Angepinnt Blu Ray versus AVCHD-DVD

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    • Nur halte ich die Rechnung für falsch - ich komme zumeist mit einem 4.3 GB DVD-Rohling aus, und wenns mal länger wird nehme ich einen DL-DVD Rohling. Und da passen ja sogar 40 Minuten m2t drauf, und locker 80 Minuten als eine auf AVC basierende BDMV-DVD.

      Die Frage, die sich mir eher stellt, ist, ob die BDMV-DVDs auch vollständig zukunftssicher sind. Ich sehe zwar keinen Unterschied in den Strukturen zu einer Blu Ray Disk - aber ist gewährleistet, dass die BD-standalones das auch immer abspielen können? Ich weiß es einfach nicht.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang
    • Ich mache mir da keine Sorgen, Super 8-Film war auch nicht zukunfstsicher, trotzdem ist Rettung in letzter Minute möglich gewesen. Genau aber an diesen Super8-Aufnahmen sind meine Kinder interessiert, weniger an unseren Reisefilmen in HDV... :yes:
      Beste Grüsse von Bruno(Achilles)!
      - Videografieren ist eine Vergnügungssteuer -
    • Original von muek
      Aber ich gebe Dir prinzipiell recht, dass diese Kosten in keiner Relation zu den restlichen Ausgaben für das Videohobby stehen. Ich persönlich will einfach warten, bis die Brenner noch etwas ausgereifter sind und billiger werden sie ja eh ganz von alleine


      Das ist genau der springende Punkt. Die Brenner sind zugegebener Maßen noch relative teuer, zwischen 350 und 400 Euronen sind fällig. Und wie immer werden sie in der IT-Zukunft sowohl billiger als auch besser werden. So findet sich für jede Ansicht ein Argument sowohl dafür als auch dagegen. Nachdem ich ausschließlich mit der Adobe Suite arbeite und diese keine AVCHD-DVD erstellen kann, dafür aber im Blu-Ray Format quasi perfekt arbeitet, ist für mich ein BD-Brenner äußert sinnvoll. Arbeite jemand mit anderer Software oder/und hat sogar noch eine AVCHD-Cam, so mag für den die Investition durchaus wenig sinnig erscheinen. Ich persönlich hätte nun wiederum keine Lust, mich in eine weitere Software einzuarbeiten. Die Medien machen das Kraut wirklich nicht fett - es ist die persönliche und individuelle Einstellung bzw. Hard-/Software mit der gearbeitet wird, die den Ausschlag gibt. Und in meinem Fall sicher auch die Neigung, relativ frühzeitig in aktuelle Hardware zu investieren - ich erinnere mal beiläufig daran, mit welchen Argumenten anfänglich gegen meinen Quadcore-Prozessor argumentiert wurde. Heute interessiert diese Diskussion keine Schwein mehr, (fast) jeder hat einen..
      Und: Bei Blu-Ray bin ich mir sicher, auf den aktuellen Standard der nächsten Jahre zu setzen.
    • Viele Wege führen halt nach Rom..., ich glaube das ist hier ganz gut ausgearbeitet worden.
      Beste Grüsse von Bruno(Achilles)!
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    • Original von wolfgang
      Die Frage, die sich mir eher stellt, ist, ob die BDMV-DVDs auch vollständig zukunftssicher sind. Ich sehe zwar keinen Unterschied in den Strukturen zu einer Blu Ray Disk - aber ist gewährleistet, dass die BD-standalones das auch immer abspielen können? Ich weiß es einfach nicht.

      Da sehe ich nun überhaupt kein Problem, denn die (mit dem richtigen Tool) für BDs erstellten und auf DVDs gebrannten BDMV-Strukturen sind ja absolut identisch zu denen, die man auf BDs brennt. Sollten spätere Player Probleme mit der DVD als Träger haben, werde die Strukturen so wie sie sind einfach auf BDs kopiert.

      Aber es kommt ja noch besser. Anders als bei den SD-DVD ist ja die 00000.m2ts im STREAMS Ordner ein durchgehendes File mit dem Video (bestenfalls ohne Neuencodieren aus dem NLE). Schlimmstenfalls würde man das nehmen und dann neu authoren.

      Man kann also mit BDMV-Strukturen werder auf DVDs noch auf HDDs (oder aber eben auf BDs) etwas falsch machen ;)
      LG
      Peter

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von elCutty ()

    • Original von Mr Jo
      Heute interessiert diese Diskussion keine Schwein mehr, (fast) jeder hat einen..

