Camcorder + Stativ als Ergänzung zur GoPro

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    • Hallo Benjamin,

      genauso, wie du es beschreibst, habe ich angefangen. Dann kam der nächste Schritt, als ich einem Fotoprofi aus der Patsche geholfen habe und er mich seinerseits zu neuen "Ufern" geführt hat.

      Wenn du also auf deinem eingeschlagenen Pfad bleibst, wäre der große Schritt zur GH5 zu empfehlen. Sie ist nicht klein und nicht leicht, aber wir filmen mit ihr auch auf der Skipiste, wenngleich nicht beim Abfahren auf schwarzen Pisten, wo die Hero 7 mit Karmagrip (Gimbal) besser geeignet ist.

      Du kannst die GH5 mit dem genannten extremen Tele mithilfe eines Hama-Bruststativs gut bedienen, womit du ein leichtes (sehr kleines) Stativ verwenden würdest. Hättest ansonsten trotzdem deutlich mehr als ein Kilo zu halten, was aber zugleich gut für deine möglichst ruhige Kameraführung dienlich wäre, unterstützt von dem sehr guten Stabi der GH5. Damit wäre dir ein sehr großer Schritt in deinem Anforderungsbereich gelungen.
      Trotzdem ist dabei nicht zu vergessen, die GH5 hat keinen fehlerlosen Autofokus.
      Zusammengefasst: Drohne, Hero 6 u GH5 mit Tele u einem guten Vario, siehe Komplettangebote; damit wären tolle Sportvideos möglich. Es gibt auch einen empfehlenswerten VIDEO-Lernkurs zur GH5 (zu kaufen), sodass der Einstieg verhältnismäßig leicht vor sich gehen würde.

      Zusatz:
      Für später läge auch der Einsatz auf dem Snowboard in einfachem Geläne im Bereich des Möglichen. Wir nehmen beim Skifahren die GH5 mit einen Gimbal, um Skischüler zu studieren. Man fährt einfach nebenher. Und zeigen später missliche Verrenkungen in der Videoanalyse. Im Steilen arbeiten wir mit der Hero 7 mit Karma Grip.
      In der Jackentasche hast du ja schon heute deine Hero 6, welche mit einem Karma Grip von GoPro ernorm aufgewertet werden würde. Sehr guter Actiongimbal, auf YouTube zu sehen.

      Also nichts überstürzen; ich habe dir nur meine Erfahrung mitgeteilt, basierend auf mehr als zehnjähriger Arbeit im Actionsport.

      Viele Grüße
      Hansi
    • Zu 18:

      "Altbekannte Sache, ein Tele verdichtet das Bild."

      Schöner Hinweis; ich sehe dich gerade mit Rucksack und deinem Krempel am Strand erscheinen und zwischen Wellenreitern herumstaksen.

      DAS wäre mir eine Aufnahmen wert.


      Du schreibst über deinen Einsatz von sinnvollem Zubehör, ohne Rücksicht darauf, was der Fragende zu tun beabsichtigt. Dazu noch deine Ansicht darüber, was altbekannt ist.
      Wir reden hier aber von Actionaufnahmen, die man mit Kenntnis der Sportart vor Ort durchführt. Beziehe das doch, bitte , im Interesse des Fragenden ein, anstatt deine Erfahrung mit zurückfedernden Stativen zu erzählen.
      Ab 4 Beaufort stehst du mit deinem Stativ in einer anderen Welt. Dort "federt" dich der zunehmende Wind oder dich trifft die Welle, während du dein Stativ lehrbuchmäßig aufstellst.
      Wer sich vom Gewicht seines Stativs genervt fühlt, hat nicht alles (auch im Vorfeld) richtig gemacht oder sollte ins Fitnessstudio gehen.

