Camcorder + Stativ als Ergänzung zur GoPro

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    • Hallo Hansi,

      war das das Sirui, welches Du vorher erwähnt hattest ...

      hansi schrieb:

      Zum Stativ: Ich kenne kein wirklich leichtes Videostativ, das, von geringem Eigengewicht, in der Natur bei windigem Wetter zufriedenstellend funktioniert. Ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet n.m.M. Sirui. Bei harter Beanspruchung halten die (Alu-)Exemplare etwas aus, und ein Exemplar kann auch kostenmäßig relativ schmerzlos wieder ersetzt werden.
      ... ? 1kg ist ja nicht schwer.

      Grüße
      Benjamin
    • Hallo Benjamin,

      bin unterwegs. JA! SIRUI N-1204X Das ist die Carbonversion! Alu ist ca. 400g schwerer.
      Es ist ein Kompromiss und verlangt ein Zusatzgewicht am windigen Strand. Oder besser mit der GH5 nur als Einbeihnstativ genutzt und dabei suche ich nach einer Möglichkeit, an einer windgeschützten Stelle im Idealfall mit dem Rücken an einer Wand o. Ä. zu stehen, z. B. Segelstore. Der Strand ist ab 6 Beaufort eh leer. Aufgrund des Cropfaktors reicht an der GH5 "nur" ein Vario bis 175mm.

      Grüße
      Rainer
    • Hallo Benjamin,

      habe erst jetzt wieder einen Moment Zeit, muss noch ein paar Kilometer fahren bis nach Hause. Die A7 ist ganz schön voll, auch hier auf dem Rastplatz ist Betrieb.

      Wenn ich mich richtig erinnere, heißt mein "immerdrauf" Stativkopf Sirui K-10X.

      Am Wochenende hatten wir auf meinem Stativ einen Manfrotto Befree Live Fluid, gebraucht bei eBay bekommen. Hatte einer mitgebracht zum Ausprobieren. Einfaches Teil, das funktioniert.

      Im Flieger hatte ich bislang nur den K-10X dabei (relativ klein u gut brauchbar für meine zumeist verwendete Einbeinvariante (gern die Perspektive: entfernter Windsurfer aus niedriger Strandperpektive mit ca. 1 1/2m - 2 m brechender Welle; sieht cool aus). Das Einbein ist dabei ideal beweglich u handlich zu führen.

      Tschüß u Grüße [Rainer ist mein Spitzname, wenn mein Bikerfreund/Kollege und Namensvetter in der Nähe ist; Hans-Rainer wäre besser ?( ]

      Hansi
    • hansi schrieb:



      Wenn ich mich richtig erinnere, heißt mein "immerdrauf" Stativkopf Sirui K-10X.

      ....


      Im Flieger hatte ich bislang nur den K-10X dabei (relativ klein u gut brauchbar für meine zumeist verwendete Einbeinvariante (gern die Perspektive: entfernter Windsurfer aus niedriger Strandperpektive mit ca. 1 1/2m - 2 m brechender Welle; sieht cool aus). Das Einbein ist dabei ideal beweglich u handlich zu führen.

      Wenn es tatsächlich der K-10X ist so ist das allerdings ein Kugelkopf....

      Am Einbeinstativ vollkommen ausreichend und verwendbar, wenn man den Kopf auf einem Dreibeinstativ verwendet so ist man bei Video mit einem Kugelkopf begrenzt bzw. beschränkt sich selbst gegenüber einem Fluidkopf. Sollte man fairerweise auch dazu sagen. Man kann einen Kugelkopf auch am Dreibeinstativ nutzen - mit der Einschränkung das man das Stativ als reinen "Kameraständer" nutzt und eben nicht schwenken kann.

      Dafür ist ein Kugelkopf schön klein und leicht gegenüber einem Fluidkopf !
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    • Hallo Benjamin,

      heute Homeoffice. Ich sitze mit Edius an der Arbeit.

