S8 Filme Digitalisieren

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    • S8 Filme Digitalisieren

      Hallo,
      ich kann mir vorstellen, das ich hier falsch bin, trotzdem ein Versuch.

      Ich möchte einen S8 Film Digitalisieren lassen.
      Die Angebote im Internet sind sehr vielfältig. Jeder behauptet der Beste zu sein, einschließlich der Behauptung: "Testsieger" zu sein.
      Eine Firma bietet sogar Schmalfilm-Transfer in HDV mit (1440X1080) Bildpunkte an?????????
      Des Weiteren gibt es (Wetgate Telecine Transfer) sprich Nassabtastung, mit und ohne Farbkorrektur.
      Es währe schön, wenn Ihr mir, Hilfestellung geben könntet und mich beraten könntet, speziell zu HDV-Transfer
      Ich möchte einfach die Beste Qualität.
      Mit freundlichen Grüßen
      ko11
    • Und was willst Du eigentlich wissen?
      HDV-Abtastung liefert die beste Auflösung, wobei das 5,68 x 4,22mm S8-Kamerabild dann in einem 16:9 Video zu finden ist, also mit schwarzen Balken links und rechts. Da ich einen 16:9 HDTV habe, bevorzuge ich diese Abtastung, allerdings in Eigenregie.
      +++++++++ Das ist meine Privatmeinung! +++++++++
      +++ FZ300 - RX100 - EDIUS 8.x - DaVinci Res.14 +++
    • Sorry ich habe von diesem Thema keine Ahnung.
      Ich möchte wissen, welcher Schmalfilm-Transfer der beste ist, falls Jemand Erfahrung damit hat. Ich glaube Du kannst mir nicht helfen, da Du in Eigenregie arbeitest und deshalb die anderen Möglichkeiten nicht kennst.(Vermutung)
      Frage :
      Ich möchte einen S8 Film digitalisieren lassen um ihn dann im 4:3 Format weiter zu verarbeiten b.z.w. auszugeben. Bekomme ich am Ende ein besseres Resultat, wenn ich den Film in HDV mit (1440X1080) kopieren lasse. Muß ich das HDV dann umrechnen oder kann ich es in Premiere Pro 2 weiterverarbeiten.

      MfG
      ko11
    • Stimmt schon, ich habe nicht viel Ahnung von externen Videotransferdiensten..., weil ich es selbst mache...

      Ich möchte einen S8 Film digitalisieren lassen um ihn dann im 4:3 Format weiter zu verarbeiten b.z.w. auszugeben.


      Ächmm... ist Dir klar, dass Du im Falle HDV immer in 16:9 transferiers?
      Entwerder Du rettest Die Bildhöhe von S8 oder Du schneidest oben und unten etwas ab schon vor dem Transfer, letzteres ist Problematisch, u.U. sieht man dann Personen ohne Köpfe.

      Bekomme ich am Ende ein besseres Resultat, wenn ich den Film in HDV mit (1440X1080) kopieren lasse.


      Na ja klar, wenn Du auf der HDV/HDTV-Schiene bleibst, Du hast je eine höherwertigere Abtastung mit schwarzen Balken links und rechts gemacht..., mit 1080i und nicht 576i...

      Muß ich das HDV dann umrechnen oder kann ich es in Premiere Pro 2 weiterverarbeiten.


      P-Pro 2.0 bearbeitet HDV nativ weiter, hast Du die Settings noch nicht gesehen?

      Wenn Du am Ende Deiner Entscheidungsfindung eine DVD-Disk erstellen möchtest, dann macht der HDV-Transfer nicht viel Sinn, in diesem Fall solltest Du auf DV-AVI(nicht mpeg2!) transferieren lassen und nach der Bearbeitung DVD kompatibel aus P-Pro2.0 heraus encodieren.

      HDV-Transfer macht man um den Qualitätsgewinn z.B. per Netzwerkplayer auf einem HDTV abzuspielen oder eine HD-DVD zu erstellen.

      Was machst Du jetzt?
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Achilles ()

    • Das hat damit nichts zu tun, mußt nur überlegen was Du willst:

      HDV-Transfer:

      - 16:9 mit schwarzem Balken links und rechts
      - 16:9 mit oben und unten abgeschnittenem Originalmaterial

      DV-Transfer
      - 4:3 praktisch deckungsgleich mit dem Filmbild: ergibt auf einem 16:9 TV aber schwarze Balken links und rechts
      - 16:9 mit schwarzem Balken links und rechts
      - 16:9 mit oben und unten abgeschnittenem Originalmaterial

      Mache Dir mal eine Skizze...
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    • - ein Projektorfenster z.B: Bauer T-502 hat ein Seitenverhältnis von 4:3
      - Normal 8 Film hat ein ungefähres Seitenverhältnis von 4:3
      - Super 8 hat ein ungefähres Seitenverhältnis von 5:2

      Bei einer gutgemachten "echten" HD Abtastung, fällt kaum Bildmaterial weg, da im Underscan Bereich das Filmbild so weit zurückgezoomt gescannt wird, dass der Kunde in der Regel es nicht sehen kann das oben und unten etws fehlt.

