Angepinnt Canopus HQ 1920x1080 von HF100 in CS3

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    • Das ist nur ein Videoclip, den ich mir hier aus technischen Gründen nicht ansehen kann.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Was man noch mit HQ-AVIs machen kann:

      Einen Schnitt in EDIUS Neo kann man nach Adobe Encore CS3 als HQ-AVI exportieren um dort aus einem Encore-BD-Projekt heraus eine Blu-ray Disc zu brennen. Dazu betätigt man in EDIUS Neo die Taste F11 und wählt als Exportdatei "Canopus HQ-AVI". Nun muß man lediglich noch in Encore CS3 diese Datei einfügen.
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    • Uwe postete:

      Dann ist ein TL-Rendering erforderlich. Und hier streikt dann der CanopusHQ - jedenfalls bei mir (Grund noch unbekannt).


      Das habe ich fast schon vergessen, es stimmt was Uwe postete, bei dem Versuch für die Vorschau zu rendern kommt eine Fehlermeldung, daß der Vorschau-Codec umgeeignet ist.

      Nicht der Caopus-HQ streikt bei der Vorschauerzeugung, sondern der Premiere eigene Codec zur Vorschauerzeugung aus HQ-AVIs...

      Klar, kann mich erinnern, dass man da immer unterscheiden mußte zwischen MS-AVI und Canopus AVI in meiner Storm 2-Zeit und Premiere Pro. Man mußte AVIS als MS-AVI an PPro übergeben, dafür gab es von Canopus einen Konverter (Canopus DV-Converter)... Es müßte also funktionieren Uwe, wenn man aus den Canopus HQ-AVis jetzt MS-AVIs macht und diese dann erst in PPRO importiert. Ob das allerdings geht, weiß ich jetzt nicht!

      Nachtrag:
      Nee, mit dem obigen Konverter geht es nicht...
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      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Achilles ()

    • Original von Achilles
      .....Es müßte also funktionieren Uwe, wenn man aus den Canopus HQ-AVis jetzt MS-AVIs macht und diese dann erst in PPRO importiert. Ob das allerdings geht, weiß ich jetzt nicht!


      Na, das ist doch aber dann auch wieder so ne "Hin- und Her-Konvertiererei". Ich hatte es ja bisher, wie auch schon geschrieben, damit gelöst, dass ich das TL-Rendering auf PIC-Mjpeg umstelle - aber ist ja auch wieder ein neuer Render-Vorgang. Und dann muss man sich natürlich fragen, warum erst den CanopusHQ? Ist doch dann "witzlos".

      Entweder man rendert die TL gar nicht... Ginge z.B. so, dass man statt der 3-Wege-Farbkorrektur die schnelle Farbkorrektur anwendet, die eine wesentliche größere GPU-Unterstützung aufweist + somit die Echtzeitperformance in der TL nicht so belastet.

      Oder "my good old friend DVCProHD" :). Seit dem der Konverter mit diesem kl. Trick auch Canon + Sony-files frisst, ist das in meinen Augen weiterhin die beste Lösung... bis was besseres kommt....

      Aber hier geht es ja um die FullHD-Bearbeitung in PP..........
    • Frage: braucht ihr das timeline rendering in der Praxis so oft? Ich verwende diese Funktionaltät praktisch nie, aber halt in Vegas.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Nein, Timeline-Rendering für die Vorschau hat nichts mit den finalen Rendering zu tun, da gehst Du dann doch eher auf ein Blu-ray-Format oder übergibst es ohne Rendering an Encore.

      Frage: braucht ihr das timeline rendering in der Praxis so oft?


      Na, es kommt doch darauf an welche Last man auflegt, also selten im Falle HDV-Editing.
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    • Original von wolfgang
      Frage: braucht ihr das timeline rendering in der Praxis so oft? Ich verwende diese Funktionaltät praktisch nie...


      Ist halt eine Frage mit welchen Effekten man arbeitet + wie sehr diese die Performance belasten. Ich kann z.B. mit dem CanopusHQ prima in einem 1080-Projekt arbeiten mit Überblendungen, schneller Farbkorrektur... mit voller Echtzeit-Performance in der Vorschau (Quad, 8Gb RAM).

      Wenn ich aber mit der 3 Wege-Farbkorrektur anfange geht´s schon los mit dem Ruckeln - noch schlimmer bei effekten wie z.B. Magic-Bullet Looks.... Klar, man bräuchte trotzdem nicht die TL rendern, muss dann aber die saure Gurke schlucken, dass in der Vorsschau nur heftiges Ruckeln zu sehen ist....
    • Du kannst doch für das Timeline-Rendering zum Zwecke der Vorschau nehmen was Du willst Uwe, das hat doch keinen Einfluß auf Dein späteres Rendering zum Beispiel in MPEG2-HD, das wird mit den HQ-AVIS auf Deiner Festplatte gemacht!
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    • Original von Achilles
      Du kannst doch für das Timeline-Rendering zum Zwecke der Vorschau nehmen was Du willst Uwe...!


