Bildkomposition in Filmen verbessern

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    • Bildkomposition in Filmen verbessern

      Es gibt einen Bereich, den jeder Filmer verbessern kann: Die Bildkomposition. Dabei ist es egal, ob ein Hobbyfilmer mit einer GoPro oder einer Pro-Kamera aufnimmt.

      Im Thread "Was ist ein cinematisches Bild?" haben wir mehrere Möglichkeiten besprochen, wie wir zu einem besseren Bild kommen. Ich meine, dass der Bildaufbau am ehesten von Amateuren verbessert werden kann. Es geht es um:
      • Perspektive
      • Anordnung der Menschen und der Gegenstände im Bild
      • Goldener Schnitt
      • Drittelregel
      • Dreieckskomposition
      • Proportionen
      • Linien
      • Verteilung der Flächen
      • Symmetrie / Asymmetrie
      • Bewegung der Menschen im Raum usw.
      Da der Bildaufbau bei Foto und Video eine gemeinsame Wurzel hat, sind zuerst auch Links aufgeführt, die zu Kompositionen bei Bildern führen. Ich habe möglichst viele deutschsprachige Infos eingebaut. Es sind keine neuen Erkenntnisse, sondern eine Auffrischung des vergessenen Wissens.

      Wie immer ist das als erster Aufschlag zu verstehen, von dem aus jeder weiter weitermachen kann:

      FOTOBEISPIELE:
      FILMBEISPIELE:

      Beste Grüße, Uli
    • Hier noch ein Videobeispiel, in dem auch etwas zu Bildkompostiion gezeigt wird.
      • "10 Tipps für cinematische Reisevideos", via Camera Cave, Deutsch. Der Autor gibt zehn sehr grundlegende Anregungen für einen Reise- oder Urlaubsfilm gibt. Er erzählt den meisten hier vermutlich nichts Neues. Aber, er fasst eventuell vergessene Grundlagen auf eine sehr angenehme und ruhige Art zusammen.
      In diesem Video zeigt er dann, wie er alles umgesetzt hat:
      • "NEW ZEALAND - Winter Road Trip 2017", via Camera Cave, Englisch. Dem Video merkt man an, dass es im Auftrag eines Unternehmens produziert wurde. Entsprechend klassisch ist es aufgebaut und eher glatt und etwas unpersönlich kommt es rüber - trotzdem, mal anschauen.
      Beste Grüße, Uli
    • Rod schrieb:

      Hier noch ein Videobeispiel, in dem auch etwas zu Bildkompostiion gezeigt wird.


      Wobei die Tipps #1 und #2 aus dem o.g. Video eher trivial sind. Und auch #3 und #4 sind nicht der Brüller und haben nur begrenzt mit einem guten Film zu tun, das mit dem früh(er) aufstehen ist zwar bedingt richtig (Mittagslicht ist oft nie so richtig gut zum fotografieren und filmen) aber eben auch kein Garant für "cineastische" Aufnahmen. Genausowenig wie eine entsprechende Zeitplanung mit genügend "Pufferzeit" zum filmen - wobei eines ganz klar sein muss, wenn ich ambitioniert filmen und/oder fotografieren will kostet das Zeit( deutlich mehr Zeit wie einfach ein paar Schnappschüsse und Clips nebenbei zu machen) und diese Zeit muss bei der Reiseplanung mit eingeplant werden.

      Und die Dinge mit den Speicherkarten und der reduzierten bzw. angepassten Ausrüstung - das ist eigentlioch keiner Erwähnung wert, außer für absolute Anfänger.

      Zu 100% richtig und wichtig sind die Sachen mit Bildaufbau mit einem interessanten Vordergrund, die eventuellen Regieanweisungen, der Tipp mit den interessanten Standorten und Bildausschnitten und vor allem den Detailaufnahmen.

      Was er aber selber anwendet (und nicht erwähnt) ist der "Kinolook" durch das Bildformat von 2:35:1 erzeugt. Da schalten viele Zuschauer-Köpfe automatisch in den "Kino-Modus" um, eben weil dieses Bildformat mit den Balken ob und unten von im TV gezeigten Kinofilmen bekannt ist - ob das ganze jetzt legitim ist oder die "Erschleichung" von Kinoeindrücken ( :D ) bleibt jedem selbst überlassen, wichtig ist nur das ich von Anfang an die Bildkadrierung auf das gewünschte Format ausrichte - somit muss ich vor dem drehen wissen in welchem Format ich arbeiten will.
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    • Ja, deshalb schrieb ich "in dem auch etwas zu Bildkompostiion gezeigt wird." Und: "Er erzählt den meisten hier vermutlich nichts Neues."

      Trotzdem, ich vergesse oft viel und da sind diese zusammengefassten Hinweise auf eigentlich Bekanntes ganz hilfreich.

      Beste Grüße, Uli
    • Rod schrieb:

      Ja, deshalb schrieb ich "in dem auch etwas zu Bildkompostiion gezeigt wird." Und: "Er erzählt den meisten hier vermutlich nichts Neues."

      Also zumindest denjenigen die sich hier intensiv über dieses Thema austauschen - es gibt sicherlich noch genügend Forumsleser hier die von cineastischer Bildgestaltung keinen blassen Schimmer haben und für die fast alles "neu" ist was in dem o.g. Video erwähnt wird...


      Rod schrieb:


      Trotzdem, ich vergesse oft viel und da sind diese zusammengefassten Hinweise auf eigentlich Bekanntes ganz hilfreich.

      Zudem hat so ein Video den Vorteil das man auch unkompliziert Bildbeispiele zeigen kann und nicht alles textlich beschreiben muss - oder eben aufwendig Bilder erstellen und diese im Forum einbinden.

      Also warum nicht auf solche Videos verlinken...?

      Ich hatte schon mal vor selbst so ähnliche Videos zu erstellen, rund um das Thema Bildgestaltung, Kameraführung usw. - bin dann aber zu dem Entschluss gekommen das dies gar nicht nötig ist da im Netz genügend solcher Videos in guter inhaltlicher Qualität kursieren - also warum dann mit sowas Zeit verbraten...?
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    • Die Grundlagen des Bildaufbaus bei Foto und Video sind gleich. Deshalb:
      • "Der Goldene Schnitt und weitere Gestaltungstipps", via gwegner, Deutsch. Anhand von vielen Fotos zeigt Gunther Wegner wie man eine gewisse Harmonie in einem Bild erzeugt. Dazu nutzt er die Regeln des Goldenen Schnittes. Er zeigt an Beispielbildern, wie man stimmige Proportionen bekommt.
      Beste Grüße, Uli