      Schönes Wochende
      Hansi
    • hansi schrieb:



      Wir reden hier aber von Actionaufnahmen, die man mit Kenntnis der Sportart vor Ort durchführt. Beziehe das doch, bitte , im Interesse des Fragenden ein, anstatt deine Erfahrung mit zurückfedernden Stativen zu erzählen.
      Ab 4 Beaufort stehst du mit deinem Stativ in einer anderen Welt. Dort "federt" dich der zunehmende Wind oder dich trifft die Welle, während du dein Stativ lehrbuchmäßig aufstellst.
      Wer sich vom Gewicht seines Stativs genervt fühlt, hat nicht alles (auch im Vorfeld) richtig gemacht, oder sollte ins Fitnessstudio gehen

      Danke für die Belehrung und den Hinweis das ich "lehrbuchmäßiges" erzähle.
      Wen Du magst darfst Du mich gerne als Theoretiker abstempeln. Stört mich nicht.
      Ich weiß wie viel Material ich schon bei Kunden abliefern musste das unter
      widrigen Umständen produziert wurde....

      Schönes Wochenende !
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    • Hallo zusammen,

      danke für die vielen Infos!

      Ich muss mir nochmal Gedanken machen. Das mit dem Hama-Bruststativ klingt auch sehr interessant! Hansi, glaubst Du, dass ich damit, falls ich mich für's Erste doch für einen Camcorder wie den JVC entscheide, auch halbwegs ruckelfreie Videos vom Strand machen könnte?


      Schönes Wochenende Euch allen!
    • hansi schrieb:

      Wer sich vom Gewicht seines Stativs genervt fühlt, hat nicht alles (auch im Vorfeld) richtig gemacht oder sollte ins Fitnessstudio gehen.

      Ich fühle mich auch häufig vom Gewicht meines Stativs genervt, aber wenn es sein muss schleppe ich auch das Schwere.
      Ansonsten habe ich mehrere Stative, also für jeden Zweck eines.
      Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass jemand in allen Situationen mit nur einem Stativ auskommt.
      Gruß

      Hans-Jürgen
    • Hallo Benjamin,
      ich musste hier erst noch einiges Unaufschiebbare erledigen.
      Den angegebenen Camcorder kann ich nicht beurteilen. Im Allgemeinen ist ein Camcorder beim Filmen leichter als eine Systemkamera zu handhaben. Das ist trivial, aber trotzdem nicht zu vergessen.
      In Siena war ich z.B. mit der Sony AX 100 (Handhabung in der historischen Stadt mit vielen Gästen und teils steilen oder engen Gassen) und beim Windsurfen wenige Kilometer entfernt an der Adria mit der GH5 und (zu der Zeit) mit der Sony Action Cam X3000R. Dazu das Hama Bruststativ. Wir hatten uns am Strand ein Schlauchboot beschafft. Die Wackelei auf dem Bö(ö)tchen hat die GH5 gut stabilisiert.

      Wenn du die Vorzüge eines Camcorders genießen willst, wäre aus meiner Erfahrung die Sony AX53 interessant, vor allem wegen ihres guten Stabilisators. Aber auch die Bildqualität (u.A. in 4K) ist bei gutem Licht prima.
      Vor zwei Jahren hat ein Windsurfer auf Rhodos an unserer Privatstation (am Trianda Strand) ein VIDEO vom Surfvergnügen auf dem Wasser und am Abend am Strand bei in den Boden gesteckten Kunstlichtleuchten, offenes Feuer war verboten, gefilmt.
      Die mit Laptop und Edius 8 erfolgte schnelle Bearbeitung zeigte er zwei Tage später mithilfe eines Sony-Beamers im benachbarten Hotel. Resultat: ein ansehliches Ergebnis.
      Weil sich viele Interessierte Surfer und neugierige Hotelgäste in die Liste eingetragen und die Materialkosten entrichtet hatten, habe ich dem Filmer geholfen, anschließend fast 50 DVD-Kopien, in Rhodos Stadt erworbene Spindel, herzustellen. Der Hotelier bekam ein Exemplar, denn sein Geschäftsrechner musste als (nächtlicher) Brenner herhalten. Soweit die reale Anekdote, hervorgerufen vom Werkzeug AX53 in Menschenhand.
      Meine spätere Überprüfung des besten Ausgabematerials in Datei ergab daheim nur bei Kunstlichtszenen kleinere Bildmängel. Ich war aber bei den Aufnahmen selbst nur als Akteur dabei, habe nichts selbst gefilmt. Also keine Praxis mit der AX53!
      Empfehlenswert wäre ein Vergleich zwischen JVC und Sony (Datenblätter und Videopräsentation auf YouTube; suche dort nach LUI KAST. Er liefert einen sehr ausführlichen Test, anders als von den Marktschreiern gewohnt).

