Angepinnt SATA-I/II hot plug

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      SATA-I/II hot plug

      Hier ein kleiner Trick, um normale SATA-Platten an normalen SATA-Controllern während des Betriebes an- und abzuklinken:

      S-ATA-Platte anschalten/anstecken (z.B. via Wechselrahmen). Noch passiert nichts. Dann im Gerätemanager nach geänderter Hardware suchen lassen... HD wird sofort erkannt und ist jetzt voll benutzbar!

      Aus dem System entfernen: Platte nicht einfach rausziehen, sondern erst im Gerätemanager deaktivieren - andernfalls stürzt das System ab. Dann klappt es mit dem Entfernen. Die Systemplatte ist bei mir jedoch nicht deaktivierbar - was auch sehr gut ist!

      Andere Platte reinstecken: Wieder nach geänderter Hardware suchen lassen - jetzt aber 2-3x im Gerätemanager aktivieren. Altes Laufwerk wird entfernt und neues Laufwerk klinkt sich anschließend rein (deswegen 2-3x).

      Und das alles funktioniert bei mir auf einem älterem Asus-Board P4P800 und SATA-I/II-Laufwerken am ganz normalen SATA-Controller. Beim neueren Rechner kann ich mir die An- und Abmelderei sparen (eSATA-II). Unmittelbar vor jedem Plattenwechsel ist ein Sync (Sysinternals-Tool) des Festplattencaches sehr sinnvoll, um Datenverlust zu vermeiden. Während des Wechselns natürlich nichts mehr auf die Platte schreiben!

      Ob es bei Euch auch funktioniert, weiß ich nicht - bei mir und elCutty klappt es jedenfalls. Es ist bisweilen von großem Vorteil, Zusatzplatten während des Betriebes wechseln zu können. Mit P-ATA (EIDE) sollte man das jedoch wegen der parallelen Datenübertragung tunlichst sein lassen.
      Bei meinem Medion 8818 ziehe ich die externe SATA-Platte (im Docking direkt ohne Kabel angeschlossen) jederzeit ab oder stecke sie an. Keine Probleme. Windows ist das wurst, mir auch.

      Sie wird sofort nach dem Anstecken erkannt, fertich.

      Test:

      Platte wird drangesteckt, ein *.ts File wird rübergespielt.
      PowerDVD wird gestartet, das *.ts File wird abgespielt.
      Während des Abspielens wird die Platte abgezogen. Nach wenigen Sekunden friert PowerDVD erstaunt ein.
      Platte wird wieder angesteckt - PowerDVD spielt weiter :)

      So einfach ist das :jubilie:
      [COLOR=sienna][size=11][FONT=arial][i]Mfg, Pytha, der über-Filmemacher-Lacher ...[/i][/FONT] [/SIZE] [/COLOR]
      Wenn Dein Medion eSATA hat, dann ist das klar - "extended SATA" regelt das für sich selbst (wenn's funktioniert). Ich spreche hier von "normalen" SATA-Ports. Und diese klopft Windows XP eben nicht zwangsläufig auf etwaige Änderungen ab. Vielleicht hängt das zusätzlich auch noch vom Chipsatz und den verwendeten Treibern ab.

      Ich schrieb auch mit Absicht: " um normale SATA-Platten an normalen SATA-Controllern"

      D.h. es muss sich nicht unbedingt um SATA-2-Platten handeln und schon gar nicht um den eSATA-Standard. Dass es mit eSATA funktioniert (dafür ist es ja gestrickt), halte ich hier nicht extra für berichtenswert. Ältere Controller und Platten vertragen jedoch i.d.R. kein Hotswap bzw. es rührt sich zunächst gar nichts beim Reinstecken. Und für genau diese ist mein obiger Hinweis gedacht.
      Gerade bei der Verwendung von SATA Wechselrahmen, die ja eben nicht an einem eSATA Anschluß sondern intern betrieben werden ist dieses Vorgehen nötig und Dank Lothars Hinweis nun auch viel einfacher zu handhaben.

      Danke nochmals :flower:
      Viele Grüße
      Peter

      Wer mit UHDp30 bei der 180° Belichtungsregel bleibt, wird keine signifikanten Verbesserungen zu UHDp25 feststellen.
      ***** Überzeugter 'Falschfilmer' *****
      Gern geschehen. Bei meinem ASUS P5W-DH Deluxe (i975X) befindet sich einer der eSATA-Anschlüsse übrigens innen auf dem Board, d.h. der Wechselrahmen kann intern verkabelt werden.