      Ich nicht, ich warte noch immer auf den Q9450 für mein P35 Board ;)
      LG
      Peter
    • [URL=http://www.tomshardware.com/de/Penryn-Intel-Quad-Core-Preis,news-239974.html]Hier[/URL] sind schon mal erste Preise und Termine...
      Beste Grüsse von Bruno(Achilles)!
      - Videografieren ist eine Vergnügungssteuer -
    • Original von elCutty
      Da sehe ich nun überhaupt kein Problem, denn die (mit dem richtigen Tool) für BDs erstellten und auf DVDs gebrannten BDMV-Strukturen sind ja absolut identisch zu denen, die man auf BDs brennt. Sollten spätere Player Probleme mit der DVD als Träger haben, werde die Strukturen so wie sie sind einfach auf BDs kopiert.

      Aber es kommt ja noch besser. Anders als bei den SD-DVD ist ja die 00000.m2ts im STREAMS Ordner ein durchgehendes File mit dem Video (bestenfalls ohne Neuencodieren aus dem NLE). Schlimmstenfalls würde man das nehmen und dann neu authoren.

      Man kann also mit BDMV-Strukturen werder auf DVDs noch auf HDDs (oder aber eben auf BDs) etwas falsch machen ;)


      An und für sich ist das auch meine Interpretation der Dinge. Eben weil die Strukturen ident ist, sollte nicht mal das neue Authoren nötig sein.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang
    • Original von wolfgang
      Die Frage, die sich mir eher stellt, ist, ob die BDMV-DVDs auch vollständig zukunftssicher sind. Ich sehe zwar keinen Unterschied in den Strukturen zu einer Blu Ray Disk - aber ist gewährleistet, dass die BD-standalones das auch immer abspielen können? Ich weiß es einfach nicht.


      Ich möchte die Frage nochmals relativieren - weil es zwar offenbar zwischen BDMV-DVDs und Blu Ray Scheiben in der Struktur keinen Unterschied gibt, aber wie mich Lothar darauf aufmerksam gemacht hat gibts in den Steuerdatein feine Unterschiede zwischen einer AVCHD-DVD (erstellt aus Nero, der Filmbrennerei 6+ wenn man AVCHD und DVD wählt) und BDMV-Struturen (erstellt aus Vegas 8, Encore CS3 oder der Filmbrennerei 6+ wenn man Blu Ray und BDMV wählt).

      Dieser feine Unterschied in den Datein sowie die Firmware der Geräte macht es wohl aus, dass eine PS3 die AVCHD-DVDs nicht erkennt - während das andere Standalone Player sehr wohl machen.

      Ich weiß daher nicht wirklich genau, ob man eine AVCHD-DVD als zukunftssicher betrachten darf. Was, wenn man dann auf einem Player stoßt, der eben die AVCHD-DVDs nicht kann? Hier wäre nochmals authoren wohl die Antwort.

      Und ein Punkt, der bisher auch noch übersehen worden ist: AVCHD-DVDs kann man nur eingeschränkt authoren - etwa keine Bewegungsmenüs. Blu Ray Authoring kann natürlich sehr wohl Bewegungsmenüs.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang
    • Was, wenn man dann auf einem Player stoßt, der eben die AVCHD-DVDs nicht kann?


      Die AVC-Videodatei kann man immer leicht auf die Festplatte kopieren und weiter verwenden, auch ohne Änderungen, anders eben als es mit den VOB-Dateien einer DVD ist.

      Und..., mit einem Kapitelauthoring bin ich pers. sehr gut bedient.

      Wenn mir jemand demonstrieren könnte wie leicht, flüssig und geschmeidig man auf eine H.264-Datei für eine BD authoren kann, würde ich mir ab morgen einen BD-Brenner suchen. Vermutlich wird die von mir eingeforderte Leichtigkeit des Authorings auf H.264 erst mit einer neuen Generation der Authoring-Programme und mit einer neuen Generation der Rechner oberhalb von Q6600 zufriedenstellend funktionieren.

      Im Moment gehts also per HDV auf H.264-AVC-Disk am leichtesten, egal ob AVCHD-DVD oder H.264-BD.
      Beste Grüsse von Bruno(Achilles)!
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Achilles ()

    • Stimmt, bis auf den Container wird da ja nichts verändert. Was zwar bei den VOBs eigentlich nicht anders war.