      In diesem Fall kann ich nur das nehmen, was ich in PP einstellen kann für ein 1080-TL-Rendering. Und wenn ich nicht den CanopusHQ anwählen kann, mit dem das Material ja importiert wurde, habe ich einen zusätzlichen Render-Vorgang mit einem anderen Codec. Das Material in der TL ist dann sozusagen nochmal konvertiert worden in z.B. den PIC3 - siehst Du das anders?
    • Ja eben, ich versuche Dir zu erklären, dass es sich nur um eine Vorschaudatei handelt in die Du mit einem anderen Codec renderst, die finale BD-Datei wird aus den HQ-AVIs komplett gerendert. Es ist bei S12 auch so, dass man mit zwei unterschiedlichen Codec die Vorschau-Datei erstellen lassen kann. Die Vorschaudatei beeinflußt lediglich die Güte der Vorschau!
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    • Original von Achilles
      Ja eben, ich versuche Dir zu erklären, dass es sich nur um eine Vorschaudatei handelt in die Du mit einem anderen Codec renderst...


      Das schrieb ich ja auch. Aber ich glaub, ich weiß jetzt, was Du meinst: Die Vorschaudatei hat nichts mit dem finalen Rendern zu tun, richtig?

      Ok...., aber beim finalen Rendering greift PP auf diese Vorschaudatei zurück. Das merkt schon daran, das ein finales Rendering wesentlich schneller von statten geht, wenn vorher die TL gerendert wurde. Im ungerenderten Zustand braucht man wesentlich länger...

      Aber wie auch immer: das Entscheidende ist doch letztlich bei dieser Frage hier => wie groß ist der Zeitaufwand + die Performance bei einem Canopus-HQ-Import? Ich weiß nicht, ob ein TL-Rendering mit dem HQ-Codec schneller wäre als mit dem Pic3 (der ist schon schnell).

      Ich hab´s mal verglichen mit dem HF 100-Clip aus dem Forum hie (Kinder + Affe):

      CanopusHQ + Farbkorrektur: 10 fache Größe, TL-Rendering in PP mit Pic 3 => 3:16 Minuten
      DVCPro + Farbkorrektur: 7-8 fache Größe, TL-Rendering in PP mit DVCProHD => 2:46 Minuten.

      Macht jetzt bei dem kurzen Clip nicht viel aus - aber bei einem Projekt mit ca. 30-40 Minuten kann das schon enorm sein....
    • Ok...., aber beim finalen Rendering greift PP auf diese Vorschaudatei zurück.


      Mag sein, aber das finale Ergebnis wird nicht daraus gemacht. Kannst ja vorbeugend vor dem finalen Rendering in den Projekteinstellungen das Video-Rendern für die Vorschau auf "Canopus-HQ" zurückstellen...
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    • Also das habe ich mir jetzt nochmals angesehen - und zwar bin ich mit Testbildern der Sache zu Leibe gerückt. Aus Vegas heraus kann man leicht Testbilder mit Farbbalken erstellen - die exakt den RGB-Farben entsprechen, und im Histogramm exakt auf den Farbpunkten liegen.
      Ich habe so ein Testbild für eine Canopus HQ Datei erstellt.

      Datein dann in Vegas geprüft, dort sind die völlig in Ordnung (Farbraum ok, im Vectorscope liegen die Punkte exakt auf den Farbecken, wo sie hingehören).

      Dann die Datei in CS3 importiert - und dann erlebt man die Überraschung. Die Canopus HQ Datei wird im Helligkeitsumfang gestaucht - offenbar werden aus den 0..255 die bekannten 16..235.
      Offenbar ist es so, dass er Canopus HQ codec in CS3 nicht richtig interpretiert wird. Wenn man Superweiß und Superschwarz wegschneidet, dann erscheinen die Bilder flau.

      Tut mir leid, aber nach diesem Befund sollte man mit dem Canopus HQ codec tatsächlich in CS3 nicht arbeiten.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Das bringt nur vordergründig eine visuelle Verbesserung. Die Clips sehen im Vergleich nicht mehr so flau aus- Allerdings geht damit eine deutliche Verschiebung der Farbauflösung besonders bei "rot" einher. So sind danach Hausdächer, die vorher mir Schindeln in dunklerem rot gedeckt waren eindeutig mit neuen, hellen Schindeln renoviert..
    • Wo seht Ihr was, in der Vorschau oder im herausgerenderten File?

      Ich kann hier nicht flaues feststellen, sehe auf Basis des RGB-Testcharts von elCutty bis RGB 250 in der Vorschau auf meinem sekundären CRT-Vorschau-Monitor. Die RGB 255 sehe ich dann nicht mehr...

      Hatte mit "magic multi media" Kontakt in dieser Angelegenheit, deren Meinung zum Canopus HQ-Codec:

      "U.a. wurden plötzlich Clips in der Timeline schwarz, Performance war schlecht etc. - also nicht zu empfehlen."