      Wie hieß doch noch einmal der direkte Programmaufruf des Geräte-Managers? Ich habe Deine PM leider etwas voreilig gelöscht...
      Es sind nicht (primär) die Boxen, die das können müssen - sondern der SATA-Port selbst und die jeweilige Platte. Allein von ihnen hängt es ab, ob Deine Kiste beim Wechsel schlimmstenfalls abraucht oder dummerweise gar nichts vom Wechsel mitbekommt... oder eben die Sache sauber über die Bühne bringt. Dass diese Wechselrahmen also hot-plug-fähig sind, steht beinahe auf jeder Produktbeschreibung drauf. Ob es der Rechner ist, steht auf einem ganz anderen Blatt... und genau darum geht es hier! Den oben aufgeführten "sync" sollte man jedoch keinesfalls vergessen, egal welche Methode man anwendet.

      Ich beschreibe oben einen Weg, wie es auch mit älteren Kisten funktionieren kann. Es geht hier auch nicht um Wechselrahmen!
      Na gut - aber auch wenns nicht um Wechselrahmen geht, läßt sich das Grundbedürfniss - Wechsel im laufendne Betrieb - damit offenbar zufriedenstellend lösen. Soferne man sowas halt bei seinem System einbauen kann.
      Original von Wenzi
      Wie hieß doch noch einmal der direkte Programmaufruf des Geräte-Managers?

      devmgmt.msc in System32
      Viele Grüße
      Peter

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      Ich merke mir den Typ der Bootplatte. Bei identischen Typen kam es mir so vor, als könnte ich die Bootplatte gar nicht deaktivieren - jedenfalls vermisste ich dort den Eintrag "deaktivieren". Du merkst es sofort, wenn es die falsche ist... :teufel:
      Also auf meinem neuem System habe ich sogar 2 icyboxen verbaut - eine für die Systemplatte, um zwischen XP ind Vista 64 tauschen zu können; na die kann man zwar raus nehmen, aber das killst aus begreiflichen Gründen das System gleich.

      Im 2. Wechselrahmen versteckt sich auch eine SATA Platte - die man eigentlich im Betrieb tauschen können soll. Nur hat mir die Sache jetzt mal eine Platte unlesbar gemacht, die ich mal mit dem Disk Director von Acronis wiederbeleben mußte. Ich bin mir aber nicht sicher, ob die Platte nicht nur falsch formatiert war - nämlich auf primär. Vielleicht passierts mit logischen Laufwerken nicht.

      Bei der Deaktivierung im Gerätemanager ist die Wechselplatte schwer zuzuordnen. In der Computerverwaltung/Datenträgerverwaltung ist das doch deutlich leichter.
      Wolfgang, wie sind die Controller denn im BIOS eingestellt? Füt Hot Swap sollte AHCI möglichst vor der Installation des Betriebssystems eingestellt sein. Ein paar interessante Hinweise zur SATA Konfiguration findet man übrigens auch in der aktuellen c't 20/07 S. 176..180.
      Viele Grüße
      Peter

      Wer mit UHDp30 bei der 180° Belichtungsregel bleibt, wird keine signifikanten Verbesserungen zu UHDp25 feststellen.
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      .... aber du wirst irgend wann man danach schaun können ;)
      Viele Grüße
      Peter

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      Füt Hot Swap sollte AHCI möglichst vor der Installation des Betriebssystems eingestellt sein


      Es gibt einen Trick: Wenn das Board über einen zusätzlichen Controller (z.B. JMicron) besitzt, dann Bootplatte dort anschließen, den ICH7/8 auf AHCI stellen, booten und die verlangten Treiber nachinstallieren lassen. Dann wieder alles an den ICH7/8. Ist dieser bereits auf RAID-Betrieb gestellt, erübrigt sich das. Mein Board verfügt über den separaten JMicron und dieser ist als eSATA zu benutzen. AHCI ist dort nicht einstellbar.

      Nur hat mir die Sache jetzt mal eine Platte unlesbar gemacht, die ich mal mit dem Disk Director von Acronis wiederbeleben mußte. Ich bin mir aber nicht sicher, ob die Platte nicht nur falsch formatiert war - nämlich auf primär. Vielleicht passierts mit logischen Laufwerken nicht.


      Ich benutze ausschließlich primäre Partitionen (bsi zu 4 pro Platte). Logische Partitionen braucht man eigentlich nicht. Vor dem Rausziehen der Platte unbedingt einen "sync" absetzen (siehe oben), damit der Platten-Writecache des Betriebssystems "entleert" wird.