Angepinnt Was soll ein guter Camcorder können? Auswahlkriterien?

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    • Hi,

      habe so einen Hochkanter von Sony auch. Es ist die ideale Zweitcam sowie die Cam für die Ehefrau. Ich nutze sie vornehmlich als Recorder.
      Von der Konzeption her ist das eine Cam für die Erstellung von bewegten Erinnerungs"dias" auf dem Bildschirm. Mehr will die Masse der Anwender auch nicht. Denen könnte man eine VX 2000 schenken, mitschleppen würden sie die nicht.
      Nun sind aufgrund, der Tatsache, dass im unteren Preissegment fast nur noch Cams für "Dürer Hände" angeboten werden, vor allem junge Leute mit geringem Budget, auch wenn sie ambitioniert das Hobby angehen wollen, auf diese Minis angewiesen.
      Wenn die Entwicklung, wie sie sich auf der Cebit abzeichnete, so weiter geht, wird der ambitionierte Videoamateur nur noch im Profi-equipment die Gerätschaften für die Erstellung eines anspruchsvolleren Films finden. Diese Entwicklung hat die vergleichbare Fotografie schon lange genommen.

      Gruss
      Rainer D
    • Ich weiß nicht mal, ob man die Hochkanter nur als Zweitgeräte verwenden kann, da dürfte etliche Anwender wohl anderer Meinung sein. Hängt wohl von den Ansprüchen ab.

      Ich werde mir mal die Testberichte von Hochkantern ansehen. Nüchtern betrachtet, muß die Kleinheit zwar einen gewissen Preis haben - hat aber eben auch Vorteile.

      Mal schauen, ob es nicht Sinn macht, zu den Hochkantern einen eigene Thread zu eröffnen.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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      Der Rest ist meine Privatmeinung
    • Habe mal ein Video für Freunde von einem "Hochkantler" geschnitten (Thema Segelregatta). Bin dabei fast seekrank geworden, mal sind die Schiffchen den Berg runter, dann wieder den Berg hoch gesegelt... X(
      +++++++++ Das ist meine Privatmeinung! +++++++++
      +++ FZ300 - RX100 - EDIUS 8.x - DaVinci Res.14 +++
    • Also das Kriterium ist da doch wohl: kann ich das Ding vernünftig halten, die vorgesehenen Knöpfe mit meinen Fingern erreichen, das Gewicht auf längere Zeit ruhig halten? Man kann prinzipiell mit allen Kameras gute Aufnahmen machen, mit manchen bequemer, mit anderen weniger. Kein Film wird dadurch besser, daß man eine Viertelstunde vorher beginnen muß, Dinge einzustellen, damit dann alles optimal läuft, Professionalität hat gewisse Vorteile, aber auch unbestrittene Nachteile. Das blaue Blümchen in der grünen Wiese werde ich mit dem hochprofessionellen Schwarzweißsucher viel schwieriger finden als mit dem Billigfarbsucher, der angeblich viel zu wenig Pixel hat, um danach händisch scharfzustellen - was soll's, wenn die Automatik eh funktioniert?
      Manche Leute haben kleine, zarte Hände, für die sind die Hochkantminis wie geschaffen, andere, mich eingeschlossen, haben große Hände mit langen Fingern, ich habe den Sony-Hochkanter kopfschüttelnd wieder weggelegt, weil ich fast rumgreifen kann, wie soll ich das halten und bedienen? Kenne aber viele Leute, die damit tolle Aufnahmen machen. Also grämt euch nicht, wichtiger als das "Womit" ist das "Daß" und natürlich das "Was" und "Wie". Und darüber soll hier geplaudert werden.
      @Bruno: ich bin überzeugt, der Freund hätte das auch mit einer Schulterkamera so gefilmt, soweit das mechanisch möglich ist. Ruhig halten ist zunächst eine Frage des Wissens und Wollens, weniger der Form der Kamera.
      Lieben Gruß
    • Nach der letzten , mühsamen Aufnahme mit meinem waidwunden DX100 ("Liederabend" eines Freundes in einem kellertheaterartigen Lokal) wichtige Features für solche Zwecke:
      Manuelle Belichtungssteuerung, wenn geht mit sehr feingestufter oder stufenloser Irisblende, auf jeden Fall Zebra (der Kollege mit der Sony neben mir hat endlos über die blöden Ideen des Beleuchters geschimpft, natürlich ohne damit irgendwas zu ändern). Ein gutes Stativ hätte zwar auch nicht geschadet, der leere Stuhl vor mir mit zusammengefalteter Jacke war aber auch recht brauchbar. Obwohl das ganze eher als Audioaufnahme angedacht war, sind doch etliche Szenen recht brauchbar.
    • Hallo,

      also ich bin zufällig über das Board "gefallen" - habe mich aber in dieser Rubrik wiedergefunden, da ich als Video-Newbie mit etwas Geld übrig vor den "zig" Modellen & Ausführungen schon beinahe kapituliert habe. Leider habe ich mich in eines der neuesten Sony Modelle (DCR-HC40) verschaut, zu dem es noch fast keine Tests, bzw. Erfahrungsberichte gibt.
      D.h. ich gehöre wohl bald zu der Hochkantler-Minderheit, dass einzige was mich davon noch abhält sind die Qualitätszweifel der Aufnahmen ...

