Vegas: Wie kann man Clips dort nach eigenen Vorstellungen anordnen?

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    • Vegas: Wie kann man Clips dort nach eigenen Vorstellungen anordnen?

      Hallo!

      Vielleicht ist hier jemand, der Adobe Premiere und Vegas von der Bedienung her kennt?

      In Premiere gibt es eine Art Storyboard, wo man sich alle Clips in der gewünschten Reihenfolge anordnet (und dort auch trimmen kann). Anschließend kann man dan den z.B. den gesamten Inhalt auf die Timeline legen.

      In Vegas habe ich zwar einen "Media Bin", wo man ebenfalls die benötigten Clips ablegen kann, jedoch habe ich es bisher nicht geschafft, diese in die gewünschte Reihenfolge zu bringen (die Reihenfolge der Clips ist nicht chronologisch, sonst hätte ich einfach nach dem Timecode sortiert), ein Verschieben ist dort nicht möglich.

      Aktuell arbeite ich mit Vegas, ich würde gerne auch hier die Clips nach meinen Wünschen arrangieren, dann trimmen und anschließend auf die Timeline bringen. Bis auf den ersten Punkt sind mir die weiteren Schritte klar, da würde ich mich über eure Hilfe sehr freuen.

      Viele Grüße
      GSC20
    • RE: Vegas: Wie kann man Clips dort nach eigenen Vorstellungen anordnen?

      Ein Storyboard hat Vegas als solches nicht.
      Man kann die Clips in der Tmeline anordnen und auch dort trimmen.



      DV- it's not just a job, it's an adventure!

      (Signatur seit 2004...und das bleibt auch so)

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    • RE: Vegas: Wie kann man Clips dort nach eigenen Vorstellungen anordnen?

      In den Media-Bins geht es nur durch eine entsprechende Namensgebung. Du müsstest also z.B. den Clips entsprechende Präfixe geben. Wenn ich Clips in den Media-Bins präziser ordnen will, heißen die bei mir 001_Name, 002_Name, 003_Name, etc.
      Ist für mich persönlich einer der größten noch verbleibenden Schwachpunkte von Vegas bei der Medienorganisation. Eine Hilfe dabei sind spezielle Mediamanagement-Tools wie CatDV, die gut durchdachte Sortierfunktionen enthalten und die Clips dann per Export mit einer automatischen Nummerierung versehen können.
    • Ich vermisse diese Funktion eigentlich nicht - hatte sie auch in Premiere nie benutzt. Meine "Organisation" (Anordnung, Reihenfolge und Cliplänge) findet ausschließlich in der Timeline statt. Der tiefere Sinn eines Storyboards ist mir bisher leider entgangen... ebenso der eines separaten Trimmfensters.
    • Das liegt halt an deiner Arbeitsweise.
      Ich finde so ein Storybord oder das, was PPro zu bieten hat schon recht praktisch.
      Ich sortiere die Clips in Ordnern vor, übernehme diese Ordner in PPro, stelle die gewünschten Ausschnitte der Clips im Trimmfenster ein, ordne sie so an, wie es mir vorschwebt und stelle die Clips erst dann, wenn das Grundgerüst praktisch steht, ins Schnittfenster, was in einem Arbeitsgang zu erledigen ist.
      Für mich ist diese Methode wesentlich effektiver und spart viel Zeit, da ein Ausschließliches Arbeiten in der Timeline doch schnell unübersichtlich wird.
      Gruß

      Hans-Jürgen
    • Das liegt halt an deiner Arbeitsweise.


      Das ist richtig - und ich komme damit sehr gut zurecht. So soll eben jeder genau so arbeiten, wie es ihm am besten erscheint. Ich wollte damit nur sagen: Selbst wenn es ein Storyboard in Vegas gäbe, würde ich es vermutlich nicht benutzen.
    • Original von Hans-Jürgen
      Ich sortiere die Clips in Ordnern vor, übernehme diese Ordner in PPro, wird.


      Das kannst du in Vegas auch so machen.
      Die Clips werden halt immer chronologisch nach Namensgebung in den Ordnern angeordnet.

      ich sortiere große Projekte in eine mehr oder weniger komplexe Bin-Struktur im Mediapool von Vegas, das erleichtert bei mehreren 100 Clips die Orientierung und die Zeit, die beim Sortieren drauf geht holt man beim Schnitt mehrfach wieder rein.

