EDIUS 4.5 und AVCHD

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    • Ich habe gestern die Trial-Version ganz kurz mit einem kleinen AVCHD-File getestet, indem ich es einfach von der Timeline habe abspielen lassen. Auf meinem Rechner (AMD X2 4200, nVidia 7300GT 256MB, 4GB Ram) stockt es unbrauchbar stark. Sonys Movie Studio 8 (Trial) ließ den Clip wenigstens annehmbar flüssig laufen bei 17-21 FPS.
      Vielleicht habe ich auch etwas falsch eingestellt - war ja nur ein ganz schneller Test.
    • Ich warte ehrlich gesagt schon darauf, dass jemand mal die AVCHD-Fähigkeiten von Edius 4.51c unter die Lupe nimmt.
      :)

      Das habe ich am Wochenende auch mal gemacht, und folgendes gesehen:

      - auf meinem derzeitigen "noch" 3.2 GHz P4 laufen AVCHD Files wie in Zeitlupe - was damit zusammen hängt, dass der Puffer praktisch immer auf 1 Bild steht, und eben dieses 1 Bild immer nachgeliefert werden muss. Das ist definitiv auf eine eher langsame Decodierleistung zurück zu führen. Da ist derzeit Vegas oder Vegas Moviestudio besser.

      - Erfahrung am 4-Kern System habe ich noch keine - kommt noch, sobald verfügbar.

      - Edius kann nicht nur Sony-Files, sondern auch Panasonic files importieren und abspielen - das ist die gute Nachricht.


      In Summe ist definitiv die Konversion von AVCHD in den Canopus HQ codec noch immer die bessere Wahl, wenn man Edius und damit den Codec zur Verfügung hat.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Original von wolfgang
      Ich warte ehrlich gesagt schon darauf, dass jemand mal die AVCHD-Fähigkeiten von Edius 4.51c unter die Lupe nimmt.
      :)


      Also ich hab's natürlich auf meinem E6600 auch versucht und die direkte Verwendung von AVCHD funktioniert zwar mit EDIUS oder auch NEO, aber das können Studio 11 und VEGAS eindeutig flüssiger!


      In Summe ist definitiv die Konversion von AVCHD in den Canopus HQ codec noch immer die bessere Wahl, wenn man Edius und damit den Codec zur Verfügung hat.


      Genau aus diesem Grund kaufe ich mir jetzt EDIUS PRO 4.5 weil umgewandelt in diese HQ-Files kann ich dann auf meinem 2-Kern-PC auch meine SR1-Files in Echtzeit schneiden und das ist derzeit (und wohl noch länger) die absolut beste Variante AVCHD zu bearbeiten.

      Kann ich nur jeden empfehlen das selbst zu testen :yes:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von muek ()

    • Mit dem "Echtzeitwunder" handelst Du Dir natürlich zwei Renderinggenerationen ein bis zum Endformat. Es kann sogar sein, dass Du bis z einer abspielbarenr Disk eine dritte Generation benötigst.

      Mit Intermediatefiles (es muss ja nicht immer dieser HQ-Codec sein) kannst Du natürlich auch mit anderen NLEs flüssiger arbeiten auf Deinem zu schwachen PC-System für AVCHD-Nativschnitt..
      Beste Grüsse;
      FZ-300/RX100ThiEYET5EDGEXperiaZ2eGimbalEDIUS 9.xMedionErazeri76700UHDaufFHD
    • Eigentlich ist es beim Intermediate nur eine Rendergeneration mehr, verglichen mit anderen Wegen. Zum Endprodukt muss ich ja immer rendern. Jetzt mal smartrendern außen vor gelassen - welches es aber bei AVCHD eh noch nicht gibt.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Im Videoaktiv Digital von Aug. 2007 (Seite 80) hat man den Canopus HQ-Codec und der Cineform Aspect HD Codec verglichen.
      Die Abweichungen von Canopus HQ-Codec zum Original lagen im Promille bereich.
      Die meisten >99% der Ediusanwender arbeiten mit dieser fantastische Codec.
      Es macht keinen Sinn mit dem original Material zu arbeiten da der HQ-Codec Einzelbilder erzeugt und keine Gruppe von Bilder (Gops).
      Deshalb ist der Schnitt auch auf langsamere Systeme möglich!