      Viele Grüße von der Terrasse mit Laptop im Abendlicht!
      Hansi
    • Hans-Jürgen schrieb:

      hansi schrieb:

      Wer sich vom Gewicht seines Stativs genervt fühlt, hat nicht alles (auch im Vorfeld) richtig gemacht oder sollte ins Fitnessstudio gehen.
      Ich fühle mich auch häufig vom Gewicht meines Stativs genervt, aber wenn es sein muss schleppe ich auch das Schwere.
      Ansonsten habe ich mehrere Stative, also für jeden Zweck eines.
      Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass jemand in allen Situationen mit nur einem Stativ auskommt.
      Hallo Hans Jürgen, dem stimme ich im Allgemeinen zu.
      Aber nicht in dem Fall, wenn ich schon meinen gesamten Surfkrempel zum Strand schleppen muss und danach 2 Hobbys pflege, 1. Windsurfen 2.Filmen u Fotografieren (wichtige Reihenfolge).
      Bei meinem Winterhobby fahre ich zuerst Ski und betätige mich als Skifahrer in Freundesgruppen, außerdem als Filmer mit Einsatz der Technik für Erinnerungen oder Schulungen vor Ort.
      Das verlangt Spezialwerkzeug (z.B. Karmagrip) als notwendiges "Stativ".
      Beim Mountainbiken ist das, im Ganzen gesehen, auch so.

      Nun warum habe auch ich noch 2 größere Stative?
      Dafür 2 Gründe:

      Hauptgrund: Was darf ich beim Fliegen mitnehmen?

      Zudem sehr wichtig, wenn ich per eigenem Auto verreise:
      Das Beste, was ich mir für den Videoeinsatz leisten kann.

      Eine Diskussion über Stative ist daher für mich obsolet.

      Aber ich kann z.B. Bruno verstehen, wenn er begeistert eine Actioncam einsetzt, obwohl er das eigentliche Einsatzgebiet dieser Camera verfehlt.
      Damit will ich unterstreichen, dass ich nichts mitschleppe, dessen Gewicht mir die jeweilge Einsatzsituation damit von vornherein erschwert.

      Zwar keine Action auf dem Rad, aber Vergnügen beim handlich leichten Einsatz des Werkzeugs zum Filmen.



      Im Thread geht es um Kameraeinsatz im Rahmen des Wellenreitsports.
      Meine Meinung: Kein Stativ mit einem Teleobjektiv erzielt die Videowirkung einer Videoaufnahme in bestmöglicher Nähe.
      Flache per Teleaufnahme gefilmte Aufnahmen will meiner Meinung nach kein Sportler von sich sehen.
      Wir experimentieren zurzeit mit iPhones auf dem Jetski, wenn wir erschöpfte Surfer aus dem Wasser ziehen müssen, allein aus "pädagogischen Gründen". Sie waren, trotz Warnung unsererseits, aufs Wasser gegangen.
      Wenn solche Talentfreie und Unbelehrbare beim nächsten kleinen Sturm rauswollen, zeigen wir ihnen die Aufnahmen von ihrer Rettung.

      Alles ohne Stativ! Action ist Bewegung u der Film zeigt Bewegung, ein adäquater Look.

      Schönes Wochenende
      Hansi
    • Hallo Hansi,

      hansi schrieb:

      In Siena war ich z.B. mit der Sony AX 100 (Handhabung in der historischen Stadt mit vielen Gästen und teils steilen oder engen Gassen) und beim Windsurfen wenige Kilometer entfernt an der Adria mit der GH5 und (zu der Zeit) mit der Sony Action Cam X3000R. Dazu das Hama Bruststativ.
      das Bruststativ werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren, das gibt's ja recht günstig bei eBay. Gerade bestellt, bin gespannt!