      Von der Bedienung & Ausstattung her sehe ich eher weniger Probleme, da ich weniger "Knöpfchen" eher bevorzuge. Die Funktionen die ich öfters brauche füge ich mir über den Touchscreen in die Favoriten und habe ich dann über 2x tippen auch eingestellt. (Ob die Kamera dabei verwackelt oder nicht, sei hier dahingestellt, aber die wichtigsten Funktionen hat man sicher nach den ersten Testaufnahmen in den Favoriten).
      Nebenbei hat das erwähnte Modell einen Microfon Eingang, DV Eingang, und scheint techn. für die Preisklasse zw. 700 und 900,- ¤ nicht die schlechteste Wahl zu sein.

      Wenn da nicht die Zweifel wären ... zum Einen sollte es ein kleiner handlicher camcorder sein, der nicht unbedingt schwer und grossformatig ist und zum Anderen beinhaltet diese Verkleinerung auch mit der neuesten Technologie eine Verschlechterung der Qualität (wie schon erwähnt ... surren der Kassette, des Zooms in der Aufnahme, etc.).
      Das fotografieren mit dem Teil sehe ich ebenfalls wie meine Vor-Poster nur als nettes Gimmic, meine Digicam (DSC-P72 - ja ja ... Sony, Sony, Sony) werd ich aber wahrscheinlich weiterhin mitnehmen.

      Naja vielleicht hat jemand einige Anregungen zu diesem Thread, bzw. kann mir noch ein paar zusätzliche Tipps neben den von Wolfgang (am Anfang dieses Themas) geben, obwohl ich mir nicht sicher bin ob man sowas generell aussprechen kann bei den vielen Modellvarianten.

      cu, PaNdUiT
    • Der wohl wesentlichste Tipp besteht aus zwei kurzen Kommentaren:

      - den für jeden gleich idealen Camcorder gibts nicht; das hängt von den persönlichen Bedürfnisse ab.

      - du mußt dir daher überlegen, was dir wichtig ist, und danach den Camcorder aussuchen.

      Zweck dieses Threads ist es eher mal zu diskutieren, was den nun alles die Punkte sind, um die es hierbei tatsächlich geht. Den das braucht man zum Überlegen schon.

      Obs Tests für die HC40 gibt, weiß ich nicht auswendig - kann man in den Zeitschriften schauen, die ich regelmäßig lese.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Also, Testberichte in den mir zur Verfügung stehenden Zeitschriften habe ich noch nicht gefunden. Aber es gibt im Netz einen (englischsprachigen) Test:

      DVR HC 40

      dvspot.com/reviews/sony/hc40-review/index_pfv.shtml

      Mehr werbeartig ist das hier:
      hifi-regler.de/shop/sony/sony_…d4f3b2d8c944460973fc7a01a

      chip.de/news/c_news_11395880.html
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Eine wichtige Ergänzung zu diesem Thema ist noch die Größe der chips. Diese ist wesentlich für Auflösung aber auch vor allem Lichtempfindlichkeit - umso kleiner, umso schlechter.

      Leider gibts hier einen Trend der Verschlechterung - die Reduktion der Chips in Consumercamcorder auf 1/6 Zoll trägt zwar dem Trend der Verkleinerung Rechnung, verbessert aber nicht gerade die Eigenschaften der Camcorder.

      Beispiel: hatte die Panasonic NV-MX 350 noch 3 Stück 1/4 Zoll chips, so bot das Nachfolgegerät NV-MX 500 nur noch 3 Stück 1/6 chips auf. Selbst high-End Geräte im Consumerbereich wie die neue Panasonic AG-DVC 30 wartet nur mit 1/4 Zoll chips auf.

      Im Profibereich sind hingegen 2/3 Zoll chips nicht ungewöhnlich, wie kürzlich hier diskutiert.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Erst einmal ein Hallo an Alle hier im neuen Forum!