      Für eine HD Abtastung muss das Material wirklich sehr gut sein, also nicht mit Kaltlichtfilm draussen einen Sonnenuntergang gefilmt haben.

      Auch sollte keine einfache Porst Kamera verwendet worden sein.
    • diesen Thread hol ich mal aus der Versenkung, weil ich meine, da gibt es inzwischen neuen, interessante Verfahren.

      Heute bin ich beim Suchen im Netz auf der Website des Berliner Transferdienstes "Schmalfilm-Archiv" gelandet, der die asynchrone Einzelbildabtastung und Speicherung der Filme in Full HD als Einzelbildsequenzen im jpeg-Format (5% kompr.) auf externe HDD anbietet, was ca. 10 GB HDD -Platz für 120m/27min S8 Film bedeutet. Der Ton wird separat abgetastet und digitalisiert.

      Das scheint mir deswegen sehr interessant zu sein, weil ich festgestellt habe, dass meine ersten Transfers (S8 mit Ton auf miniDV in 1997) zwar gut aussehen, sich aber in Premiere CS5 mit Mercalli nicht entwackeln lassen, weil von der Perforation und/oder dem Transportmechanismus der Abtasteinheit ein "Mikrozittern" vorhanden ist, das Mercalli nicht wegkriegt. Außerdem ist nach immer 3 Einzelbildern immer ein Einzelbild mit Doppelkonturen zu sehen, beides stört.

      Hat schon jemand Erfahrung mit dieser neuen asynchronen Abtastung/Speicherung?

      Gruß

      Hape


      Upps... hab grade den andern Thread über das Einzelbildscannen mit Macros gesehen, die Idee ist wohl die gleiche :)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Hapewin ()

    • Original von Hapewin
      diesen Thread hol ich mal aus der Versenkung, weil ich meine, da gibt es inzwischen neuen, interessante Verfahren...


      Ich komme auch erst sehr spät dazu, mich mit der Digitalisierung meiner Super-8 Vorräte (lediglich nur ca. 1.400m, wovon vielleicht die Hälfte es wert wäre) zu befassen.

      Das Telecine-Verfahren von Achilles habe ich mir durchgelesen. Was mich dabei wundert, ist, dass er nur mit 1/50'' aufnimmt - Telecine schreibt ja von kürzeren möglichen Belichtungszeiten, wodurch auch das "Mikrozittern" wegfallen müßte - abgesehen davon, dass der von Achilles verwendete Projektor Bauer T525 dieses wahrscheinlich erst gar nicht aufkommen läßt. Worin liegt also der Vorteil der "Schmalfilm-Archiv" Methode? Sind die dort beschriebenen "Gaukeleien", gemeint ist das Hochrechnen bzw. die Erstellung von evtl. ungenauen Zwischenbildern des Camcorders wirklich derart gravierend?

      Mercalli würde ich auch beim überspielten Material sehr gerne anwenden!
      Gruß, Andreas
    • die Erstellung von evtl. ungenauen Zwischenbildern


      Zwischenbilder sollte es eigentlich gar nicht geben weder bei urspr.8 mm oder bei 16 mm Filmmaterial.

      Das hier in einem früheren Posting genannten "Verfahren mit i-Frames" ist auch nicht richtig.

      Will mal ein Beispiel nennen,ist erst vor ein paar Tagen über die Bühne gegangen.
      Das ursprüngliche Filmmaterial,16 mm,pos, wurde damals auf Betacam SP Bänder digitalisiert.
      Nun xx Jahre später lieh sich der Kollege eine Betacam SP Maschine und spielte die ganzen Filme auf Mini-DV Bänder um sie dann später weiter zu verarbeiten.
      Er hat vergessen dass auf Mini wie auch auf die grossen DV Bänder die Filme nur in interlaced abgespeichert wurden.
      (eigentlich PsF - Progressiv segmented Frame), was sonst?

      Dass das Material nun nix mehr taugte wurde ihm dann nach pröbeln schmerzhaft bewusst.