      Die Sony AX 100 werde ich mir auch mal anschauen, danke!

      hansi schrieb:

      Meine Meinung: Kein Stativ mit einem Teleobjektiv erzielt die Videowirkung einer Videoaufnahme in bestmöglicher Nähe.
      Flache per Teleaufnahme gefilmte Aufnahmen will meiner Meinung nach kein Sportler von sich sehen.
      Mit der Wirkung von Nahaufnahmen stimme ich Dir völlig zu. Insbesondere die Nahaufnahmen von Fotografen oder Filmern, die sich schwimmend mit Flossen und einer Kamera in einem anständigen Gehäuse beim Wellenreiten in der "Impact-Zone" aufhalten finde ich klasse. Aus unserer Gruppe macht sowas keiner, insbesondere aufgrund der sehr begrenzten Zeit, die einem bei guten Bedingungen im meist viel zu kurzen Urlaub zur Verfügung steht. Wenn da mal jemand in der Verschnaufpause ohne große Einweisung kurz den Camcorder drauf halten würde, wäre das schon weitaus besser als gar keine Aufnahmen ;)


      Beim Skifahren finde ich Teleaufnahmen auch nicht so ansehnlich wie Actioncams aus nächster Nähe, Gimbals oder Drohnen, allerdings lassen sich bei Teleaufnahmen die Bewegungsabläufe recht gut nachvollziehen, finde ich.

      Mir persönlich geht's bei der momentanen Suche gar nicht so sehr um eine Kamera für besonders eindrucksvolle Videos, sondern eher darum nur schnell und unkompliziert mit dem leichtmöglichsten Material auch auf größtmögliche Entfernung (150 - 450m) ruckelfrei ein paar Erinnerungen festzuhalten zu können, die sich mit der GoPro nicht festhalten lassen, ohne sehr viel Geld investieren zu müssen. Wer weiß, vielleicht hast Du Recht und da wird mit der Zeit ja noch mehr draus.

      Grüße
      Benjamin
    • Benjamin schrieb:


      Die Sony AX 100 werde ich mir auch mal anschauen, danke!

      Die AX100 ist allerdings schon sehr groß - macht allerdings auch sehr gute Bilder. Ich selbst hatte sie auch im Einsatz, inzwischen ausgetauscht gegen eine PXW-X70 (Profiversion der AX100).

      Eventuell macht es auch Sinn wenn Du Dir die Sony AX700 anschaust, die ist zwar auch in der Größen-/Gewichtsklasse der AX100 und quasi deren "Nachfolgemodell" mit einigen Verbesserungen wie besserer AF usw.

      An Deiner Stelle würde ich mir auch die AX53 von Sony ansehen, die ist kleiner wie die AX100 und hat den m.M. nach besseren Bldstabilisator. Alternativ ginge auch die AX33, das ist das Vorgängermodell der AX53.

      Wenn Du eine AX53 mit einem Bruststaiv kombinierst sollten ziemlich wackelfreie Aufnahmen möglich sein....


      Benjamin schrieb:



      Mir persönlich geht's bei der momentanen Suche gar nicht so sehr um eine Kamera für besonders eindrucksvolle Videos, sondern eher darum nur schnell und unkompliziert mit dem leichtmöglichsten Material auch auf größtmögliche Entfernung (150 - 450m) ruckelfrei ein paar Erinnerungen festzuhalten zu können, die sich mit der GoPro nicht festhalten lassen, ohne sehr viel Geld investieren zu müssen.

      Gerade wenn es um "unkompliziert" geht ist ein Camcorder relativ gut geeignet. Mit einer Systemkamera wie einer Panasonic G70 o.ä. ist das i.d.R. komplizierter schon alleine deswegen weil Du eigenbtlich niemals den gleichen Brennweitenbereich den ein Camcorder bietet in einem Objektiv bekommen wirst.

      Somit sind ggf. Objektivwechsel nötig - die kosten einfach Zeit - und gerade wenn es um das problemlose Aufnehmen von Erinnerungen geht nicht immer optimal. Der kreative Gestaltungsspielraum ist allerdings oftmals größer, alleine durch die Möglichkeit Wechselobjektive verwenden zu können. Der "Look" bspw. des Panasonic 25mm/f1,7 ist mit einer Videokamera nur schwer möglich....hat halt alles seine Vor- und Nachteile ;)
      Als Moderator verfasste Beiträge durch grüne Schrift erkennbar
    • Guten Morgen,

      das klingt gut. Kreativer Gestaltungsraum ist mir da nicht so wichtig (wie Größe, Gewicht und Brennweite), den suche ich eher in der Fotografie. Und selbst da bin ich materialtechnisch schon wieder einen großen Schritt zurück gegangen und habe die Systemkamera mit Wechselobjektiven (primär Festbrennweiten) aufgrund der Größe verkauft und werde mir ne kleinere Kompaktkamera anschaffen; vermutlich ne Sony Rx100 V.

