Mein Workflow mit Premiere Pro

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    • Mein Workflow mit Premiere Pro

      Der größte Vorteil von Premiere Pro ist die Möglichkeit mit Ablagen und Sequenzen zu arbeiten. Dies steigert die Übersicht in einem großen Projekt ungemein. Mir ist bis jetzt kein anderes Programm bekannt, welches dies so super ermöglichen könnte.

      Nach dem Capturing eines 60minuten Bandes habe ich z.B. 257 Clips bekommen. Diese habe ich komplett in das Projektfenster importiert. Da dieses Projekt drei thematische Video-Sequenzen behandelt hat, habe ich mir im Projektfenster auch drei Ablagen angelegt. Das Projektfenster habe ich dann über den gesamten Bildschirm aufgezogen und die Clipansicht auf Miniaturen umgeschaltet. Jetzt habe ich zum Thema gehörenden Clips herausgesucht und kopiert und dann in die jeweiligen Ablagen eingefügt. In den Ablagen sind die Clips zunächst sortiert und dann grob geschnitten worden.

      Nun habe ich mir auf der Zeitleiste den Ablagen entsprechende Sequenzen angelegt und die sortierten und geschnittenen Clips aus den Ablagen des Projektfensters in die jeweilige Sequenz automatisch mit einem Standardübergang eingefügt. Dort wo ich dann keine Übergänge haben will, lösche ich diese in der Sequenz oder füge dort andere ein.

      Für Intro- oder Titelgestaltung lege ich mir zusätzliche Sequenzen an und kann diese dort ohne dem anderen Balast in Ruhe gestalten und testen.

      Nach Fertigstellung aller Intros, Titel und Sequenzen füge ich die Teile zu einem Gesamtwerk zusammen.

      Es hat sich für mich herausgestaltet, dass dieser Workflow für mich die übersichtlichste und effektivste Organisation eines großen Videoprojektes ist. Ich kann jetzt auch nach größeren Bearbeitungspausen in das Projekt einsteigen und an einer beliebigen Sequenz weiterarbeiten.
      Beste Grüsse;
      Pana FZ-300/Sony RX100 - ThiEYE T5 EDGE/Sony Xperia Z2 mit eGimbal
    • Danke für den Hinweis zur Materialorganisation, Bruno. Ich halte ja das Thema der Materialorganisation für extrem wichtig.

      Hast du eigentlich für die Szenentrennung schon mal das neue AVCutty probiert - ist ein wirklich gutes too.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Kann Canopus Capturing auch die optische Bildtrennung? AVC hat Vorteile bei analogen Material - hätte ja sein können, daß dies hilfreich ist, war ja nur als freundlicher Hinweis gedacht! :))
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Es gibt schon auch noch ein paar andere Schnittprogramme, die bezüglich Materialverwaltung genauso aufgebaut sind, also Binstruktur und v.a. eben das, was bei Premiere als "Sequenzen" bezeichnet wird. Avid macht's teilweise so, Edit, CineStream und ich glaube auch Edition Liquid.

      Dieses Arbeiten mit Sequenzen halte ich auch für ein ganz starkes Feature, besonders bei größeren und komplexen Produktionen. Damit hat man selbst bei solchen Projekten eine klasse Übersicht, da man immer nur relativ kleine Häppchen bearbeiten muss. Sowas ist wirklich sehr angenehm.
    • Liquid verwandelt ja überhaupt den gesamten Bildschirm in ein einziges, riesiges Storyboard - was für die Materialverwaltung wirklich gut ist. Allerdings hat das beim Testen immer Problem beim Ausstieg gemacht - die Windows Leiste von XP war bei mir immer in der Größe verändert.

      Was sich bei AP Pro gegenüber AP 6.5 positiv verändert hat, ist, daß nun die Bin-Struktur in den Explorer fix integriert ist - und man dort brav die Clips mit der Maus hin- und herschieben kann. Bei AP 6.5 war Storyboard von Clipverwaltung ja noch getrennt. Mit de Sequenzen habe ich in AP Pro noch weniger gemacht - da ich damit doch nicht regelmäßig arbeite.

      Das ist einer der (noch) Nachteile von Vegas - die Nichtverschiebbarkeit der Clips in den Bins. Dort gibts Bins, aber die einzelnen Datein muß man in der Timeline anordnen. Ist eine andere Vorgangsweise, grundsätzlich führt beides zum Ziel. Leichte Abhilfe findet man aber, indem man entweder zwei Instanzen des Tools öffnet, oder mit dem Explorer von XP arbeitet - da kann man ja auch die Bildchen hin- und herschieben wie man es braucht.

      So sind halt die Tools unterschiedlich, erfordern manchmal eine andere Arbeitsweise - viele Wege führen nach Rom.

      Was man bevorzugen soll? Das wird wohl oft eine Geschmacksfrage bleiben, außerdem reden wir hier von nur einem Aspekt von vielen.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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