      Dirk PEL(NL)
    • Na wir hatten hier ja vor einem knappen Jahr quantifizierte Tests dazu - sowohl zum Cineform wie auch zum Canopus HQ codec. Und ja, der Canopus HQ war einfach und ist einfach gut.

      Sorgen über eine Rendergeneration mache ich mir da auch keine - der größte Qualitäsabfall war sogar eher beim ersten Umrendern zu diesem Codec, bei weiteren Rendergeneratrionen war er dann sogar noch viel stabiler. Und den messbaren, aber wohl kaum sichtbaren Abfall in der ersten Rendergeneration beim Umrendern vom O-Material in den codec - den kann ich eh nie vermeiden, weil der ähnlich hoch ist wie beim Rendern vom O-Material zum finalen Produkt.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Original von Achilles
      Mit dem "Echtzeitwunder" handelst Du Dir natürlich zwei Renderinggenerationen ein bis zum Endformat. Es kann sogar sein, dass Du bis z einer abspielbarenr Disk eine dritte Generation benötigst.

      Mit Intermediatefiles (es muss ja nicht immer dieser HQ-Codec sein) kannst Du natürlich auch mit anderen NLEs flüssiger arbeiten auf Deinem zu schwachen PC-System für AVCHD-Nativschnitt..


      Dieses "Echtzeitwunder" hast doch Du mir schon vor Monaten als optimale Schnittlösung für AVCHD vorgeschlagen und selbst wie ich dann eher nur die Performancevorteile gesehen habe, warst es wieder Du der darauf hingewiesen hat, dass so ein Intermediate Codec doch noch ganz andere Vorteile hat, als nur die Performance !!! ... und jetzt reitest gerade Du auf dieser zusätzlichen Rendergeneration herum ... sorry aber das verstehe ich nicht :rock:

      Aber prinzipiell gebe ich Dir recht, dass es abgesehen vom Canopus HQ noch andere solche Codecs gibt. Die Tests zeigen aber, dass gerade der verdammt gut ist und letzte endlich ist er ja auch relativ günstig zu bekommen wenn man berücksichtigt, dass man damit ja auch gleich den passende NLE mitbekommt :Zwinkern:

      Ach ja und bald bekommt man ihn mit EDIUS/NEO wohl noch günstiger.

      Aber wie auch immer. Ich habe jetzt eine Lösung die MIR Spaß macht und ich kann endlich das tun was ich immer schon tun wollte ... nämlich meine Ideen umsetzen und meine kleinen Filmchen erstellen. Und wenn zum Schluß Keiner fragt ob da jetzt eine zusätzliche Rendergeneration im Spiel war, sonder eher meint "hey das hat mir gefallen, ist der Film denn schon aus" ... dann freue ich mich und darauf kommt es mir viel mehr an :yes:

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    • Original von muek
      Original von Achilles
      Mit dem "Echtzeitwunder" handelst Du Dir natürlich zwei Renderinggenerationen ein bis zum Endformat. Es kann sogar sein, dass Du bis z einer abspielbarenr Disk eine dritte Generation benötigst.

      ..


      Dieses "Echtzeitwunder" hast doch Du mir schon vor Monaten als optimale Schnittlösung für AVCHD vorgeschlagen und selbst wie ich dann eher nur die Performancevorteile gesehen habe, warst es wieder Du der darauf hingewiesen hat, dass so ein Intermediate Codec doch noch ganz andere Vorteile hat, als nur die Performance !!! ... und jetzt reitest gerade Du auf dieser zusätzlichen Rendergeneration herum ... sorry aber das verstehe ich nicht :rock:


      ... selbst wenn "native" AVCHD-Files in der NLE-Timeline liegen, wird ja NLE-intern meistens intern umgerechnet auf einen Arbeitscodec, womit man dann ja auch "versteckt" eine Rendergeneration hin zu einem quasi-Intermediate erhält.