      Viele Grüße
      Benjamin
    • Nachdem du von diesem Anspruch:

      Benjamin schrieb:

      Bitte korrigiert mich, wenn ich da was durcheinander bringe. 150m Entfernung vom Strand oder mehr haben wir oft beim Wellenreiten und wenn die Person ca. 1/4 der Bildhöhe einnimmt, dann dürfte das o.k. sein, aber das ist meiner Meinung nach schon die untere Grenze.
      Jetzt hier gelandet bist:

      Benjamin schrieb:

      Mir persönlich geht's bei der momentanen Suche gar nicht so sehr um eine Kamera für besonders eindrucksvolle Videos, sondern eher darum nur schnell und unkompliziert mit dem leichtmöglichsten Material auch auf größtmögliche Entfernung (150 - 450m) ruckelfrei ein paar Erinnerungen festzuhalten zu können,
      Alles so klein wie möglich haben willst:

      Benjamin schrieb:

      Und selbst da bin ich materialtechnisch schon wieder einen großen Schritt zurück gegangen und habe die Systemkamera mit Wechselobjektiven (primär Festbrennweiten) aufgrund der Größe verkauft und werde mir ne kleinere Kompaktkamera anschaffen; vermutlich ne Sony Rx100 V.
      Schau dir die schon erwähnte Sony AX53 an.

      Sie hat für Camcorder einen der besten Stabilisatoren, reichlich Brennweite und ist dafür relativ klein und leicht. Der Bildeindruck bei langen Brennweiten ist eben so, wie er ist.

      Beste Grüße, Uli
    • Hallo Benjamin,

      wir haben gerade ein neues Projekt in Angriff genommen, Wassersport in der Welle auf Sylt, wobei ich sofort auch an dein Anliegen denken musste.
      Hier planen also Wassersportler, ihre Aktivitäten zu filmen und später in den Sommerferien in einem Jugendcamp zu zeigen.
      Für die Aufnahmen aus verschiedenen Perspektiven auf dem Wasser. je 2 GoPro7 auf einem Waveboard, Windsurfboard, beim Kyter nur an Brust und Helm.
      Die Befestigungen auf den Boards kann man in verschiedenen Perspektiven ausrichten.
      Das ist dir auch alles möglich mit deiner GoPro6.
      Aus der Strandperspektive (staunender Beobachter) einen beliebigen Camcorder mit gutem Bildstabilisator oder ein standfestes Stativ, worauf auch ein "billiger" Camcorder reichen würde. Solche Totale würde nur einen kurzen Überblick über das Revier verschaffen wollen; max. 2 Szenen nicht länger als 10 Sek.;ODER: Fotos mit echtem Tele aus größerer Entfernung mit Sony a7III (dieses haben wir da), welche wir dann ins Video einblenden, was von den eher langweiligen Videoüberblicken ablenken könnte. SURFEN ist ACTION, also nah heran: trockene Lösung: Drohne (haben wir); verlangt bei Wind guten Steuermann (können wir alle).
      Wir haben auch vor, nicht aktive Angehörige der Sportler einzubinden. (Idee: mit Smartphone ein paar Schritte ins Wasser, der Weitwinkel reicht wahrscheinlich aus/ die Bildqualität ist mittlerweile besser als bei den meisten Camcordern).
      So gesehen brauchst du eher keine Sony RX100 V (hoher Preis, teurer als eine AX53, die man auch jedem nach kurzer Einweisung in die Hand drücken könnte, kein Stativ nötig, aber mit ND-Filter für den Könner preiswert ausbaufähig).
      Beim Smartphone haben wir als Sportler auch an einen wasserdichten Gimbal gedacht, mit dem wir einen Wassersportler aus unserer Gruppe aufs Surfbrett schicken werden. Einer der Waver wird das ausprobieren.