      Hmm, schwarze Clips habe ich auch nicht in der Timeline und die Performance-Probleme umgehe ich mit Video-Rendern in Vorschau mit dem "PICVideo M-LPEG VfW Codec". Der Vorschau-Codec hat auch nach meinen Untersuchungen keinen Einfluß auf das Renderergebnis, auch wenn die Renderzeiten unterschiedlich ausfallen. So ganz kann anscheinen keiner die Sache mit Vorschau-Codec und finales Encoding (also inwieweit beim finalen Rendering auf die Vorschaudateien zurückgegriffen wird) durchschauen. Auch Sven Brencher der die Adobe-Präsentationen macht, konnte mir da nicht weiter helfen...
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    • Original von Achilles
      Wo seht Ihr was, in der Vorschau oder im herausgerenderten File?

      In beidem.. Folgender Versuch: Ich konvertiere eine Original-Mpeg2 Datei (oder auch eine AVCHD-Datei) zum Canopus HQ. Dann erzeuge ich ein neues Projekt in Premiere CS3 und importiere beide Dateien (also Original *.m2t und Canupus.avi). Beide lege ich übereinander in die Timeline von Premiere. Es genügt nun, den darüber liegenden Clip einfach aus- und anzuschalten. Das Canopus-File ist entweder sichtbar blasser, wird die von Ulrich angesprochene Farbconvertierung vorab vorgenommen, so erhalte ich ein unterschiedliches Rot. Das gilt ebenfalls für das herausgerenderte Ergebnis.

      Originalton des magic multi media Supports: Premiere interpretiert das Canopus-Avi mit einer Farbauflösung von 16 - 235 (anstatt von 0 - 255 was es in Realiter hat). Dadurch ergibt sich das oben beschriebene Phänomen. O-Ton Support: So lange es kein Plugin für Premiere gibt, rät er von der Verwendung des Canopus HQ in Premiere ab. Abhilfe: Mit dem Procoder 3 die AVC-Clips nicht zu Canopus HQ rendern, sondern in ein hochwertiges Mpeg2-TS File mit 1920 x 1080 bei 30 Mbit. Aktuell behelfe ich mir mit diesen Dateien als Intermediate und habe damit gute Erfahrung gemacht (kein sichtbare Unterschied zum Original)

      Im Übrigen: Die gleiche Datei, die in Premiere blass oder farbverfälscht aussieht, zeigt das weder in Canopus Neo oder in Vegas 8. Habe das gestern selbst getestet. Anbei ein Beispiel. Dazu wurde ebenfalls das Mainconcept-Plugin für Premiere installiert, um das AVCHD-File importieren zu können. Also bitte nicht vom Mainconcept-Logo irritieren lassen.



      Und hier das Beispiel mit dem geänderten Farbraum - Das "Verwaschene" ist weg, die Veränderung im roten Farbbereich aber deutlich sichtbar.

    • Es ist leider ein jetzt hinreichend belegtes Faktum, dass der codec in der gegenwärtigen Version von CS3 nicht richtig interpretiert wird - und dass der Helligkeitsraum unangemessen beschnitten wird. Weiters wird das Farbspektrum ein wenig aufgefächert - im Vectorscope sitzen die Kontrollpunkte eines Farbtestbildes nicht mir exakt dort, wo sie sein sollten. Das zeigten Vergleichsrenderungen von Farbtestbildern bei mir leider recht deutlich.

      Weder Canopus Edius noch Sony Vegas haben dieses Problem mit dem Canopus HQ codec. In Edius ist das eh natürlich eh klar, bei Vegas könnte es anders sein - ist aber auch ok.

      Will man Intermediate codecs in CS nutzen, sollte man daher eher zum Cineform codec greifen, der ja nach Aussage des Hersteller auch mit Premiere kompatibel ist, soweit ich weiß.
      Lieben Gruß,
      Wolfgang

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    • Woilfgang postete eingangs:

      Weils in letzter Zeit doch immer wieder hochkam: man kann den Canopus HQ codec definitiv in CS3 sehr gut verwenden. Das ist besonders von Interesse, wenn man etwa HF100 oder SR11 Material in CS3 in full HD, also 1920x1080, verarbeiten will.


      Das muß auch irgendwie gehen, PPRO arbeitet im im YUV/YV12-Farbraum, d.h. die Helligkeitskomponente und Farbdifferenzen werden wie bei den meisten Videokompressionsalgorithmen getrennt behandelt. Das Canopus HQ-File ist dagegen im RGB-Farbraum, das bremst nicht nur die Verarbeitung, es führt auch zu Rundungsfehlern und damit zu Farbverfälschungen nach meiner Meinung. Ich denke wir müssen den Farbraum des HQ-Files vor dem Import in PPRO ändern..., VirtualDub/Avisynth sind gefragt... ;)

      In COMPUTER video 4/08 wird von dem angesehenen Werner Straub empfohlen den Export aus EDIUS heraus z.B. in "Canopus HQ-AVI" zu realisieren und dieses File dann in Adobe Encore CS3 zu laden und daraus eine Blu-ray Disc zu erstellen. Offensichtlich erfolgt hier die Farbraumanpassung automatisch, sonst hätte das Straub wohl nicht vorgeschlagen.

      Ich glaube, man muß dieses Thema doch noch mal in Ruhe überdenken!
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