Angepinnt Was soll ein guter Camcorder können? Auswahlkriterien?

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    • Was soll ein guter Camcorder können? Auswahlkriterien?

      Eine Frage, die grundsätzlich immer wieder kommt, ist die: "ich brauche einen neuen Camcorder. Welchen soll ich nehmen?" oder auch "ich habe da zwei oder drei Geräte zur Auswahl. Welches soll ich nehmen?".

      Grundsätzlich glaube ich, daß es nicht den einen Camcorder gibt, der dann für jeden die "ideale" Lösung darstellt. Eine Reflexion der eigenen Bedürfnisse wird daher immer nötig sein - und natürlich auch eine Reflexion der Frage, was man ausgeben kann und will.

      Trotzdem wäre es mal interessant zu diskutieren, was erfahrenen Videoamateuren eigentlich als wirklich wichtig erscheint; und was eher nice to have ist; und auf was man ganz verzichten kann.

      Ich fange mal mit meinen Erfahrungen an - und immerhin habe ich jetzt meinen dritten Camcorder (erst Video-8, dann Hi-8 und jetzt halt mini-DV).


      1) WAS ICH MIR UNBEDINGT ERWARTE


      Bildqualität des Videos
      Für mich ist das unverändert das wesentlichste Kriterium! Die Bildqualität des gefilmten soll einfach ok sein - im Sinne dessen, daß das Video möglichst wirklichkeitsgetreu abgespielt wird. Da gehören verschiedene Faktoren dazu - Schärfe, Auflösung und natürlich Farbtreue.


      Ein guter Autofocus
      Ich filme halt gerne mit Autofocus - wenn ein Gerät damit Einstellprobleme hat, wie das leider mal bei meinem Hi-8 Gerät der Fall war (etwa bei mir ein pumpender Autofocus), gehts auch, ist aber fad - da man dann darauf angewiesen ist, daß man den Autofocus abschalten können muß, und halt händisch einstellen muß.


      Guter Farbabgleich
      Ich will da einer halbwegs gute Möglichkeit haben, den Farbausgleich durchzuführen - um später im Amateurvideo möglichst wenig in diese Richtung machen zu müssen. Mir ist natürlich bewußt, wie komplex gerade dieses Thema ist - keine Amateur hat normalerweise Farbtafeln dabei, die vor jeder Szene gefilmt werden - und wo jeder Clip dann einzeln korrigiert wird.

      Besonders genervt hat mich dieses Thema bei den älteren Geräten - wo es gerne bei Innenaufnahmen zur Gelbstichigkeit kam. Mit den digitalen Geräten ist das glücklicherweise besser.


      Innenraumtauglichkeit
      Ich filme doch viel im inneren von Räumen - bei Festen und Feiern. Auch da will ich den Camcorder einsetzten können, ohne mich zu ärgern.

      Leider ist gerade das ein Bereich, wo die Industrie so manchmal gar nicht auf ihre Kunden hören dürfte. Immer kleinere Camcorder führen offenbar dazu, daß man die Chips verkleinert - und damit die Lichtempfindlichkeit reduziert, die Farben werden blasser und das Bild fängt an zu grieseln. Blöd für Innenaufnahmen.

      Und - diese Verkleinerung führt dann auch dazu, daß die Weitwinkeleigenschften schlechter werden - nochmals blöd für Innenaufnahmen. Ein Camcorder, der halt nur Eigenschaften eines Normobjektives schafft, benötigt dann meist eine Aufschrauboptik - super, meist wird dadurch das Bild nicht besser.


      DV-in und analog-in
      Ohne dem kommt mir kein Camcorder mehr ins Haus - wer da spart, spart leider am falschen Fleck - es sei den, er will sich nie dem Videoschnitt zuwenden.



      2) WAS AUCH GUT IST, WENN MANS HAT


      Bedienungsfreundlichkeit und manuelle Einstellbarkeit
      Zumindest die wichtigesten Funktonen sollten halbwegs flott über Tasten erreichbar sein - wenn man erst duch viele Menüs steigen muß, ist das mühsam. Überhaupt will ich die Sachen halbwegs flott finden - und nicht erst immer im Handbuch nachlesen müssen.