      Apropos klein: ein Osmo Pocket (extrem klein; ca. 359€) - z. B. von der Steilküste mit Blick aufs Surfrevier eingesetzt - liefert erstaunlich gute Qualität für eine Panoramaszene; vor ein paar Wochen von einem Freund auf Rügen ausprobiert.

      Meine Frage in unserer Runde, ob wir ein Teleobjektiv benötigen, wurde vehement verneint (langweilige Fußgängerperspektive u weitere hier schon wiederholt genannte Gründe).

      Vielleicht hilft dir das bei deinen Überlegungen in Bezug auf (notwendige) Neuanschaffungen.

      Ein schönes Wochenende; wir probieren jetzt eine neue Bikerstrecke aus.

      Hansi
    • Hallo zusammen,

      bin gerade unterwegs und wollte mich aber schonmal für Eure enorme Hilfsbereitschaft bedanken. Ich habe jetzt einen sehr guten Überblick und muss mir das alles mal in Ruhe anschauen, natürlich auch die AX53, und die Vor- und Nachteile der einzelnen Geräte abwägen.

      Hansi, viel Spaß beim Biken!

      Beste Grüße
      Benjamin
    • Sorry, noch eine kurze Verständnisfrage zur maximalen Brennweite der AX53: mit den 536 mm müsste ein Objekt auf 150m Entfernung schon 10m groß sein, um formatfüllend angezeigt werden zu können. Kann ich den Wert, wenn ich mit HD statt 4K Filme, verlustfrei verdoppeln? Oder mit 4K Filmen und dann einen kleineren HD Ausschnitt wählen?
    • Das zweite würde ich jedenfalls vorziehen, da hast Du keinen Qualitätsverlust.
      Gruß Udo
    • Benjamin schrieb:

      Sorry, noch eine kurze Verständnisfrage zur maximalen Brennweite der AX53: mit den 536 mm müsste ein Objekt auf 150m Entfernung schon 10m groß sein, um formatfüllend angezeigt werden zu können. Kann ich den Wert, wenn ich mit HD statt 4K Filme, verlustfrei verdoppeln? Oder mit 4K Filmen und dann einen kleineren HD Ausschnitt wählen?
      Das Problem bei diesen Berechnung ist, es sind Berechnungen. Du filmst sozusagen auf einem Datenblatt. Unklar ist auch, welche Ansprüche du an ein Videobild hast, das weißt nur du.

      Wenn du die Brennweite mehr als verdoppelst, dann musst du ein Video mit einer 1000mm Brennweite (Kleinbildäquivalent) stabil hinkriegen. Das halte ich trotz des guten BOSS-Stabilisators für kaum möglich, auch nicht mit Bruststativ.

      Zudem filmst du ja nicht ein fest liegendes Boot, sondern einen sich dynamisch bewegenden Surfer. Bei diesen langen Brennweiten wirst du schon Schwierigkeiten haben, den Surfer überhaupt im Bild zu halten, von ruhiger Kameraführung ganz zu schweigen.

      Ich würde mir mal eine Kamera ausleihen und dann wirst du sehen, ob du die technischen Daten in ein für dich akzeptables Videobild umsetzen kannst.

      Beste Grüße, Uli
    • Benjamin schrieb:

      1. Kann ich den Wert, wenn ich mit HD statt 4K Filme, verlustfrei verdoppeln?
      2. Oder mit 4K Filmen und dann einen kleineren HD Ausschnitt wählen?
      zu 1.
      Nein.

      Ein "Aufblasen" von Material kann natürlich nicht die Bildqualität ergeben, als wenn man natives Quellmaterial verarbeitet.
      Von FHD zu 4K ist das zwar vielleicht nicht so dramatisch wie früher von SD (DV) zu FHD, aber abhängig vom Clipinhalt und dem Wiedergabegerät wird das schon durchaus bemerkbar sein.
      Deine Szenen werden ja aber sehr starke Bewegungen enthalten. Und Bewegungen sind in dem Punkt kritisch.
      Dies ist nur ein Weg um bereits vorhandenes Material in ein 4K-Projekt einzubauen.