      Eine Ausnahme für die nicht mit Übergängen, Effekten oder Filter belegten Szenenabschnitte wäre, wenn AVCHD und smartrendering aufeinandertreffen.

      Gruß
      Uwe
      Liebe Grüße
      Uwe

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Ukle ()

    • sorry aber das verstehe ich nicht


      Ich wollte damit nur ausdrücken, auch andere NLEs können mit Intermediate-Files arbeiten oder alternativ auch im Offline-Schnitts schwieriges Material bearbeiten..
      Beste Grüsse;
      FZ-300/RX100ThiEYET5EDGEXperiaZ2eGimbalEDIUS 9.xMedionErazeri76700UHDaufFHD
    • Original von Ukle
      ... selbst wenn "native" AVCHD-Files in der NLE-Timeline liegen, wird ja NLE-intern meistens intern umgerechnet auf einen Arbeitscodec, womit man dann ja auch "versteckt" eine Rendergeneration hin zu einem quasi-Intermediate erhält.


      Also was da intern in den NLE's so alles abläuft ist ja sowieso nicht wirklich nachvollziehbar und gerade wenn mehrere Effekte oder Spuren übereinanderliegen, steht es ja den NLE-Entwicklern völlig frei wie mehr oder weniger "optimal" sie das abfahren.

      Einzige Ausnahme scheint da ja tatsächlich das SmartRendering zu sein, aber das funktiuniert ja auch nur dort wo die Originale auch 1:1 übernommen werden können und im Zusammenhang mit AVCHD im Moment überhaupt nicht!

      Ich zebreche mir da jetzt nicht weiter meinen Kopf, bin mit der Lösung EDIUS HQ-Codec sehr zufrieden und es macht verdammt viel Spaß, weil ich meine AVCHD damit sogar in Echtzeit schneiden kann ... was will ich mehr :tanz:
    • Original von Ukle
      ... selbst wenn "native" AVCHD-Files in der NLE-Timeline liegen, wird ja NLE-intern meistens intern umgerechnet auf einen Arbeitscodec, womit man dann ja auch "versteckt" eine Rendergeneration hin zu einem quasi-Intermediate erhält.

      Das kann man nicht als Rendergeneration ansehen, bei der ja aus den vollen Frames kompremierte entstehen. Im NLE wird das Inputformat zunächst mal nur decodiert und in diesen vollen Frames verarbeitet. Sicher hängt das Resultat da auch von diesem Decoder ab, aber das ist bei weitem keine Rendergeneration.
      LG
      Peter
    • Ich wollte gerade das EDIUS 4.5 TRIAL auch auf meinem alten laptop mal installieren, aber das braucht man ja die TRIAL-Seriennummer und man kommt schon wieder nicht auf deren Server. Hat sich die zufällig jemand von Euch aufgeschrieben :merci:
    • Nee, diese SN habe ich nicht - weil ich ohne Trial fahre.

      Wenn vor der Bearbeitung auf einen anderen Codec umgerechnet wird - sei es nun mepg2, oder ein Canopus HQ codec - und diese Files auf der Festplatte liegen, ist das aber schon eine weitere Rendergeneration.

      Nur ist immer die Frage, wie massiv die dabei auftretenden Verluste sind. Und hier zeigen ja die früheren Tests, dass sich die eher in Grenzen halten.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