      Überhaupt ist mir die Einstellbarkeit wichtig - das war für mich etwa mit einer der Gründe, nach 2 Sony Camcorder zu Panasonic zu wecheseln - da man dort einfach mehr einstellen kann. Nicht, daß man das immer braucht - aber gut, wenn mans hat, wenn mans braucht. Für mich gehören da primär die klassischen Dinge dazu - Blende, Schärfe, Farbausgleich und Belichtungsdauer.


      Bildstabilsator
      Ich gestehe es - ich bin tragefaul. Ich will normalerweise kein Stativ dabei haben - ist mir meist viel zu schwer. Also ist mir eine gute, (optische) Bildstabilsierung wichtig. Optisch auch deshalb, als ich keinen Qualitätsverlust durch elektronische Stabilisatoren hinnehmen will.


      Einfacher Bandwechsel
      Auch wenn ich nicht oft mit dem Stativ arbeite - Schande über mich - es ist bei meiner jetztigen NV-MX 350 ein Alptraum, daß ich das Gerät vom Stativ schrauben muß, um das Band wechseln zu können.


      Größe und Gewicht
      Ist halt auch nicht ganz unwichtig - ich selbst habe mich bei den früheren Größen schon oft dabei ertappt, daß ich das Gerät nicht mitschleppen wollte. Allerdings geht mir die heutige Verkleinerung zu weit - weil sie oft die Lichtempfindlichkeit und Weitwinkeleigenschaften zu massiv verschlechtern.



      3) WAS ICH SO GAR NICHT BRAUCHE
      Das sind so Spinnerein wie Internettauglichkeit oder Mobilfunktauglichkeit. Erstens werde ich meine Filme nicht auf diesen Weg verschicken - viel zu teuer, bei viel zu schlechter Qualtät (auch mit UMTS); zweitens brauche ich zum Surfen eher einen hübschen Bildschirm und eine gute Tastatur - beides bringt ein Camcorder nicht.


      Ich würde es nun mal für spannend halten, wie ihr das seht. Fehlen Kriterien? Sind euch andre wichtiger - was sind eure Erfahrungen?
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Das ist eine sehr berechtigte Frage - den beim Kauf stehe ich ja im Regelfall vor der Situation, daß ich mir einen Camcorder im Geschäft ansehen kann - damit vielleicht ein wenig spielen kann; und natürlich einen Eindruck bekomme, aber das ist es auch schon.

      Ich kann nur sagen, wie ich das bei meinen letzten beiden Camcorder gemacht habe:

      - ich habe mich in Fachzeitschriften schlau gemacht (Camcorder & Co, Videofilmen, videodigital etc). Die testen regelmäßig, durchaus auch mit Meßlabors im Hintergrund. Und wenn man das genau liest, dann sagen die Reports schon einiges aus. Was mich an diesen Berichten weniger interessiert, ist dann das Ranking nach einer Skale (die nicht meine sein muß); aber die Infoquelle ist wertvoll.

      - es gibt auch oft sehr gute Testberichte im Internet - google fragen ist da oft wirklich gut.

      - klar gehe ich in ein Geschäft, und schau mir das Geräte genau an - man braucht ja auch dieses Gefühl, ob einem das Gerät taugt, wie es in der Hand liegt.

      - was ich bisher nicht gemacht habe, aber was vermutlich auch geht: besonders die teureren Geräte kann man sich doch gegen ein geringes Entgeld ausborgen- oder man spricht mit dem Händler und macht sich was aus.

      - man kann natürlich in Foren nach Modellen fragen - aber bei der Vielzahl der Geräte ist es eine Kunst wem zu finden, der einem auch was sagen kann.

      Mein Punkt ist halt nur der: bevor ich mir das sinnvoll ansehen kann, muß ich ein wenig wissen, was ich eigentlich will und brauche.


