Audioanalyse und -bearbeitung mit Spectralayers

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    • Audioanalyse und -bearbeitung mit Spectralayers

      Neulich habe ich mir das Spectralayers von Steinberg zugelegt und einmal etwas experimentiert.

      Damit kann man prima analysieren, wo sich beispielsweise Sprache und Musik im Audiospektrum bewegen, um beide Quellen zu optimieren. So kann man erkennen, wenn Sprache und Musik oder Bass und Basedrum sich im gleichen Audiospektrum stören und Abhilfe schaffen, indem man die beiden Frequenzbereiche entzerrt bzw. ein Instrument etwas anhebt und das andere etwas absenkt. Das führt zu mehr Transparenz.

      Ich habe mal mit einem Kommentar und einer Hintergrundmusik experimentiert, wobei ich dem Kommentar etwas die Transienten geklaut habe, da dort das T von Tag und das K von Kommen ziemlich überbetont hörbar waren. Leider hat Youtube den Ton nochmal etwas matschiger komprimiert, so das man schon genau hinhören muss.

      youtu.be/7zSWf7AfDbA

      Ich finde aber, dass das Werkzeug schon hilfreich ist, wenn man sich mit Audio etwas eingehender beschäftigt. So kann man auch Kompression, also am Ende Lautheit und Frequenzen analysieren, um einen optimalen Mix hin zu bekommen. Vorteilhaft ist eine DAW (Cubase10, Nuendo10 und ARA fähige andere), die Spectralayers beheimaten können, wie im Video gesehen. Es gibt aber auch eine Standalone-Anwendung, die dann etwas weniger umfangreich ist.
    • Hi,

      ja, da muss man schon sehr genau hinsehen und hinhören, damit man mitbekommt was da passiert.

      Scheint aber ein wirklich interessantes Tool zu sein, zumal es im Moment auch einen saftigen Rabatt gibt.

      Danke für den Hinweis.


      Gruß
      Peter
    • Ja, kommt von Magix und ist seit V6 jetzt bei Steinberg gelandet.

      Was angeblich auch funktionieren soll ist den Hall zu killen. Das kann man bildlich in wiederkehrenden Mustern, die die Hallfahne bildet, erkennen. Diese kann man dann bildlich einfach wegdämpfen, indem man über den Hall malt.
      Es gibt ja schon Programme/Plugins, die den Hall/das Echo einigermaßen herausrechnen sollen, aber das ist meistens ehr schlecht als recht. Hier kann man wirklich grafisch arbeiten und die wiederkehrenden Muster übertünchen.
    • Spektral-Editoren gibt es schon lange. Ich habe seit Jahren iZotope RX und neuerdings auch von ACON DIGITAL Acoustica Premiums 7.

      Peter
    • Ist auch schon in Wavelab lange drin, aber nur für kleinste Korrekturen.

      Spectralayers geht da schon weit drüber hinaus, da auch harmonische Frequenzen berichtigt werden können. Das ist nicht mehr nur ein Beep vom Handy rausoperieren.

      Aber ich habe auch keinen Vergleich zu RX und Acoustica.

      Mich interessierte mehr der musikalische Aspekt zwischen Melodyne, Spectralayers und DAW mittels ARA.