      Grüne Kommentare sind aus der Admin-Funktion geschrieben
      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Hallo,

      hier ist die Nummer für die Trial: 777777-FYPJP015P5E0K3T7

      Gruß
      Detlev
      VG Det

      Fuji-XH1/XE3/SonyRX10II/RX100Mk4+Mk6/HX90V/YI 4K+/GoPro3-Black+(HC1/HV10/SD707/)+ viel Glas
    • Original von MovieDet
      Hallo,

      hier ist die Nummer für die Trial: 777777-FYPJP015P5E0K3T7

      Gruß
      Detlev


      Super Dankeschön, brauch ich net warten bis der Userbereich am Canopus-Server wieder geht :merci:
    • Wieviele Spuren könnt ihr im EDIUS HQ-Codec gleichzeitig laufen lassen, ohne dass Frames ausgelassen werden. Wenn ich es mal überschlage sind z. B. 3 Spuren je 100MBit/s genau 37,5 MB/s. Moderne Festplatten (>=160 GB pro Disk) mit 7200 Umdrehungen schaffen bis zu 70 MB/s, allerdings nur am Anfang, d. h. am äußersten Rand. Ist die Festplatte nahezu voll und es wird der innere Teil beschrieben fällt die Übertragungsrate auf ca. 50% ab, also auf 35 MB/s.
      So gesehen ist HDV als Intermediate vielleicht doch besser (wenn man kein Raid 0 bzw. 5 hat)? Allerdings könnte die Qualität natürlich etwas mehr leiden.
    • Original von Dario268
      Wieviele Spuren könnt ihr im EDIUS HQ-Codec gleichzeitig laufen lassen, ohne dass Frames ausgelassen werden. Wenn ich es mal überschlage sind z. B. 3 Spuren je 100MBit/s genau 37,5 MB/s. Moderne Festplatten (>=160 GB pro Disk) mit 7200 Umdrehungen schaffen bis zu 70 MB/s, allerdings nur am Anfang, d. h. am äußersten Rand. Ist die Festplatte nahezu voll und es wird der innere Teil beschrieben fällt die Übertragungsrate auf ca. 50% ab, also auf 35 MB/s.


      Also ich verwende im Moment für den Schnitt eine ganz normale und günstige SEGATE Barracuda mit 400 GB und die schafft 4 Spuren ohne ins Stottern zu kommen. Ab der 5-ten ist es aus! Habe das mit Hauptspur plus 3(4) Bild in Bild getestet. Bräuchte aber nur eine zweite solche Platte kaufen (ca. 90 Euro) und käme dann im RAID-0 Betrieb (was mein Board ja kann) vermutlich auf 7-8 Spuren ...

      ... nur wüsste ich nicht wozu ich das noch brauche, weil solche extremen Anwendungen hab ich eigentlich nicht ??? Uns selbst wenn es da mal etwas gäbe, wäre ich bereit diesen Teil eben erst nach dem Vorrendern in Echtzeit sehen zu können. Das wäre echt nicht schlimm. Echtzeit macht zwar Spaß, aber übertreiben muß man es auch wieder nicht.


      So gesehen ist HDV als Intermediate vielleicht doch besser (wenn man kein Raid 0 bzw. 5 hat)? Allerdings könnte die Qualität natürlich etwas mehr leiden.


      Das habe ich auf meinem E6600 mit HDV natürlich auch getestet, aber mehr wie 4 Spuren schaffe ich dann ja auch nicht, eher weniger. Aber der Grund ist dann eben nicht die Platte, sondern einfach die Prozessorleistung und die kannst nicht so einfach hochschrauben :Zwinkern:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von muek ()

    • Wenn 4 Spuren laufen sind meine Berechnungen ja in etwa richtig, wenn man annimmt, dass deine Platte nicht ganz voll ist.

      Aber den Prozessor auszutauschen ist doch (jetzt mal abgesehen vom Preis) viel einfacher - alter raus, neuer rein - fertig. Kein neues Zusammenspielen der Daten und vielleicht sogar Betriebssystem, wenn man auf ein Raid umsteigt. Das ist unter Windows mit den meisten Controllern nur plattenweise möglich.

      Und einen Nachteil haben die proprietären Soft- oder Hardware-Raids zudem noch: Wenn der Controller kaputt geht, kann man nur hoffen, dass es exakt die gleiche Revision noch zu kaufen gibt. Sonst sind die Daten futsch - auch bei Raid 5!