      Wie macht ihr das?
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Der Zyklus ist gut, Bruno, ich würde ihn bloß nach Möglichkeit noch etwas erweitern: anfassen - damit filmen, und zwar mit einigen vergleichend, die Kassette(n) nach Hause nehmen, ein ruhiges Wochenende lang die Ergebnisse vergleichen und nach eigenem Empfinden beurteilen - dann erst, wenn überhaupt, die kaufen, die nach persönlichem Empfinden von Handhabung und Ergebnis am ehesten dem entspricht, was ich mir wünsche (und die ich mir trotzdem gerade noch leisten kann) Und frei nach ElCutty: wenn ich da nicht wirklich was Überzeugendes finde, ist es oft besser, noch ein bißchen zuzuwarten und eben nicht zu kaufen. Ist auch keine Schande, das dem Verkäufer dann samt Begründung auch mitzuteilen - wenn's ein Fachgeschäft ist, wird ihn das sogar interessieren. Es ist ziemlich lächerlich, wenn Händler einem das Filmen mit ihren Vorführgeräten nicht gestatten wollen - der kann sicher sein, daß er mit mir kein Geschäft macht. Daß das Umfeld eines Elektronikmarktes oder Videofachhändlers nicht immer das geeignete Testgelände ist, ist klar. Aber ich kaufe doch auch kein Auto, mit dem ich nicht vorher ausreichend gefahren bin? Und das Bild eines Camcorders nur über Bildschirm, ohne Band zu vergleichen, und das vielleicht gar nur im Geschäft, ist so, als würde mir statt der Probefahrt reichen, wenn ich mich im Schauraum mal kurz ins Auto setze und murmle"aha, sehr schön, ich passe hinein". Wenn mir die Farbcharakteristik des Geräts nicht gefällt, kanns noch so toll in der Hand liegen und umgekehrt.
      Dies nur als bescheidene Ergänzung zu Deinem etwas mageren Viergespann.
      Lieben Gruß
    • Meine Wünsche an eine Kamera sind teilweise etwas anders. Platz 1 teilen sich vier Eigenschaften, die ich alle gleich hoch werte: Auflösung, Kontrastumfang, Rauschfreiheit und hochauflösender, großer Sucher. Danach kommen gute Bedienbarkeit von Focus, Zoom und Blende - wobei ich hier den Schwerpunkt bei der manuellen Bedienung sehe. Guter Weitwinkelbereich der Optik, die in etwa bis hin zum 28mm-Format einer Kleinbild-Fotooptik reichen sollte. Danach würde ich noch einen guten Stabi nennen, einen möglichst stufenlos verstellbaren Verschlusszeitenbereich und eine gut abgestimmte Blendenautomatik.

      Leider - wie fast immer - über dem Preisniveau, das ich mir leisten könnte oder wollte ... ;(
    • Das finde ich interessant - den die ersten Punkte beschreiben alle eine gute Bildqualität, die auch mir wichtig ist.

      Ein guter, großer Sucher - das hatte ich noch vergessen. Der ist wichtig, da die aufklappbaren Displays gerade im Sonnenlichte ja eher alt aussehen. Da haben mir persönlich die gute alten s/w Sucher fast eher zugesagt, als die heutigen kleinen Farbmonitore in den Suchern - mit denen das Scharfstellen oft schwer ist.

      Die manuelle Bedienbarkeit ist bei mir eher nach hinten gerutscht - weil ich fauler Kerl doch gerne mit Automatiken arbeit (wie ich zugeben muß), und weil die Automatiken bei meinem Camcorder gar nicht schlecht sind. Aber wenn der Ansatz hier professioneller ist, dann rückt das naturgemäß in der Prioritätenreihung nach vorne.

      Verschluß- und Blendenautomatik sind mir daher auch unwichtiger, als es etwa bei der Photographie ist - aber man sollte sie notfalls haben. Da war für mich die NV-MX350 ein guter Kompromiss, weil die das hat, bereits mit einer kleinen Zebrafunktion

      Bei 28 mm durchstossen wir dann wohl wirklich die Preislimits, die wir beide einfach ansetzen dürften. Schön wärs ja, aber da bleibt zumindest mir nur die (Not)lösung der Aufschrauboptik.
      8o

      Aber die Diskussion zeigt mir unverändert: wenn man nicht weiß, was man eigentlich will, wird man möglicherweise das falsche Gerät kaufen.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Niemals würde ich einen dieser "Hochkant" Mini-Camcorder kaufen.
      Bei mir muss das Ding einen tiefliegenden Schwerpunkt und "Gewicht" haben.

