einen Filmkurs gibt, der alles Wichtige umfasst.

      Mit einer Ausnahme. Er behauptet, dass man in zwei Wochen die wichtigsten Grundlagen des Filmemachens lernen kann. Und das ist kein Schwätzer oder Wichtigtuer. Er hat mit zig Filmen bewiesen, dass er es kann u. a. "Fitzcarraldo", "Cobra Verde", "Aguirre, der Zorn Gottes".

      Werner Herzog bietet im Onlinekurs "Teaching Filmmaking" eine Einführung auf seine Art an. Schaut euch den Trailer und den 26 Punkte umfassenden Kurs an. Ich kenne ihn allerdings nicht.

      Ist man danach ein Filmemacher? Ich vermute stark: Nein. Aber, man könnte so einen Anschub bekommen, dass man einer wird.

      Einsatz: 100 $ und viel Engagement.

      Beste Grüße, Uli
    • Der hier auch einigen bekannte Philip Bloom bietet die "Philip Bloom's Cinematic Masterclass" für 199 $ bei MZed an.

      Man kann auf seinen Webseiten und im Netz einiges Filmmaterial von ihn finden und so abschätzen, was man zu erwarten hat. Ich kenne den Kurs nicht.

      Gerade beim durchsehen von Patreon, MZed und anderen Bezahlplattformen ist mir aufgefallen, dass auch dort Blogger Kurse verkaufen, die selbst keine Filme gedreht haben, die man sich anschauen kann.

      Da würde ich es mir zig Mal überlegen, ob ich Geld ausgebe. Das Risiko ist groß, dass man für angelesenes Wissen bezahlt, das zwar nicht unbedingt falsch, aber unnütz ist.

      Beste Grüße, Uli
    • Der Kurs von Bloom ist sicherlich eine Überlegung wert, aber ich kenne den auch nicht. Bloom hat sicherlich selbst genug Dreherfahrung. Und über Werner Herzog braucht man auch nicht zu reden, auch wenn man nach 2 Wochen sicherlich kein Filmemacher ist. :D
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • rico77 schrieb:

      Vieleicht können wir eine Rubrik einrichten mit Links auf:
      - Storytelling, Drehbuch
      - Bildkomposition
      - Ton, Licht
      - Handhabung der Filmtechnik
      - Schnitt, Colorgrading
      - usw.
      Ich habe noch etwas gefunden, das Burkhards Vorschlag entgegen kommt.

      Jemand hat sich die Mühe gemacht und sehr viele kostenlose Tutorials zu bekannten Programmen gelistet.

      Geht auf die Seite 2uts, dort dürften für Filmer vor allem die Rubriken "Video & VFX" und "Audio Production" von Interesse sein.

      Klickt z. B. auf "Video & VFX", dann seht ihr oben sieben Programme von After Effects bis Fusion gelistet.

      Drunter könnt ihr noch nach "Themen" und "Fähigkeiten" selektieren.

      Ich konnte natürlich nicht prüfen, ob diese riesige Sammlung aktuell ist. Zumindest sind z. B. für DaVinci Resolve 481 Tutorials gelistet, für Adobe Premiere 513.

      Viel Spaß wünscht Uli
    • Didi25 schrieb:

      Bei etlichen Filmen und Filmchen würde es schon genügen, wenn die Kamera nicht so wackeln würde.
      Es gibt heutzutage schon sehr gute Kamera-Stabilisierungen, z.B. bei der GoPro Hero 7 oder Huawei Mate 20 Pro
      um genau das Problem bei der Freihandfilmerei zu lösen.
      Beste Grüsse;
      Es kommt darauf an wie kreativ man mit der Kamera umgeht, nicht wie teuer sie ist...
    • Es gab schon immer gute Kamera-Stabilisierungen: es sind Stative!

      Außerdem sind schon seit Jahren Stabilizers in Video-Kameras enthalten.

      Es scheint halt eher der Zeitgeist zu zu sein mit der Kamera herum zu fuchteln - ist dann YouTube-Stil!

      Peter
    • Gevatter schrieb:

      Es gab schon immer gute Kamera-Stabilisierungen: es sind Stative!
      Aktuell ist eine ruhige Kameraeinstellung oder ein sauberer Schwenk in Amateurfilmen seltener zu sehen, als handgehaltene bewegte Einstellungen. Manchmal atme ich richtig durch, wenn ein Bild sauber komponiert ist und ruhig steht.

      Das könnte man als Mode ansehen. Doch meist macht die Bewegung der Kamera im Bezug auf das Gezeigte keinen Sinn. Die Kamera wird bewegt, weil man es kann. Diese Kamerafahrten oder Schwenks, oft beides zusammen, lenken vom Thema ab. Das Auge des Zuschauers irrt durch das Bild und er zippt weiter.

      Klar, es gibt Situationen, wo man kein Stativ hat, oder es nicht benutzen kann oder darf. Ansonsten gibt es leichte Stative, doch auch die machen Arbeit...

      Beste Grüße, Uli
    • Gevatter schrieb:

      Es gab schon immer gute Kamera-Stabilisierungen: es sind Stative!
      ..
      Es scheint halt eher der Zeitgeist zu zu sein mit der Kamera herum zu fuchteln - ist dann YouTube-Stil!
      Zeitgeist, fuchteln ?

      pah,
      Ignorant.

      Das ist Das Paradigma schlechthin beim Dogma-Manifest

      de.wikipedia.org/wiki/Dogma_95

      Stativ?
      Teufelswerk!

      Aufhell-Leuchte?
      Todsünde!

      Soundtrack-Musik?
      das reinste Gift für die reine Lehre (od war's die Leere?)

      so, nun lebt denn die göttlichen Worte,
      die von Dogma!

      in Ewigkeit.

      Amen!

      (bzw: prost!)
    • Hi,

      heutzutage hat praktisch jeder ein Gerät (Smartphone, oder selbst den billigsten "Fotoapparat") mit dem sich auch ein Video drehen lässt. Und weil es eben geht, wird das dann halt auch gemacht!!!
      Da gibt es dann keine (oder nur selten) Überlegungen, wie es "gestaltet" werden kann, denn man ist ja nicht an einem "Film" interessiert. Ein solcher - sprich Nachbearbeitung - ist doch überhaupt nicht geplant.
      Das Ganze ist dann eher eine "Erweiterung" des alten Fotos mit der Ritsch-Ratsch-Klick. Draufdrücken und als kurzen Clip zeigen. Kenn ich zur Genüge aus meinem (nicht Video) Bekanntenkreis.

      Und um die Handhabung des Gerätes kümmern sich dann auch nur wenige.
      Ich durfte schon oft beobachten, dass Leute, die hier in der Stadt mit dem Handy filmten, dieses nur in einer Hand, senkrecht und dann möglichst noch am ausgestreckten Arm (warum eigentlich???) hielten. Dabei wurde dann oft noch gelaufen, geschwenkt, sich um die eigene Achse gedreht, und was weiß ich noch. Was soll man da dann als Ergebnis erwarten?

      YouTube und einige Fernsehsendungen mit "lustigen" Clips zeigen ja auch die (leider schlechten) Beispiele, an denen man sich dann orientiert.

      Hier "tummeln" sich (zum Glück) eben Leute mit anderen Ansprüchen.


      Gruß
      Peter