Angepinnt Einsatz von AC3/5.1 in unseren Videos

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    • Das wird ja hier langsam zu einem chat - das muß man ja erst mal in Ruhe nachlesen...
      8o :))
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Original von motiongroup
      Ich nehme nur einmal ein simples Beispiel her.

      Ein Bahnübergang, eigentlich der Klassiker für diese Simulation
      Wir stehen vor dem Schranken, der Schranken schließt sich mit dem Schankengeräusch und dem Glockenschlag. Hinter uns das Motorengeräusch der wartenden Autos..
      Ein langsamer Güterzug kommt von Links nach rechts... langsam sehr langsam...

      Plötzlich kommt ein ICE von rechts nach links.....

      So und nun versuchen wir das mal im Schnittprogramm synthetisch zu erstellen..... so ich sage mal bestimmt das wird ein SCHMARN mit dem Standardequipment weil’s voll synthetisch klingt.....


      Und genau das sind wir zwar aus Spielfilmen gewohnt, aber sicherlich nicht von unseren Amateuraufnahmen! Da ist halt nur ein (mieses) Stereomikro angebracht, welches noch dazu praktisch an einem Punkt aufnimmt.

      Nein, will man nicht das angeführte Monsterequipment kaufen, dann wirds wohl bescheidener gehen müssen. Sprich: eine Zuweisung von den (leicht trennbaren) Komponenten O-Ton, Kommentar und Musik im Panning - da benutzt man wenigstens die heute ja oft vorhandenen Dolby-Surround Anlagen; und ansonst die klare Erkenntnis, daß man halt das einfache Signal des Camcorders nicht endlos aufmotzen kann.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • ... und die verfügbare Technik sparsam einsetzen, sonst wird aus einem harmlosen Urlaubsfilm ein "Intependence Day" - was sicher eher nervt als unterhält. Ich bin aber schon mal froh, damit überhaupt experimentieren zu können. Wenn es dann gut klingt, mache ich es!
    • Genau - weniger ist ja auch hier oft mehr.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Gelesen habe ich über AC3/5.1 schon recht viel, die Werbetrommeln dazu sind oft sehr laut...

      Aber auch nach dieser Diskussion bin ich weiter mit der üblichen Stereovertonung zufrieden!

      Wenn ich dann noch so überlege, welche Frequenzen sich dem Alter entsprechend unserem Ohr entziehen...
      ++++++ GUT DING BRAUCHT WEILE ! ++++++
      +++ FZ300 - RX100 - EDIUS 8.x - DaVinci Res.14 - i7-6700 +++
    • Man darf ja nicht vergessen, daß die ernsthafte Nachvertonung tatsächlich erst mit der Bearbeitung der Videos auf dem Computer begonnen hat, vorher war über Nachvertonung in Stereo noch gar nicht nachzudenken (abseits von Profi-Equipment).
      Das mit den nicht mehr hörbaren Frequenzen gilt nicht für alle, schließlich möchte ich meine Filme ja nicht nur mir selbst vorspielen. Natürlich höre ich nach oben zu etwas weniger als mit 10 Jahren, es ist aber noch durchaus ausreichend.
      Ihr habt aber derzeit ohnehin nur meine halbe Aufmerksamkeit (Snooker World Championship auf Eurosport).
      LG
    • Komme etwas spät dazu, habe abe dennoch eine Anmerkung zu Mono/Stereo und Marcos Glockenbeispiel.

      Wenn wirklich mal der Ton wie beschrieben auf der 'falschen' Seite sein sollte, so kann man mit wenig Mühe die beiden Tonspuren des Clips im NLE vertauschen und hat wieder einen räumlich wirkenden Ton. Der Aufwand einen sich durch den Raum bewegenden Ton aus einer Monoaufnahme abzuleiten erscheint mir deutlich aufwendiger. Also ich denke man sollte die Aufnahmen ruhig in Stereo (default) machen und wenn es denn wirklich zu räumlichen Problemen kommt, die nicht wie oben beschrieben behebbar ist, kann man die Aufnahme am PC immer noch auf Mono zusammen mischen. Im professionellen Bereich mit eigenem Tontechniker mag das anders sein.