      Dein Anliegen Nivelliereinheit + Fluidkopf auf Dreibeinstativ habe ich gerade bei der Bearbeitung von zwei Clips (kurze Schwenks) erinnert. Wenn ich diese Clips, am Wochenende mithilfe des Manfrotto Befree LF aufgenommen, mit einem mit Hilfe des Hama-Brusstativs an gleicher Stelle aufgenommenen Clip. der zusätzlich zum Einsatz kam, ersetze, behält das Bikervideo seinen Actioncharakter. Der statische Zwischenschnitt, der den Ortswechsel im Überblick anzeigen soll, entfällt. Etwas kürzere, keine hektischen, Schnitte treffen den Charakter der Sportart adäquat.

      Apropos "Kameraständer", das hat MacMedia treffend bezeichnet. Wir mussten wiederholt das Stativ bei hohen Windstärken am Strand zusätzlich etwas eingraben und zudem an der Mittelsäule beschweren. Dazu muss auch ein festsitzender Kugelkopf her, der sauber ausgerichtet worden ist und die Position hält. Danach wird die Aufnahmekamera im AF technisch gefordert. Wir haben hier oftmals auch Fotos geschossen mit großem Tele, was aber nicht immer zu befriedigenden Fotos führte.
      Meine Angabe "Sirui K-10X" von unterwegs ist exakt.

      Abschließend: wir verzichten zumeist auf ("butterweiche") Schwenks und vermeiden auch das Heranzoomen bei Sportaufnahmen.

      Vielleicht hilft dir meine Erfahrung aus der Praxis bei der Zusammenstellung deiner neuen Ausrüstung zum Filmen von sportlichen Aktivitäten, insbesondere dem Wellenreiten.

      Viele Grüße

      Hansi
    • Hallo Hansi,

      hansi schrieb:

      Vielleicht hilft dir meine Erfahrung aus der Praxis bei der Zusammenstellung deiner neuen Ausrüstung zum Filmen von sportlichen Aktivitäten, insbesondere dem Wellenreiten.
      auf jeden Fall, vielen Dank! Ich habe jetzt schon einen viel besseren Überblick über die technischen Möglichkeiten und auch die voraussichtliche Wirkung verschiedener Aufnahmetechniken bekommen. Mein Zwischenfazit ist erstmal, dass ich mir nun ein paar Stative und Camcorder im Geschäft anschauen und auch ein paar erste Erfahrungen mit dem bestellten Bruststativ machen muss, und auch mit großer Brennweite auf einem alten Fotostativ, was ich hier noch rumliegen habe, um einfach mal die Grenzen auszuloten. Jetzt weiß ich, wodrauf ich zu achten habe und gehe eventuelle Kompromisse so zumindest bewusster ein, statt es später zu bereuen.

      Veröffentlichst Du Deine Aufnahmen irgendwo? Falls ja, würde ich mich über einen Link freuen :)