      Zusatzwunsch:

      Fotofunktion vergleichbar mit einem 2-3 Mio. Pixel Digi-Foto von Olympus, also gute Kontraste und gute Schärfe ohne Farbränder (meine zwei bisherigen kleineren Olympus-Digi-Foto hatten diese Eigenschaften!).
      +++++++++ Das ist meine Privatmeinung! +++++++++
      +++ FZ300 - RX100 - EDIUS 8.x - DaVinci Res.14 +++
    • Also auch ich muß keinen Hochkanter haben - der liegt mir viel zu schlecht in der Hand. Mag aber eine Geschmacksfrage sein - dafür sind die üblicherweise klein.

      Die Fotofunktionen sind oft gar nicht schlecht - die teilweise interpolierten 1.9 Megas meines Geräts liefert da schon eine hübsche Bildqualität. Fallweise ist das für Schnappschüsse ja ganz gut, wenn man nicht noch zusätzlich den digitalen Foto mitnehmen will - und Blitz braucht das Ding dann auch. Obs für jemanden wichtig ist, muß jeder selbst wissen - den auf der anderen Seite kann man ja nicht gleichzeitig filmen und photographieren (mich nervt die Umschalterei doch etwas).
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Das Wichtigste ist schon gesagt - für was brauch ich das Ding eigentlich?

      Ich brauche absolut keine Fotofunktion im bereich von 2-3 Megapixel.
      Gut - wenn es dabei ist dann ist es ganz nett, aber für den Aufpreis, den ich bezahlen muss, damit die Fotofunktion an die einer mittelmässigen D-Fotokamera ranreicht, kann ich mir von einer solchen zwei Stück kaufen oder eben doch was g´scheites.

      Manuelle Einstellmöglichkeiten sind mir in letzter Zeit auch immer wichtiger geworden.
      Wobei da noch dazu kommt, wie die Bedienbarkeit dieser Einstellungen ist.
      Wenn ich zuerst 43 Seiten im Menü durchblättern muss um eine Einstellung zu verändern, dann kann ich darauf verzichten.
      Da sollten wichtige Einstellmöglichkeiten doch außen mit einem Tastendruck oder Knöpferldreh zugänglich sein.

      Wobei man dazu sagen muss, dass manche kleinen Cams da oft ganz wertvolle Funktionen bereit halten die sehr viele Hobbyfilmer nie und nimmer ausreizen.
      Wie viele Leute wissen nicht was ein manueller Weisabgleich ist etc.

      Wie wichtig ein guter Sucher ist, ist mir erst in letzter Zeit aufgefallen, da die XM2 mit dem Farbsucher in dieser Disziplin nicht gerade brillieren kann, da war mir der SW-Sucher meiner D8 bedeuten lieber.
    • Original von da Bruno
      Niemals würde ich einen dieser "Hochkant" Mini-Camcorder kaufen.
      Bei mir muss das Ding einen tiefliegenden Schwerpunkt und "Gewicht" haben.


      Ganz meiner Meinung. So ein Minigerät ist etwas für Voyeure, die versteckt aus der Hosentasche heraus filmen wollen. Mal abgesehen davon, daß Leute mit "dicken Fingern" sowieso ein Problem bei der Bedienung haben.
    • Hallo!

      Wie ist das mit Audio?

      Ich halte die Anschlußmöglichkeit eines externen Mikros für wichtig, da die eingebauten eher ein Kompromiß zwischen Design und Funktionalität sind. Stereoeffekt, Dynamik oder Frequenzgang haben mich bisher bei noch keinem Camcorder überzeugt. Nebengeräusche der Laufwerke oder der Optik sind kaum zu verhindern, was besonders bei den "Winzlingen" ein Problem darstellt.
      Störende Nebengeräusche wie Wind lassen sich mit konstruktiven Maßnahmen an einem externen Micro besser realisieren. Nicht zuletzt ist die bei vielen Zusatzmikros vorhandene Möglichkeit die Richtcharakteristik zu verändern, ein sehr interessantes Future.