      Haben sich ja mal wieder viele bekannte Videoverrückte aus den verschiedenen Foren hier versammelt. Man kommt sich also direkt heimisch vor. :D


      Jetzt einmal ein paar Worte zu den "Hochkrantlern" :D

      Ich möchte vorrausschicken, daß ich mich seit Ende der 70er Jahre (nach Super 8 Film) mit dem Videohobby befasse, und mir in dieser Hinsicht nichts fremd ist. Ich habe mir letztes Jahr zu meiner Sony TRV 900 noch eine PC 120 gekauft und bin von der Bildqualität dieser Kamera wirklich begeistert. Das Carl Zeiß T* Objektiv dieser Kamera ist eine Klasse für sich. Ich kann bei den mit dieser Kamera gefilmten Aufnahmen keinen Unterschied (bei normalen Lichtverhältnissen) mit denen der TRV 900 feststellen. Ich würde wetten, daß bei einem Projekt in dem Aufnahmen aus beiden Geräten gemischt sind, mir auch ein Profi keinen Unterschied in der Bildqualität nachweisen kann. Man sollte also nicht vorschnell über die Bildqualität dieser Minis urteilen.

      Man muß natürlich dazu sagen, daß der Preis dieser PC 120 anfangs bei 2300.- € !!! lag und somit doch schon an der Grenze oder über einem 3-Chip-Gerät. Durch den allgeimeinen Preisverfall in dieser Branche konnte ich die Kamera aber im letzten Jahr zu einem Neupreis von 1250.- € erwerben, und das war für diese Kamera dann doch schon annehmbar. Gut, es gibt auch bei den Minis mittlerweile Billigschrott so um die 500.- €, und deshalb wird so mancher der mit einer Mini durch die Gegend läuft von den sogenannten Profis halt belächelt.

      Zur Handhabung muß ich sagen, daß jemand der nicht allzu große Pranken hat mit solch einer Kamera (die einschl. Kassete und Band auch an die 700 g wiegt) doch ganz gut zurechtkommt. Wenn schon das Argument vom verwackeln kommt, dann muß auch eine TRV 900 oder eine 350er Pana dazuzählen. Dieses Argument greift bei mir erst im Vergleich mit einer Schulterkamera (hatte auch mal einen S-VHS Vollformater).

      So und jetzt mal zu den Vorteilen solch einer sogenannten Hochkantkamera. Man hat das Gerät fast überall dabei und es wird einem nie lästig. So viel Filmmaterial wie bei mir im letzten Jahr angefallen ist, hatte ich schon lange nicht mehr. Mir wären ein paar wirklich tolle Filmchen durch die Lappen gegangen, da es mir bei vielen Gelegenheiten nicht in den Kopf gekommen wäre, meine TRV 900 mitzunehmen. Die PC 120 ist nun schon nach der PC 7 und PC 1 die dritte Mini-Kamera, und ich würde jedem empfehlen einmal über einen längeren Zeitraum mit solch einer Kamera zu arbeiten, denn auch ich hatte bei der ersten Berührung mit solch einem Gerät große Bedenken wegen der Handhabung.

      So, das war´s

      Ich Wünsche dem Forum viel Erfolg

      El Libre
    • Original von El Libre
      Haben sich ja mal wieder viele bekannte Videoverrückte aus den verschiedenen Foren hier versammelt. Man kommt sich also direkt heimisch vor. :D


      Mir fällt da nur ein: welcome to the party - und im Club der Entrückten!
      :D :D :D
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Für mich zählt folgende Reihenfolge:

      Was will ich damit vorrangig machen (was "muss" das Teil können) ?
      Was "sollte" es ausserdem noch für technische Möglichkeiten bieten ?
      Wo ist mein Preislimit ?
      Wie lässt es sich bedienen ?
      Auswahlreduzierung auf 2 bis 3 Geräte.
      Welche Erfahrungen haben andere gemacht (Internetsuche).
      Welche Garantie wird geboten ?
      Wo kaufe ich am günstigsten ?

      Zugegeben ..... sehr grobe Aufrasterung und auf die Hauptpunkte reduziert, bin damit aber noch nicht reingefallen.
    • Es wundert mich eigentlich, dass niemand auf die zwei kapitalsten Fehlentwicklungen der letzten 10 Jahre zu sprechen kam und die sind:
      1. die viel zu kleinen Sensorchips (aus Kostengründen von den Herstellern forciert, 1/6 Zoll ist halt ergiebig von den Dies her gesehen)
      2. Die viel zu große Normalbrennweite (aus Kostengründen sind >40 mm halt preiswert)

      LG Helmut
    • Zumindest das erste Thema hatten wir immer wieder besprochen - aber in den älteren Forenteilen, die sich nicht mit HDV beschäftigen. Bei den DV-Camcordern.

      Und auch die geringe Weitwinkelneigung ist fallweise angesprochen worden.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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