      Klar einem richtigen Storyboard kommt das nicht gleich, aber Materialorganisation geht schon mal ganz gut auch in Vegas.
    • Es ist ein - oft diskutierter - Philosophieunterschied: während tools wie Adobe oder Edius auf ein Storyboard für die Materialorganisation setzen, setzt Vegas halt auf die Materialorganisation in der timeline. Ideal wäre es, wenn man beide Optionen offen hätte.

      Und klar, man gewöhnt sich aber an die Organisation in der Timeline. Und benutzt für größere Projekte die bin-Struktur, um eine gewisse Vorsortierung zu machen.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Wenn die Materialorganisation ein wichtiges Thema ist, lohnt es auf jeden Fall, sich näher mit sämtlichen Möglichkeiten, die Vegas dafür bietet, auseinanderzusetzen.

      Sortieren in den MediaBins ist eine Sache, wobei man hier z.B. auch die Schlagwortoptionen nicht unbeachtet lassen sollte.
      Darüber hinaus gibt es aber noch die Möglichkeit, über mehrere gleichzeitig geöffnete Projekte zwischen verschiedenen Timelines zu ordnen. Es gibt den sehr guten Media Manager mit einem ganz eigenen Konzept zur Ordnung nach Schlagworten. Es gibt die Möglichkeit, das Material über Trimmer oder Timeline per Subclips zu ordnen. Es kann über den Trimmer mittels Regionen dem Vegas-Explorer zugeliefert werden. Und allein schon der Vegas-Explorer in Kombination mit typischen Windows-Ordnungsfunktionen kann eine große Hilfe sein. Verschiedene dieser Möglichkeiten können kombiniert werden. Insgesamt ist das schon sehr mächtig und es ist schwierig, dadurch die Materialorganisation mit anderen Systemen zu vergleichen. Es ergeben sich hier ganz andere Herangehensweisen.
    • Also der Mediamanager ist schon ein sehr mächtiges Werkzeug.

      Vor allem mit den Metatags, die die Stichwortsuche erleichtern,....

      Ist aber wohl etwas Zeitaufwändig für jedes Projekt eine Bibliothek im Mediamanger zu verwalten.

      Hab ihn bisher nur sehr stiefmütterlich behandelt, weil mir das eben zu aufwändig war.

      Für Archive und andere Bibliotheken, ist er genial. Hab jetzt damit begonnen mein Musikarchiv zu sortieren und im Mediamanager zu verwalten. Da finde ich den ja super sinnvoll, weil man nach Schlagworten, Stilen, Komponisten, Instrumentation,... (was immer man da an Kategorien erstellt) suchen kann.
      Da finde ich es auch sinnvoll, weil ich das Musikarchiv ja immer wieder brauche.
      Genau so könnte das mit Videoclips funktionieren, die man immer wieder braucht oder für mehrere Projekte archiviert.

      Für ein einzelnes Projekt finde ich ihn nicht hilfreich.

      Ansonsten kann ich mich auch nicht über die Möglichkeiten der Materialorganisation beklagen. Man muss eben die Möglichkeiten der Arbeitsweise anpassen und dann bietet Vegas hier mehr als man vermuten würde. Auch die angesprochenen Subclips finden bei mir immer mehr anklang. Wenn man von einer anderen Schnittsoftware kommt und andere Materialorganisation gewohnt ist, muss man in manchen Belangen einfach umdenken.
    • Klar, das ist ja der große Vorteil eines echten Storyboards - um das sollten wir nicht herumreden. Wobei sich das dann voll auszahlt, wenn man auch eine Trimm-Funktion hat, die man aus dem Storyboard heraus ansprechen kann. Dann ist halt der Workflow etwa

      - Capturen unter Szenentrennung
      - Vorsortieren in bins
      - Gruppieren der clips im Storyboard durch Verschieben
      - Trimmen der Clips im Storyboard
      - Import in die Timeline.


      Bei Vegas hingegen wäre das etwa

      - Capturen unter Szenentrennung
      - Vorsortieren in bins
      - Gegebenenfalls Umbennenen der Clips (mache ich etwa nie)
      - Import in die Timeline
      - Sortieren und Trimmen in der Timeline.

      gegebenfalls über 2 Instanzen von Vegas. Zusätzlich gibts sogar noch die Möglichkeit, die clips im Windows Explorer durch Verschieben der Bildchen zu sortieren.

      Großen Vor- oder Nachteil hat man bei beiden Arbeitsflüssen keinen - ist nach meiner Erfahrung mehr von psychologischer Natur, was man halt für einen workflow zum Sortieren und Trimmen bevorzugt - halt eine Frage von Neigungen.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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