      Ich habe dann aus einem zugesandten Testschnippsel versucht mittels Avisynth was zu zaubern.......nada,war nix.
      forum.gleitz.info/showthread.p…Band.&p=413737#post413737

      Bänder wurden dann hier angeliefert und mit meiner Betacam SP Maschine direkt in YUV,also per SDI,auf den PC geschaufelt.

      Capturen in 4:2:2 und dann erst im Procoder zu 25p wenns Material auf DVD sollte.

      ww-consulting.ch/DL/Betacam.txt
    • Original von Goldwingfahrer
      Zwischenbilder sollte es eigentlich gar nicht geben


      Zwischenbilder MUSS es geben, wie sonst willst du von Schmalfilm 18 B/sek. auf PAL-System 25 B/sek. kommen? Wobei die Abtastung bei Achilles' Methode ja sogar bei 16-2/3 B/sek. erfolgt.

      Siehe hier, DAS meinte ich:
      schmalfilm-archiv.de/index.php?wie-warum-2

      Dazu schreibt der Autor:
      "Echtzeit-Verfahren - Eigenbau oder "Profigerät" - überlassen diesen extrem wichtigen Schritt einem Camcorder.
      Schon während der Aufname bastelt dieser die nötigen Füllbilder (mittels Interlacing) aus benachbarten Rahmen zusammen - und fügt sie den Filmen permanent hinzu!
      Auf der alten Röhre sah das schön flüssig aus. Wenn aber - wie im Fall eines Normal 8 Films - ein Drittel aller Bilder solche Mischbilder sind, kann es, wie dieser (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deinterlacing" linkindex="22" target="Wikipedia Artikel">Wikipedia) Artikel erklärt, bei modernen Wiedergabegeräten zu hässlichen Effekten kommen. (Bild rechts.)"

      Sieht nicht sehr gut aus, solche Bilder kenne ich vom Abfilmen von der Leinwand mit digitaler Videokamera. Dabei waren also 7 Bilder/sek. irgendwie "hingezaubert".
      Gruß, Andreas

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von numeris ()

    • sogar bei 16-2/3 B/sek. erfolgt.

      Ja,aber nur bei einem Projektor mit einer 3-flügligen Blende.
      Selber kenne ich Bruno,Achilles schon seit Urzeiten und auch sein Verfahren.
      Früher hatte ich einen Bosch-Abtaster der in Einzelbilder speicherte,einen Projektor brauchte ich damals nicht.Ist auch zu umständlich.

      Egal ob 18 Bilder oder wie bei einer Beaulieu mit 24 Bilder,wenn die Bilder als Einzelbilder vorliegen und man nimmt das richtige Werkzeug,Zwischenbilder gibts da nicht.
      Aber jeder wie er will.
    • Original von Goldwingfahrer
      Ja,aber nur bei einem Projektor mit einer 3-flügligen Blende...


      Ja, und eine 2-flügelige braucht man für 24B/sek.

      Ich hatte ja gehofft, dass ich hier in Ö eine Firma finde, die das halbwegs preiswert macht mit einem derartigen Abtast-Gerät. Es scheint sie jedoch heutzutage niemand mehr zu verwenden, sogar professionelle Firmen arbeiten mit der Projektor-Methode:
      schmalfilm-shop.schiele-schoen…BEI_DER_FIRMA_DIG_ED.html
      Gruß, Andreas
    • Es scheint sie jedoch heutzutage niemand mehr zu verwenden,

      leider ja.im Link gibts aber die richtige Erklärung dazu.Es gibt nur noch Gebrauchtgeräte und Problem ist da auch die Ersatzteilbeschaffung.
      Sehe das hier ja selber,bei Betacam,Betamax,Video2000 und den Zuspielern von Grundig/Philips,dem VCR Format das noch vor der Betamax/VHS Zeit aktuell war.[1970]

      Ev.wäre da noch was zu machen.
      wagner-filmfabrik.de/filmabtast.html

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Goldwingfahrer ()

    • Nachtrag.Ergänzung.

      Auf Betacam kann man sowohl in 50i wie auch in 25p aufzeichnen,aber nie 25p auf Betacam SP
      Betacam SP ist ein analoges Format.
      Betacam SP ist immer interlaced Es gibt keine '24p 'oder jede andere progressive Bildraten. Es gibt keinen Weg, um auf Betacam SP progressiv aufzeichnen.
      Sony DVW-M2000p [34`000 €] und die Sony DVW-970p [ 45`000 €] als Player können beide interlaced und progressiv ausspielen und auch aufnehmen.