      Den Punkt mit der Geschmeidigkeit - da beziehst du dich auf die animierten Menüs? Also ich habe mir mal eine Testrenderung mit MF6+ gemacht - für die Blu Ray Struktur. Hatte zwar nur 5 bewegte Menübilder, die eigentliche Videodatei wurde nicht gerendert. Hat zirka 20-30 Minuten gedauert, war nicht schnell aber durchaus erträgtlich. Die Prozessorbelegung des Quadcores bleibt hier halt leider um die 40%.

      Aber natürlich werden die Authoringtools auch noch besser werden (müssen). Normgerechte Datein verschiedener Encoder sollte auch problemlos in die Authoringtools importiert werden können - auch da ist noch Verbesserung notwendig.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang
    • Original von wolfgang
      gibts in den Steuerdatein feine Unterschiede zwischen einer AVCHD-DVD (erstellt aus Nero, der Filmbrennerei 6+ wenn man AVCHD und DVD wählt) und BDMV-Struturen (erstellt aus Vegas 8, Encore CS3 oder der Filmbrennerei 6+ wenn man Blu Ray und BDMV wählt).

      Das hatten wir hier schon vor einiger Zeit untersucht. Bei AVCHD-DVDs wird die Version "0100" und bei den BDMV Srukturen aus Encore, TME usw. werden diese Strukturen nach der Version "0200" für Blu-Ray erstellt. Die Unterschiede in den Daten dieser Strukturen sind gar nicht so fein und daher würde ich zur Sicherung der Kompatibilität zu BD-Scheiben nur auf echte Blu-Ray Strukturen setzten. Der einizige mir bekannte Nachteil besteht darin, daß die PS3 nicht in der Lage ist diese Strukturen von DVDs sondern nur von BDs abzuspielen.
      LG
      Peter

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von elCutty ()

    • Diese ältere Diskussion dort hatte ich ehrlich gesagt übersehen - danke für den Link.

      Ich habe mir die Sache auch mal angesehen - die AVCHD-DVD Struktur mit 0100 wird von Nero7 (vermute auch 8 ) und auch MF6+ mit angewählter AVCHD Struktur geschrieben; CS3 und Vegas 8 wie auch MF6+ mit angewählter BD/BDMV Struktur schreiben die 0200 Struktur.

      Genauer:

      - im Fall der BD-Struktur findet man in movieobject.bdmv sowie index.bdmv "MOBJ200" sowie "INDX0200"
      - im Fall von einer AVCHD-DVD ist das offenbar "MOBJ100" sowie "INDX0100".


      Ist dir bis auf diesen Unterschied, dass unterschiedliche Werte in die beiden Steuerungsdatein geschrieben wird, noch irgendein Unterschied bekannt? Mir ist bisher keiner aufgefallen, aber vielleicht gibt es ja einen.

      Und klar - man kann aus MF6+ samt HD-Pack auch eine 002er Struktur auf die Platte schreiben, und dann leicht auf DVD brennen. Geht ja etwa mit Nero, wenn man eine DVD ROM (UDF) und dann UDF2.5 anwählt, wie Josef das in seinem Tutorial gezeigt hat (LINK). Was die diversen Player dann damit machen, weiß ich nicht - Power DVD Ultra spielt und Nero Vision 4 spielen das auf jeden Fall problemlos ab. Gute Nachrichten für Mediacenter...
      Lieben Gruß,
      Wolfgang
    • Und weils hier besser reinpaßt:

      Original von elCutty
      Original von wolfgang
      Also ich will schon mehr. Ich will auch AVC basierte AVCHD-DVDs erstellen können,

      Ich eben wegen der fehlenden Zukunftssicherheit nicht. Aber auch AVCHD-DVDs kann man mit TME erstellen, wenn man denn will. Da ich aber nicht will, habe ich mich nicht weiter damit beschäftigt.


      Worin siehst du die fehlende Zukunftssicherheit? AVCHD-DVDs werden ja von den diversen Brennern direkt von AVCHD-Camcordern erstellt - und sind kompatibler als heutige BD-Rs. Wieso ist das also so?
      Lieben Gruß,
      Wolfgang
    • Original von wolfgang
      Ist dir bis auf diesen Unterschied, dass unterschiedliche Werte in die beiden Steuerungsdatein geschrieben wird, noch irgendein Unterschied bekannt? Mir ist bisher keiner aufgefallen, aber vielleicht gibt es ja einen.