      In Deinem Fall bringt dieser Weg keinerlei Sinn oder Vorteil.
      Denn Du unterliegst einem Denkfehler, wenn Du meinst, dass die Cam in FHD einen höheren Zoom liefert. Das Ergebnis ist das Gleiche, egal ob FHD oder 4K.
      Das Verhältnis bezieht sich ja auf Objektiv : Chip. Bei FHD wird ja lediglich in einer geringeren Auflösung gespeichert.

      Außerdem bekommst Du ja das gleiche, eher ein besseres, Ergebnis (ggü. einer FHD-Aufnahme mit höherer Brennweite), wenn Du in 4K filmst und dann bei der Bearbeitung im verwendeten NLE in den Clip zoomst.
      Das ist dann zwar auch nicht verlustfrei, aber so bist Du (was den Vergrößerungsfaktor betrifft) flexibler. Sprich, Du kannst ja - abhängig vom gewünschten Bildauschnitt - evtl. in einem geringeren Verhältnis als 4K:FHD aufzoomen.

      Und Du kannst den Bildausschnitt eben in gewissem Rahmen steuern/anpassen (s. auch zu 2.) , was bei einem FHD-Clip dann auf Grund des fehlenden "Randes" nicht ginge.


      zu 2.
      Wie Udo schon schreibt, wäre das die bessere Variante. Allerdings erhältst Du dann natürlich als Ergebnis auch "nur" ein FHD-Video und kein 4K.
      Auch hier würde dann wieder entscheidend sein, welche Wiedergabe -wege/-geräte genutzt werden sollen.

      Ein Vorteil dabei könnte aber sein, dass Du damit das Problem

      Rod schrieb:

      Bei diesen langen Brennweiten wirst du schon Schwierigkeiten haben, den Surfer überhaupt im Bild zu halten,
      etwas umgehen könntest.
      Denn wenn Du 4K für einen späteren FHD-Film aufnimmst, könntest Du (wie ja schon unter zu 1. beschrieben) mit einer geringeren Brennweite (ergo mehr "Raum") arbeiten und dann den ja "vergrößerten" FHD-Bildausschnitt entsprechend auswählen.


      Gruß
      Peter
    • Hallo Peter,

      besser kann man es nicht erklären !
      Gruß Udo
    • Danke, ja sehr gut erklärt. Panasonic gibt beim 4K Camcorder für Full HD eine etwas größere maximale Brennweite an, als für 4K. Vielleicht macht diese Kamera dabei genau das und beschneidet einfach ein 4K Bild.
      Ja vermutlich bringt das in der Praxis ohnehin nichts, wenn man das Motiv dann nicht mehr im Bild halten kann. Ja, da muss ich tatsächlich erstmal testen und ermitteln wieviel Zoom ich überhaupt sinnvoll nutzen kann.

      Grüße
      Benjamin
    • Hallo Benjamin,

      wir hatten 2 Tage mega Bike-Sessions! Gefilmt mit Hero 7 und GH5.
      (eine Hero 7 hatte jeder am Bike, eine Hero 7 auf der Piste (markiert, damit sie keiner schrottet), im Wechsel (jeder vun uns, als ein(e) Kameramann/Frau mit GH5 auf Stativ für eine Art von Totale an verschiedenen Positionen).


      Hier noch die Daten meines Stativs, das ich samt Windsurfkrempel mit auf Flugreisen nach Fuerte oder die griechischen Inseln nehme und auch gerade 2 Tage im Einsatz war:

      Technische Daten
      · Material: Carbon
      · Sektionen: 4
      · Rohrdurchmesser: 16 - 25mm
      · Höhe Dreibein: 16 - 156cm
      · Höhe Einbein: 40 - 132
      · Packmaß: 44cm (Es passt wirklich auch ohne Probleme in die große Reisetasche, die ich aufgebe.)
      · Beinrastwinkel: 21 - 51 - 83°
      · Kopfmontageplatte ø: 48 und 59mm
      · Kopfanschluss: 1/4 und 3/8 Zoll
      · Gewicht: 1,0kg (lässt sich wirklich gut am Rucksack transportieren)
      · Belastbarkeit: 12kg

      Nun ist erst einmal eine Woche lang Schluss mit sportlicher Freizeit.

      Viele Grüße
      Hansi