      Vor einiger Zeit hatte ich mir mal eine 5.1 Anlage testweise installiert. Ich muß sagen bis auf einige speziell dafür aufgepeppte DVDs hat mich das nicht so recht überzeugt. Es scheint mir eher was für Action als für das was wohl die meisten hier normalerweise erstellen. Nun bin ich froh wieder den Ton über die Stereoanlage und deren gut positionierter Boxen zu hören. Der Zeitaufwand für eine 5.1 Vertonung steht IMHO in keinem guten Verhältnis zum möglichen Ergebnis - jedenfalls für mich ;)
      LG
      Peter
    • kann man die Aufnahme am PC immer noch auf Mono zusammen mischen


      Das solltest Du aber besser bleiben lassen: Wenn man zwei Stereokanäle zusammen mischt, dann gibt es damit unkontrollierbare Freuqenzauslöschungen und Phasenverschiebungen, die sich durchaus störend bemerkbar machen! Besser dürfte es dann sein, nur einen Stereokanal für die Monodarstellung herzunehmen (und den anderen auf Null zu drehen).

      Eine gute (existierende) Stereoablage um einen Center- und zwei Rückboxen zu erweitern, bedeutet nicht das Ende der Stereoanlage. Alle AV-Receiver lassen normalen Stereobetrieb zu. Und ich habe schon sehr schöne (und ruhige!) Filme gesehen und gehört, die durch den 5.1-Ton sehr viel hinzu gewonnen haben. Das betrifft nicht unbedingt Actiongeräusche, sondern eben auch die Geräuschkulisse und insbesondere die fantastische Räumlichkeit der Musik. Eine Naturaufnahme mit klassicher Musik in 5.1 - Leute, das kann ein Traum sein!

      So soll eben jeder das machen, was er für richtig hält. Ich werde meinen nächsten Film jedenfalls mal in 5.1 probieren (mit Vegas 5 und DVDA), das kostet mich ja nichts (außer Erfahrung).
    • Wärs da nicht einfacher und besser, einen Teil der Tonspur zu verwerfen - und so zu einer Monoaufnahme zu gelangen?

      Wobei ich gestehen muß gar nicht auf Anhieb zu wissen, wie man das mit NLEs wie etwa Vegas macht...
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Ja, habs auch gerade rausgefunden.

      Wobei zumindest nach Anleitung (Vegas-4 Version, Seite 120) rechte Maustaste/combine offenbar dazu führt, daß
      - ein mono playback entsteht
      - die Lautstärke automatisch halbiert wird
      - die Ausgabe zentriert zwischen den beiden channels erfolgt

      Insgesamt dürfte das also doch gar keine so schlechte Option sein, wie von Wenzi befürchtet. Oder zumindest ist sie in Vegas intelligent gelöst.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Oder zumindest ist sie in Vegas intelligent gelöst.


      Auch ein intelligentes Vegas kann gegen Frequenzauslöschungen durch Phasenverschiebungen nichts ausrichten... die sind nun mal Fakt.

      Glaubt es oder glaubt es nicht: Eine monaurale Aufnahme mit einem Mikrofon ist qualitativ immer besser als der Downmix eines Stereosignals - da beißt die Maus keinen Faden ab (oder wie das heißt).
    • Nee, ich glaube sofort daß es das Problem der Phasenverschiebung geben kann. Wenn ich das mal richtig interpretiere, kommt die Phasenverschiebung ja primär durch die unterschiedliche Laufzeit der Schallwellen zu den beiden Micros zustande - sekundär durch etwaige Reflexionen.

      Wenn ich daher weiters davon ausgehe, daß wir als OttoNormalVideoten :)) im Regelfall ein Stereomikrophon verwenden - dann dürfte es aufgrund des sehr geringen Abstands zwischen den beiden Mikrohälften wohl kaum eine Phasenverschiebung geben. Reflexionen dürften wohl eine deutlich geringere Rolle spielen.

      Oder sehe ich was falsch?
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • @Wenzi
      Die von dir zitierten Interferenzen treten beim Abspielen im Raum ganauso auf, da in den seltensten Fällen die Boxen so positioniert sind, wie es die Schallquellen waren. Der Einfluß beim Mix über Vegas ist vernachlässigbar (probier's einfach aus). Man sollte die Leistung moderner Audio-SW nicht unterschätzen, die können heute so einiges. Schau dich mal z.B. bei Yamaha um ...
      LG
      Peter
    • Die von dir zitierten Interferenzen treten beim Abspielen im Raum ganauso auf


      ... völlig richtig. Aber ich muss diese Sache nicht auch noch "optimieren".

      Die Wellenlänge eines 10000 Hz-Tones beträgt etwa 3 cm ! Da kann die Basis des Stereo-Mikrofons durchaus eine Rolle spielen.

      Leute, ich will hier das Rad nicht neu erfinden und auch keine neuen Regeln aufstellen: Fakt ist, dass erfahrene Profis für Monoaufnahmen keine Stereomikrofone verwenden.