      Gruß Gert!
    • Hi.

      den von meinen Vorpostern genannten Kriterien schliesse ich mich voll an.
      Für mich wichtig obendrein sind noch sehr gute low-light-Eigenschaften und eingebaute ND-Filter. Da man die Belichtungszeit nach Möglichkeit auf einer 1/50 Sec. belassen soll, stösst man bei hellem Sonnenlicht, insbesondere in tropischen Ländern schnell an die physikalischen Grenzen. Überflüssig wie ein Kropf sind für mich eine Fotofunktion und integrierte Schnittmöglichkeiten wie auch irgendwelche Effekte, die in die Nachbearbeitung gehören.
      SW-Sucher mag ich überhaupt nicht, auch wenn sie im Profibereich wegen der präziseren Einstellmöglichkeiten favorisiert werden. Mir erschweren solche Sucher , die Aufnahmesituation ohne "Übersetzungsanstrengungen" zu erfassen
      Den wirklichen Weitwinkelbereich muss man sich i.d.R. ohnehin durch einen hochwertigen WW-Vorsatz erschliessen.
      Eine Cam, die alle die hier im thread genannten Notwendigkeiten mehr oder weniger in sich vereinigt, findet man dann allerdings leider nur noch in der Prosumer-KLasse ab Canon XM 2 aufwärts.
      Aus diesem Grunde weiche ich i.d.R. immer auf gut erhaltene wenig gebrauchte second hand -Ware aus, wie ich es auch in der Fotografie gemacht habe. Da spart man ca. 40% gegenüber dem Neupreis und kann höchste Qualität produzieren, worauf es mir letztendlich ankommt. Meine Devise: lieber gebraucht, dafür profi like als neu und amateurmässig.

      Gruss
      Rainer D
    • Ist halt naturgemäß auch immer eine Frage der Brieftasche - wobei der Ansatz, halt besser Geräte gebraucht zu kaufen, gerade diese schont.

      Für die angeführter Lichtproblematik habe ich mir rasch externe Graufilter angelacht - etwa den ND4, der ja doch nur 25% des Lichts durchläßt (ND2 würde 50% durchlassen, ND8 gar nur 12.5%). Auch wenn mein Camcorder eine Blendeneinstellmöglichkeit hat - diese Filter sind gut, weil sie den Arbeitspunkt verschieben und zusätzliche Möglichkeiten erschließen. Ist halt die Frage, obs immer intern sein muß - kostet halt auch.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Ganz meiner Meinung. So ein Minigerät ist etwas für Voyeure, die versteckt aus der Hosentasche heraus filmen wollen

      Leute, laßt bitte auch die "Hochkantler" leben.
      Viele nehmen so ein Gerät aus reiner Bequemlichkeit und wollen nicht mit einem- wie hat es Bruno so schön ausgedrückt: "tiefliegenden Schwerpunkt und "Gewicht" rumlaufen.
      Es gibt auch Videofilmer die jenseits Eurer Ansprüche versuchen
      ihr Urlaubsfilmchen festzuhalten, eben mit einem "Hochkantler".(ein blöder Ausdruck, ich weiss)

      Diese und es gibt nicht wenige haben dann auch Spass am späteren Videoschnitt und das Ergebnis ist in ihren Augen einfach gut.

      Klar ist, Profis, Halbprofis und solche die es werden wollen, die hier ihre Meinungen reinposten haben auf ihre Art alle Recht. Es gibt aber auch eine nicht geringe Menge an "Bequemfilmern".

      Sie verfolgen, so sie denn wirklich interressiert sind, sehr aufmerksam diese Threads und werden durch solche Äußerungen eigentlich nur abgeschreckt.

      Ich schreibe das nicht aus Langeweile. Heute wurde ich angesprochen, auf diesen Thread.
      "Da hab ich wohl nichts verloren, das ist wohl eher was für Profis mit richtigen Cam's"!!!

      Ich stand ziemlich gelackmeiert da.

      Mancher mag jetzt denken, wenn man so ein dünnes Fell hat, Pech gehabt. Im Prinzip richtig aber Anfänger in Sachen Videofilmen und Schnitt etc. sind halt meistens unsicher und ziehen sich bei sowas gleich zurück, versuchen erst garnicht eine Frage zu stellen.

      Versteht mich bitte nicht richtig :D
      Jeder darf und soll seine Meinung sagen



      DV- it's not just a job, it's an adventure!