      Beste Grüße
      Benjamin
    • Hallo Benjamin,

      schön, dass du genug Anregungen bekommen hast, sodass du dich nun videotechnisch ausprobieren willst. Ich habe ähnlich angefangen; wie schon früher erzählt, als ich als Windsurfer einen Fotografen vor Ort kennen gelernt hatte. Auf YouTube habe ich vor Jahren schon Stephan Wiesner gefunden u später Andy Grabo. Wiesner GESTALTET seine Videos hervorragend und Grabo bringt mich auf dem Gebiet der Fotografie weiter.
      Vorbild für meine privaten Reisevideos ist der Stil von Rene Kreher. Diese YouTuber bringen mir als Filmer u Fotograf wertvolle Impulse.
      Die Videos erstelle ich in der Regel zusammen mit Sportfreunden, die viel Material liefern. Wenn der Wind mir gefällt, meide ich jedes Boot oder Stativ und gehe solange wie möglich surfen. Meine Dienste als Rettungssurfer oder Kameramann sind eingebettet in die Aufgabenverteilung in unserer Surfergruppe, wenn das Revier höhere Ansprüche stellt oder die örtliche Surfstation Hilfe braucht..
      Wir machen eigentlich alles ehrenamtlich oder werden durch Bitten von fremden Sportlern, Gästen der jeweiligen Surfstation, eingebunden, die ein kleines Video von sich mit nach Hause nehmen wollen. In Griechenland kommt auch zuweilen jemand von der Gemeinde und lädt uns ein, später abends auf dem "Dorfplatz" die indigene Folklore mit einem "Reviervideo" zu ergänzen. So ist schon mancher der Einheimischen aufs Wasser gelockt worden, ohne dass es ihm nach Fischfang gelüstete.
      Da wir eine offene Gruppe sind, kommen auch immer wieder Nachfragen, ob wir nicht ein Video produzieren können, womit lokale Öffentlichkeitsarbeit unterstützt wird; z. B. Einweihung einer neuen Bikerstrecke usw.
      Also alles informell, reines Freizeitvergnügen und ohne Archivierung.
      Ins Internet gehen wir nicht; denn dort tummeln sich auf YouTube schon genug andere und die Beteiligung nach den Regeln diese Portals ist absolut kein Ziel von uns.
      Ich verkneife mir jetzt, dir YouTuber mit Schwerpunkt Wassersport zu empfehlen; denn du kannst besser selbst herausfinden, was dich neugierig macht.
      Wir sind reine Praktiker, sportlich und als Videoproduzenten: Learning by Doing mit der Philosophie "Leben ist Bewegung. Bewegung ist Leben".
      Hier im Forum finde ich immer wieder fundierte technische Beiträge, wofür ich sonst nie die Zeit hätte, das selbst zu analysieren.

      Ich wünsche dir viel Freude mit deinem schönen Hobby!

      Hang Loose

      Hansi
    • hansi schrieb:

      Auf YouTube habe ich vor Jahren schon Stephan Wiesner gefunden u später Andy Grabo. Wiesner GESTALTET seine Videos hervorragend und Grabo bringt mich auf dem Gebiet der Fotografie weiter.

      In dem Zusammenhang kann man auch noch Martin Krolop von Krolop&Gerst und Benjamin Jaworski nennen. Beides ebenfalls Youtuber die auch den einen oder anderen guten Tipp parat haben.

      Einiges kann man von der Fotografie ja auch auf die Filmerei übertragen, allerdings nicht alles. Gerade das gestalterische ist bei der Filmerei dann doch ein kleinwenig anders.

      Aber als allgemeine Infoquelle sind die genannten Youtube-Kanäle sicherlich alle gut - und interessant sind sie auch alle mal...


      hansi schrieb:

      Wir sind reine Praktiker, sportlich und als Videoproduzenten: Learning by Doing mit der Philosophie "Leben ist Bewegung. Bewegung ist Leben".

      Bei aller Praxis sind dennoch einige theoretische Grundlagen im Hinterkopf nicht verkehrt. Ein bisschen Theorie hilft das eine oder andere zu verstehen und gute Aufnahmeergebnisse auch reproduzierbar zu machen - und nicht zu "Glücksfällen" bei denen es eben mal optimal funktioniert.

      Zu viel Theorie ist allerdings auch nicht förderlich, vieles erlernt man nur durch praktische Übung und Anwendung und Ausprobieren und nicht durch das abfilmen von Testtafeln oder dem lesen von Testberichten ;)

      Das mit nicht ins Internet gehen ist übrigens nicht unbedingt verkehrt - also nicht versuchen sich auch zu einem "Youtuber" zu machen der seine Videos gegenüber der großen Konkurrenz dort anbietet und auf möglichst hohe Klickzahlen hofft - das ist schwer und manches dort ist auch nicht kogisch zu erklären - aber da gibt es ja einen extra Thread hier im Forum...
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