      Heute überspielt sicher niemand mehr Super 8 oder 16 mm Filmmaterial auf Betacam in 25p........
      Obwohl abspeichern in 4:2:2 eigentlich dem 4:2:0 vorzuziehen ist besonders wenn man dann den Film auf einem grossen TV anschaut.

      Bin eigentlich davon ausgegangen dass man auch Super8 einzelbildweise abtastet und in einem besseren 4:2:2 abspeichert,in "p" besonders wenn man danach das ganze Bild auf HD aufblasen möchte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Goldwingfahrer ()

    • neue Scanverfahren bieten HD Abtastung von S8-Filmen.

      Anfang des Jahres hatte ich einen S8 Film per Einzelbildabtastung digitalisieren lassen, leider mit unbefriedigendem Ergebnis.

      Aber jetzt habe ich in Berlin den Dienstleister gefunden, der mir eine optimale Digitalisierung bietet. Ein erster Testfilm mit 21 Minuten wurde digitalisiert.

      Der "HD-Flashscan" scannt jedes Einzelbild ab und erstellt eine Filmdatei im uncompressed-avi Format (21 Minuten Spielzeit belegen 172 GB). Dabei kommt die Anlage ohne Greifer etc. aus, schont den Film und liefert einen hervorragend ruhigen Bildstand, satte Farben, guten Kontrast und feine Details. Zwar werden beim Scan nur 1280x720p abgetastet und direkt auf 1920x1080 aufgeblasen, aber das kann man in Kauf nehmen.

      Wichtiger war für mich die Tatsache, dass dieser Film wirklich nur die echten Einzelbilder des S8-Films enthält, keinerlei Füllbilder durch Rahmenverdopplung oder gar die gefürchteten "Geisterbilder" aus Abtastungen mit HD-Cams, wie sie leider immer noch als HD-Abtastung angeboten werden. Wegen der Geisterbilder war eine zufriedenstelle Nachbearbeitung mit Entrauschen oder gar Stabilisieren in Premiere gar nicht möglich.

      Den HD-Flashscan Film konnte ich in Premiere CS5 endlich optimal restaurieren, also:
      Klebestellen entfernen
      mit Neatvideo entrauschen
      mit Mercalli stabilisieren
      Schmutz auf Einzelbildern perfekt entfernen
      sauber maksieren
      den fertigen Film auf 25 fps strecken lassen
      mit dem Originalton von alten LPs und Audiokassetten nachvertonen

      Dass sich sowas nur für wenige ausgesuchte, mir wertvolle Filme lohnt, ist klar - aber jetzt klappt es und der Zeitaufwand muss es einem halt wert sein.

      Gruß

      Hape
    • Hurra :tanz:

      Endlich jemand der es geschnallt hat was ich schon seit Jahrzehnten predige,nämlich in uncompr.Capturen.Denn so hat man bis aufs einzelne Pixel Zugriff und kann dann filtern oder von mir aus auch "aufblasen".


      Zwar werden beim Scan nur 1280x720p abgetastet und direkt auf 1920x1080 aufgeblasen


      Hape...hast Du das Wörtchen "direkt" auch so gemeint.
      Denn ich bin der Meinung,dass das berechnen der Zwischenpixel beim Aufblasen nicht in Echtzeit zu machen wäre.
    • naja, die freundliche Dame an der Hotline gab die Info so raus, ob der HDFlashscan selber eine Recheneinheit hat, die das macht oder ob die das am Rechner nachträglich machen, war mir auch egal.

      Beim nächsten Auftrag lasse ich nur noch ein Format ausgeben, nämlich so wie abgetastet HD 1280x720-18fps. Dann ist die Datei kleiner, die Qualität dieselbe und das Retuschieren von Einzelbildern noch präziser möglich.

      Was ich beim "Pixelzählen" bei meinem 1920x1080 Film noch sehe, ist eine gerade noch sichtbare CA an Kanten, z.B. schwarzer Pfahl vor hellem Hintergrund, da kann man auf einem exportierten Einzelbild-bmp in PS links 2 Pixel roten und rechts zwei Pixel blauen Saum schwach sehen.

      Beim Ansehen des Film auf dem HD-TV fällt das aber nicht auf. Gemeldet hab ich´s dem Dienstleister natürlich.

      Tja, schade, dass der HD Flashscan bei S8 nur mit 1280x720p scannt, denn bei 16mm geht es dann doch mit Full HD 1920x1080p, liegt wohl an den Größen von Optik und Scan-Chip, die eben für FullHD ein größeres Format als S8 brauchen. Vielleicht muss man doch noch zuwarten, ob die technische Entwicklung auch für S8 noch mal Full HD bringt.

      Hape