      (Signatur seit 2004...und das bleibt auch so)

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      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Etwas verwundert habe ich diesen Thread nochmals überflogen - und da kam halt vereinzelt die Meinung vor, daß einige lieber andere Camcorder verwenden, als die "Hochkanter". Verwundert bin ich halt deshalb, da dies eher einige weniger User waren - und dies keine breite, geschlossene Front gegen Hochkanter ist.

      Also, wo sind die Hochkant-Fans, die uns ja auch erklären können, warum diese Geräte für sie vorteilhaft sind?
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Chikks hat mich (berechtigt) darauf aufmerksam gemacht, daß ich gschrieben hatte:

      Also auch ich muß keinen Hochkanter haben - der liegt mir viel zu schlecht in der Hand. Mag aber eine Geschmacksfrage sein - dafür sind die üblicherweise klein.


      Bevor sich da jemand beleidigt fühlt - ich für mich persönlich bin wirklich der Meinung, daß ich keinen Hochkanter haben muß. Aber bitte: das ist eine persönliche Vorliebe oder Geschmacksfrage. Das bedeutet weder, daß jemand keinen Hochkanter haben soll, noch, daß ich mir anmaße, jemanden vorzuschreiben, daß er sowas nicht haben darf. Und ich glaube, daß sowas auch sonst hier keiner gesagt hat.

      dafür sind die üblicherweise klein - es gibt sicher User, denen etwa dieser Aspekt über alles geht. Warum auch nicht - wenn ich mich an meinen ersten Video-8 Camcorder erinnere, ein großes und schweres Schultergerät von Sony - der noch dazu sicherlich viel schlechter war als heute jeder der heutigen digitale Hochkanter - dann verstehe ich durchaus den Aspekt von Kleinheit und geringen Gewicht. Habe dieses Kistl lange mit mir herumgetragen.

      Also - bitte sich nicht aus der Diskussion fernhalten, nur weil halt User hier persönlich etwas anderes bevorzugen. Im Übrien - würden diese Geräte nicht gekauft, dann würden sie wohl auch mittelfristig nicht hergestellt werden.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Hallo!

      Bei aller Vorsicht, jemandem nicht zu nahe treten oder seine Kaufentscheidung in Frage stellen zu wollen, so muß man doch sachlich die Vor- und Nachteile zwischen Hoch- und (wie heißen eigentlich die anderen?) abwägen.
      Wie schon völlig richtig gesagt, kommt es wie bei vielem drauf an, was man machen will. In der Fotografie gibt es ja auch "Knipser" und Fotografen. Ähnlich verhält es sich beim Filmen.
      Ich sehe aber bei allem Wohlwollen nur einen einzigen Vorteil für die "Hochkantler" (wirklich ein blödes Wort!) und das ist die Bequemlichkeit.
      Ich beobachte immer wieder die Nutzer dieser Kameras, wie sie mit ihrem ausgeklappten Display wild in der Gegend rumschwenken. Ich hab wirklich noch keinen gesehen, der sich das Ding mittels Sucher ans Auge hält (würde auch irgendwie komisch aussehen), obwohl doch erwiesen ist, dass eine "Drei-Punkt- Aufhängung" stabiler ist als eine solche mit nur zweien. Soll heißen, die großen Kameras liegen wegen ihres Gewichtes nicht nur besser in der Hand, man verwendet auch eher den Sucher.
      Ein nicht zu ignorierender Nachteil der geringen Abmessungen ist auch die eingeschränkte Bedienbarkeit. Aus Platzmangel werden Bedienelemente doppelt und dreifach belegt und sind dazu noch so klein, dass jemand mit dicken Fingern schon Probleme bekommt, geschweige denn, dass man Bedienhandlungen während des filmens mchen könnte.
      Wer eine Kamera mit Fokussier- und Zoomring besitzt wird mich da sicher verstehen. Man kann sich bei schwierigen Lichtverhältnissen eben in den seltensten Fällen auf die Automatiken verlassen. Womit wie wieder bei den "Knipsern" und den Fotografen wären, was wirklich nicht diskriminierend gemeint ist! :] :]

      Gruß Gert!