      Das sind eben zwei leicht unterschiedliche Spezifikationen, bei denen die Version 2 eben zusätzliche Funktionen erlaubt und eine intern etwas abweichende Datenstruktur nutzt. Die Struktur der Ordner ist nahezu gleich. Davon darf man sicht nicht täuschen lassen.

      Ich sehe die AVCHD-DVDs ähnlich den SVCDs als eine Übergangslösung, die neben Einschränkungen im Authoring auch Abspielprobleme bei SAs haben kann. Mit BDs und den echten Blu-Ray Strukturen dürfte man da auch in Zukunft weniger Probleme haben, zumindest wenn diese dann auch mal auf BDs gebrannt sind. Diese Kopierarbeit nehme ich erst vor, wenn BD-Brenner und Medien in entsprechende Preisbereiche gerutscht sind und wenigstend bei einigen Leuten auch BD-SAs unter dem HDTV stehen ;)
      LG
      Peter
    • Peter, die Struktur der Verzeichnisse ist doch praktisch ident. Wobei jede Software offenbar neben einem gemeinsamen Kern auch noch zusätzlichen Verzeichnis generiert. Hier hätte ich gern mal die passenden Normen gesehen - was ist erlaubt, was nicht? Wie ident die Strukturen sind, erkennt man schon dran, dass auch BDMV-Strukturen von Vegas oder CS3, gebrannt auf DVD, doch auf mehreren Blu Ray Standalones laufen. Perverserweise nur auf der PS3 nicht, was wohl wirklich eine Firmware-Frage ist (und das ist ja besonders schief, da reden zwei Sony Divisons nicht miteinander). Aber wenn du sonst wo einen Unterschied kennst - her damit bitte. Ich kenne keinen, würde es aber gerne genauer wissen.

      Den Vergleich mit SVCD zur DVD halte ich eher für überzogen. Den wir haben hier die gleiche Auflösung und - im Fall von AVC - die gleichen Datenraten zwischen BD und AVCHD-DVDs. Damit haben wir die gleiche Bildqualität, aber eine kürzere Abspieldauer. Bei SVCDs hatten neben geringeren Abspielzeiten auch noch deutlich geringere, zulässige Datenraten und eine geringere Auflösung.

      Es wird aber wohl trotzdem sein, dass die DVD auf dem Müllhaufen der Geschichte landet, was ihre Nutzung für hochauflösende Medien angeht. Braucht nur der Preis der BD-Rohlinge massiv verfallen, und keiner nutzt die mehr.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang
    • Daß die Strukturen nahezu identisch sind hatte ich doch schon geschrieben. Das allein reicht aber nicht, denn Daten in den Files der Strukturen müssen ja gelesen und interpretiert werden.

      Du hast natürlich Recht. Es ist zum heutigen Zeitpunkt schwer zu sagen ob und welche SAs in Zukunft AVCHD-DVDs lesen können werden. Sicherer ist da schon die Behauptung, daß die BD-SAs solche für BDs erstellten BDMV Strukturen werde abspielen können. Da gehe ich einfach mit BD Strukturen auf die sicherere Seite. Jeder wie er mag.
      LG
      Peter
    • Aber genau die Abspielfähigkeit von selbstgebrannten BDs ist doch bisher das größere Problem - wieviele der Blu Ray Standalones können das den? Bisher leider nur eine Minderheit. Während die meisten Geräte mit AVCHD-DVDs besser zurecht kommen.

      Ich halte das ja auch für absurd, und hoffe stark, dass zukünftige Player die selbstgebrannten BDs auch mehr und mehr können werden.

      Aber genau auf die Daten in Files richtet sich meine Frage: gibts über die identifizierten movieobject.bdmv sowie index.bdmv Datein noch Unterschiede? Oder wissen wir es einfach (noch) nicht?
      Lieben Gruß,
      Wolfgang
    • Die in den Ordnern CLIPINF und PLAYLIST enthaltenen Files nutzen schlicht und ergreifend bei AVCHD-DVDs und echten BD-Strukturen eine andere Spezifikation. Nach der BDA werden übrigens in den BDMV Spezifikationen keine Einschränungen bezüglich des Mediums gemacht. Es ist also absolut nicht zu verstehen, warum die PS3 nicht auch BD Strukturen von DVDs abspielen will. Aber vielleicht lernt sie das ja noch mit einem der sicher kommenden Firmwarupdates.

      Über die .clpi Fiels werde die Eigenschaften der Streamfiles und über die .mpls Files die Abspieldetails festgelegt.
      LG
      Peter

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